Warum ist es auf dem Berg kalt?

Sonstige Ansätze und Vorschläge

Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 29. Aug 2025, 07:46

Zu diesem Thema noch folgende Anmerkungen von mir.

1. Da in der Troposphäre sich das Wetter abspielt und auch vertikale Luftströmungen beinhaltet, kann man die adiabatischen Temperaturänderungen als unmittelbaren Faktor für die vertikalen Temperaturunterschiede annehmen. Denn dies passiert ja jeden Tag, womit diese Temperaturunterschiede aufrecht erhalten bleiben und nicht durch Wärmeleitung ausgeglichen werden.

2. Das Thema Treibhausgase.In der Erdatmosphäre sind Wasserdampf und CO2 schon seit vielen Millionen Jahren vorhanden. Sie sind sogar Grundlage des irdischen Lebens. Also sind Betrachtungen über eine Atmosphäre ohne diese Gase "graue Theorie". Trotzdem sollte die Rolle dieser Stoffe für das Geschehen in der Troposphäre schon betrachtet werden. Denn das H2O ist ja die Grundlage des Lebens. Und es ist auch ein Treibhausgas. Die Meere bestimmen auch das Wettergeschehen und weil Wasser eine hohe spezifische Wärmekapazität hat, werden Unterschiede zwischen Tag und Nacht ausgeglichen. CO2 war in frühen Zeiten sogar in höheren Konzentrationen vorhanden bis die Photosynthese diese Konzentration stark verringerte.

Gruß
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 29. Aug 2025, 09:47

@hmpf » Fr 29. Aug 2025, 09:29

Sie haben nicht verstanden, was in einem Tiefdruckgebiet passiert. In solchen Gebilden, die auch in diesen Breiten ostwärts ziehen, wird Luft von Außen in das Innere angesaugt und strömt dann nach Oben. Daher kühlt sich diese Luft adiabatisch ab. Umgekehrt in einem Hochdruckgebiet aus dem Luft ausströmt und daher Luft von Oben absinkt und sich daher adiabatisch erwärmt. Natürlich kann man davon ausgehen, daß der Antrieb dieses Geschehens die Strahlung der Treibhausgase ins Weltall als Wärmesenke ist. Trotzdem spielt die adiabatische Temperaturänderung durch Ausdehnung und Komprimierung eine Rolle.

Gruß
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 29. Aug 2025, 09:48

hmpf hat geschrieben:Gibt es daran etwas nicht zu verstehen?

Allerdings: Unverständlich ist, dass sich jemand als Physiker ausgibt, der offensichtlich die Gesetze der klass. Mechanik und der Thermodynamik auf den Kopf stellt, indem er mit einer Art Stammtischlogik, Küchenphysik und falsch verwendeten Fachbegriffenen das genaue Gegenteil von dem begründen will, was die anerkannte Physik aussagt.

Unverständlich ist auch, dass er hartnäckig dabei bleibt, nachdem ihm wochenlang die Widersprüche in seiner Argumentation detailliert aufgezeigt wurden.

Das einzig Verständliche dabei ist, dass das im unmoderierten mahag-Forum passiert, wo solche Leute jedweden Unsinn als wissenschaftliche Wahrheit ausgeben dürfen. Zum Glück fällt niemand darauf rein, denn der Unsinn ist einfach zu offensichtlich.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 29. Aug 2025, 10:41

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:@hmpf » Fr 29. Aug 2025, 09:29
Sie haben nicht verstanden, was in einem Tiefdruckgebiet passiert. ...

Sie haben nicht verstanden, dass es hier um die Ursache für den vertikalen Temperaturgradienten geht.
Meteorologische Tief- und Hochdruckgebiete liegen horizontal auf gleicher Ebene.
Zweifeln Sie an, dass alle Luftbewegungen in der Atmosphäre durch Druckdifferenzen, welche wiederum
durch Temperaturdifferenzen erzeugt wurden, verursacht werden?


Ja das zweifle ich an, daß es nur Temperaturdifferenzen in einem Tiefdruckgebiet die Ursache der Luftbewegung sind. Zu Mindestens gibt es in beiden Gebieten vertikale Strömungen im Zusammenhang mit den horizontalen Bewegungen der Luftmassen um den Kern.

Gruß
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 29. Aug 2025, 11:07

Rudi Knoth hat geschrieben:Das Thema Treibhausgase. In der Erdatmosphäre sind Wasserdampf und CO2 schon seit vielen Millionen Jahren vorhanden. Sie sind sogar Grundlage des irdischen Lebens. Also sind Betrachtungen über eine Atmosphäre ohne diese Gase "graue Theorie".

