Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Mai 2025, 20:54

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Wie fällt denn am Äquator ein Stein auf die Erde?
1. Ganz senkrecht?
2. Nach Osten abgelenkt?
3. Nach Westen abgelenkt?
Lagrange hat geschrieben:Nach Osten abgelenkt.

Das war die richtige Antwort.

Nein, nach Westen. 8-)
 

Der Stein kommt östlich vom Ausgangspunkt auf. Denn die Erde dreht sich von West nach Ost. Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt, legt der Stein einen kleinen Weg nach Osten zurück.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Sa 10. Mai 2025, 21:00

Frau Holle hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Ich behaupte::: Die ISS ist unbeschleunigt. Damit widerspreche ich dir und Holle.
Damit beweist du, dass du unwissend und nicht lernfähig bist. Man könnte es auch dumm nennen.
bumbumpeng hat geschrieben:Wo siehst du hier ein kartesisches Koordinatensystem mit x-y-z und -x, -y, -z ?
Die beiden Achsen mit den Zahlen dran sieht jeder.
So Leute wie du und Mac Doof können nur eins, persönlich werden, wenn ihr nicht weiter wisst.
Du hast behauptet, dass auf die ISS keine Kraft wirkt. Ich musste dir erst mal sagen, dass die ISS voll im Gravitationsfeld der Erde ihre Runden dreht und damit die Gravitation der Erde voll auf die ISS WIRKT.
Wie bezeichnet man das ???
Dann laberst du was rum mit Lüge. Nein, Unwissenheit ist das und du versuchst dich rein zu waschen.

Auf mich selbst passe ich schon selber auf. Dazu brauche ich weder dich noch Mac Doof. Ist das verständlich genug? Es geht um Sachverhalte und nicht darum, ob dir meine Antworten schmecken oder nicht.
Dann beweise doch das Gegenteil. Was, kannst du nicht? Wieso kannst du das nicht?.
Weil mein Universum super funktioniert.
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Frau Holle » Sa 10. Mai 2025, 21:14

Rudi Knoth hat geschrieben:Der Stein kommt östlich vom Ausgangspunkt auf. Denn die Erde dreht sich von West nach Ost. Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt, legt der Stein einen kleinen Weg nach Osten zurück.

Ich bin von einem Stein ausgegangen, der oben die Erdrotation nicht mitmacht, ein Asteroid z.B., der einfach senkrecht runterfällt. Die Oberfläche dreht sich unter ihm weg nach Osten, so dass er weiter westlich aufschlägt.
 
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Sa 10. Mai 2025, 21:14

Rudi Knoth hat geschrieben:Der Stein kommt östlich vom Ausgangspunkt auf. Denn die Erde dreht sich von West nach Ost. Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt, legt der Stein einen kleinen Weg nach Osten zurück.
Gibt es dazu bestätigte Versuche?
Was heißt "" Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt"" ?
Der Stein wird radial angezogen. Welche Kraft bewirkt jetzt, dass er ein Stück in Richtung Ost fällt?
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 10. Mai 2025, 21:17

Rudi Knoth hat geschrieben:Dann mal die einfache Frage: Wie fällt denn am Äquator ein Stein auf die Erde?

1. Ganz senkrecht?
2. Nach Osten abgelenkt?
3. Nach Westen abgelenkt?

Nach Osten abgelenkt.


Rudi Knoth hat geschrieben:Das war die richtige Antwort.


Wieso war das die richtige Antwort.

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Mai 2025, 21:30

@bumbumpeng » Sa 10. Mai 2025, 20:16

Welche klassische Mechanik meinst du? Ich bin voll offen für die klassische Mechanik.
Hinweis: Himmelsmechanik verläuft nach sphärischen Regeln.


Es gibt die Bewegungsgleichungen nach Newton. Nach diesen bewegen sich die Himmelskörper im Bereich einer Masse in den Bahnen in Form von Kegelschnitten, was meist Ellipsen sind. Kreisbahnen sind da eher ein Sonderfall.

