Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 24. Jul 2011, 15:18

Hallo Hannes.
Hannes hat geschrieben:
Roland:
Wir müssen das Licht über die ganze Strecke messen, um die Geschwindigkeit zu kennen, welche das Licht auf der ganzen Strecke hatte.


Da fehlt der entscheidende Zusatz.
Der Zusatz "mittlere Geschwindigkeit"

Hannes hat geschrieben:Genau das will ich ja haben.! Dabei stellt sich nämlich heraus, dass die Ausbreitung des Lichtes relativ zu einem einzigen Bezugspunkt (Beobachter) verschieden schnell war.
Zu jedem Lichtleiter hatte das Licht aber genau c_Lichtleiter.(c_Lichtleiter= konstant)


Da ist angenommen dass das Licht in jedem Abschnitt gleich schnell zum jeweilgen Abschnitt ist/war.
Das kann sein, muss aber nicht!
Wenn du von Planet zu Planet das machst dann ergibt sich sicherlich eine unterschiedliche Lichtweiterleitungsgeschwindigkeit der jeweiligen Einzelabschnitte.
Denn bereits auf der Erde ist dies erkennbar.
Und zwar u.A. verursacht durch die Dichte der Athmosphäre.
Für die Betrachtung wie du sie hier einbringst ist es jedoch sinnvoll überall, also in jedem Abschnitt, gleiche Geschwindigkeit zu anzusetzen.

Hannes hat geschrieben:
Roland:
Wenn wir die Geschwindigkeit von einem Objekt oder auch Licht wissen wollen, müssen wir die gesamte Strecke und die gesamte Laufzeit nehmen. Es sagt nichts aus, wenn Sie sagen auf diesem keinen Stück, hatte das Licht für die ganz kurze Zeit diese Geschwindigkeit.



Da will einer seine "Ansichten" retten.
Die Lichtlaufdauer ergibt sich immer aus der Gesamtlaufdauer, diese setzt sich aus unendlich vielen Einzelabschnittslaufdauern zusammen.

Hannes hat geschrieben:Wenn ich die Gesamtlaufzeit des Lichtes vom Stern bis zur Erde ermitteln will, muss ich die einzelnen, verschiedenen Abschnitte addieren. Abschnitte mit verschiedener Streckenlänge und verschiedener Ausbreitungsgeschwindigkeit.
Ich werde also mit einem einzigen Meßgerät auf der Erde diese Aufgabe nicht bewerkstelligen können. Ich muss mit verschiedenen Meßmethoden die Streckenlängen ermitteln und mit anderen Methoden die Ausbreitungsgeschwindigkeit. Alles zusammen ergibt dann den gesamten Bewegungsablauf.


Richtig!



Hannes hat geschrieben:
Roland:
In ihrer These ist Licht nicht Beobachter unabhängig, sie verwechseln da etwas, Sie sagen, in ihrer These kann der Beobachter Licht immer nur mit c messen, weil er dieses immer nur in seiner Atmosphäre misst. Das ist etwas ganz anders, als die Aussage, Licht wäre vom Beobachter unabhängig. In der SRT ist das Licht unabhängig.



Das mag ja in den Annahmen innerhalb der SRT so sein.
Es ist aber nicht so!
Und es wurde trotz allerlei gegenteiliger Behauptungen noch nie bewiesen.
Noch Nie!

Hannes hat geschrieben:Ihr Einwurf ist insofern berechtigt, als diese von mir angesprochene Beobachterunabhängigkeit aufgrund der unpassenden Meßmethoden nur SCHEINBAR ist:
Der Beobachter kann aufgrund seiner unpassenden Meßgeräte keine erhöhte Geschwindigkeit des Lichtes bei seiner eigenen Annäherung messen.


Der Beobachter kann überhaupt keine Lichtgeschwindigkleit messen (die aussagekräftig ist) wenn das Licht auf ihn zukommt oder von ihm weggeht oder an ihm vorbeigeht.
Dazu bedarf es einer Messstrecke und eine passenden Messgerätes.
Alles Andere ist nicht brauchbar.
Weder die Frequenzverschiebung (Differenzbewegung zur Quelle), noch die Aufspaltung des Lichts in seine Spektralfarben kann da was ändern.

