Das Prinzip des Seins

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 Betreff des Beitrags: Re: Geschwindigkeitsadditionen
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 07:35 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Kurt hat geschrieben:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:

Die klassische Geschwindigkeitsaddition gilt sowohl für ruhende als auch für bewegte Beobachter, sie gründet in der Realität und wird milliardenfach in der Physik bestätigt und im Alltag gemessen und angewendet, sowohl für ruhende als auch für bewegte Beobachter.


Sie verliert dann ihre Richtigkeit wenn es ausserhalb der Erde geht oder innerhalb der Erde bei Massenbewegungen (wie Fizeau usw.).


Die klassische Geschwindigkeitsaddition verliert nie ihre Richtigkeit: Es handelt sich um die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten: Zwischen einem Objekt und einem Beobachter. Warum sollte sie ihre Richtigkeit verlieren?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschwindigkeitsadditionen
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 08:16 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Beiträge: 23204
Wohnort: Bayern
Jocelyne Lopez hat geschrieben:

Die klassische Geschwindigkeitsaddition verliert nie ihre Richtigkeit: Es handelt sich um die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten: Zwischen einem Objekt und einem Beobachter. Warum sollte sie ihre Richtigkeit verlieren?


Dann wenn du noch die Geschwindigkeit vom Licht aus Aussage dazunimmst.


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschwindigkeitsadditionen
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 08:40 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Kurt hat geschrieben:
Jocelyne Lopez hat geschrieben:

Die klassische Geschwindigkeitsaddition verliert nie ihre Richtigkeit: Es handelt sich um die Berechnung der Relativgeschwindigkeit zwischen zwei Objekten: Zwischen einem Objekt und einem Beobachter. Warum sollte sie ihre Richtigkeit verlieren?


Dann wenn du noch die Geschwindigkeit vom Licht aus Aussage dazunimmst.


Die Geschwindigkeit vom Licht wurde immer mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition berechnet: Man hat immer nur das Licht zu einem ruhenden Beobachter gemessen.

So wie in der oben geschriebenen Konstellation: Ich stehe vor einer leuchtenden Stehlampe in meinem Wohnzimmer und messe die Geschwindigkeit des Lichtsstrahls, der mir entgegenkommt. Meine Geschwindigkeit ist dabei v=0, man berechnet also immer immer c+0=c. Die per Konvention festgesetzte LG c=300000 km/s ist eine Geschwindigkeitsaddition zu einem ruhendem Beobachter mit der Geschwindigkeit v=0, und sie ergibt folglich immer c+0=c.

Man hat nie die Geschwindigkeit des Lichts mit einem bewegten Beobachter gemessen, so wie in der oben beschriebenen Konstellation: Ich laufe auf einer leuchtenden Stehlampe in meinem Wohnzimmer mit einer Geschwindigkeit v>0 und messe die Geschwindigkeit des Lichtsstrahles, der mir entgegenkommt. Diese Messungen hat man nie durchgeführt. Nach der klassischen Geschwindigkeitsaddition wäre das Ergebnis c+v=unbestimmt (gültig). Nach der relativistischen Geschwindigkeitsaddition wäre das Ergebnis c+v=c (ungültig).

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 09:08 
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Registriert: Mi 28. Dez 2011, 12:03
Beiträge: 1920
Wohnort: Nürnberg
DerDicke hat geschrieben:
julian apostata hat geschrieben:
Und was jetzt das Verständnis der SRT anbelangt, es ist nicht nötig, sie sich aus irgendwelchen Büchern anzueignen, wenn man nämlich bis zur 10. Klasse die Mathematik halbwegs begriffen hat, kann man sie sich selbst ableiten. Einzige Grundvoraussetzung ist folgendes Wissen: c=konstant.

