Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 8. Aug 2011, 15:27

Jocelyne Lopez hat geschrieben: Soweit ich das verstanden habe besagt die Emitterthese, dass die LG abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emission sei, es gilt also nach der Emitterthese c + v_Quelle zum Zeitpunkt der Emission und auch die ganze Zeit bei der Ausbreitung des Lichts im leeren Raum.

Das muß man schon präzisieren. In Bezug auf die Quelle läuft das Licht stets mit c. In Bezug auf den Empfänger/Beobachter läuft das Licht mit c+-v.

Und genau das hat Hannes in der Übersetzung von Chief ausgesagt. Und Hannes hat das ausdrücklich bestätigt :

Chief hat geschrieben:1. Am Stern ist die LG=c relativ zum Stern aber c+v relativ zu Erde.

Das ist nun mal exakt die Aussage der Emitterthese.

Gemessen von einem Beobachter auf der Erde (die Erde ist immer der Beobachter) gilt aber immer c + v_Beobachter - was Hannes aussagt

Ja, so hat er das Chief bestätigt. Und damit die Emitterthese. Früher hat er aber andererseits gemeint, auf der Erde paßt sich das Licht wieder auf c an. Querbeet eben.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 8. Aug 2011, 16:01

Hallo Jocelyne !

Soweit ich das verstanden habe besagt die Emitterthese, dass die LG abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emission sei, es gilt also nach der Emitterthese c + v_Quelle zum Zeitpunkt der Emission und auch die ganze Zeit bei der Ausbreitung des Lichts im leeren Raum.


Du hast richtig verstanden.Das wäre die Emissionstheorie.
Das würde bedeuten dass beim Hin- und Her-wackeln des Sternes einmal c+v und dann c-v entsteht und im „leeren Raum“ so weiterläuft. Jeder, der ein wenig Vorstellungskraft hat, wird sofort erkennen, dass dabei die c-v- Lichtimpulse von den c+v Impulsen überholt würden.
Das wäre ein schönes Durcheinander. Wird aber nicht beobachtet.
Die Ankunftszeiten des Lichtsignals ergeben eine wunderschöne Sinuskurve.(siehe SUW 1/2006 Planetendämmerung v. G. Wuchterl)
Das Lichtsignal muss sich daher auf dem Weg vom Stern zur Erde zweimal anpassen: Zuerst c+-v_Stern.dann c_Weltraum und dannc+-v_Erde.
Wenn es fertig angepasst ist, wird es auf der Erde vom mitgezogenen Beobachter wieder mit c gemessen.
Das heißt, dass bei den Übergängen jedesmal das v in eine Wellenlängenänderung umgesetzt wird.
Von Emissionstheorie nirgends die Rede.

Gemessen von einem Beobachter auf der Erde (die Erde ist immer der Beobachter) gilt aber immer c + v_Beobachter - was Hannes aussagt
Ja, so hat er das Chief bestätigt. Und damit die Emitterthese. Früher hat er aber andererseits gemeint, auf der Erde paßt sich das Licht wieder auf c an. Querbeet eben.

Chief hat die Emitterthese nicht bestätigt.
Ernst versucht verzweifelt, seine Emissionstheorie hineinzubringen,indem er meine Aussagen bewusst falsch interpretiert. Das c+-v_Stern gilt nur in der Sternatmosphäre.(für den Beobachter auf der Erde) Er will einfach nicht verstehen. Es heißt deswegen: c+-v_Stern und nicht c+-v_Weltraum !


Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 8. Aug 2011, 16:27

Hannes hat geschrieben: Ernsts Unfug und Unsinn sind nur Ausdruck der mangelnden vernünftigen Argumente.
Aber ich verzeihe ihm.........

Da gibt´s nichts zu verzeihen. Ich habe Dich nicht attackiert, sondern ausschließlich Deine kruse Theorie. Die persönlichen Angriffe kamen von dir. Aber mich stört´s nicht.

Eher stört mich, wie Du sämtliche sachliche Richtigstellung, wie gerade auch die höfliche von Harald, einfach übergehst und davon unbeirrt immer die gleichen sachlichen Ungereimtheiten wiederholst. Und so tust, als stimmen dir alle zu. Dem ist nicht annähernd so.

ich halte mehr auf die Realität.