Gruss Kurt





Roland:
Das sehen Sie doch auch hier, Kurt wird nie begreifen, dass man longitudinale Wellen nicht vertikal und horizontal polarisieren kann. Geht nicht in seinen Kopf rein. Ist unmöglich. Damit kann er sich aber nicht abfinden, was er nicht begreifen und verstehen kann, kann nicht sein, gibt es nicht, ist eben anders.


Nunja, derjenige der nicht in der Lage ist auch nur Einfachstfragen zu beantworten, der wird auch nie in der Lage sein zu verstehen wie Licht funktioniert, dass die Polarisation nichts mit der Übertragung, dem Übertragungsweg, zu tun hat.
Da fehlt ganz einfach das technische Verständnis.
Es reicht eben nicht aus Longbeiträge verfassen zu können, es ist zu begreifen wie Licht entsteht, was Licht ist, und wie es zur Polarisation kommt.
Das ist anscheinend bei manchen unmöglich.
Kurt
 
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 24. Jul 2011, 15:40

Hallo Kurt !

Für die Betrachtung wie du sie hier einbringst ist es jedoch sinnvoll überall, also in jedem Abschnitt, gleiche Geschwindigkeit zu anzusetzen.
Sag ich ja: konstant zu dem jeweiligen Lichtleiter in dem entsprechenden Abschnitt.

Da will einer seine "Ansichten" retten.
Die Lichtlaufdauer ergibt sich immer aus der Gesamtlaufdauer, diese setzt sich aus unendlich vielen Einzelabschnittslaufdauern zusammen.

Das hab ich doch demonstriert und auch rechnerisch dargestellt.


Der Beobachter kann überhaupt keine Lichtgeschwindigkleit messen (die aussagekräftig ist) wenn das Licht auf ihn zukommt oder von ihm weggeht oder an ihm vorbeigeht.
Dazu bedarf es einer Messstrecke und eine passenden Messgerätes.
Alles Andere ist nicht brauchbar.


Ja . Das Interferometer ist bei Weitem nicht das passende Meßgerät. Es kann die LG nur innerhalb seiner Meßstrecke messen. Nicht das, was außerhalb vorgeht.


Weder die Frequenzverschiebung (Differenzbewegung zur Quelle), noch die Aufspaltung des Lichts in seine Spektralfarben kann da was ändern.
Mit Spektrometern kann man nur indirekt messen. Man muss daher mehrere verschiedene Meßmethoden kombinieren. Aber möglich ist es.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 24. Jul 2011, 15:53

Hannes hat geschrieben:Das hab ich doch demonstriert und auch rechnerisch dargestellt.


Der versucht nur seine Falschansichten zu retten und dir diese aufzudrücken.

Hannes hat geschrieben:
Weder die Frequenzverschiebung (Differenzbewegung zur Quelle), noch die Aufspaltung des Lichts in seine Spektralfarben kann da was ändern.
Mit Spektrometern kann man nur indirekt messen.


Das würde mich intessieren wie das geht.
Kannst du dazu was -sagen-.

Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 24. Jul 2011, 16:44

Hallo Kurt !
Hannes hat geschrieben:
Das hab ich doch demonstriert und auch rechnerisch dargestellt.
Der versucht nur seine Falschansichten zu retten und dir diese aufzudrücken.

Es ist Rolands gutes Recht, eigene Ansichten zu haben und diese Ansichten auch anderen Menschen nahezulegen.
Meine These ist jetzt so weit gediehen, dass mir niemand etwas aufdrücken kann, auch Roland nicht.Er will es offensichtlich auch gar nicht.
Als ich mit Joachim Schulz diskutiert habe, war ich über einige Details noch nicht ganz schlüssig.Das hat sich mittlerweile geändert.
Ich habe natürlich nicht die Kompetenz, eine Änderung der herrschenden Lehrmeinung zu erreichen. Ich kann nur Denkanstöße geben.

