Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 12. Dez 2024, 10:43

Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn die Verlangsamung des einzelnen Atoms von seiner Orientierung zur Bewegugsrichtung abhängen würde, müsste aber die Resonanzkurve verbreitert sein. Nur ist dies wohl nicht beobachtet worden, soweit ich weiß. Aslo kann man diesen Ansatz wohl ausschiessen.

Die Verbreiterung ist ja vorhanden (CS133).
Darum sind die Atomuhen die auf CS133 aufgebaut sind nur bedingt brauchbar. Man hatte bisher nichts besseres.
Neuere Uhren, die in Richung "Licht"Frequenz gehen sind schmalbandiger, daher auch wesentlich genauer.
Am besten wäre eine Uhr die nur einen einzigen Resonanzkörper, also Atom, als Taktgeber hat geeignet.
Wenn sich die Ausrichtung dieses Atoms auch noch "einfrieren" lässt dann fällt auch die Breitbandigkeit auf Grund von unterschiedlicher/wechselnder Ausrichtung weg.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Do 12. Dez 2024, 11:03

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn die Verlangsamung des einzelnen Atoms von seiner Orientierung zur Bewegugsrichtung abhängen würde, müsste aber die Resonanzkurve verbreitert sein. Nur ist dies wohl nicht beobachtet worden, soweit ich weiß. Aslo kann man diesen Ansatz wohl ausschiessen.

Die Verbreiterung ist ja vorhanden (CS133).
Darum sind die Atomuhen die auf CS133 aufgebaut sind nur bedingt brauchbar. Man hatte bisher nichts besseres.
Neuere Uhren, die in Richung "Licht"Frequenz gehen sind schmalbandiger, daher auch wesentlich genauer.
Am besten wäre eine Uhr die nur einen einzigen Resonanzkörper, also Atom, als Taktgeber hat geeignet.
Wenn sich die Ausrichtung dieses Atoms auch noch "einfrieren" lässt dann fällt auch die Breitbandigkeit auf Grund von unterschiedlicher/wechselnder Ausrichtung weg.
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Diese "Uhren mit Lichtfrequenz" zeigen aber auch diese "verlangsamte Taktung". Aber keine Verbreiterung der Resonanz, obwohl etwa im Experiment von Botermann der gemessene Effekt recht groß ist. Und er entspricht genau der Theorie von Einstein. Übrigens betrifft dies auch Atomkerne (Mößbauereffekt) bei kleinen Geschwindigkeiten.


Gruß
Rudi Knoth
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 12. Dez 2024, 11:53

Kurt hat geschrieben:Darum sind die Atomuhen die auf CS133 aufgebaut sind nur bedingt brauchbar. Man hatte bisher nichts besseres.

Sie gehen im Bereich von Femtosekunden genau (Billiardstel = 15. Stelle nach dem Komma). Das reicht dir nicht? Die besten optischen Uhren takten inzwischen im Bereich von Attosekunden genau (Trilliardstel = 18. Stelle nach dem Komma). Und Kernuhren, an denen gearbeitet wird, sollen dann noch 10 mal genauer werden.

Skeptiker hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es sind ja bei jeder Uhr immer 100%, es sind immer 9.192.631.770 Takte pro Sekunde.
Und weil das deiner Meinung nach so ist darum sind meine Aussagen in Punkto "Zugfahren" im PDF falsch.

Sehe ich das richtig?
.

Hab nochmal drüber nachgedacht und tatsächlich siehst du das richtig. Die Uhren können alle immer nur nach 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter zählen. Daraus folgt: wenn die Geschwindigkeit und die Strecke zwischen den Bahnhöfen gleich bleiben, dann können die Uhren nur gleiches anzeigen. Damit ist dein PDF falsch.

Ja klar. Oder anders gesagt: Würde die Uhr im Zug langsamer takten, wie Kurt behauptet, dann müsste die Geschwindigkeit auf dem Tacho größer sein als bei der Erstellung des Fahrplans festgelegt wurde.

Denn weniger Fahrzeit für die gleiche Strecke bedeutet schnellere Fahrt. Der Lokführer könnte sich nicht auf seinen Tacho verlassen und müsste ständig gegen die ausgewiesene Höchstgeschwindigkeit verstoßen um den Fahrplan einzuhalten. Das kann also nicht stimmen. Das PDF ist falsch, was zu beweisen war.

Das gleiche gilt für die U2 im Zug, sogar noch extremer. Sie ist quasi die Zuguhr einer Modelleisenbahn im großen Zug, die im großen Waggon auf konstanter Strecke pendelt. Die Modelllok müsste hin und zurück verschiedene Geschwindigkeiten auf ihrem Tacho haben, wenn sie wie behauptet mehr oder weniger Takte pro Weg zählt. Vorausgesetzt ist aber eine konstante Geschwindigkeit ggü. ihrem Gleis. Das kann also nicht stimmen. Das PDF ist falsch, was zu beweisen war.
 
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Lagrange » Do 12. Dez 2024, 14:15

Rudi Knoth hat geschrieben:... im Experiment von Botermann der gemessene Effekt recht groß ist. Und er entspricht genau der Theorie von Einstein. ...

Das gilt nur wenn er die Ionen als bewegt betrachtet, betrachtet er Laser als bewegt, kommt er zum falschen Ergebnis. Damit ist die SRT falsifiziert.
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Do 12. Dez 2024, 14:44

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... im Experiment von Botermann der gemessene Effekt recht groß ist. Und er entspricht genau der Theorie von Einstein. ...

