Doppelspalt-Experiment

Hier werden diverse Partikelmodelle diskutiert

Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Fr 13. Feb 2026, 19:38

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:Also deine Theorie klingt recht abenteuerlich. Denn dann ist die ganze Energie weg. Wie sollen denn dann diese beiden wieder getrennt werden?

Gruß
Rudi Knoth

Das Elektron und das Positron werden im elektrischen Feld gegeneinander verschoben. Durch das starke elektromagnetische Feld einer Lichtwelle (Gamma) werden sie zu erzwungenen Schwingungen angeregt. Wenn die Feldstärke groß genug ist (Photonenenergie>1,22MeV), fliegen sie auseinander.


Nein beide werden durch die gegenseitige Anziehung eher zur Kollision gebracht. Dieses macht sich bei radioaktiven Quellen, die Positronen aussenden und die beim Treffen mit Elektronen dann zu den zwei Gammaquanten sich gegenseitig zerstören. Denn deren Masse wird in die kinetische Energie der Gammaquanten umgewandelt.

Gruß
Rudi Knpth

Nein, die Masse wird nicht umgewandelt sondern das elektrische Feld. Die emittierte Energie stammt alleine aus dem elektrischen Feld der Teilchen. Wenn zusätzlich Masse umgewandelt wäre, hätten wir Energieüberschuss.
Lagrange
 
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Feb 2026, 08:40

@Lagrange

Gibt es denn Experimente etwa von DESY, die deine Theorie über Elektronen und Positronen erklären? Denn dort werden Elektronen und Positronen erzeugt und es sollte sich in Experimenten dann EM-Strahlung neben den zwei 511 KeV Photonen zeigen. Wenn nicht, dann ist deine Theorie zweifelhaft.

Nein, die Masse wird nicht umgewandelt sondern das elektrische Feld. Die emittierte Energie stammt alleine aus dem elektrischen Feld der Teilchen. Wenn zusätzlich Masse umgewandelt wäre, hätten wir Energieüberschuss.


Und wie kommt die elektrische Ladung gebündelt auf die Größe eines Elektrons und Positron? Siehe "klassischer Elektronenradius".

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 14. Feb 2026, 12:52

Rudi Knoth hat geschrieben:...

Nein, die Masse wird nicht umgewandelt sondern das elektrische Feld. Die emittierte Energie stammt alleine aus dem elektrischen Feld der Teilchen. Wenn zusätzlich Masse umgewandelt wäre, hätten wir Energieüberschuss.


Und wie kommt die elektrische Ladung gebündelt auf die Größe eines Elektrons und Positron? Siehe "klassischer Elektronenradius".

Gruß
Rudi Knoth

Ladung als selbständige Entität existiert nicht. Das ist die Eigenschaft des Teilchens andere Teilchen anzuziehen oder abzustoßen. Die Anziehung oder Abstoßung geschieht über das Feld. Das Feld besteht aus polarisierten virtuellen Elektron-Positron Paaren.
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Rudi Knoth » Sa 14. Feb 2026, 13:10

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:...

Nein, die Masse wird nicht umgewandelt sondern das elektrische Feld. Die emittierte Energie stammt alleine aus dem elektrischen Feld der Teilchen. Wenn zusätzlich Masse umgewandelt wäre, hätten wir Energieüberschuss.


Und wie kommt die elektrische Ladung gebündelt auf die Größe eines Elektrons und Positron? Siehe "klassischer Elektronenradius".

Gruß
Rudi Knoth

Ladung als selbständige Entität existiert nicht. Das ist die Eigenschaft des Teilchens andere Teilchen anzuziehen oder abzustoßen. Die Anziehung oder Abstoßung geschieht über das Feld. Das Feld besteht aus polarisierten virtuellen Elektron-Positron Paaren.


Woraus besteht denn das Feld zwischen dem Elektron und dem Positron?