Zur Messung mit Spektrometern:
Die Astronomen messen mit Spektrometern das "Wackeln" der Sterne, die von einem Exoplaneten umkreist werden. Durch diese hin- und her-Bewegungen entsteht eine regelmässige Verschiebung der Spektrallinien, hervorgerufen durch
wechselweise Dehnung oder Komprimierung der LG.Über diese Verschiebung der Spektrallinien kann man, wenn man weiß, wie weit der Stern entfernt ist, auf seine Bewegung relativ zur Erde rückschließen. Die Entfernung des Sternes wird bei nahen Sternen trigonometrisch gemessen. Da innerhalb der Sternatmosphäre die LG relativ zum Stern genau c ausmacht, kann man sagen:Relativ zur Erde ist die LG c+-v_Stern.So kennt man zuerst einmal die Ausgangsgeschwindigkeit des Lichtes.
Der weitere Lichtweg bis zur Erde lässt sich daher unschwer darstellen.
Das Licht muss sich, um an der Erde mit c anzukommen, beim Austritt in den Weltraum an diesen anpassen.Dieser Anpassungsvorgang ist konträr zur Behauptung der Invarianz.

Da Roland in der SRT sehr stark verankert ist, konnte ich von ihm die herrschende Schulmeinung gut erfahren.
Die SRT sagt nämlich über den Übergang des Lichtes von einem bewegten IS zum nächsten nichts aus.Da ist noch alles in Mystik gehüllt. Ausserdem ist die SRT nicht bereit,ein optisches System mit einem IS gleichzusetzen, was die Anschaulichkeit wesentlich verbessern würde.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 24. Jul 2011, 17:32

Hannes hat geschrieben: Meine These ist jetzt so weit gediehen, dass mir niemand etwas aufdrücken kann, auch Roland nicht.

Wenn Du nur ein ganz klein wenig das überdacht hättest, was er Dir erklärt hat, dann hättest Du Deine "These" längst vergessen. Denn er ist Dir nicht nur in der SRT, sondern auch in der klassischen Physik um Größenordnungen voraus. Daß Du meine Hinweise vernachlässigst, wundert mich schon gar nicht mehr. Was Du Dir da ausgedacht hast, ist physikalisch ganz unhaltbar. Weder klassisch, noch nach SRT, noch nach Äther, noch nach Emitter.
Dein Fehler besteht darin, daß Du alle diese Theorien vermischt. In der Sternatmosphäre nach Emittermanier "von außen" wird v+c beobachtet, im Weltalll wird in Äthermanier c=konst zum "Lichtleiter Vacuum" konstatiert und auf der Erde ist dann wieder c=konst nach Manier eines mitgeführten Äthers.
Das ist ein bunter Mischmasch aller möglichen Theorien. Aber keine irgendwie brauchbare "These",

Roland hat Dir das zigmal erklärt. Ich ebenfalls. Aber Du bist so in Deiner Vorstellung gefangen, daß Du alle Argumente gegen dein Gedankengespinnst verdrängst.
Mit Physik hat das alles nichts zu tun. Denk einfach mal über das nach, was alle andere Dir zu Deiner Vorstellung sagen.
Oder laß dich von Chief beraten. Wenn er nicht gerade trollt, kann er auch richtige Physik machen.

Die SRT sagt nämlich über den Übergang des Lichtes von einem bewegten IS zum nächsten nichts aus.Da ist noch alles in Mystik gehüllt. Ausserdem ist die SRT nicht bereit,ein optisches System mit einem IS gleichzusetzen, was die Anschaulichkeit wesentlich verbessern würde.

Das ist konzentrierter physikalischer Unsinn. Schlimmer geht´s nicht mehr.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » So 24. Jul 2011, 18:22

Hallo Ernst !
Roland hat Dir das zigmal erklärt. Ich ebenfalls. Aber Du bist so in Deiner Vorstellung gefangen, daß Du alle Argumente gegen dein Gedankengespinnst verdrängst.
Mit Physik hat das alles nichts zu tun. Denk einfach mal über das nach, was alle andere Dir zu Deiner Vorstellung sagen.
Oder laß dich von Chief beraten. Wenn er nicht gerade trollt, kann er auch richtige Physik machen.

