Was ist ZEIT?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon bumbumpeng » Do 3. Sep 2026, 09:29

Kurt hat geschrieben:
sanchez hat geschrieben:@Kurt
Atomkern, Elektronen, Protonen, Kernbausteine usw. schwingen in ihrer Kennfrequenz.

Welche physikalische Größe des Atomkerns, Elektron, Proton usw. oszilliert unverkennbar?
Unverkennbar wegen, es soll ja eine Kennfrequenz sein.

Ein wenig geordnet.

In der allfüllenden Substanz, dem Medium/Trägersubstanz, gibt es eine Taktung. die 1.234 x 10 hoch 77 Hz, auch Trägertakt genannt.
Das ist die höchste auftretende Frequenz.

Diese Taktung/Frequenz führt dazu das sich -Klumpen- der Trägersubstanz bilden (das Beispiel mit der Rüttelplatte). Diese Klumpen schwingen mit den 1.234... und bilden den Grundbaustein der Materie (Basisteilchen (BT))
Heisst: der Grundbaustein der Materie ist nichts weiter als eine Menge an Trägersubstanz, Materie an sich gibts nicht.
Unser aller Kurtelchen spinnt wieder mal gewaltig rum.

Übersicht mit KI
1,234 × 10⁷⁷ Hz ist eine extrem hohe Frequenz.In ausgeschriebener Form ist das eine 1234 mit 74 Nullen:123.400.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000.000 Hz,,

Einordnung in der Physik:
Diese Zahl ist rein hypothetisch. Sie überschreitet alle bekannten physikalischen Grenzen des messbaren Universums:Die Planck-Frequenz: Die physikalisch höchste denkbare Frequenz im Universum liegt bei etwa 1,85 × 10⁴³ Hz (Planck-Zeit-Kehrwert). Höhere Frequenzen sind nach aktuellem Quantenmodell nicht möglich.Vergleich: Ihr Wert ist um das Billionen-Billionen-Billionenfache (10³⁴-fache) höher als diese absolute physikalische Obergrenze.


Natürlich gibt es Materie !!!
Das Universum besteht aus Materie. Aus was denn sonst ???

Ich frage mich, woher unser Kurtelchen diesen Schwachsinn nimmt ?
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Do 3. Sep 2026, 10:46

bumbumpeng hat geschrieben:Natürlich gibt es Materie !!!
Das Universum besteht aus Materie. Aus was denn sonst ???

Ich frage mich, woher unser Kurtelchen diesen Schwachsinn nimmt ?


Ich frage mich ob du denn überhaupt kein bisserl Verständnis für logische Zusammenhänge hast.
Wie wäre es denn möglich, dass es eine Beziehung zwischen Erde und Mond gibt wenn dazwichen, rundrum, hinten und vorne, Materie wäre.
Würde diese in den Hintergrund treten um nicht zu stören oder was.

Wenn du dann damit daherkommst das es ja nur seeer wenig ist, dann frage ich mich wie du es dir vorstellst wie das mit dem Lichtweiterleiten ist. Das müsste dann auch von Materie erledigt werden.
Denk doch wenigstens ein wenig nach bevor du andere als Dummerle hinzustellen versuchst.

Achja, du hast ja deine Wunderfelder, woraus bestehen diese denn? Auch aus Materie?

Stop: dein Vakuum gibt es ja auch noch. Ist das auch Materie?

Du bist schlimmer als die RT-Ler.

Kurt

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Do 3. Sep 2026, 11:30

Kurt hat geschrieben:Ein Resonanzkörper, ein Sektglas, es wird durch einen kurzen Stoss angestossen.
Dieser Stoss erzeugt eine Verformung des Glases.
So viel Text für so einen Vorgang. Ja durch den Stoss entsteht eine Verformung des Glases.
Sprich es steht unter Spannung, es fängt an zu schwingen. Es verformt sich hin und her. Die Größe die hier schwingt, ist der Körper des Sektglases.
Die "Wellen" ergeben die Resonanzfrequenz die dabei aufritt.