Das gilt nur wenn er die Ionen als bewegt betrachtet, betrachtet er Laser als bewegt, kommt er zum falschen Ergebnis. Damit ist die SRT falsifiziert.


Nein sie ist nicht damit falsifiziert. Denn das Ergebnis etspricht auch bei dieser Betrachtung der Vorhersage der SRTGammDenn dann sind die LASER bewegte Quellen deren "nichtreltivistischer" Dopplereffekt Gammaquadrat des "nichtrelativistischen" Dopplereffekts von bewegten Empfängern ist. Daher kann manauch von gegenseitiger Zeitdilatation sprechen.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 12. Dez 2024, 14:55

Rudi Knoth hat geschrieben:Nein sie ist nicht damit falsifiziert. Denn das Ergebnis etspricht auch bei dieser Betrachtung der Vorhersage der SRTGammDenn dann sind die LASER bewegte Quellen deren "nichtreltivistischer" Dopplereffekt Gammaquadrat des "nichtrelativistischen" Dopplereffekts von bewegten Empfängern ist. Daher kann manauch von gegenseitiger Zeitdilatation sprechen.

Und sich damit ais der Verantwortung stehlen.
Wann endlich kehrt die Wahrheit/Ehrlichkeit in der Physik ein??

Kurt

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Kurt » Do 12. Dez 2024, 15:08

Rudi Knoth hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn die Verlangsamung des einzelnen Atoms von seiner Orientierung zur Bewegugsrichtung abhängen würde, müsste aber die Resonanzkurve verbreitert sein. Nur ist dies wohl nicht beobachtet worden, soweit ich weiß. Aslo kann man diesen Ansatz wohl ausschiessen.

Die Verbreiterung ist ja vorhanden (CS133).
Darum sind die Atomuhen die auf CS133 aufgebaut sind nur bedingt brauchbar. Man hatte bisher nichts besseres.
Neuere Uhren, die in Richung "Licht"Frequenz gehen sind schmalbandiger, daher auch wesentlich genauer.
Am besten wäre eine Uhr die nur einen einzigen Resonanzkörper, also Atom, als Taktgeber hat geeignet.
Wenn sich die Ausrichtung dieses Atoms auch noch "einfrieren" lässt dann fällt auch die Breitbandigkeit auf Grund von unterschiedlicher/wechselnder Ausrichtung weg.
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Diese "Uhren mit Lichtfrequenz" zeigen aber auch diese "verlangsamte Taktung".

Selbstverständlich, jedwede Materie zeigt dies.

Rudi Knoth hat geschrieben:Aber keine Verbreiterung der Resonanz

Die Verbreiterung der Frequenz entsteht bei der CS133 nicht deswegen weil sie zusätzlich bewegt wird, sondern ist ein grundsätzlicher Umstand der auch dann vorhanden ist wenn die Uhr ruht.
Die Atome sind bei der CS133 grundsätzlich bewegt, das ist systembedingt. Ausserdem sind es immer ständig neue Atome die verwendet werden. Zusätzlich werden sie nur indirekt bewertet.
Bei einer Uhr die nur ein Atom als Resonanzkörper verwendet, dieses auch noch "fixiert" ist und keine Wärmebewegung auftritt, ergibt sich eine sehr hohe Güte, heisst: es ist sehr schmalbandig.
Wird dieses Atom bewegt dann ergibt sich, abhängig von ihrer "Lage" eine entsprechende Geschwindigkeitskurve, diese ist dann komplett von der Lage des Atoms zur Bewegungsrichtung abhängig.

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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Rudi Knoth » Do 12. Dez 2024, 15:25

Kurt hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Nein sie ist nicht damit falsifiziert. Denn das Ergebnis etspricht auch bei dieser Betrachtung der Vorhersage der SRTGammDenn dann sind die LASER bewegte Quellen deren "nichtreltivistischer" Dopplereffekt Gammaquadrat des "nichtrelativistischen" Dopplereffekts von bewegten Empfängern ist. Daher kann manauch von gegenseitiger Zeitdilatation sprechen.

Und sich damit ais der Verantwortung stehlen.
Wann endlich kehrt die Wahrheit/Ehrlichkeit in der Physik ein??
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Was heist hier "sich aus der Verantwortung stehlen"? Im Falle des bewegten Empfängers hat man



und im Falle des bewegten Senders:



Der "relativistische Dopplereffekt" ist das geometrische Mittel beider Formeln. Daher hat man den Faktor Gamma zwischen diesem und den "klassischen" Dopplereffekten.

Gruß
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Frau Holle » Do 12. Dez 2024, 16:02

@Rudi Knoth

Dem Kurt kannst du nicht mit Mathematik kommen. Er scheitert ja schon an der Berechnung der Geschwindigkeit = Weg/Zeit.

Kurt hat geschrieben:Wann endlich kehrt die Wahrheit/Ehrlichkeit in der Physik ein??

Wann endlich treten Wahrheit und Ehrlichkeit beim Kurt ein?
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Re: Nutzen und Schaden der Einsteinschen ART und SRT

Beitragvon Skeptiker » Do 12. Dez 2024, 16:03

Kurt hat geschrieben:Wann endlich kehrt die Wahrheit/Ehrlichkeit in der Physik ein??

Ehrlich wäre es von dir mal hierauf einzugehen:
Hab nochmal drüber nachgedacht und tatsächlich siehst du das richtig. Die Uhren können alle immer nur nach 9.192.631.770 Takten eine Sekunde weiter zählen. Daraus folgt: wenn die Geschwindigkeit und die Strecke zwischen den Bahnhöfen gleich bleiben, dann können die Uhren nur gleiches anzeigen. Damit ist dein PDF falsch.
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