rmw hat geschrieben:Jedenfalls gibt es keinen Nachweis für diese sogenannte Längenkontraktion.
Die Lk ist allenfalls eine hypothetische Erklärung für Dinge wo man nicht weiß was wirklich geschieht.
Das gilt freilch für die gesamte RT.
Nun zum Thema Längenkontraktion im Zusammenhang mit diesem Gedankenexperiment der beiden stromdurchflossenen Leiter und dem einen Leiter mit der parallel zu den Ladungsträgern mit bewegten Testladung. Im Grunde kann man auch ohne diese Konstruktion auskommen, um die Anziehung der Leiter zu verstehen. Denn dieses ist lange vor der Relativitätstheorie bekannt. Folgende Gründe sprechen gegen die Anwendung der LK:
1. Im Falle der beiden stromdurchflossenen Leiter ist die Geschwindigkeit der Ladungsträger so gering, daß die Längenkontraktion wohl ein sehr kleiner Effekt ist.
2. Man kann für beide Bezugssysteme (Atomrümpfe, Elektronen) ein gleiches Ergebnis erhalten, wenn man beide Leiter vollständig betrachtet. Im Ruhesystem sind dann die Elektronen in beiden Leiter bewegt, wobei die des einen Leiters das Magnetfeld erzeugen und die anderen von diesem mit der Lorentzkraft abgelenkt werden. Im Ruhesystem der Elektronen nehmen die Atomrümpfe die Funktion der Elektronen ein.
3. Mit der Längenkontraktion hat man positiv geladene Leiter, deren Abstossung noch "wegdiskutiert" werden muß
4. Es gibt in der SRT auch die Möglichkeit, das Magnetfeld des Stromes im Ruhesystem S der Atomrümpfe in das Ruhesystem etwa der Probeladung S' außerhalb des Leiter zu transformieren, wodurch in S' ein elektrisches Feld vorliegt,, das die Probeladung in Richtung Leiter zieht.
Gruß
Rudi Knoth