Bei wem gibt es da eine Resonanzfrequenz?, Resonanz bedeutet, eine Welle wird angeregt durch eine andere Welle (sofern beide die Gleiche Frequenz haben).
Auch entsteht nicht nur eine einzige Ausgleichsfrequenz = Eigenresonanzfrequenz,

Was soll das jetzt wieder sein?
Ist denn die Eigenresonanzfrequenz die Frequenz, bei dem ein Objekt zum Beispiel eine Stimmgabel, anfängt mitzuschwingen, wenn da eine Welle gleicher Frequenz ist?
Das nennt man Resonanzfrequenz.
Wie soll denn ein Ort schwingen,

Das Pendel einer Pendeluhr bewegt sich, verändert periodische seinen Ort.
Ein Ort kann schwingen, wenn es innerhalb der Raumkoordinaten schwingt.
Ebenso geht es mir mit dem Begriff "Spin", das ist ja auch nichts was irgendwie existiert.
Als Spin sehe ich die Schwingungsform des Schwingkörpers an.

An deiner Stelle würde ich keine Wörter benutzen, die in Wikipedia zu finden sind, und dort etwas völlig anderes sind, als das wie du diesen Begriff verwendest.
Deine Ansicht zu Spin hat nichts mit der Definition eines Spins zu tun. Denk dir doch ein eigenes Wort dafür aus. Bei BT und TS hat es ja auch geklappt.
Heisst: die von der Schwingung ausgehenden Wirkungen sind nicht kugelförmig, also überall gleich intensiv, sondern haben eine +- Vorzugsrichtung, also dipolartigen Zustand.

Soll das etwa die zwei Zustände sein, zwischen denen das Sektglas hin und her schwingt?
Man kann auch annehmen das die Oberwellen eine andere Ausrichtung haben als die Hauptschwingrichtung

Oh je, jetzt haben Oberwellen also auch noch Ausrichtungen. Ist das etwa Polarität?
Was kommt da noch?
In der allfüllenden Substanz, dem Medium/Trägersubstanz, gibt es eine Taktung. die 1.234 x 10 hoch 77 Hz, auch Trägertakt genannt.

Echt 1.234? Soll das eine Frequenz sein?
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon bumbumpeng » Do 3. Sep 2026, 14:58

Kurt hat geschrieben:
bumbumpeng hat geschrieben:Natürlich gibt es Materie !!!
Das Universum besteht aus Materie. Aus was denn sonst ???

Ich frage mich, woher unser Kurtelchen diesen Schwachsinn nimmt ?


Ich frage mich ob du denn überhaupt kein bisserl Verständnis für logische Zusammenhänge hast.
Wie wäre es denn möglich, dass es eine Beziehung zwischen Erde und Mond gibt wenn dazwichen, rundrum, hinten und vorne, Materie wäre.
Würde diese in den Hintergrund treten um nicht zu stören oder was.

Nochmal: Natürlich ist dazwischen Materie in Form von Kraftfeldern !!!!!

ABER KEINE MASSE.

Du und Andere wissen nicht, was Masse und was Materie ist. Masse sind die Materie-Teilchen, die Masse haben. Felder sind Materie, haben aber keine Masse.
Zwischen Erde und Mond muss ja die Materie sein, die den Mond auf der Bahn hält, damit der Mond nicht abhaut !!!!!
Und, was ist das??? Das gravitative Feld der Erde.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon bumbumpeng » Do 3. Sep 2026, 15:20

Kurt hat geschrieben:Wenn du dann damit daherkommst das es ja nur seeer wenig ist, dann frage ich mich wie du es dir vorstellst wie das mit dem Lichtweiterleiten ist. Das müsste dann auch von Materie erledigt werden.
Denk doch wenigstens ein wenig nach bevor du andere als Dummerle hinzustellen versuchst.

Achja, du hast ja deine Wunderfelder, woraus bestehen diese denn? Auch aus Materie?

Stop: dein Vakuum gibt es ja auch noch. Ist das auch Materie?

Du bist schlimmer als die RT-Ler.
Das "Lichtweiterleiten" geschieht im el. und im magn. Feld. Das el. und das magn. Feld sind der Träger für die Schwingungen. Licht ist Energie in Form von Schwingungen.
Und natürlich ist das el. und das magn. Feld MATERIE. Die Felder EXISTIEREN, lassen sich nachweisen und zeigen Wirkung !!!!!

