Rudi Knoth hat geschrieben:Also zerlegt wurde da kaum etwas. Denn dieses "Beweisexperiment" ist ja nur eine Kombination von mehreren aufwändigen Experimenten von Heinrich Hertz vor 150 Jahren. Wenn dessen Ergebnisse nicht sauber reproduzierbar wären, dann wäre das schon aufgefallen.
Es ist ja aufgefallen und dargelegt was da gespielt wird.
Rudi Knoth hat geschrieben:
Und dann zu deiner Theorie des "longitudinalen Druckausgleiches". An dieser gibt es aus meiner Sicht einfach der Zweifel, daß er sich auf ein Mehrfaches der Wellenlänge messbar ist. Denn kann man denn etwa die Polarisation eines Dipols für 150 Mhz noch in 10 Km noch feststellen? Denn Druck breitet sich etwa für Schallwellen kugelförmig aus.
Da ist zu schauen was sich ausbreitet.
Du redest von kugelförmiger Ausbreitung.
Dies würde geschehen wenn ein Signal, erzeugt von einer Quelle die grösser und kleiner wird, sich ausbreitet.
Nehmen wir einen Lautsprecher, dieser erzeugt ein Signal das sich longitudinal im Medium ausbreitet.
Nun nehmen wir das was zum Dipol/Dipolarm gesagt wurde.
Das was sich im Medium ausbreitet ist die Eigenresonanzfrequenz der Elektronen, jedes Elektron ist ein Sender der ein Signal loschickt.
Es gibt also viele Orte wo so ein Sender sitzt, entsprechend viele Signale aus vielen unterschiedlichen Orten sind unterwegs.
Zurück zu dem Puls der von der Speiseleitung in den Dipolarm geschickt wurde.
Dieser Puls läuft auf dem Arm bis zum Ende, kehrt dort um und läuft zurück in die Speiseleitung.
Dieser Puls bewegt hier Elektronen, nur ein wenig, aber er bewegt welche, die die er gerade bereist.
Dieser Puls bringt schonmal bewegte Elektronen, also bewegte Sender der Kennfrequenz an unterschiedlich Orte welche dann zurückfliessen an ihren ursprünglichen Ort.
Ein AM-Empfänger liefert hier schon ein Knaksen, zeigt also was an.
Nun lassen wir einen zweiten Impuls hinterher, er kommt später zum Dipolarm und läuft später zum Ende und kehrt dann um und läuft zurück.
Im Bild ist das so dargestellt das der erste impuls bereits umgekehrt ist wärend der zweite noch in Richtung Dipolarmende unterwegs síst.
Beide bewegen Elektronen und zwar immer "vor sich her".
Puls1 nach unten, Puls2 nach oben.
Im Bild treffen sich die beiden Pulse im oberen Viertel des Armes.
Dort werden also Elektronen von oben her und von unten her aufeinander zugeschoben.
Es entsteht ein Bereich wo die Elektronen mehr sind, an anderen Orten ist es umgekehrt, die Elektronen werden dort ausgedünnt.
Wir haben also einen Ort mit viel Elektronen, einen Ort mit weniger Elektronen als im Mittel.
Analog dazu ergibt sich viel Kennfrequenzerzeugung bzw. wenig davon.
Heisst, es gibt zwei, räumlich unterschiedliche, Zonen von denen eine viel Strahlung freisetzt, die andere wenig.
Umgestellt auf das Longitudinalbild:
Die Wellenfront bewegt sich da wo viel Strahlung ist nach aussenhin, da wo wenig ist nach innen hin, einmal weg von dem Ort mit "Überdruck", einmal hin zum Bereich mit "Unterdruck".
Vereinfacht: es liegen gleichzeitig Unterdruck und Überdruck vor, und zwar von unterschiedlichen Orten erstellt. Diese Zustände reisen getrennt im Medium (Stichwort: Wellen durchdringen sich schadlos).
Unterwegs sind zwei unterschiedliche Signale (ich vereinfache) erzeugt an unterschiedlichen Orten.
Treffen diese beiden unterschiedlichen Signale auf einen Dipol bei dem sie unterschiedliche Drücke auf diesem erwirken können dann läuft dort das Gleiche ab wie beim Sendedipol auch, nicht angetrieben von der Speiseleitung, sondern die Speiseleitung antreibend. Nur halt mit viel weniger Bewegung der Elektronen auf dem Arm/Armen.
Das setzt voraus das dieser Empfangsdipol in der gleichen Ebene liegt wie der Sendedipol (wird beim letzten Bild auch gezeigt).
Ist er es nicht dann kann sich dort keine resonante schwingung aufbauen.
Das ist das "Geheimnis" einer Antenne die "elektrisch" funktioniert und Polarisation zeigt.
(oder eines Polfilters das im Wege ist)
Kurt
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