Lagrange hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:Lagrange hat geschrieben:Die Laufwege auf der Erdoberfläche sind gleich, die Geschwindigkeiten sind unterschiedlich (c+v und c-v).
Unsinn. Da die Uhren im ECI synchron laufen, laufen sie auf der zum ECI bewegten Oberfläche nicht synchron, d.h. sie zeigen nicht gleichzeitig die gleiche Zeit.
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Unsinn, alle GPS-Uhren laufen absolut synchron.
Naja wenn man das erzwingt, also die Satellitenuhren synchron mit denen an der Oberfläche hält, dann laufen die SAT-Uhren nicht natürlich, d.h. sie wurden schon bei der Herstellung künstlich verlangsamt. CS133-GPS-SAT-Uhren zählen nicht eine Sekunde nach 9.192.631.770 Schwingungen ihrer eigenen CS133-Atome, wie es sich gehört. Sie zählen so wie die taktgebenden Atome an der Oberfläche, weil man es eben so haben will. GPS-Uhren haben auch nichts mit dem ECI zu tun, sondern sind darin recht flott unterwegs, auch relativ zur Oberfläche. Warum dieser Autor dann immer mit dem ECI argumentiert, bleibt schleierhaft.
Im Abschnitt "2.3.1 Eastward Transmission" auf Seite 10 wird seine Trickserei ganz offensichtlich:
Erst gibt er in Gleichung (24) den fixen Abstand der Uhren am Boden korrekt mit Hilfe der Lichtgeschwindigkeit c und der Differenz der GPS-Zeiten auf den stationären Uhren an, also Δt zwischen Sendung und Empfang, ganz normal gemäß Δx = c*Δt. So gehört sich das. Δt ergibt sich ja eindeutig aus den beiden Uhrzeiten und Δx ist eh bekannt, kann man ja abmessen. Diese stationären GPS-Uhren laufen synchron und ganz korrekt mit 9.192.631.770 Schwingungen pro Sekunde.
Dann aber zieht er ganz unnötig das ECI mit rein und berechnet in Gleichung (25), dass der Laufweg Δx des Signals dort um v*Δt länger ist, weil sich die Oberfläche ggü. dem ECI mit v nach Osten bewegt. Vor allem der Empfänger läuft ja im ECI dem Signal davon. Damit ergibt sich dann auch eine längere Laufzeit nach Osten, wenn man diese berechnet und mit guten Uhren überprüfen
würde, die im ECI an diesem längeren Laufweg ruhen.
Solche ECI-Uhren spielen aber gar nicht mit, und die LG ist im ECI natürlich ebenfalls c₀. Längerer Laufweg im ECI = längere Laufzeit im ECI bei konstant c. Diese fiktive längere Laufzeit auf fiktiven ECI-Uhren auf dem fiktiven längeren Laufweg setzt er dann mit (26) einfach in (24) ein und bastelt sich so in (33) eine LG zwischen den beiden stationären GPS-Uhren von c-v.
Was soll denn dieser Schmuh? Die stationären Uhren an der Oberfläche zeigen das nicht an! Sie zeigen das an, was in (24) noch korrekt angegeben wurde. Das ergibt nun mal c und nichts anderes. Das Signal läuft mit c zwischen A und B relativ zur Oberfläche. Dass es im ECI einen längeren Weg hat und daher mit c auch länger unterwegs ist ändert daran gar nichts.
Dieser Typ hat den Sagnac-Effekt einfach nicht kapiert. Der ergibt sich nicht aus verschiedener LG, sondern aus verschieden Laufwegen und damit auch verschiedenen Laufzeiten bei konstant c.