Vakuum wäre im Grunde genommen NICHTS.
Das haben wir aber nur außerhalb des Universums.
Das Vakuum zwischen Sonne und Erde ist masseleer, hat aber Felder, die z.B. die Planeten in der Bahn halten und das el. und das magn. Feld, die das Licht übertragen.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Do 3. Sep 2026, 20:28

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ein Resonanzkörper, ein Sektglas, es wird durch einen kurzen Stoss angestossen.
Dieser Stoss erzeugt eine Verformung des Glases.

So viel Text für so einen Vorgang. Ja durch den Stoss entsteht eine Verformung des Glases.
Sprich es steht unter Spannung, es fängt an zu schwingen. Es verformt sich hin und her. Die Größe die hier schwingt, ist der Körper des Sektglases.

Stimmt nicht, nicht der Körper bewegt sich hin und her, sondern er schwingt, führt eine Eigenresonanzschwingung aus.
Das ist was ganz anderes als wie wenn er hin und herschwingen würde, so wie die Pendelmase am Faden. Das Sektglas verändert dabei nicht seinen Ort.
Die Eigenresonanzschwingung ist die Antwort auf den Stoss den es erleiden musste, ab da beginnt der Reparaturvorgang.
Dieser würde ewig so weitergehen wenn es keine Verluste gäbe.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Die "Wellen" ergeben die Resonanzfrequenz die dabei aufritt.


sanchez hat geschrieben:Bei wem gibt es da eine Resonanzfrequenz?,

Beim Sektglas, es schwingt in seiner Resonanzfrequenz, dargelegt im letzten Beitrag den du für "So viel Text für so einen Vorgang" hältst.
Der ist wohl notwendig, hat sich aber wohl noch nicht verständlich machen können.

sanchez hat geschrieben:Resonanz bedeutet, eine Welle wird angeregt durch eine andere Welle (sofern beide die Gleiche Frequenz haben).

Nein, das ist nur eine Deutung dieses Begriffes.
Resonanz heisst auch, besonders hier, ein Schwingkörper, hier das Glas, schwingt, und zwar in seiner Resonanzfrequenz, nicht in irgendeiner Frequenz die angeboten wird, sondern in der Frequenz die es quasi sein Eigen nennt.
Ich habe den Vorgang mit einer Flanke, dem Fingerschnipser, angeregt, die Eigenresonanzschwingung lässt sich aber auch durch passende externe, stetig anliegende, Anregung anregen.
Dabei wird die Schwingamplitude immer grösser, der Schwingkörper akkumuliert die Anregungen.
Das geht soweit bis die Materie des Glases überlastete ist und dieses zerspringt.
Das sind komplett unterschiedliche Vorgänge, bei beiden ist die Eigenresonanz der entscheidende Part. Einmal wird sie in Gang gesetzt (die Flanke), einmal wird sie von aussen her aufgebaut.
Das ist eine Eigenschaft aller Schwingkörper, egal welcher Art sie auch sein mögen.

sanchez hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch entsteht nicht nur eine einzige Ausgleichsfrequenz = Eigenresonanzfrequenz,

Was soll das jetzt wieder sein?
Ist denn die Eigenresonanzfrequenz die Frequenz, bei dem ein Objekt zum Beispiel eine Stimmgabel, anfängt mitzuschwingen, wenn da eine Welle gleicher Frequenz ist?
Das nennt man Resonanzfrequenz.

Und ist nicht die passende Bezeichnung für diesen Vorgang.
Besser ist: Anregung der Resonanzfrequenz.
Nicht -die Resonanzfrequenz- regt die Resoanzfrequenz an und das ist dann die Resonanzfrequenz.
Passende Anregung von aussen regt den Schwingkörper dazu an in seiner Resonanzfrequenz zu schwingen.

Dieser Satz:
Auch entsteht nicht nur eine einzige Ausgleichsfrequenz = Eigenresonanzfrequenz

sagt mehreres aus.

