sanchez hat geschrieben:Das Wesen einer Uhr ist, dass sie die Zeit in gleich große Einheiten zerteilt.
Stimmt nicht, die Uhr erzeugt die "Zeit", Zeit an sich existiert nicht.
Uhr, bestehend aus Oszillator, teiler und Anzeige. (auch der Oszillator allein wird teilweise Uhr genannt)
Es werden die Takte des Oszillators so geteilt das der gewünschte Anzeigewert entsteht.
sanchez hat geschrieben:Und wenn man sagt, die Uhr geht schneller bzw. langsamer, dann geht das nur, weil eine Vergleichsuhr eine andere Zeit anzeigt.
Ohne Vergleichswert geht es nicht.
sanchez hat geschrieben:Hier haben wir eine Zeiteinheit, wenn das Boot von B nach A und wieder zurück nach B gefahren ist.

Das Boot hat eine konstante Geschwindigkeit, der Fluss hat eine konstante Geschwindigkeit.
Wir wollen alles in Einheiten von AB-Zyklen haben.
Nennen wir das die Flusssekunde.
Diese setzt sich zusammen aus der Zeit, die dass Boot mit der Strömung fährt, und aus der Zeit, in der das Boot gegen die Strömung fährt.



Also Kurt:
Für was steht der Fluss und dessen Fließgeschwindigkeit?
Wie misst du die Fließgeschwindigkeit des Flusses?
Wenn du jetzt die Fließgeschwindigkeit des Flusses änderst, ist das gleichsam wie, wenn du die Länge eines Pendels bei einer Pendeluhr veränderst.
Dann hat der eine Zyklus, mit dem veränderten Zyklus, nichts mehr zu tun.
Diese Vorrichtung kann dafür herhalten, um die Fließgeschwindigkeit des Flusses zu ermitteln.
Genau, diese Vorrichtung ist geeignet die Fliessgeschwindigkeit des Flusses zu ermitteln.
Es geht zurück in den See.
Die Streckenpflöcke aus dem Fluss gezogen und auf eine Plattform gesetzt.
Das Boot fährt mit der gleichen Leistung wie vorher auch, somit der gleichen Geschwindigkeit gegen das Wasser, wieder hin und her, also von Pflock zu Pflock.
Nun wird ein Schlepper geholt und die Plattform im Fluss gezogen, also gegen das Wasser bewegt.
Nun geschieht das Gleiche wie im Fluss, die Fahrzyklen dauern länger.
Je schneller der Schlepper unterwegs ist desto länger dauert ein Komplettzyklus.
Das ist indentisch mit der Fahrt im Fluss, nur halt aus einer anderen "Sicht".
Du:
Diese Vorrichtung kann dafür herhalten, um die Fließgeschwindigkeit des Flusses zu ermitteln.
Vorher haben wir die Fließgeschwindigkeit des Flusses ermittelt, Jetzt, dachdem die Plattform vom Schlepper im See gezogen wird, ermitteln wie die Geschwindigkeit der Plattform, damit des Schleppers, gegen das Wasser.
Beiden ist gemeinsam: je grösser diese Geschwindigkeit, desto länger dauern die Fahrzyklen.
Kurt
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