Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Fr 27. Mai 2011, 18:52

Mirko hat geschrieben:Die Lottozahlen von gestern kann ich auch vorhersagen.
Na in präzisem deutsch doch eher nachhersagen o.ä.

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 18:55

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:
…also das auch eine Laserpistole nicht richtig rechnet?

Hallo Roland, das meinen viele. Und sie liegen mit ihrer Meinung richtig.

Na wenn Sie das einfach so sagen, wird es sicher stimmen.

Kurt hat geschrieben:
Denn wenn die Pistole so rechnet wie Sie es gezeigt haben dann rechnet sie eindeutig falsch. Denn um die richtige Geschwindigkeit rauszukriegen ist nun mal die Eigengeschwindigkeit der Pistole nötig.

Was ist denn nun bitte die Eigengeschwindigkeit der Pistole? Zu was und wie messen Sie diese denn? Ein Objekt kann also einfach so eine Eigengeschwindigkeit haben? Das wird hier immer seltsamer.



Was sollte denn daran so seltsam sein?
Die Pistole bewegt sich gegen die Strasse, hat also ein v_strasse.
Der Raserer hat auch ein v_strasse.
Das Laserlicht auch, also haben wir:
v_raser
v_pistole
v_Licht

v_licht ist gegenüber der Strasse Null zu c, also c.
Somit ist der Hin und Rückweg des Lasersignals unterschiedlich lange denn der Sendeort entspricht nicht dem Empfangsort.
Das ist in der Berechnung zu berücksichtigen.
Wenn das nicht erfolgt ist die Berechnung falsch.

Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mai 2011, 19:05

Für jene, welche physikalisch und mathematisch bewandert sind:

Rechnung nach SRT (nur Relativgeschwindigkeit geht ins Ergebnis):
2 Messungen im Abstand Δt
Messung1: Laufzeit t1 = 2L1/c
Messung2: Laufzeit t2 = 2L2/c
t1-t2=2(L1-L2)/c
v=(L1-L2)/Δt
t1-t2=2vΔt/c
Auto-Geschwindigkeit: v = (t1-t2)*c/2Δt


Rechnung nach Äther (v_p=Geschwindigkeit des PolizeiLasers im Äther):
Messung1: Laufzeit t1=L1/(c-v_p)+L1/(c+v_p)=2L1c/(c²-v_p²)
Messung2: Laufzeit t2=L2/(c-v_p)+L2/(c+v_p)=2L2c/(c²-v_p²)
t1-t2=2(L1-L2)c/(c²-v_p²)
L2=L1+vΔt
t1-t2=2(L1-L1-vΔtc/(c²-v_p²)
t1-t2=2vΔtc/(c²-v_p²)
Autogeschwindigkeit: v=(t1-t2)(c²-v_p²)/2cΔt

Für im Äther ruhendem Laser gleicht das Ergebnis der SRT Variante.
.
.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 27. Mai 2011, 19:24

Veritatibus hat geschrieben:
Um mal zu zeigen, wie hilfreich es ist, wenn jemand was „glaubt“ aber nicht die Rechnung dazu zeigt, ich glaube die Laserpistole würde im zweiten Fall ca. 294.914.561m/s anzeigen. Ich hoffe das „hilft“.


v1=250.000.000 m/s ist die vorgegebene Geschwindigkeit des Asteroiden relativ zur (virtuellen) Straße im Raum
v2=250.000.000 m/s ist die vorgegebene Geschwindigkeit des Polizei-Raumschiffes relativ zur (virtuellen) Straße im Raum

Die Relativgeschwindigkeit zwischen den beiden zeigt die Laserpistole also mit 294.914.561 m/s

Nach Galilei würde die Laserpistole die Relativgeschwindigkeit 500.000.000 m/s anzeigen.

Die SRT sagt, dass ein bewegter Beobachter immer die gleiche Geschwindigkeit c misst, d.h. dass die Geschwindigkeit des Beobachters sich „rauskürzt“ bzw. sich als v=0 in der Relativgeschwindigkeit auswirkt (Selbstblitzen-Argumentation).