Naturgesetze sind immer "graue Theorie". Sie sind allgemeingültig, wenn sie den Namen "Naturgesetz" verdienen, d.h. ganz unabhängig von irdischem oder sonstigem Leben.

Da Adiabasie in Gasen nach den Gesetzen der Thermodynamik eine Tatsache ist, gilt das für jede wie auch immer geartete gasförmige Atmosphäre. Also auch für eine ohne Treibhausgase und es ist durchaus legitim und hilfreich, diese im Gedankenexperiment zu betrachten. Wendet man die hoch bestätigten und allgemeingültigen Gesetze der Thermodynamik darauf an, dann kommt man für die Dimensionen Erde auf einen dauerhaft monoton fallenden Temperturgradienten von -9,8 K/km.

Wenn nun jemand hingeht und sagt, im Gedankenexperiment kommt ein dauerhaft negativer Temperturgradient ausschließlich durch Treibhausgase zustande, dann ist er durch dieses grundlegende Gedankenexperiment ohne Treibhausgase gemäß Thermodynamik bereits widerlegt, und es erübrigt sich jede weitere Diskussion.

Das Problem ist, dass man dieser, meiner Argumentation hier nur durch korrekte logische Schlüsse folgen kann, was den Crackpots hier im Forum in aller Regel unmöglich ist.

Beispiel für hmpfs falsche "Logik":
- Es ist ein bekanntes, allgemeingültiges Naturgesetz, dass bei Konvektion die Temperatur aufsteigenden Gases adiabatisch abnimmt und die Temperatur absteigenden Gases adiabatisch zunimmt.
- hmpf schließt daraus fälschlich, dass "Konvektion eine Wärmequelle und zugleich Wärmesenke realisieren" müsse.

Die Unlogik liegt darin, dass die Begriffe Wärmequelle und Wärmesenke nur für die Weitergabe thermischer Energie an ein angrenzendes Medium überhaupt definiert und sinnvoll sind. Beim adiabatischen Prozess ist das aber per Definition nicht der Fall. Die Zustandsänderung erfolgt gerade nicht durch Weitergabe thermischer Energie an ein angrenzendes Medium, sondern durch geleistete Arbeit.

Logisch korrekt ist: Die Begriffe Wärmequelle und Wärmesenke können gar nicht herangezogen werden um die sog. Adiabatische Zustandsänderung zu begründen, zu widerlegen, oder überhaupt irgend etwas Sinnvolles darüber auszusagen, außer dass sie bei solcher Zustandsänderung eben keine Rolle spielen.

Wärmequellen und -senken führen zwar zu Konvektion und erhalten sie aufrecht, haben aber nichts zu tun mit dem adiabatischen Prozess in den dabei bewegten Gasmengen.

Solche logisch falschen Schlüsse findet man in hmpfs Argumenten zu Hauf und es liegt auf der Hand, dass er auf diese Weise so gut wie jeden Unsinn herleiten kann: Aus Falschem folgt Beliebiges, mitunter sogar Wahres, aber eben nicht zwingend. Aus Wahrem kann zwingend nichts Falsches folgen, aber aus Falschem beides, sowohl Wahres als auch Falsches, eben Beliebiges.
 
Zuletzt geändert von Frau Holle am Fr 29. Aug 2025, 11:44, insgesamt 9-mal geändert.
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 29. Aug 2025, 11:08

hmpf hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
hmpf hat geschrieben:Sie haben nicht verstanden, dass es hier um die Ursache für den vertikalen Temperaturgradienten geht.
Meteorologische Tief- und Hochdruckgebiete liegen horizontal auf gleicher Ebene.
Zweifeln Sie an, dass alle Luftbewegungen in der Atmosphäre durch Druckdifferenzen, welche wiederum
durch Temperaturdifferenzen erzeugt wurden, verursacht werden?


Ja das zweifle ich an, daß es nur Temperaturdifferenzen in einem Tiefdruckgebiet die Ursache der Luftbewegung sind. Zu Mindestens gibt es in beiden Gebieten vertikale Strömungen im Zusammenhang mit den horizontalen Bewegungen der Luftmassen um den Kern.

Gruß
Rudi Knoth

Also ist bei Ihnen Schulphysik auf Hauptschullevel nicht vorhanden.
Wie könnte es in einem thermisch und strahlungsmäßig ideal isolierten beliebig großen Luftvolumen
überhaupt zu Luftströmungen kommen?
Etwa durch „Adiabatik“?


Da verstehen Sie mich eindeutig falsch. Heute um 10:47 habe ich geschrieben:

Rudi Knoth hat geschrieben:Natürlich kann man davon ausgehen, daß der Antrieb dieses Geschehens die Strahlung der Treibhausgase ins Weltall als Wärmesenke ist. Trotzdem spielt die adiabatische Temperaturänderung durch Ausdehnung und Komprimierung eine Rolle.


