Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Sa 5. Okt 2024, 13:43

Harald Maurer hat geschrieben:Informiere dich zuerst über die Funktion des GPS. Hast du gewusst, dass acht Jahre lang die Satelliten keine relativistische Korrektur enthielten und dennoch tadellos funktionierten? Hört endlich auf, ständig Lügen über das GPS zu verbreiten.

Oha, das ist jetzt an die falsche Adresse gelangt und war nicht an Lagrange gerichtet. Er wird es mir verzeihen, es richtet sich nämlich an die Relativitätsmissionare hier, die dauernd mit dem GPS hausieren gehen.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Skeptiker » Sa 5. Okt 2024, 13:44

Harald Maurer hat geschrieben:Informiere dich zuerst über die Funktion des GPS. Hast du gewusst, dass acht Jahre lang die Satelliten keine relativistische Korrektur enthielten und dennoch tadellos funktionierten?

Zum Thema, dass GPS-Satelliten angeblich acht Jahre lang ohne relativistische Korrekturen funktionierten: Es gibt tatsächlich keine verlässlichen Berichte, die diese Behauptung bestätigen. In der Tat war die relativistische Korrektur seit dem Start der GPS-Satelliten in den 1970er Jahren von Anfang an ein wesentlicher Bestandteil des Systems. Schon bei den ersten Tests war bekannt, dass die Uhren in den Satelliten ohne diese Korrekturen signifikante Fehler erzeugen würden.

Es könnte sein, dass in frühen Phasen der GPS-Entwicklung einige experimentelle Versuche gemacht wurden, um die Genauigkeit ohne Korrekturen zu testen, aber ein voll funktionsfähiges System wäre ohne diese Anpassungen ungenau gewesen.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 13:47

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Es fehlt immer noch die wechselseitige ZD.

In Bezug auf Myonen ist die Zeitdilatation ein bekanntes Beispiel. Myonen, die in der oberen Atmosphäre entstehen und sich mit nahezu Lichtgeschwindigkeit bewegen, haben eine relativ kurze Lebensdauer, wenn sie in einem ruhenden Zustand betrachtet werden. ...

Wer ist mit den Myonen mitgeflogen?
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Harald Maurer » Sa 5. Okt 2024, 13:48

Skeptiker hat geschrieben:Es könnte sein, dass in frühen Phasen der GPS-Entwicklung einige experimentelle Versuche gemacht wurden, um die Genauigkeit ohne Korrekturen zu testen, aber ein voll funktionsfähiges System wäre ohne diese Anpassungen ungenau gewesen.


Quatsch! Schau Dir die Folie 10 hier an https://www.mahag.com/download/Vortrag%20Script.pdf
Hier sind die ersten 11 Satelliten aufgezählt, die keine rel. Korrektur enthielten.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 13:51

Harald Maurer hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:Informiere dich zuerst über die Funktion des GPS. Hast du gewusst, dass acht Jahre lang die Satelliten keine relativistische Korrektur enthielten und dennoch tadellos funktionierten? Hört endlich auf, ständig Lügen über das GPS zu verbreiten.

Oha, das ist jetzt an die falsche Adresse gelangt und war nicht an Lagrange gerichtet. Er wird es mir verzeihen, es richtet sich nämlich an die Relativitätsmissionare hier, die dauernd mit dem GPS hausieren gehen.
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Ich habe gleich gewusst, dass es sich um ein Missverständnis handelt.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Skeptiker » Sa 5. Okt 2024, 13:51

Lagrange hat geschrieben:Wer ist mit den Myonen mitgeflogen?

Niemand ist natürlich „mit den Myonen mitgeflogen“. Die Beobachtung der Zeitdilatation bei Myonen stützt sich auf indirekte Messungen und nicht auf den direkten „Mitflug“ mit den Teilchen. Hier wird die Relativität der Zeit aus zwei unterschiedlichen Bezugssystemen heraus beschrieben:

1. **Ruhender Beobachter auf der Erde**: Für diesen Beobachter, der sich relativ zu den Myonen in Ruhe befindet, haben die Myonen, die in der oberen Atmosphäre entstehen, eine bekannte Lebensdauer, die unter normalen Umständen nicht ausreichen würde, um die Erdoberfläche zu erreichen. Aber weil sich die Myonen fast mit Lichtgeschwindigkeit bewegen, beobachtet der ruhende Beobachter eine Verlängerung ihrer Lebensdauer – das Phänomen der **Zeitdilatation**.

2. **Im Bezugssystem der Myonen**: Für die Myonen selbst vergeht die Zeit normal. Ihre Lebensdauer wird aus ihrer eigenen Perspektive nicht verlängert. In ihrem eigenen Bezugssystem bewegen sie sich nicht, und die Distanz zur Erdoberfläche ist aufgrund der **Längenkontraktion** viel kürzer.

Die Zeitdilatation wurde experimentell bestätigt, zum Beispiel durch die Beobachtung der Anzahl von Myonen, die die Erdoberfläche erreichen. Trotz ihrer kurzen Lebensdauer im Ruhesystem würden sie ohne Zeitdilatation nicht genug Zeit haben, um so große Entfernungen zurückzulegen.