- Ausgleichsfrequenz = Eigenresonanzfrequenz

Der Begriff "Ausgleichsfrequenz" ist auf den Reparaturvorgang bezogen den das Glas ausführt nachdem es in seiner Ruhe gestört wurde.
Dieser Vorgang läuft mit Hilfe der Resonanzfrequenz des Glases ab.

Auch entsteht nicht nur eine einzige Ausgleichsfrequenz = Eigenresonanzfrequenz


- es entsteht nicht nur die Ausgleichsfrequenz, also die Resonanzfrequenz, sondern auch sog. "Oberwellen".
All das zusammen ergibt die Schwingungsform die das Glas letztendlich ausführt.
Und das ist alles andere als ein Hin und her so wie du das wohl annimmst.
Das ist es das letztendlich das ergibt was Spin genannt wird.
Du sagst ich soll mir einen anderen Bezeichner suchen, gerade das ist nicht meine Absicht.
Sondern zu zeigen was Spin wirklich ist.
Die jetzige Physik ist ja nicht in der Lage zu zeigen was da Realität ist, versuchts mit Mathematik, und so manch anderer Vorstellung die mit der Realität nichts zu tun hat.

So wie ich das jetzt sehe haben wir völlig unterschiedliche Vorstellungen über das Selbstverständlichste auf der Welt, nämlich die Grundlage von allem was existiert. Heisst ganz einfach:
Schwingst du bist du, schwingst du nicht mehr bist du weg.
Also sollten wir versuchen uns über den Begriff Resonanzschwingung, also resonante Schwingung, resonantes Schwingen und Resonanz auf gleiche Verstehebene zu bringen.

Kurt

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Do 3. Sep 2026, 21:22

@Kurt

Stimmt nicht, nicht der Körper bewegt sich hin und her


Das habe ich gefunden:

Eigenfrequenz: Wenn ein Körper einmalig angeregt wird (zum Beispiel durch einen Stoß), schwingt er in seiner natürlichen Eigenfrequenz
Resonanz: Trifft eine äußere periodische Schwingung (wie Schall oder ein Stoß) genau mit diesem Rhythmus auf den Körper,
gerät er besonders stark in Schwingung – das ist die Resonanz. Komplexe Systeme besitzen oft sogar mehrere

Also ich kann das Sektglas zum Schwingen anregen, indem ich mit einem Löffel dagegen schlage.
Dann schwingt es mit der Eigenfrequenz, und macht einen entsprechenden Ton, sagen wir 440Hz.

Alternativ kann ich einen Lautsprecher nehmen und neben das Glas stellen. Die Eigenfrequenz des Sektglases liegt bei 440Hz.
Wenn nun der Lautsprecher ein Signal mit 440Hz aussendet, fängt das Sektglas an zu schwingen.
Das ist dann die Resonanz. Eine Welle von außen regt eine Schwingung an.

Das ist wie bei einem Kind auf der Schaukel. Man kann hinter der Schaukel stehen und zu jedem Zeitpunkt seine Arme strecken und versuchen so das Kind anzuschubsen.
Nur wenn man mit der richtigen Frequenz das Kind schubst (im richtigen Moment), schubst man das Kind an und es schaukelt immer höher.
Analog zum schwingenden Glas, dass durch den Einfluss von Schall sogar zerbrechen kann, wenn es laut genug ist.

Und das Glas, bewegt sich. Es verformt sich.
https://www.youtube.com/watch?v=a7ldTurGOcI

Der Rand des Glases ist normalerweise rund. Wenn das Glas angeregt ist, und mit seiner Eigenfrequenz schwingt, verformt es sich.
Es erfährt eine elastische Verformung. Das führt zu Spannung im Glas.
Wie man im Video sieht, sind es zwei Zustände der Verformung.
Ein Oval, bei dem sich ständig abwechselt, Große Hauptachse und Kleine Hauptachse vertauschen sich hin und her in einer Periode (Schwingung).

Der Begriff "Ausgleichsfrequenz" ist auf den Reparaturvorgang bezogen den das Glas ausführt nachdem es in seiner Ruhe gestört wurde.
Dieser Vorgang läuft mit Hilfe der Resonanzfrequenz des Glases ab.

