Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jan 2011, 10:45

Harald Maurer hat geschrieben:und es zeigt sich, dass es keinen Unterschied macht, ob man c²t² oder r² schreibt. Das hier oft eingesetzte Argument, eine sich ausbreitende Kugelwelle sei keine starre Kugel, ist bedeutungslos, weil c²t² dasselbe ist wie r², nämlich ebenfalls das Quadrat einer Strecke.

Das ist nicht richtig. In der SRT ist bei der Transformation grundsätzlich alles abhängig von der Geschwindigkeit der zu transformierenden Objekte. Das muß ja so sein, weil als Grenzgeschwindigkeit nur c auftreten darf. Die transformierte Geschwindigkeit in S' ist nichtlinear abhängig von der Geschwindigkeit in S. Bei c schließlich ist die Abhängigkeit dann 1:1.
Daher ist eine Sphäre in Bewegung eben nicht gleichwertig mit einer Kugel mit einem festen Radius.

Das hatten wir (Tria) schon gezeigt:
x² + y² = a*c²*t² mit a<1 bzw. ac²t²<1
ergibt nach der Transformation tatsächlich eine Ellipse.

Eine Kugelwelle, welche von einer beleuchteten Festkugel mit dem Radius k abgestrahlt wird, lautet:
x² + y² = (k + act)²

a=1 liefert wieder eine Kugel
a<1 liefert ein Ellipsoid
a=0 entspricht einer Starrkugel und liefert ebenfalls eine Ellipsoid.
In Fabers Animation ist das zudem alles veranschaulicht.

Der von Einstein vorgelegte Beweis auf Seite 901 ZEBK ist demnach falsch.

Auch die einfache mathematisch geschlossene Transformation zeigt schon, daß er richtig liegt:

Bild

Ernst hat geschrieben:In S' breitet sich eine Kugelwelle isotrop mit c aus:

c_x'² + c_y'² + c_z'² = c²

Wie breitet sich die gleiche Kugelwelle in S aus?:
(Verwendung vorstehender Transformationsformeln)

[(c_x - v)² + c_y²(1-v²/c²) +c_z²(1-v²/c²)]/(1-vc_x/c²)² = c²
c_x² - 2c_xv + v² + c_y² - c_y²v²/c² + c_z² - c_z²v²/c² = c² - 2vc_x + v²c_x²/c²
c_x² + c_y² + c_z² + v²/c²(c_x² + c_y² + c_z²) + v² = c²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c² - v²
(c_x² + c_y² + c_z²)(1 - v²/c²) = c²(1 - v²/c²)

(c_x² + c_y² + c_z²) = c²

Die Kugelwelle, welche sich in S' isotrop mit c ausbreitet, breitet sich also auch in S isotrop als Kugelwelle mit c aus.


Gruß
Ernst
Zuletzt geändert von Ernst am Mi 19. Jan 2011, 11:38, insgesamt 4-mal geändert.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 10:57

Gluon hat geschrieben:
fb557ec2107eb1d6 hat geschrieben:Das ist alles nicht einfach zu verstehen, .

Man kann es sich vielleicht besser vorstellen, wenn man sich klar macht, dass eine mit konstanter Geschwindigkeit expandierende Kugelschale im 4D ein Kegel ist. Die Kugelschalen, die wir bei gleichen Zeiten in S und S' bekommen, sind Schnitte durch diesen Hyperkegel. Wenn man einen anderen Schnitt durch diesen Kegel macht, bekommt man statt der Kugel einen Ellipsoiden.

Jaja, so etwa wie die "Wurstschnitte" von Max Born, oder? Aber diesmal Schnitte in einem "4D-Kegel", zur Abwechslung, der ja bekanntlich zu unserer Alltagserfahrung gehört, natürlich: Ich frühstücke ja auch jeden Morgen wie jedermann mit einem "4D-Kegel". 8-)

Siehe:

Es geht nicht um die Wurst, Herr Max Born

Peinlich, peinlich, Herr Nobelpreisträger Max Born

Jocelyne Lopez

PS: Was macht die Frage von Chief
Wie groß wäre die Verschiebung der Interferenzstreifen bei einem Ätherwind von 300m/s (10^-6c)?