Das stimmt natürlich, wenn Du Lorentz Transformation und das hierdurch bedingte Raum-Zeit-Verständnis in den Mittelpunkt rückst. Wenn man aber die Anwendung von Koordinatentransformationen auf die Maxwell Gleichungen mit hinzunimmt, bewegt man sich schon eher auf dem Niveau eines Bachelorstudenten der Physik, oder Masterstudenten im Ingenieurwesen.


Du musst aber auch bedenken, wo wir hier sind. Das Mahagforum ist keine Uni!

Und viele User hier sind noch nicht mal bereit, einfache Realschulmathematik anzuwenden.

Nimm zum Beispiel mal nur diese Äusserung:

Harald Maurer hat geschrieben:
Derartige Wunder sagt die SRT aber gar nicht aus, denn auch nach SRT ist die Masse eine invariante Größe. Der Begriff "Impulsmasse" steht in der SRT übrigens für den veralteten Begriff "transversale Masse". Eine Realmasse ist das aber nicht, sondern damit wird ausgedrückt, dass sich die asymptotische Steigerung der kin.Energie bei transversaler und longitudinaler Beschleunigung unterschiedlich verhält!


Solche Aussagen kommen dadurch zustande, indem man was über die SRT liest, sie sich aber nicht (bei geschlossenen Büchern) selbst ableitet.

Dabei ist es gar nicht so schwer, aus beiden Formeln

E=m*c²/wurzel(1-v²/c²) und p=m*v/wurzel(1-v²/c²)

den Erergie-Impulsvektor abzuleiten…

(Wurzelfaktor auf eine Seite bringen und eliminieren)

Dann sieht man dass sich tatsächlich m mit steigendem Impuls nicht ändert.

Hier haut aber der “gemeine SRT-Kritiker” einen Denkstop rein. Denn ansonsten könnte er sehen, dass bei einem unelastischen Stoß…

…man braucht nämlich nur zwei Vektoren addieren und anhand des resultierenden Betrages käme die wundersame Massenvermehrung zum Vorschein.

Nein, mit Uniwissen brauchst du hier nicht ankommen.

Ganz im Gegenteil, die Vektorrechnung kann man sich sparen und einfach nur das Gedankenexperiment von Max Born anschauen, dieses funktioniert ohne Massenzuwachs nicht.

(Hat der sich das selber ausgedacht, oder von jemand Anders “geklaut”, weiß das jemand?)

Bild

Der gemeine “SRT-Kritiker” ist halt eine Species, welche sich für die Sache gar nicht interessiert, sondern nur auf Nebensächlichkeiten rum hackt, zum Beispiel wenn ich schreibe:

c+v=c ,wobei doch so was von klar ist, dass hier nicht das arithmetische, sondern das relativistische Plus gemeint sein kann (dafür führ ich jetzt eine neue Schreiweise ein, hat jemand andere Vorschläge?:°+°).

Auch das ist typisch für SRT-Kritiker, mangels Argumenten kritisiert man eventuelle unkorrekte Schreibweisen von “Relativisten”, beziehungsweise bringt Websites mit “entgleisten” Sprüchen von Albert Einstein, als ob das ein Argument gegen die SRT wäre?

Also noch mal ganz kurz:

c°+°v=c wird indirekt im Teilchenbeschleuniger bestätigt.

Und fragt jetzt bloß wieder Keiner: Warum? Geht zurück auf Seite 1.


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 Betreff des Beitrags: Re: c±v=c, IS1=IS2*γ
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 09:45 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Ernst hat geschrieben:

Yukterez hat geschrieben:
Richtig, der bewegte Beobachter trägt immer sein IS mit sich, es sei denn er wird beschleunigt oder gedreht.

Hoffentlich verhebt er sich nicht.
Die Aussage ist physikalsch Unfug.
.


