Ernst hat geschrieben:Betrachte Wasser als Äther. Die Wellen laufen relativ zum Wasser (Äther) stets mit einer konstanten Geschwindigkeit c. Es gibt keine Wellen, welche darin mit anderer Geschwindigkeit laufen, als mit diesem c. Egal wie sie erzeugt wurden; durch eine hüpfende Boje oder ein schnell fahrendes Boot. Dadurch ändert sich lediglich die Wellenlänge. Die Geschwindigkeit im Wasser bleibt stets c. Und ruht nun der Beobachter im Wasser, so beobachtet er genau dieses c. Bewegt er sich relativ zum Wasser mit v, dann beobachtet er c+v.
Das ist doch ohne weitere tiefsinnige Betrachtung sofort verständlich.
Allerdings haben die Wasserwellen unterschiedliche Geschwindigkeiten - wenn eine langsame Auslenkung - z.B. mit der Hand - vorgenommen wird, dann bewegt sich auch die Wasserwelle langsam und wenn eine schnelle Auslenkung gemacht wird, dann bewegt sich auch die Welle schnell. Man wird nicht um den Gedanken herumkommen, dass zur Hervorrufung einer konstanten Geschwindigkeit in einem Medium ein weiterer Effekt hinzu kommen muß: Die Grenzgeschwindigkeit des Mediums muß durchbrochen werden, d.h. beim Wasser hat sich ein Objekt (Membran) so schnell zu bewegen, dass die Wassermoleküle nicht mehr ausweichen können und es zu einem Durchbruch unter plötzlicher Freisetzung von großer Energie kommt. Entsprechend ist es bezüglich Schall beim Durchbrechen der Schallmauer oder beim Licht bei Überschreitung der Lichtgeschwindigkeit durch ein Elektron.
Ernst hat geschrieben:
Man kann es noch einfacher haben. Der Äther ist jener Stoff, in welchem Licht mit c läuft. Wie das Licht da rein kommt; ob aus bewegter oder unbewegter Quelle, kommt darin nicht vor.
Die Quelle in diesem Zusammenhang ist eine Apparatur, in welcher ein (Licht-)Wellen-Erzeugungsvorgang abläuft - insofern ist es egal, ob sich der Scheinwerfer bewegt oder ob er ruht.