Kommt eine Berechnung noch von Ihnen, da Sie ja das MM-Experiment als geeignet ansehen, einen Ätherwind zu messen?
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gluon » Mi 19. Jan 2011, 11:04

Frau Lopez hat geschrieben:Kommt eine Berechnung noch von Ihnen,


Nein, ich füttere keine Trolle.

Gruß,
Gluon
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 11:30

Gluon hat geschrieben:
Frau Lopez hat geschrieben:Kommt eine Berechnung noch von Ihnen,


Nein, ich füttere keine Trolle.

In wie fern ist der langjährige, mathematisch versierte Teilnehmer im Mahag-Forum Chief ein "Troll"? :?

Und in wie fern ist seine Frage "Wie groß wäre die Verschiebung der Interferenzstreifen bei einem Ätherwind von 300m/s (10^-6c)?" eine "Troll-Frage"?

Liegt es daran, dass Sie die Frage lieber nicht beantworten wollen, aus folgenden Gründen: viewtopic.php?f=15&t=343&p=21928&hilit=300+m%2Fs#p21928

Zitat von Jocelyne Lopez:

Ich nehme stark an, dass Du selbst weißt, wie groß die Verschiebung der Interferenzstreifen bei einem Ätherwind von 300 m/s wäre. Da die Relativisten sich jedoch weigern die Frage zu beantworten, sollte man davon ausgehen, dass die Verschiebung der Interferenzstreifen mit bloßen Augen nicht zu sehen und nicht zu messen wäre?

Da Joachim Schulz jedoch wiederum die Auffassung vertritt, dass das MM-Experiment geeignet sei, einen Ätherwind zu registrieren, wie schnell sollte der Ätherwind mindestens wehen, damit er mit dieser Versuchsanordnung detektierbar wäre? 300 m/s nicht, 30 km/s (die Geschwindigkeit der Erde um die Sonne) auch nicht, da die Relativisten die Genauigkeit der Versuchsanlage von MM in Frage stellen, und 8-12 km/s echt recht nicht, wie MM als Ergebnis nach Berücksichtigung von Meßfehlern publiziert hat.

Ab welche Ätherwindgeschwindigkeit würde die Versuchsanordnung von MM mit unseren modernen Instrumenten einen Ätherwind detektieren können?

Dabei wären ja Ihr Wissen und Ihre Erfahrung als Experimentalphysiker für die Beantwortung dieser Frage gerade gefragt und weiterbringend...

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon contravariant » Mi 19. Jan 2011, 11:42

Jocelyne Lopez hat geschrieben:- Viertens wurde mir die relativistische Geschwindgikeitsaddition immer eindeutig formuliert als Addition von Forenrelativisten angegeben:

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c

diese behauptung kannst du sicher auch belegen? zeig uns doch mal eine aussage, in der ein relativist diesen ausdruck hingeschrieben hat.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Mi 19. Jan 2011, 12:58

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Es handelt sich nicht um "mein Missverständnis", sondern um das Missverständnis von Einstein oder seiner Anhänger...

Nein, du bist es die es seit Jahren nicht versteht und das ist nicht das Einzige.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Zweitens sagt schon allein die Bezeichnung "relativistische Geschwindigkeitsaddition", dass es sich um eine "Addition" handeln sollte.