Du meinst wohl die Dämpfung der Schwingung, so dass das Glas langsam aufhört zu schwingen.

Das ist es das letztendlich das ergibt was Spin genannt wird...Sondern zu zeigen was Spin wirklich ist.

Nein! Spin ist eine quantenmechanische Eigenschaft (Kernspin, Elektronenspin usw.)
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Do 3. Sep 2026, 22:56

sanchez hat geschrieben:@Kurt

Stimmt nicht, nicht der Körper bewegt sich hin und her


Das habe ich gefunden:

Eigenfrequenz: Wenn ein Körper einmalig angeregt wird (zum Beispiel durch einen Stoß), schwingt er in seiner natürlichen Eigenfrequenz

Diese -natürliche Eigenfrequenz- ist die Resonanzfrequenz, seine ihm eigene Schwingungsfrequenz wenn er selber, nach dem Stoss, der Flanke, ungehindert und unbeeinflusst sein kann/ist.

sanchez hat geschrieben:Resonanz: Trifft eine äußere periodische Schwingung (wie Schall oder ein Stoß) genau mit diesem Rhythmus auf den Körper

Das ist der Zustand/Benenner für den Zustand: er ist in Resonanz. Das sagt nichts über die Resonanzfrequenz aus, nur darüber das nun beide in Resonanz sind, beide die selbe Resonanzfrequenz benutzen.
Der Rhythmus ist die (passende) Frequenz.
In diesem Fall hier handelt es sich um eine von aussen angeregte Schwingung, der Schwingkörper, hier das Glas wird angeregt.

sanchez hat geschrieben:gerät er besonders stark in Schwingung – das ist die Resonanz.


Das ist der Zustand wo der Schwingkörper die ihm angebotene Schwingfrequenz besonders gut akkumulieren kann, also in Bewegung umsetzen.
Das geht soweit bis Moleküle zerbrechen.
Resonanz ist dabei der Zustand, die Resonanzfrequenz, die Frequenz die dabei auftritt, also die Resonanzfrequenz des Glases, seine Eigenresonanzfrequenz.
Denn diese Frequenz ist die gleiche wie die Frequenz die auftritt wenn das Glas nur angstupst wird, dann in seiner Eigenresonanzfrequenz, ohne äussere Einwirkung, weiterschwingt.
Mir ist klar, die Bezeichner sind ein wenig verwirrend. Wenn aber der Hintergrund und die Vorgänge klar sind dann ist das alles -ganz normal- und nicht mehr verwirrend.

sanchez hat geschrieben:Komplexe Systeme besitzen oft sogar mehrere


Und damit sind wir bei den "Oberwellen"!!
Ist wichtig!

sanchez hat geschrieben:Also ich kann das Sektglas zum Schwingen anregen, indem ich mit einem Löffel dagegen schlage.


Ja, diesen Löffelschlag bezeichne ich hier als Flanke. Eine solche soll sehr kurz im Verhältnis zur Eigenresonanzfrequenz sein damit der (Schwing)Vorgang nicht belastet wird.

sanchez hat geschrieben:Dann schwingt es mit der Eigenfrequenz, und macht einen entsprechenden Ton, sagen wir 440Hz.

Perfekt!

sanchez hat geschrieben:Alternativ kann ich einen Lautsprecher nehmen und neben das Glas stellen. Die Eigenfrequenz des Sektglases liegt bei 440Hz.
Wenn nun der Lautsprecher ein Signal mit 440Hz aussendet, fängt das Sektglas an zu schwingen.


Jein, es schwingt auch schon bei anderen Signalfrequenzen, jedoch sind das erzwungene Schwingungen die keine steigende Amplitude aufbauen, also nicht akkumulierend wirken.
Bei den 440 Hz ist die Resonanzfrequenz des Glases getroffen, dieses sammelt die ankommenden Sinusanregungen auf und erhöht damit seine Schwingamplitude.
Solange halt bis sich entweder ein Gleichgewicht zwischen abgestrahlter Leistung (Glas wird zum Tonsender) und ankommender Leistung, ergibt oder das Glas zerspringt.

sanchez hat geschrieben:Das ist dann die Resonanz.