:roll: Ohne Worte.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 8. Aug 2011, 16:45

Hallo Ernst !
Eher stört mich, wie Du sämtliche sachliche Richtigstellung, wie gerade auch die höfliche von Harald, einfach übergehst und davon unbeirrt immer die gleichen sachlichen Ungereimtheiten wiederholst. Und so tust, als stimmen dir alle zu. Dem ist nicht annähernd so.

Lass dir Zeit und dann lade ich dich auf ein kleines Helles.

Mit Gruß
Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 8. Aug 2011, 16:48

Hannes hat geschrieben:Chief hat die Emitterthese nicht bestätigt.
Ernst versucht verzweifelt, seine Emissionstheorie hineinzubringen,indem er meine Aussagen bewusst falsch interpretiert.

Das ist schon wieder eine bodenlos freche persönliche Unterstellung. Ermahnungen seitens Harald übergehst Du genauso stur wie sachliche Argumente.

Ich habe sachlich und richtig festgestellt, daß Chief Deine These mit der Emitterthese gleichsetzt:
Chief hat geschrieben:1. Am Stern ist die LG=c relativ zum Stern aber c+v relativ zu Erde.

Da gibt es gar nichts "bewußt falsch" zu interpretieren. Das ist 1:1 Emitterthese :!: :!: :!:

Das c+-v_Stern gilt nur in der Sternatmosphäre.(für den Beobachter auf der Erde) Er will einfach nicht verstehen. Es heißt deswegen: c+-v_Stern und nicht c+-v_Weltraum !

In der Sternatmosphäre c+v für den Beobachter auf der Erde. Aha, Emitter. Aber das ist auch noch nicht alles. Daß da Fizeau zum Zuge kommt, wird Dir wohl nie dämmern.
Und nun hast Du noch etwas erfunden, was noch niemand je gedacht hat. v_Weltraum. Sag mal, wie groß ist denn so Deine neue Kreation v_Weltraum?

Naja, Du kannst ja mal wieder die festgefahrene theoretische Physik darauf verweisen.

Gruß
Ernst
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 8. Aug 2011, 17:02

Hallo Ernst !
Hannes hat geschrieben:
Chief hat die Emitterthese nicht bestätigt.
Ernst versucht verzweifelt, seine Emissionstheorie hineinzubringen,indem er meine Aussagen bewusst falsch interpretiert.
Das ist schon wieder eine bodenlos freche persönliche Unterstellung. Ermahnungen seitens Harald übergehst Du genauso stur wie sachliche Argumente.

Deine bewusst falsche Interpretation ist Tatsache und keine Beleidigung.
Deine bodenlos freche persönliche Unterstellung habe ich überhört.

Hannes
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 8. Aug 2011, 17:16

Hannes hat geschrieben:
Soweit ich das verstanden habe besagt die Emitterthese, dass die LG abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle zum Zeitpunkt der Emission sei, es gilt also nach der Emitterthese c + v_Quelle zum Zeitpunkt der Emission und auch die ganze Zeit bei der Ausbreitung des Lichts im leeren Raum.


Du hast richtig verstanden.Das wäre die Emissionstheorie.
Das würde bedeuten dass beim Hin- und Her-wackeln des Sternes einmal c+v und dann c-v entsteht und im „leeren Raum“ so weiterläuft. Jeder, der ein wenig Vorstellungskraft hat, wird sofort erkennen, dass dabei die c-v- Lichtimpulse von den c+v Impulsen überholt würden.
Das wäre ein schönes Durcheinander. Wird aber nicht beobachtet.

hmm... das sehe ich eigentlich nicht so, dass die Lichtsignale sich überholen müssten, wenn die Emittertheorie richtig ist: sie übernehmen zwar nach der Emittertheorie die Geschwindigkeit der Quelle im leeren Raum +v oder -v, werden jedoch nicht zum gleichen Zeitpunkt am gleichen Ort emittiert: Wenn Signale -v sich vom Stern entfernen werden nicht gleichzeitig Signale +v emittiert, sondern der Stern muß erst einmal die Rückstrecke zurücklegen. Wie könnten dann die später und weiter zurück emittierten Signale die Signale überholen, die früher und weiter vorne emittiert wurden? Alle Signale werden hintereinander relativ zum Stern aus verschiedenen Standorten im Weltraum und zu verschiedenen Zeiten regelmäßig emittiert, warum sollten sie sich überholen, wenn der Stern die gleiche Geschwindigkeit hin- und zurück hat?

