hmpf hat geschrieben:Frau Holle hat geschrieben:hmpf hat geschrieben:Also geben Sie zu, dass weder die Quantentheologen noch Sie wissen, wie einfach optische Spektrometer physikalisch zu erklären sind.
Hä? Klar weiß ich das. Auch quantenmechanisch ist das Prinzip einfach, wenn man verstanden hat, wie die QED Lichtausbreitung und Interferenz z.B. am Doppelspalt grundsätzlich erklärt. Es geht beim Spektrometer ja nur um Interferenz. Wenn das mal im Grundsatz klar ist,
dann ist damit automatisch auch dein Spektrometer physikalisch erklärt.
Aber das reicht dir ja nicht, ist dir wohl nicht "physikalisch" genug. Ist quantenmechanisch etwa nicht physikalisch und die QED nur Esoterik oder wie oder was? ...
Warum können Sie dann keine Quelle zitieren, die die Funktion eines 50:50-Strahlteilers in einem
Interferometer mittels Quantenphysik physikalisch korrekt erklären könnte?
Du weichst aus. Definiere "physikalisch korrekt" und beantworte die Frage:
Ist quantenmechanisch etwa nicht physikalisch und die QED nur Esoterik oder wie oder was?
Das ist eine ernst gemeinte Frage, die eine Antwort verlangt, keine bloß rhetorische.
Dein 50:50-Strahlteiler ist nur
eines der Bauelemente vom Spektrometer, das du mit QM "physikalisch korrekt" beschrieben sehen willst. Daneben gibt es mindestens noch Spiegel, die man dann auch mit QM "physikalisch korrekt" beschreiben müsste. Den Teil hatten wir aber schon vor Wochen abgehakt.
hmpf hat geschrieben:In dem von Ihnen zitierten Video sagt Feynman ja selbst, dass das wofür er den Nobelpreis erhielt, gar nicht zu verstehen sei.
Ist deine Erklärung vom Welle-Teilchen-Dualismus etwa besser zu verstehen? Ein Photon verhält sich mal wie ein Teilchen, mal wie eine Welle, Punkt. Aber wie und warum ist damit noch weniger zu verstehen als mit der QED. Die kann immerhin beschreiben, was genau die Welle und was das Teilchen ausmacht. Und so wird der Dualismus weitgehend auflöst, jedenfalls verständlicher beschrieben als in deiner Version, die laut Feynman nur "dangerously misleading" ist.
In deiner klassischen, geometrischen Wellenoptik gilt z.B. einfach das Fermatsche Prinzip. Schön einfach, aber damit ist nicht zu verstehen, woher die Photonen "wissen", welches der schnellste Weg zum Ziel ist, den sie angeblich von der Quelle zum Ziel immer nehmen, sogar um den Preis der Brechung.
Die QED erklärt das viel verständlicher: Sie wissen es nämlich nicht und können es auch nicht wissen. Der schnellste Weg ist lediglich der klassische Grenzfall für in Summe viele Photonen, den man mit der QED als den wahrscheinlichsten von unendlich vielen möglichen Wegen sehr korrekt und beliebig genau berechnen kann. Das Fermatsche Prinzip versagt fundamental beim einzelnen Photon, denn das nimmt
nicht zwingend den schnellsten Weg. Der ergibt sich nur statistisch in Summe. Das
ist offenbar "physikalisch korrekt", denn die Rechnung wird ja in jedem entsprechenden, physikalisch realen Experiment bestätigt.
Also nochmal die Frage: Ist das etwa keine Physik, Feynman & Co. sind Esoteriker oder was?
Aber du kannst es auch gerne lassen, führt eh zu nichts. Worum es mir eigentlich geht: Siehe nächsten Post.