Du kannst sonst nichts als meine Meinung herunterzumachen , ohne irgend eine bessere Erklärung für meine These zu liefern. Normalerweise wird ein Argument von einem entgegengesezten bekämpft. Wenn ich mich gegen deine Anschuldigungen wehre , wärst du sogar noch beleidigt. Selbst die Darstellungen, die Roland akzeptiert hat, verteufelst du. Du hast dir gar nicht überlegt, was ich meine und schreist Nein . Denk daher selbst über deine grundlosen Anschuldigungen nach .
Keine einzelne deiner Angriffe hat Chief bestätigt.
Ist mir im Grunde eigentlich ganz egal, was du sagst. Dass es nicht stimmt, werden dir schon andere sagen.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » So 24. Jul 2011, 19:34

Chief hat geschrieben:
Die SRT sagt nämlich über den Übergang des Lichtes von einem bewegten IS zum nächsten nichts aus.Da ist noch alles in Mystik gehüllt. Ausserdem ist die SRT nicht bereit,ein optisches System mit einem IS gleichzusetzen, was die Anschaulichkeit wesentlich verbessern würde.
Das ist konzentrierter physikalischer Unsinn. Schlimmer geht´s nicht mehr.

Warum?

Weil Licht nicht von einem IS in ein anderes "übergeht". Die Lichtausbreitung vom Stern zur Erde beschreibt man in einem IS. Welches, ist egal. Aber man beschreibt es komplett in einem einzigen.
Und daß die SRT sich weigert, ein optisches System als IS zu verwenden, wenn es denn die Bedingung eines IS erfüllt, ist eher ein Witz.
Dir ist das alles natürlich klar. Aber anstatt ständig zu "warumen" solltest Du Hannes helfen, seine abstrusen Puzzles zu ordnen. Solange liegt die Mystk bei ihm.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 24. Jul 2011, 21:50

Hannes hat geschrieben:Zur Messung mit Spektrometern:
Die Astronomen messen mit Spektrometern das "Wackeln" der Sterne, die von einem Exoplaneten umkreist werden. Durch diese hin- und her-Bewegungen entsteht eine regelmässige Verschiebung der Spektrallinien, hervorgerufen durch
wechselweise Dehnung oder Komprimierung der LG.


Hallo Hannes, das versteh ich nicht was du da rausliest.
Wenn der Stern wackelt, sich also einmal zu uns her, einmal wegbewegt, so hat das mit irgendwelcher Lichtgeschwindigkeit nichts zu tun.

Im Einzugsbereich des Stern läuft das Licht mit c, ausserhalb des Einzugsbereiches mit c.
Wie sich die Wellenlänge verhält ist nebensächlich, sie ist ja nur das rechnerische Produkt aus Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit.

Mit der Linienverschiebung bei uns auf der Erde hat das nichts zu tun.
Denn das Licht kommt auf der Erdoberfläche mit c an.
Auch die Wellenlänge ist wiederum von der Frequenz und der Geschwindigkeit abhängig.
Selbst wenn sich die Wellenlänge unterwegs verändert, oder im Einzugsbereich der Erde mit 1/2 c läuft, die Linienbildung betrifft das nicht.

Die Linienverschiebung kommt von der sich durch die Bewegung des Sterns bei uns zeigenden Frequenzänderung zustande.
Die Frequenz des gesendeten Lichtes ist nicht verändert, die Wellenlänge im Bereich des Sterns auch nicht.

Nur bei uns wird eine scheinbare Frequenzänderung festgestellt.
Diese ist unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit.


Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 24. Jul 2011, 22:09

Highway hat geschrieben:Prima Darstellung Chief!


Die Darstellung ist prima, deine "Interpretation" zum MMI nicht.