Meiner Meinung nach kann man bei Messungen mit Doppelpulsaren nicht unterscheiden, ob die Variation der LG (Frequenzänderung) allein von der Geschwindigkeit des Beobachters (der Erde) verursacht wird oder ob die Geschwindigkeit der Quelle auch bei dieser Variation mitwirkt.

Prof. Bernard Schutz, Direktor am Albert Einstein Institut, hat 2007 auf die Anfrage eines anonymen Relativisten geantwortet, dass die Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle durch Messung von Doppelpulsaren bestätigt wurde, siehe hier:

Zitat Prof. Bernard Schutz - 18.07.07:

The other aspect of invariance is independence of the speed of the emitter, and this is directly tested by observations of binary pulsars, which constantly change their speed as they emit radio pulses, but all the pulses travel at the same speed to us; otherwise they would arrive out of order and we would not know we were dealing with a regularly pulsing source. In 1977 there was a paper by K Brecher in Phys Rev Lett pointing this out, and since then the precision of this test has improved enormously. It is very sensitive because of the large distance to these systems: any small change in the velocity of the emitted light would build up over this distance into big changes in arrival times of pulses.

Es ist sehr schwierig die Abhängigkeit oder Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit der Quelle zu messen, weil kein Beobachter auf einer Quelle sitzt... Ich halte beide Hypothese für möglich und vertretbar: abhängig oder unabhängig.

Die Unabhängigkeit der LG von der Geschwindigkeit des Beobachters (der Erde) dagegen ist logisch unhaltbar und gilt auf gar keinen Fall. :o Auf jeden Fall gilt von der Erde aus beobachtet immer c + v_Beobachter, egal ob c + v_Quelle gilt oder nicht, anders ist es nicht möglich!! Und zwar bei allen Phasen der Ausbreitung des Lichts, sowohl bei c_Sternatmosphäre als auch bei c_Weltraum als auch bei c_Erdatmosphäre gilg c +/- v_Beobachter! Über die Unabhängigkeit von c von der Geschwindigkeit der Quelle kann man reden. Nur durch das Postulat der Unabhängigkeit von c von der Geschwindigkeit des Beobachters ist die SRT unhaltbar und nicht zu retten.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Ernst » Mo 8. Aug 2011, 17:22

Hannes hat geschrieben:Deine bewusst falsche Interpretation ist Tatsache und keine Beleidigung.

Chief hat geschrieben:1. Am Stern ist die LG=c relativ zum Stern aber c+v relativ zu Erde.
Dem hast du nachdrücklich zugestimmt. Das ist daher deine Interpretation. Und das ist Emission. Damit ist Deine Unterstellung einer "bewußt falsche Interpretation" eine Lüge.

Daß Du trotz dieser eindeutigen Aussage Deine freche Unterstellung unverfroren erneuerst, enttäuscht mich. Als Diskussionspartner bist Du bei mir perdu. Adios.
.
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Hannes » Mo 8. Aug 2011, 17:40

Ernst hat geschrieben:Daß Du trotz dieser eindeutigen Aussage Deine freche Unterstellung unverfroren erneuerst, enttäuscht mich. Als Diskussionspartner bist Du bei mir perdu. Adios.
.


Adios
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Re: Die schwachsinnigen Grundlagen der Relativitätstheorien

Beitragvon Jocelyne Lopez » Mo 8. Aug 2011, 18:49

Ernst hat geschrieben:
Hannes hat geschrieben:Deine bewusst falsche Interpretation ist Tatsache und keine Beleidigung.

Chief hat geschrieben:1. Am Stern ist die LG=c relativ zum Stern aber c+v relativ zu Erde.

Dem hast du nachdrücklich zugestimmt. Das ist daher deine Interpretation. Und das ist Emission. Damit ist Deine Unterstellung einer "bewußt falsche Interpretation" eine Lüge.

Das ist mitnichten Emission! Emission ist c+v relativ zum Stern und nicht c: Gemäß Emissionstheorie ist ja die LG abhängig von der Geschwindigkeit der Quelle, das solltest Du als Emissionstheorie-Befürworter wissen... :|
Wo ist hier "eine Lüge"? Das ist in der Tat einzig Deine falsche Interpretation.
Relativ zum Beobachter (zur Erde) ist die LG c+v. Wo ist hier wiederum eine "Lüge"?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez
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