Also Sie verstehen meine Texte nicht ganz richtig.

Gru
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 29. Aug 2025, 12:25

hmpf hat geschrieben:Bei der „Berechnung“ des „Adiabatischen Temperaturgradienten“ wird „berechnet“, um wieviel Grad Kelvin sich ein am Boden 15 °C warmes Luftpaket abkühlen würde, wenn man es in eine bestimmte Höhe beamen würde.

Blödsinn. Vom Beamen redet außer dir niemand und es rechnet auch niemand damit.

hmpf hat geschrieben:Denn so etwas geschieht in der Realität überhaupt nicht.

Genau. Die Beamerei ist ein Hirngespinst von dir.

Richtig ist vielmehr: Ein Luftpaket bewegt sich kontinuierlich und kühlt dabei kontinuierlich ab. So wird der adiabatische Temperaturgradient berechnet und nicht anders.
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Rudi Knoth » Fr 29. Aug 2025, 13:00

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Richtig ist vielmehr: Ein Luftpaket bewegt sich kontinuierlich und kühlt dabei kontinuierlich ab. So wird der adiabatische Temperaturgradient berechnet und nicht anders.
 

Gott sind Sie krank!
Zum mindestens 55. Mal:

Tut ihnen das nicht langsam weh, hier immer wieder als geistig Behinderte entlarvt zu werden?

Sie haben genau beschrieben, wie der „Adiabatische Temperaturgradient“ „berechnet“ wird.
Bravo, Sie sind den CO2-Theologen auf den Leim gegangen.
Wenn das sich kontinuierlich abkühlende Luftpaket dabei aber nicht kälter als seine Umgebungsluft
werden kann, wie kann es die Atmosphäre dann überhaupt abkühlen?

Ist Ihnen Ihre wiederholt entlarvte dummdreiste Hochstapelei nicht langsam peinlich?
Wann wollen Sie anfangen, sich für Physik zu interessieren und aufhören,
hier Dinge zu zitieren, die Sie nicht einmal ansatzweise verstehen können?


Ich denke, daß Sie sich mal mit den Vorgängen in der Atmosphäre wie Hoch- und Tiefdruckgebieten befassen sollten. Denn in einem Tiefdruckgebiet schiebt sich in einer Kaltfront kalte Luft unter die leichtere warme Luft, die dann aufsteigt und damit sich abkühlt. Also die realen Vorgämge in derTroposphäre sind doch nicht so einfach, wie sie sie beschreiben.

Gruß
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 29. Aug 2025, 13:37

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:...
Richtig ist vielmehr: Ein Luftpaket bewegt sich kontinuierlich und kühlt dabei kontinuierlich ab. So wird der adiabatische Temperaturgradient berechnet und nicht anders.

Wenn das sich kontinuierlich abkühlende Luftpaket dabei aber nicht kälter als seine Umgebungsluft
werden kann, wie kann es die Atmosphäre dann überhaupt abkühlen?

Einfachste Logik, anscheinend nichts für dich:

(1) Das Luftpaket A ist Atmosphäre B: A = B
(2) Das Luftpaket A steigt auf und ist in zunehmender Höhe kälter.
Aus (1) und (2) folgt: Die Atmosphäre (B) ist in zunehmender Höhe kälter.

Noch Fragen? 8-)

Ist ja nicht so, dass man dir nicht schon x mal erklärt hat. :mrgreen:
 
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Re: Warum ist es auf dem Berg kalt?

Beitragvon Frau Holle » Fr 29. Aug 2025, 14:28

hmpf hat geschrieben:
Frau Holle hat geschrieben:... (2) Das Luftpaket A steigt auf und ist in zunehmender Höhe kälter. ...

Es wird aber nicht kälter als seine Umgebungsluft.

Das spielt keine Rolle. Fakt ist: Es wird beim Aufstieg zunehmend kälter und ist folglich oben immer kälter als unten. Einfachste Logik.

hmpf hat geschrieben:Und die ist nur wegen der Kühlung durch die Treibhausgase oben kälter als unten.

Das ist falsch.

hmpf hat geschrieben:Ohne Treibhausgase wäre der Aufstieg sofort wieder beendet, weil es ja dann oben in der
Troposphäre nicht kälter als unten wäre.

Da warmes Gas immer aufsteigt und dabei abkühlt wäre es oben auch immer kälter als unten, ganz egal wie das Gas zusammengesetzt ist. Einfachste Logik.

hmpf hat geschrieben:Auf Basis welcher Kinderwunschphysik sollte kalte Luft sonst aufsteigen?

Ausdehnung bei Erwärmung mit Aufstieg und adiabatischer Abkühlung ist anerkannte Physik.
 
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