Auch hier bist du es, die nicht versteht. Aber du hast ja selber zugegeben, dass du kein mathematisches Fundament hast. Es gibt viele Formen der Addition, das geht nicht immer linear. Geschwindigkeiten sind Vektoren, die werden auch bei Galilei schon anders addiert: http://www.mathe-lexikon.at/algebra/vek ... ition.html

Es gibt keine Definition, dass eine Addition immer linear sein muss. Dein 'Missverständnis' hier ist, dass du glaubst, du weißt wie eine Addition immer definiert ist und was eben unter den Begriff Addition fällt. Da du aber kein mathematisches Fundament hast, ist es kein Wunder dass du das nicht weißt. Wie immer hindert dich Nichtwissen nicht daran, darüber Erklärungen abzugeben.


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
c + v = c kann jedoch nur gelten, wenn v = 0, sonst ist die Gleichung unzulässig und ungültig.

Die Formel ist auch eine Erfindung von dir. In der SRT werden keine Geschwindigkeiten auf c addiert. Du verstehst was nicht, gibst was Falsches ein, interpretiert was hinein und meinst dann, dass es falsch ist. :D

Wie lange hast du gebraucht, bis du den Poeten endlich verstanden hast, und begriffen hattest, dass man in die Formel nicht v1=c und v2=c einsetzen kann, weil die für diesen Wertebereich nicht definiert ist?


Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Oder c kann nur gelten, wenn man den Trick mit der Funktion anwendet, die von Chief beschrieben wurde: Die "Addition" gilt nur, solange die Summe von c + v kleiner als c ist (die Variante von Lorentz, wo die Relativgeschwindigkeit zwischen den Objekten immer unter c bleibt).

Das ist kein Trick.


Es ist doch so, die Welt und 99,999% aller Menschen auf dieser können gut damit leben, dass ihr die SRT nicht versteht, und sie für falsch haltet. Jeder Physikstudent begreift in der Regel die SRT. Die Dinge funktionieren, mit der SRT kann man super Phänomene berechnen, man muss schon in ganz extreme Bereiche gehen und ganz genau messen, wenn man hofft da Abweichungen von den Vorhersagen der SRT zu finden. Und hingegen der Lügen die hier immer verbreitet werden, suchen die Physiker nach solchen Abweichungen. Man will also finden, wo die Natur von den Vorhersagen der SRT abweicht.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mi 19. Jan 2011, 12:59

contravariant hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:
- Viertens wurde mir die relativistische Geschwindgikeitsaddition immer eindeutig formuliert als Addition von Forenrelativisten angegeben:

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c

diese behauptung kannst du sicher auch belegen? zeig uns doch mal eine aussage, in der ein relativist diesen ausdruck hingeschrieben hat.

Von mehren Forenteilnehmern habe ich diese Formel bekommen bzw. über diese Formel lange diskutiert.
Zum Beispiel von Deinem Kollegen Michael Hammer-Kruse im Forum UNICUM und im Forum Politikforum (da er mich ja als Stalker immer überall hinterherlief 8-) ): Er warf mir 2008 die Formel der relativistischen Geschwindigkeitsaddition mit einem Zahlenbeispiel dazu für eine Lichtwelle, die sich mit konstant c=70 km/h (als Gedankenexperimetn) zu verschiedenen bewegten Beobachtern bewegt, siehe: http://www.ekkehard-friebe.de/friebefor ... #post12967

Zitat Michael Hammer-Kruse:

Jocelyne Lopez schrieb am 03.07.2008 08:44 Uhr:

2) Jetzt meine Frage:
Mit welcher Formel soll ich jetzt die Relativgeschwindigkeit einer Lichtwelle zu einem Beobachter berechnen, der sich wiederum mit 10 km/h frontal zur Lichtwelle bewegt, und was würde das Ergebnis der Berechnung sein?


Zitat M_Hammer_Kruse: http://forum.politik.de/forum/showpost. ... count=4561

Ich habe es Dir doch gestern im UNICUM-Forum lang und breit erklärt: Du mußt die relativistische Addition verwenden und nicht die kanonische. Dann hast Du kein Problem, die Geschwindigkeit der Welle zu erhalten, obwohl die andere nicht Null ist.

