Rudi Knoth hat geschrieben:Das Thema Treibhausgase. In der Erdatmosphäre sind Wasserdampf und CO2 schon seit vielen Millionen Jahren vorhanden. Sie sind sogar Grundlage des irdischen Lebens. Also sind Betrachtungen über eine Atmosphäre ohne diese Gase "graue Theorie".
Naturgesetze sind immer "graue Theorie". Sie sind allgemeingültig, wenn sie den Namen "Naturgesetz" verdienen, d.h. ganz unabhängig von irdischem oder sonstigem Leben.
Da Adiabasie in Gasen nach den Gesetzen der Thermodynamik eine Tatsache ist, gilt das für jede wie auch immer geartete gasförmige Atmosphäre. Also auch für eine ohne Treibhausgase und es ist durchaus legitim und hilfreich, diese im Gedankenexperiment zu betrachten. Wendet man die hoch bestätigten und allgemeingültigen Gesetze der Thermodynamik darauf an, dann kommt man für die Dimensionen Erde auf einen dauerhaft monoton fallenden Temperturgradienten von -9,8 K/km.
Wenn nun jemand hingeht und sagt, im Gedankenexperiment kommt ein dauerhaft negativer Temperturgradient
ausschließlich durch Treibhausgase zustande, dann ist er durch dieses grundlegende Gedankenexperiment ohne Treibhausgase gemäß Thermodynamik bereits widerlegt, und es erübrigt sich jede weitere Diskussion.
Das Problem ist, dass man dieser, meiner Argumentation hier nur durch korrekte logische Schlüsse folgen kann, was den Crackpots hier im Forum in aller Regel unmöglich ist.
Beispiel für hmpfs falsche "Logik":- Es ist ein bekanntes, allgemeingültiges Naturgesetz, dass bei Konvektion die Temperatur aufsteigenden Gases adiabatisch abnimmt und die Temperatur absteigenden Gases adiabatisch zunimmt.
- hmpf schließt daraus fälschlich, dass "Konvektion eine Wärmequelle und zugleich Wärmesenke realisieren" müsse.
Die Unlogik liegt darin, dass die Begriffe Wärmequelle und Wärmesenke nur für die Weitergabe thermischer Energie an ein angrenzendes Medium überhaupt definiert und sinnvoll sind. Beim adiabatischen Prozess ist das aber per Definition nicht der Fall. Die Zustandsänderung erfolgt gerade nicht durch Weitergabe thermischer Energie an ein angrenzendes Medium, sondern durch geleistete Arbeit.
Logisch korrekt ist: Die Begriffe Wärmequelle und Wärmesenke können gar nicht herangezogen werden um die sog. Adiabatische Zustandsänderung zu begründen, zu widerlegen, oder überhaupt irgend etwas Sinnvolles darüber auszusagen, außer dass sie bei solcher Zustandsänderung eben keine Rolle spielen.
Wärmequellen und -senken führen zwar zu Konvektion und erhalten sie aufrecht, haben aber nichts zu tun mit dem adiabatischen Prozess in den dabei bewegten Gasmengen.
Solche logisch falschen Schlüsse findet man in hmpfs Argumenten zu Hauf und es liegt auf der Hand, dass er auf diese Weise so gut wie jeden Unsinn herleiten kann: Aus Falschem folgt Beliebiges, mitunter sogar Wahres, aber eben nicht zwingend. Aus Wahrem kann zwingend nichts Falsches folgen, aber aus Falschem beides, sowohl Wahres als auch Falsches, eben Beliebiges.