Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Lagrange » Do 15. Mai 2025, 14:26

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil es keinen anderen Sagnaceffekt gibt. Gäbe es einen, müsste er mit GPS messbar sein. Das ist ein Beweis, dass ECI ein ausgezeichnetes BS ist.


Wie groß ist denn der andere Sagnac-Effekt? ...

Wie gesagt, die LG müsste c+-30km/s sein.
Lagrange
 
Beiträge: 17794
Registriert: Mi 11. Feb 2009, 23:13

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Mai 2025, 14:32

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil es keinen anderen Sagnaceffekt gibt. Gäbe es einen, müsste er mit GPS messbar sein. Das ist ein Beweis, dass ECI ein ausgezeichnetes BS ist.


Wie groß ist denn der andere Sagnac-Effekt? ...

Wie gesagt, die LG müsste c+-30km/s sein.



Aber nur wenn der Weg des Lichtes also der Umfang es Interferometers in der Größenordnung der Umlaufbahn der Erde um die Sonne ist. Sonst funktioniert deine Formel nicht.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3784
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Mai 2025, 16:33

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Weil es keinen anderen Sagnaceffekt gibt. Gäbe es einen, müsste er mit GPS messbar sein. Das ist ein Beweis, dass ECI ein ausgezeichnetes BS ist.


Wie groß ist denn der andere Sagnac-Effekt? ...

Wie gesagt, die LG müsste c+-30km/s sein.


Wenn das ECI ein Inertialsystem ist, dann gibt es nach der Definition keinen Sagnac-Effekt. Denn der Sagnac-Effekt tritt eher bei rotierenden und damit beschleunigten Bezugssystemen auf.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3784
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Mai 2025, 17:33

Lagrange hat geschrieben:
Wikipedia hat geschrieben:...
Das Michelson-Gale-Experiment ist aber insofern von großer Bedeutung, als es allen Versuchen, das negative Ergebnis des Michelson-Morley-Experiments durch eine Mitführung des Äthers zu erklären, den Boden entzieht. Es erscheint nämlich widersinnig, dass bei Translation (Michelson-Morley-Versuch) volle Mitführung des Äthers durch die Erde stattfindet, bei Rotation (Michelson-Gale-Versuch) hingegen der Äther relativ zu den Fixsternen ruht.
Diese Behauptung ist eine Frechheit. Der Äther ruht nicht relativ zu Fixsternen, sondern relativ zum ECI.
Alle Felder der Himmelskörper werden von den jeweiligen Himmelskörpern MITGEFÜHRT.

M&M hat kein negatives Ergebnis, sondern ein sehr positives. Null-Resultat.

Wie solls denn anders sein? Felder sind an Masse gebunden. Ohne Masse keine Felder.
Die Erde führt ihre Felder mit, wodurch M&M Null-Resultat hat und auch haben muss. Also die Bestätigung für das Mitführen.

Ein relativ gibt es nicht. Das ist Schwachsinn. Im Universum ruht nichts.
Über das ECI habe ich nichts Verwertbares gefunden. Die Erde hat ihre Felder, die bis ca. 1,5 Mio. km rundrum reichen. Erdgebundene Felder.

Die Sonne hat ihre Felder im Sonnensystem und
Sgr A* hat seine Felder in der Milchstraße.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Mai 2025, 17:43

Lagrange hat geschrieben:Sagnaceffekt muss bei kreisförmigen Bewegungen auftreten, es sei denn der Äther wird mitgeführt.
Beim SI passiert beim kreisförmigen drehen der 4 Spiegel GAR NICHTS, weil sich 4 x Doppler, je 2 , gegenseitig aufheben!!! Der Dopplereffekt, der beim Senden entsteht, wird beim Empfangen wieder egalisiert.
Das SI wird auf Auslöschung justiert.
Auslöschung geht nur dann, wenn die beiden Anteile absolut exakt übereinstimmen, daher die Strahlteilung. Wir sind im nm-Bereich.

Erst dann, wenn das SI gedreht wird, entsteht Interferenz.
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Mai 2025, 17:50

Lagrange hat geschrieben:Berechnung Ringinterferometer
Was soll ein Ringinterferometer sein?
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon bumbumpeng » Do 15. Mai 2025, 18:17

Lagrange hat geschrieben:Nein. R ist die Entfernung Erde-Sonne. Das Interferometer ist die ganze Umlaufbahn der Erde um die Sonne.
Wo soll das Interferometer stationiert sein? Und was soll dann gemessen werden?
bumbumpeng
 
Beiträge: 7436
Registriert: So 18. Okt 2020, 17:48

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Mai 2025, 18:25

bumbumpeng hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Nein. R ist die Entfernung Erde-Sonne. Das Interferometer ist die ganze Umlaufbahn der Erde um die Sonne.
Wo soll das Interferometer stationiert sein? Und was soll dann gemessen werden?


Genau dies ist docg die Frage, die mir auch einfiel. Nur gibt es momentan diesen Interferometer nicht. Also kann man kein Ergebnis einer Messung kennen.

Gruß
Rudi Knoth
Zuletzt geändert von Rudi Knoth am Do 15. Mai 2025, 18:52, insgesamt 1-mal geändert.
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3784
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Kurt » Do 15. Mai 2025, 18:28

Rudi Knoth hat geschrieben:Wenn das ECI ein Inertialsystem ist, dann gibt es nach der Definition keinen Sagnac-Effekt.
Denn der Sagnac-Effekt tritt eher bei rotierenden und damit beschleunigten Bezugssystemen auf.

Das ECI kann im Prinzip als SI angesehen werden, in diesem laufen Lichtsignale, bezogen auf das ECI, mit c.
In diesem ECI rotiert die Erde, auf der Erde tritt der sog. Sagnac-Effekt auf.
An den Polen beträgt er Null, am Äquator resultiert er aus 460 m/s Geschwindigkeit gegen das ECI.
Da man diesen Effekt beim GPS rausrechnet ist bewiesen, dass Licht, aus Sicht der Erde, mit c +/- dem jeweiligen v unterwegs ist.
GPS falsifiziert das RT-Postulat.

Kurt

.
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Wie versteht man gegeneinander fangsamer gehende Uhren

Beitragvon Rudi Knoth » Do 15. Mai 2025, 18:31

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:... Die von dir genannten Geschwindigkeitsausdrücke sind Laufzeiteffekte für das Lösen von Bewegungsgleichungen.

Gruß
Rudi Knoth

Die Lösungen der Bewegungsgleichungen sind die "relativen" Lichtgeschwindigkeiten.


Dies sind aber keine Relativgeschwindigkeiten sondern Differenzgeschwindigkeiten.

Gruß
Rudi Knoth
Rudi Knoth
 
Beiträge: 3784
Registriert: Di 9. Apr 2019, 18:31

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 28 Gäste

cron