Auf die ISS wirken 2 Kräfte, die sich gegenseitig egalisieren, aber keine zusätzliche, die die ISS irgendwie beschleunigen würde. Ich behaupte::: Die ISS ist unbeschleunigt. Damit widerspreche ich dir und Holle.


Trotzdem sind die Bahnen beschleunigt. Diese Bewegung wird durch die Gravitation verursacht.

Wo siehst du hier ein kartesisches Koordinatensystem mit x-y-z und -x, -y, -z ?
Ich sehe ein sphärisches System. rundrum, kugelförmig alles (nahezu) gleich.


Bei der Berechnung wird in der Tat kein kartesisches Koordinatensystem verwendet. Die Umformung von kartesischen nach Polarkoordinaten ist aber seit lange bekannt.

Komet? Der passt aber sehr gut in das sphärische System. Wo soll da ein Problem sein?
Es kann durchaus auch Himmelskörper geben, die von einem Sternensystem ins andere wechseln und wieder zurück.



Das sind nie im Leben "kugelförmige Bahnen". Denn den Schweif kann man nur sehen, wenn der Komet nahe genug zur Sonne sich befindet.

Wenn ein Himmelskörper in das Sonnensystem gerät, dann unterliegt er der Gravitation der Sonne. Ich hatte das erklärt mit einer Sonde zum Mars. Bis ca. 1,5 Mio. km im Kraftfeld der Erde, dann im Kraftfeld der Sonne und vllt. so um die 500.000 km vor dem Mars im Kraftfeld des Mars.


Ob solch ein Komet eine solch lange Reise macht, bezweifle ich. Der Halley-Komet kommt mit schöner Regelmässigkeit vorbei.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Mai 2025, 21:32

Frau Holle hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Der Stein kommt östlich vom Ausgangspunkt auf. Denn die Erde dreht sich von West nach Ost. Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt, legt der Stein einen kleinen Weg nach Osten zurück.

Ich bin von einem Stein ausgegangen, der oben die Erdrotation nicht mitmacht, ein Asteroid z.B., der einfach senkrecht runterfällt. Die Oberfläche dreht sich unter ihm weg nach Osten, so dass er weiter westlich aufschlägt.
 


Ich meinte wirklich ein Stein, der oben festgehalten wird und dann losgelassen wird.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 10. Mai 2025, 21:36

bumbumpeng hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Der Stein kommt östlich vom Ausgangspunkt auf. Denn die Erde dreht sich von West nach Ost. Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt, legt der Stein einen kleinen Weg nach Osten zurück.
Gibt es dazu bestätigte Versuche?
Was heißt "" Da "Oben" die Erde sich schneller bewegt"" ?
Der Stein wird radial angezogen. Welche Kraft bewirkt jetzt, dass er ein Stück in Richtung Ost fällt?


Wenn er etwa von einem Gebäude runterfällt, dann bekommt er eben oben eine höhere Geschwindigkeit als der Erdboden mit.

Gruß
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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Sa 10. Mai 2025, 22:17

Rudi Knoth hat geschrieben:Ich meinte wirklich ein Stein, der oben festgehalten wird und dann losgelassen wird.


Der fällt, aus Sicht der Erde, senkrecht runter.
Hier haben wie wiedermal den Umstand, dass die "modernen Physiker" es nicht für nötg halten klare Aussagen über den Anfangszustand zu machen.
Naja, schliesslich wurde es ihnen ja durch die RT abtrainiert. Und dadurch haben sie auch die Möglichkeit immer die "passende" Erklärug abzugeben, besonders Holle.

Kurt

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Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Sa 10. Mai 2025, 23:17

Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn er etwa von einem Gebäude runterfällt, dann bekommt er eben oben eine höhere Geschwindigkeit als der Erdboden mit.
Wieviel soll das sein? Ob das überzeugend sein soll, ist fraglich?
Was ist mit der Winkelgeschwindigkeit?
Der Stein fällt radial, oder nicht?
Schön wäre ein echter Versuch, der deine Antwort visuell bestätigt.
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