Wenn die Geschwindigkeit des Beobachters als v=0 relativ zum Licht bei der SRT angesetzt wird, müsste die Laserpistole in der Tat nicht 500.000.000 m/s wie mit der Galilei-Transformation als Relativgeschwindigkeit anzeigen, sondern 250.000.000 m/s.
Nur mit einer Relativgeschwindigkeit von 250.000.000 m/s zwischen den beiden kann das Postulat Einsteins der Beobachterunabhängigkeit des Lichts erfüllt werden.

Die Laserpistole zeigt aber nicht 250.000.000 m/s, wie sie es nach der SRT zeigen sollte, sondern 294.914.561 m/s. Da stimmt hier was nicht mit dem Postulat Einsteins, oder? Das sind 44.914.561 m/s zu viel. Wie kommt das?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Zuletzt geändert von Jocelyne Lopez am Fr 27. Mai 2011, 19:48, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Kurt » Fr 27. Mai 2011, 19:26

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Klar versucht sie das. Nur mit der Pistole wird das nicht gelingen. Warum hab ich wohl bei deiner Rechnung interveniert. Entschuldigung, Sie. Denn Sie haben die Rechnung nach RT Art gemacht. Und das ist halt einfach falsch.

Ach so, ich hab das also nach der RT Art gemacht, nun gut das ich das jetzt dann auch weiß, wäre mir gar nicht aufgefallen. Wären Sie dann doch bitte mal so freundlich und führen Sie die Rechung man nicht nach RT Art vor? Die Unterschiede zu sehen wäre sicher für einige hier hilfreich, auch Frau Lopez freut sich, soweit ich es weiß, über jede Rechnung hier.


Sie freut sich, ich mich auch.
Ernst hat das für uns erledigt.

Veritatibus hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denn Licht verhält sich nicht so wie es die RT braucht um ein einfaches Werkzeug in Händen zu haben. Es gibt aber Leute die meinen dass das was die RT in ihrer Theorie annimmt auch in der Realität so vorgeht. In der Realität läuft bei der Laserpistole das/ihr Licht aus ihrer Sicht mit c +/- v_pistole.

Na gut, das Sie das nun so klar gestellt haben, in der Wissenschaft und vor allem in der Physik sind Aussagen wie, das ist falsch, es ist ganz anders, nämlich so, ohne jede weiter Begründung und ohne jeden Beweis das A und O. Grundsätzlich werden Aussagen in der Physik einfach so getroffen.


Den Eindruck hat man wenn man die Postulate so betrachtet.
Sie haben schon bei Schall falsch gerechnet, und behauptet das gilt auch für Licht (gleiche Rechnungsart).

Also wo bleibt die korrigierte Rechnung zu Schall!
Und die nehmen wir dann und tauschen die Zahlen aus, und schon stimmts.
Oder meinen Sie dass bei Licht anders zu rechnen ist?
Etwa so falsch wie Sie es bei Schall gemacht haben?


Gruss Kurt
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Fr 27. Mai 2011, 20:02

Veritatibus hat geschrieben:Oder anders, versuchen Sie doch bitte weiterhin so unklar wie Sie nur können, mit so vielen wirren Worten wie Sie finden so wenig sinnvolles zu sagen, wie es ihnen möglich ist.
Ja man muß sich vielleicht erst mal dran gewöhnen, was alles doch nicht so recht verstanden ist.

Versuchen Sie sich doch genauer an der Programmierung eines physikalischen Scenario's.
Bewegung (Geschwindigkeit) von drei Objekten in Galilai-Zeit im Euklid 2 oder 3-D-Raum.
Es wäre ein wenig klarer zu kommen mit den Eigenschaften des Raumes usf.

Dann werden Sie so klar wie Sie es selbst nur verstehen können, eine Mindestvorrausetzung für eine wissenschaftliche Diskussion haben.

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Jocelyne Lopez » Fr 27. Mai 2011, 20:30

Chief hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Und bei der Gelegenheit, rechnen Sie es doch mal richtig vor, und wenn Sie schon dabei sind, können Sie doch auch gleich die von Frau Lopez so dringend erbetene Rechnung mal vorführen. Ich vermute mal, Sie können das alles ohne Probleme, aber sie wollen nicht?