Die Animation sollte vielleicht ein bisserl umgestellt werden.
Der Stern sollte im grünem Kasten fest verankert sein.
Das von ihm erzeugte Licht läuft im grünen Kasten mit c.
Sobald es austritt läuft es ebenfalls mit c, jedoch nicht mehr auf den grünen Kasten bezogen, sondern auf den -freien Raum-.
Das ergibt unterschiedliche Wellenlängen.


Gruss Kurt
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Kurt » So 24. Jul 2011, 22:54

Hallo Highway,

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Im Einzugsbereich des Stern läuft das Licht mit c, ausserhalb des Einzugsbereiches mit c.
Wie sich die Wellenlänge verhält ist nebensächlich, sie ist ja nur das rechnerische Produkt aus Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit.


Fast. λ = v/f nicht v*f!!!


Wieso, die Wellenlänge ergibt sich aus Frequenz und Ausbreitungsgeschwindigkeit.

Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Mit der Linienverschiebung bei uns auf der Erde hat das nichts zu tun.
Denn das Licht kommt auf der Erdoberfläche mit c an.

Das ist überhaupt nicht sicher. Was man mit Sicherheit sagen kann, dass das Licht mit λ*f ankommt!


Nein, umgekehrt.
Die Wellenlänge ergibt sich ja erst aus Frequenz und Geschwindigkeit, nicht umgekehrt.
Bei diesen Überlegungen hier wurde festgelegt dass das Licht überall mit c läuft.
Somit kommt es auf der Erdoberfläche, im Einzugsgebiet der der Erdmasse, mit c an.
Die Wellenlänge hängt somit einzig von der Bewegung des Senders in Bezug zur Erde ab.
Die einzelnen Lichtgeschwindigkeiten in den jeweiligen Bezugsabschnitten unterwegs spielen keinerlei Rolle.

Highway hat geschrieben:Wenn also das Licht immer mit c ankommen soll, dann ist klar, dass nur bestimmte Verhältnisse von λ und f in Frage kommen, denn die Multiplikation muss ja c ergeben.


Umgekehrt.
Es wurde -postuliert- dass das Licht mit c auf der Erdoberfläche ankommt, die Wellenlänge ergibt sich aus der Frequenz die aus Sicht der Erde gemessen wird und eben diesem c.

Highway hat geschrieben:Das bedeutet im Verhältnis λ*f muss v glatt gebügelt werden. Sonst kommt das Licht nämlich nicht mehr mit c an! Das sagt übrigens Doppler.


Nein, da ist nichts zu bügeln. Doppler sagt nur etwas über das Verhältnis der Frequenzen aus, über Geschwindigkeit oder Wellenlänge nichts.


Highway hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Auch die Wellenlänge ist wiederum von der Frequenz und der Geschwindigkeit abhängig.
Selbst wenn sich die Wellenlänge unterwegs verändert, oder im Einzugsbereich der Erde mit 1/2 c läuft, die Linienbildung betrifft das nicht.

Die Linienverschiebung kommt von der sich durch die Bewegung des Sterns bei uns zeigenden Frequenzänderung zustande.
Die Frequenz des gesendeten Lichtes ist nicht verändert, die Wellenlänge im Bereich des Sterns auch nicht.

Nur bei uns wird eine scheinbare Frequenzänderung festgestellt.
Diese ist unabhängig von der Übertragungsgeschwindigkeit.


Da gibt's bestimmt ein Stück Formel zu, damit man sich das ansehen kann.


Noch ein Nein, die musst du dir schon selber erstellen.
Ich gehe davon aus dass das was ich sage auch ohne Formeln verstanden wird.
Denn wenn das nicht gewährleistet ist hilft auch eine Formel nichts.

Sind wir uns darin einig dass die Wellenlänge das Produkt aus Frequenz und Geschwindigkeit ist?
Vielleicht verstehst du, oder eher ich, unter "Produkt" Unterschiedliches.
Für mich ist es einfach eine Zahl ohne irgendwelche Bedingung.

Gruss Kurt
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