rmw hat geschrieben:Die Ablenkung des Lichts an einer einzelnen Kante zeigt dass es sich nicht um Wellenbeugung handeln kann.
Unsinn. Das zeigt eben genau, dass es sich um Wellenbeugung handelt.
rmw hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:rmw hat geschrieben:Ich sehe nach wie vor nicht warum man nicht ziumindest versuchen sollte den Dingen auf den Grund zu gehen.
Ja meinst du denn, das wird nicht versucht? Seit hunderten Jahren wird das versucht, man nennt es Gundlagenforschung. Was glaubst du machen die Forscher die ganze Zeit? Däumchen drehen oder was?
Na ja, wenn man von grundlegenden falschen Voraussetzungen ausgeht dann kann eben auch alles Weiterführende nicht richtig sein.
Welche falschen Voraussetzungen denn? Die Wahrheit ist:
Man geht von gar keinen Voraussetzungen aus, sondern von
Experimenten und deren
Ergebnissen. Das sind
Fragen an die Natur und deren eindeutige
Antworten. Ausnahmen sind allenfalls von der Mathematik entlehnte Voraussetzungen, die allesamt aus Axiomen logisch einwandfei hergeleitet und innerhalb der Mathematik
bewiesen sind, wie z.B. der Satz des Pythagoras, der seit Jahrtausenden in der Realität erfolgreich angewendet wird.
Man liest hier in Forum immer wieder von Mathe-Allergikern und Leuten mit angeborener mentaler Mathe-Intoleranz, dass die Mathematik ja "nur" aus Halluzinationen des menschlichen Geistes bestehe und keinerlei Bezug zur vermeintlichen "Realität" habe. Das ist natürlich reiner Blödsinn. Die Natur hält sich genau an das, was man auch mathematisch gefunden hat und dann auch ganz zu Recht ein Naturgesetz nennt, eben weil sich die Natur immer daran hält.
rmw hat geschrieben:Wie gesagt aus meiner Sicht ist die Wellentheorie des Lichts unbegründet und erst recht nicht nachgewiesen.
Zu der Auffassung kann man nur kommen, wenn man wie du von falschen Voraussetzungen ausgeht.
Beispiel gefällig? Nehmen wir doch deine Experimente mit Laserstrahl und zur Lichtablenkung mit zwei Metallteilen als Spaltöffnung. Es ist ja lobenswert, dass du dir überhaupt die Mühe machst, aber weil du von vorne herein von der
falschen Voraussetzung ausgehst, dass die erkennbaren Streifen nur durch Teilchen entstehen können, machst du nicht mehr die Mühe, sie jeweils auszumessen.
Ernsthafte Experimentatoren machen sich aber die Mühe und stellen dann fest, dass die Breite und Abstände der Streifen jeweils genau so sind, wie man das von der Welleninterferenz bei gegebener Wellenlänge und Frequenz kennt und außerdem bei bekannter Frequenz und Spaltbreite
immer korrekt mit dem Wellenmodell beschreiben kann. Das ist dir aber ganz egal und du behauptest hartnäckig und stinkfrech, dass die Annahme eines Wellenverhaltens unbegründet und durch nichts nachgewiesen sei. Ist das etwa
unbegründet und
nichts, wenn man nachprüfbar wiederholt
immer und ohne Ausnahme feststellt, dass das Muster exakt dasselbe ist wie das von interferierenden Wellen?
Ernsthafte Experimentatoren wissen auch, dass sich so ein Muster
niemals einstellt, wenn man einfache Teilchen wie Billardkugeln an Kanten abprallen lässt. Das stellen sie nämlich auch in entsprechenden Experimenten ganz eindeutig fest.
So. Und jetzt kommst du, wohl wissend, dass mit deinen billardkugeligen Teilchen nicht geht, und spekulierst einfach, dass diese noch "irgend eine Frequenz aufweisen", freilich ohne sagen zu können, was das für eine ominöse Frequenz sein könnte und wie sie zu dem Muster führen könnte, das nachweislich
immer einer Interferenz entspricht. Diese "Frequenz" deiner Kugeln ziehst du einfach aus dem Hut, aus dem der einzigen Grund, weil du eben von vorne herein ausgeschlossen hast, dass es sich um Wellen handelt. Weil nicht sein
kann, was in deiner falschen Vorstellung nicht sein
darf. Mit ernsthafter Forschung hat das nichts zu tun.
Wenn da jemand von falschen Voraussetzungen ausgeht, dann ist das nicht die anerkannte Physik, die ohne Vorurteile an die Sache herangeht, sondern du selber, was zu beweisen war.