Warum sollte ich, Sie wollten doch den Oberlehrer spielen. :mrgreen:

Ja, es wäre sinnvoll und weiterbringend für alle, nicht nur für mich, wenn Veritatibus die Rechnung vorlegen würde, wie er beim 2. Rechenbeispiel auf die Relativgeschwindigkeit von 294.914.561 m/s zwischen Zielobjekt und Beobachter gekommen ist, wenn er sich schon in dieser Diskussion vorgenommen hat, uns das Prinzip einer Lasermessung zu erklären. Ohne die Berechnung Schritt für Schritt zu kennen und zu untersuchen, die er angewandt hat, kommen wir alle nicht weiter, nicht einmal die mathematisch geübten Teilnehmer, wir drehen uns alle im Kreise. Ich finde ein bisschen befremdlich, dass er sich davor drückt. Ist ihm vielleicht einen Fehler bei der Berechnung unterlaufen? Wie kommt er denn zu einer Relativgeschwindigkeit von 294.914.561 m/s? Ich komme auf jeden Fall mit diesem Wert überhaupt nicht klar, weder nach Galilei noch nach Einstein. :cry:

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon Ernst » Fr 27. Mai 2011, 20:36

Jocelyne Lopez hat geschrieben:Ja, es wäre sinnvoll und weiterbringend für alle, nicht nur für mich, wenn Veritatibus die Rechnung vorlegen würde, wie er beim 2. Rechenbeispiel auf die Relativgeschwindigkeit von 294.914.561 m/s zwischen Zielobjekt und Beobachter gekommen ist, wenn er sich schon in dieser Diskussion vorgenommen hat, uns das Prinzip einer Lasermessung zu erklären.

Es wäre darüberhinaus gut, wenn er (und auch andere) nicht mit numerischer Rechnung operieren würde, was der Übersicht nun gar nicht dienlich ist, sondern eine allgemeine Rechnung vorlegt, wie das in der Naturwissenschaft üblich ist.
Muß er nun nicht mehr, nachdem ich ihm das abgenommen habe.

Gruß
Ernst
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Fr 27. Mai 2011, 20:43

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
Veritatibus hat geschrieben:Und bei der Gelegenheit, rechnen Sie es doch mal richtig vor, und wenn Sie schon dabei sind, können Sie doch auch gleich die von Frau Lopez so dringend erbetene Rechnung mal vorführen. Ich vermute mal, Sie können das alles ohne Probleme, aber sie wollen nicht?
Warum sollte ich, Sie wollten doch den Oberlehrer spielen. :mrgreen:
Ja, es wäre sinnvoll und weiterbringend für alle, nicht nur für mich, wenn Veritatibus die Rechnung vorlegen würde,
Als "Oberlernender" wäre es auch angemessener zu verstehen , was mit einer Rechnung eigentlich gemeint ist.
Veritatibus » Do 26. Mai 2011, 23:48 hat geschrieben:Mir ist auch noch nicht ganz klar, wie die Community hier zusammenarbeitet, wie welche Ziele verfolgt werden. Will man sich nun gegenseitig beim Begreifen physikalischer Sachverhalte helfen, oder was ist das Ziel?
Tja , inwiefern ist man zur Hilfe zum Helfen lassen bereit ?

Gruß
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Re: Bitte um Klärung an Dr. Markus Pössel

Beitragvon galactic32 » Fr 27. Mai 2011, 20:58

Highway hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Für jene, welche physikalisch und mathematisch bewandert sind:
Rechnung nach Äther (v_p=Geschwindigkeit des PolizeiLasers im Äther):
Messung1: Laufzeit t1=L1/(c-v_p)+L1/(c+v_p)=2L1c/(c²-v_p²)
Messung2: Laufzeit t2=L2/(c-v_p)+L2/(c+v_p)=2L2c/(c²-v_p²)
t1-t2=2(L1-L2)c/(c²-v_p²)
L2=L1+vΔt
t1-t2=2(L1-L1-vΔtc/(c²-v_p²)
t1-t2=2vΔtc/(c²-v_p²)
Autogeschwindigkeit: v=(t1-t2)(c²-v_p²)/2cΔt
Und da haben wir es wieder das Problem. Täglich grüßt das Murmeltier.
Tjo , nur nachfragen darf man nicht , wie denn L1 so im Zusammenhang mit Physik eben nicht zu verstehen ist.

Automatismus wird mit Physik verwechselt, mit dem Verstehn wollen der Vorgänge usw. in der Natur.
Definitionismus ist halt eben nicht Naturwissenschaft.

Gruß
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