Passt nicht, dieser Begriff wird für mehrere Zustände/Umstände und Vorgänge verwendet.
Es muss also klar sein was im einzelnen gemeint ist. Es ist hier Vorsicht geboten!
Hier ist es (wenn man grosszügig ist) der Zustand/Umstand dass das Anregesignal des Lautsprechers die gleiche Frequenz besizt wie die Eigeresonanzfrequenz des Glases.

sanchez hat geschrieben: Eine Welle von außen regt eine Schwingung an.


Hm, ein ganz anderes Fass das du da aufmachst.
-Die Welle- an sich gibts nicht.
Wir können - in Welle- uns unterhalten, setzt aber voraus das wissen wovon wir da dann reden.
Anders gesagt: Das was der Lautsprechen an Wirkungen an die Luft abgibt, (das Anregesignal welches longitudinal dem Glas zugeführt wird) das regt das Glas zum Schwingen an.
Dann noch der Zusatz: wenn die Frequenz passt dann wird das Glas in seiner Eigenresonanzfrequenz angeregt und baut eine Eigenresonanzschwingung auf.
Hört sich jetzt noch ein wenig stachelig an, wenn klar ist was gemeint ist gehts auch viel -flüssiger-.

sanchez hat geschrieben:Das ist wie bei einem Kind auf der Schaukel. Man kann hinter der Schaukel stehen und zu jedem Zeitpunkt seine Arme strecken und versuchen so das Kind anzuschubsen.
Nur wenn man mit der richtigen Frequenz das Kind schubst (im richtigen Moment), schubst man das Kind konstruktiv an und es schaukelt immer höher.
Analog zum schwingenden Glas, dass durch den Einfluss von Schall sogar zerbrechen kann, wenn es laut genug ist.

Ja, sehr gut. Aber: es muss der jeweils richtige Zeitpunkt sein, sonst wird die Schwingamplitude kleiner/abgewürgt.

sanchez hat geschrieben:Und das Glas, bewegt sich. Es verformt sich.


Halt!
Das sind zwei, sich absolut widersprechende Aussagen.
Das Glas bewegt sich nicht, das macht das Kind auf der Schaukel.
Das Glas verformt sich, so wie im Video dargestellt, das macht das Kind (hoffentlich) nicht.
Dieser Unterschied ist sehr sehr wichtig, beschreibt er doch das was in der Natur so läuft.

sanchez hat geschrieben:Wie man im Video sieht, sind es zwei Zustände der Verformung.
Ein Oval, bei dem sich ständig abwechselt, Große Hauptachse und Kleine Hauptachse vertauschen sich in einer Periode (Schwingung).


Und damit sind wir beim Spin angelangt.
Im Video gibt es zwei abwechselnde Zustände des Glasrandes, einmal in OW-Richtung dicker, einmal in OW-Richtung dünner, also oval sich in der Richtung OW NS abwechselnd ( so wie du es beschrieben hast).
Nun denke dir noch weitere Eigenresonanzfrequenzen, die "Oberwellen" dazu, dann entstehen komplexere Schwingungsmuster.
Nicht nur das ovale mal so mal so, sondern auch noch mehrere Zwischensituationen/"Ovalzustände".
Ovalzustände die sich zu komplexen Zuständen zusammenmischen/überlagern.
Das ist es was ich mir unter "Spin" vorstelle.
Also Schwingungszustände die mehrere Eigenresonanzfrequenzen/Zustände gleichzeitig besitzen/ausführen.

Kurt

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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon sanchez » Fr 4. Sep 2026, 12:39

@Kurt
Diese -natürliche Eigenfrequenz- ist die Resonanzfrequenz,

Bei einem Körper: Ja, beide Frequenzen haben den Gleichen Wert. Diese Frequenz hängt ab vom Material und Form des Körpers.

Du schreibst:
Das ist der Zustand/Benenner für den Zustand: er ist in Resonanz. Das sagt nichts über die Resonanzfrequenz aus, nur darüber das nun beide in Resonanz sind, beide die selbe Resonanzfrequenz benutzen.
Der Rhythmus ist die (passende) Frequenz.

Doch sagt es aus, im Zustand der Resonanz schwingt es mit der Resonanzfrequenz.