Es geht also um die Relativität der Zeitmessung, basierend auf der Relativbewegung zwischen Beobachtern, und nicht darum, mit den Teilchen „mitzufliegen“.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 13:55

Skeptiker hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wer ist mit den Myonen mitgeflogen?

Niemand ist natürlich „mit den Myonen mitgeflogen“. Die Beobachtung der Zeitdilatation bei Myonen stützt sich auf indirekte Messungen und nicht auf den direkten „Mitflug“ mit den Teilchen. Hier wird die Relativität der Zeit aus zwei unterschiedlichen Bezugssystemen heraus beschrieben:
...

Das sage ich ganze Zeit.
Labormyonen müssen länger leben als kosmische Myonen und kosmische Myonen müssen länger leben als Labormyonen weil sie relativ zueinander bewegt sind.

Das ist die SRT.
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Frau Holle » Sa 5. Okt 2024, 13:58

Harald Maurer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wer kann so eine falsch geeichte Uhr gebrauchen. Bei GPS zum Beispiel gehen alle Uhren gleich schnell und synchron bzw. ihre Fehler werden immer rechnerisch berücksichtigt.

Informiere dich zuerst über die Funktion des GPS. Hast du gewusst, dass acht Jahre lang die Satelliten keine relativistische Korrektur enthielten und dennoch tadellos funktionierten? Hört endlich auf, ständig Lügen über das GPS zu verbreiten.
https://www.mahag.com/download/Vortrag%20Script.pdf
Grüße

LOL – Harald, da hast du aus Versehen einen aus dem eigenen Lager angegriffen... friendly fire nennt man das wohl.
Lagrange ist doch einer von denen, die gegen alles sind, was auch nur von weitem nach RT riecht, noch dazu einer mit den dümmsten "Argumenten". Das sind die, die glauben dass die Milch bei ALDI wächst und so die Realität erklären und richtig und falsch unterscheiden können. :lol:
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Lagrange » Sa 5. Okt 2024, 14:00

Frau Holle hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Wer kann so eine falsch geeichte Uhr gebrauchen. Bei GPS zum Beispiel gehen alle Uhren gleich schnell und synchron bzw. ihre Fehler werden immer rechnerisch berücksichtigt.

Informiere dich zuerst über die Funktion des GPS. Hast du gewusst, dass acht Jahre lang die Satelliten keine relativistische Korrektur enthielten und dennoch tadellos funktionierten? Hört endlich auf, ständig Lügen über das GPS zu verbreiten.
https://www.mahag.com/download/Vortrag%20Script.pdf
Grüße

LOL – Harald, da hast du aus Versehen einen aus dem eigenen Lager angegriffen... friendly fire nennt man das wohl.
Lagrange ist doch einer von denen, die gegen alles sind, was auch nur von weitem nach RT riecht, noch dazu einer mit den dümmsten "Argumenten". Das sind die, die glauben dass die Milch bei ALDI wächst und so die Realität erklären und richtig und falsch unterscheiden können. :lol:


Wikipedia hat geschrieben:Die Zeitdilatation fällt also – wie vom Relativitätsprinzip gefordert – in allen Inertialsystemen symmetrisch aus: Jeder misst, dass die Uhr des jeweils anderen langsamer läuft als seine eigene.


Wenn das die dümmsten Argumente sind? :lol:
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Re: Holle's großer Irrtum vom angeblichen Bezugssystem

Beitragvon Skeptiker » Sa 5. Okt 2024, 14:01

Harald Maurer hat geschrieben:Hier sind die ersten 11 Satelliten aufgezählt, die keine rel. Korrektur enthielten.
Grüße

Tatsächlich steht dort das es relativistische Korrekturen gab , diese aber leicht fehlerhaft waren.

Neil Ashby, ein führender Experte auf dem Gebiet der Relativitätstheorie und des GPS, hat tatsächlich über die Notwendigkeit relativistischer Korrekturen im GPS-System geschrieben. Seine Arbeiten betonen, dass sowohl die spezielle als auch die allgemeine Relativitätstheorie entscheidend sind, um die Genauigkeit des GPS zu gewährleisten. Relativistische Effekte, wie die Zeitdilatation und die Gravitationseffekte, beeinflussen die Uhren in den Satelliten. Ohne diese Korrekturen würden sich täglich Fehler von mehreren Kilometern in der Positionsbestimmung akkumulieren.

Die Aussage, dass GPS-Satelliten acht Jahre ohne diese Korrekturen "tadellos" funktionierten, widerspricht der etablierten Forschung. Es ist möglich, dass in der frühen Phase des GPS-Programms experimentelle Ansätze ohne vollständige Korrekturen getestet wurden, oder dass die Auswirkungen der fehlenden Korrektur zeitweise als gering eingestuft wurden. Allerdings zeigen die technischen Anforderungen des Systems, dass die relativistischen Korrekturen notwendig waren, um die langfristige Genauigkeit sicherzustellen.

Ashby selbst hat in seinen Veröffentlichungen nie infrage gestellt, dass diese Korrekturen unerlässlich sind. Die Aussage auf Folie 10 scheint daher eine vereinfachte Darstellung zu sein, die möglicherweise experimentelle Tests betrifft, aber nicht den voll funktionierenden GPS-Betrieb​
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