In diesem Fall z. B., hier der Übersichtlichkeit halber ohne Maßeinheiten:
v1=70, v2=10

Das liefert mit c=70 als resultierende Geschwindigkeit:
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70.

Diese lächerliche Rechnung ist es, womit das Thema nach dem ersten Posting schon erledigt gewesen wäre. Dieser Einzeiler und nichts Anderes ist die fachlich korrekte Antwort. Und seit drei Tagen versuchen hier wohlmeinende Leute, sie Dir nahezubringen.

Na Bitte.
Das war übrigens auch die Formel, die ich als Grundlage für die Berechnung der konstanten Geschwindigkeit einer Wasserwelle mit 70 km/h zu bewegten Beobachter in meinem „Strandexperiment“ übernommen habe, eine Konstellation als Gedankenexperiment, die von Dr. Markus Pössel akzeptiert wurde: http://www.jocelyne-lopez.de/blog/2008/ ... s-gaukler/

Zitat von Jocelyne Lopez:

Die Relativisten behaupten jedoch, dass mit der „relativistischen Geschwindigkeitsaddition” dieses Postulat bewiesen werden könne und widerspruchfrei gültig sei, und sie liefern folgende Transformation (mit Zahlenbeispielen für die jeweiligen Geschwindigkeiten der bewegten Beobachter 10 km/h, 30 km/h und 40 km/h und Geschwindigkeit der Welle 70 km/h):

v1=70, v2=10
(v1+v2)/(1+v1*v2/c²)=(10+70)/(1+10*70/70²)=70.
v1=70, v3=30
(v1+v3)/(1+v1*v3/c²)=(30+70)/(1+30*70/70²)=70.
v1=70, v4=40
(v1+v4)/(1+v1*v4/c²)=(40+70)/(1+40*70/70²)=70.

Wie gesagt hat Dr. Markus Pössel diese Konstellation für die konstante Geschwindigkeit einer Wasserwelle mit 70 km/h zu verschiedenen bewegten Beobachtern akzeptiert, darüber haben wir sogar ca. 6 Monate lang diskutiert…

Warum? Ist diese Formulierung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Michael Hammer-Kruse falsch? In wie fern?
Bekanntlich gibt es verschiedene Möglichkeiten der Umformungen in der Mathematik. Das ist wie in einer natürlichen Sprache mit den Formulierungen: Es gibt keine zwei gleiche Formulierungen um das gleiche zu sagen. Mit Umformungen kann man sowohl Fehler machen, als auch Fehler vertuschen und auch tricksen.

Wenn Du diese Formulierung der relativistischen Geschwindigkeitsaddition von Hammer-Kruse für falsch hält, was für eine Formel würdest Du denn anwenden, um die Geschwindigkeit einer Wasserwelle von 70 km/h konstant zu allen bewegten Beobachtern zu halten, wie in der Konstellation, die mit Dr. Markus Pössel besprochen wurde?

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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Mi 19. Jan 2011, 13:15

Jocelyne: Wo hat dir einer diese Formel genannt: c + v = (c + v) / (1 + c * v/c²) = (c + v) / (1 + v/c) = (c + v) / ((c + v)/c) = c?

Du hast das c + v = davor gesetzt.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Mi 19. Jan 2011, 13:23

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)=(c+v)/(1+v/c)=(c+v)/((c+v)/c)= c

Wer immer so etwas schreibt, schreibt mathematischen und physikalischen Unsinn.

c+v =(c+v)/(1+c*v/c²)
1= 1/ (1+c*v/c²)
1+c*v/c² = 1
c*v/c²=0
v=0
.
.
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Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Britta » Mi 19. Jan 2011, 13:28

Ernst hat geschrieben:
Wer immer so etwas schreibt, schreibt mathematischen und physikalischen Unsinn.


Ach der meint auch, dass 0 = 0/0 ist, das darfst du nicht so eng sehen. Nur wenn man versucht, es Anderen in die Schuhe zuschieben, wird es unschön.
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