In diesem Fall hier handelt es sich um eine von aussen angeregte Schwingung, der Schwingkörper, hier das Glas wird angeregt.

Eben so ist es, die von außen angeregte Schwingung ist die Resonanz

Das ist der Zustand wo der Schwingkörper die ihm angebotene Schwingfrequenz besonders gut akkumulieren kann, also in Bewegung umsetzen.
Das geht soweit bis Moleküle zerbrechen.
Wenn man die Resonanzfrequenz eines Körpers trifft, zählt die Amplitude, also die Lautstärke, die die Größe der Verformung des Körpers bestimmt.

Der Begriff „Eigenresonanzfrequenz“ ist irreführend. Entweder spricht man von Eigenfrequenz oder von Resonanzfrequenz. „Eigenresonanzfrequenz“ ist doppelt gemobbelt.

Und damit sind wie bei den "Oberwellen"!!
Ist wichtig!

Der Oberton von 440Hz ist 880Hz, der nächste 1320Hz, 1760Hz usw.
Wenn man das Glas mit 880Hz beschallt, fängt es zwar auch zu schwingen an, aber der Glasrand teilt sich in mehr Abschnitte.
Nicht nur vier Schwingungsknoten, wie bei 440Hz, sondern mehrere 6, 8 oder mehr Knotenpunkte. Das Glas wellt sich in einem komplexeren, kleinteiligen Muster.

Allerdings, das Glas zum Schwingen anzuregen mit einem Oberton ist schwieriger. Allein die Dämpfung der Schwingung wird beim Oberton größer.
Man muss also mehr Energie hineinstecken und deswegen erwärmt sic das Glas stärker.

Jein, es schwingt auch schon bei anderen Signalfrequenzen,
Das Glas schwingt beim Grundton, hier bei 440Hz, sowie in den Moden der Obertöne.
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Re: Was ist ZEIT?

Beitragvon Kurt » Fr 4. Sep 2026, 21:40

sanchez hat geschrieben:Du schreibst:
Das ist der Zustand/Benenner für den Zustand: er ist in Resonanz. Das sagt nichts über die Resonanzfrequenz aus, nur darüber das nun beide in Resonanz sind, beide die selbe Resonanzfrequenz benutzen.
Der Rhythmus ist die (passende) Frequenz.

Doch sagt es aus, im Zustand der Resonanz schwingt es mit der Resonanzfrequenz.

Kann sein, muss nicht sein.
Resonanz (eine der Bedeutungen dieses Begriffes) ist dann gegeben wenn beide, hier der Anreger (Lautsprecher) mit der Resonanzfrequenz des Schwingkörpers, also dessen Eigenresonanzfrequenz, das Glas anregt.
Regt er mit einer anderen Frequenz an dann zeigt das Glas auch eine Schwingung, hier mit der gleichen Frequenz wie der Lautsprecher, jedoch ist das nicht die Resonanzfrequenz des Glases, sondern eine erzwungene Schwingung die das Glas ausführt.
Das ist leicht zu kontrollieren.
Schaltet man den Lautsprecher weg dann schwingt das Glas weiter.
Schwingt es mit der gleichen Frequenz weiter dann schwingt es in seiner Eigenresonanzfrequenz/Resonanzfrequenz. Der Lautsprecher hat es in seiner Resonanzfrequenz angeregt. Da diese Frequenz des Glases -eigen- ist darum
verwende ich bei Bedarf auch den Bezeichner "Eigenresonanzfrequenz".
Schwingt es mit einer anderen Frequenz weiter dann hat es der Lautsprecher nicht in seiner Eigenresonanzfrequenz angeregt, sondern eine Zwangsanregung durchgeführt.
In diesem Fall ist keine Resonanz gegeben, sondern eine Zwangsanregung die nichts mit der Resonanzfrequenz des Glases zu tun hat.
Zwischen Lautsprecher und Glas gibt es ja hier sowieso keine Resonanz, das ist eine ganz andere Geschichte. Der Lautsprecher ist hier nämlich zwangsgeführt.
Übrigens hat auch dieser eine Resonanzfrequenz die ihm eigen ist.

Kurt

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