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Sa 14. Feb 2026, 14:31

Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ladung als selbständige Entität existiert nicht. Das ist die Eigenschaft des Teilchens andere Teilchen anzuziehen oder abzustoßen. Die Anziehung oder Abstoßung geschieht über das Feld. Das Feld besteht aus polarisierten virtuellen Elektron-Positron Paaren.


Woraus besteht denn das Feld zwischen dem Elektron und dem Positron?

Gruß
Rudi Knoth

Aus virtuellen Positron-Elektron Paaren. Elektron zieht Positronen an, Positron zieht Elektronen an, auf diese Weise werden Positron-Elektron Paare polarisiert (sie werden zu temporären Dipolen). Diese Dipole drücken Elektron und Positron zueinander.
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Teilchenstrahlen

Beitragvon rmw » Mo 16. Feb 2026, 08:56

Allein der Umstand dass die Lichtablenkung von der Beschaffenheit der Kanten abhängt zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.
Mit Teilchenstrahlen die mit den Rand in Berührung kommen ist dieses Verhalten des Lichts ohne weiteres erklärbar.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon Rudi Knoth » Mo 16. Feb 2026, 09:52

rmw hat geschrieben:Allein der Umstand dass die Lichtablenkung von der Beschaffenheit der Kanten abhängt zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.
Mit Teilchenstrahlen die mit den Rand in Berührung kommen ist dieses Verhalten des Lichts ohne weiteres erklärbar.

https://www.markweger.at/licht_teilchen.html


Nein. Auch mit Wellen einer gegenüber der Kantendicke kleinen Wellenlänge ist das Bild erklärbar. Übrigens die Interferenzmuster sind nur durch ein Wellenmodell erklärbar.

Gruß
Rudi Knoth
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Re: Doppelspalt-Experiment

Beitragvon Lagrange » Mo 16. Feb 2026, 12:37

Lagrange hat geschrieben:
Rudi Knoth hat geschrieben:
Lagrange hat geschrieben:Ladung als selbständige Entität existiert nicht. Das ist die Eigenschaft des Teilchens andere Teilchen anzuziehen oder abzustoßen. Die Anziehung oder Abstoßung geschieht über das Feld. Das Feld besteht aus polarisierten virtuellen Elektron-Positron Paaren.


Woraus besteht denn das Feld zwischen dem Elektron und dem Positron?

Gruß
Rudi Knoth

Aus virtuellen Positron-Elektron Paaren. Elektron zieht Positronen an, Positron zieht Elektronen an, auf diese Weise werden Positron-Elektron Paare polarisiert (sie werden zu temporären Dipolen). Diese Dipole drücken Elektron und Positron zueinander.

Durch Aneinanderreihung von Dipolen entstehen Faraday's "lines of force" (Dipolketten).
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon rmw » Mo 16. Feb 2026, 19:58

Rudi Knoth hat geschrieben:Nein. Auch mit Wellen einer gegenüber der Kantendicke kleinen Wellenlänge ist das Bild erklärbar. Übrigens die Interferenzmuster sind nur durch ein Wellenmodell erklärbar.

Eine Abhängikeit von der Oberflächenrauigkeit ist bei Schallwellen nicht beobachtbar und eine Abhäbgigkeit von der Spaltbreite übrigens auch nicht.
Und Interferenz ist, wie gesagt, mit Teilchen mit einer Frequenz auch durchaus denkbar.
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Re: Teilchenstrahlen

Beitragvon hmpf » Mo 16. Feb 2026, 20:20

rmw hat geschrieben:... Und Interferenz ist, wie gesagt, mit Teilchen mit einer Frequenz auch durchaus denkbar.

Dann erklären Sie mal einem Physiker, wie die Teilchen denn schwingen würden –
longitudinal, transversal oder werden die periodisch dicker und dünner?
Ach und „interferieren“ würden die Teilchen dann per E-Mail, oder?
Ich glaube ich bin hier im Kindergarten gelandet.
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