Na ja, auch Dr. Markus Pössel, Experte der Relativitätstheorie und Erfinder der Webseite "Einstein online" zur Aufklärung der Öffentlichkeit, hat auch offensichtlich ähnlich wie Yukterez die lustige Vorstellung, dass ein bewegter Beobachter "immer sein IS mit sich trägt". So beschreibt er mir zumindest die Sache 2008 anläßlich meiner Korrespondenz mit ihm 2008 über mein Strand-Gedankenexperiment:

Zitat:
Zitat Dr. Markus Pössel - 27.01.08 - http://webcache.googleusercontent.com/s ... clnk&gl=de

Die “gestrichenen Werte” x2′, x3′, x4′ und x5′ beziehen sich auf die Bezugssysteme der Beobachter A, B, C und D. Jeder dieser Beobachter sitzt im Nullpunkt seines eigenen, relativ zum Strand bewegten, Koordinatensystems.


Dr. Markus Pössel stellt sich offensichtlich auch die Sache so vor, dass ein "Koordinatensystem" nicht auf dem Papier besteht, sondern dass es sich am Strand bewegt, und dass der Beobachter, der im "Nullpunkt" dieses Koordinatensystems sitzt, ganz bequem sich ausruhen darf. Ich finde es toll, dass man sich am Strand vor seinem Koordinatensystem spazieren lassen kann, das ist erholsam und bestimmt auch umweltfreundlich, oder?

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschwindigkeitsadditionen
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 09:54 
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Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
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Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit vom Licht wurde immer mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition berechnet: Man hat immer nur das Licht zu einem ruhenden Beobachter gemessen.



Richtig, der Beobachter/Messeinrichtung war immer fest mir der Erdoberfläche verbunden.
Der Lichtleitbezug auf der Erdoberfläche ist durch die Masse der Erde bestimmt.
Deswegen ist der Bezug fürs Lichtlaufen an der Erdoberfläche an die Masse der Erde gebunden, es ergibt sich keine Differenz zum Nullbezug für die Erdoberfläche und darauf laufendem Lichtes.

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
einem ruhendem Beobachter mit der Geschwindigkeit v=0[/u], und sie ergibt folglich immer c+0=c.


Das Licht der Lampe kommt auf den Bewegten (gegen die Erdoberfläche) immer mit c (c ist gegen die Erdoberfläche bezogen) und seinem eigenem v, auf ihm zu.

Wie verhält sich das alles wenn es auf einem anderem Planeten passiert?

Gruss Kurt


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 Betreff des Beitrags: Re: Geschwindigkeitsadditionen
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 10:32 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Kurt hat geschrieben:

Jocelyne Lopez hat geschrieben:
Die Geschwindigkeit vom Licht wurde immer mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition berechnet: Man hat immer nur das Licht zu einem ruhenden Beobachter gemessen.

Richtig, der Beobachter/Messeinrichtung war immer fest mir der Erdoberfläche verbunden.
Der Lichtleitbezug auf der Erdoberfläche ist durch die Masse der Erde bestimmt.
Deswegen ist der Bezug fürs Lichtlaufen an der Erdoberfläche an die Masse der Erde gebunden, es ergibt sich keine Differenz zum Nullbezug für die Erdoberfläche und darauf laufendem Lichtes.


Ja, wahrscheinlich ist es so, dass die LG von der Masse der Erde mitbestimmt wird. Da wir die LG immer nur auf der Erde gemessen haben, erhalten wir auch (mit einem ruhenden Beobachter) immer ungefähr c. Würde man die LG in der gleichen Weise auf dem Mars oder auf dem Jupiter messen, würde man wahrscheinlich einen anderen Wert für c bestimmen.



Kurt hat geschrieben:

Das Licht der Lampe kommt auf den Bewegten (gegen die Erdoberfläche) immer mit c (c ist gegen die Erdoberfläche bezogen) und seinem eigenem v, auf ihm zu.


Ja, das gemeinsam Bezugssystem für alle drei Objekte (die Lampe, der Lichtstrahl, der Beobachter) ist die Erdoberfläche (auch so bei den Messungen der LG):

- Die stehende Lampe hat dabei eine Geschwindigkeit von v=0
- Der Beobachter hat dabei eine Geschwindigkeit von v=0
- Der Lichtstrahl hat dabei eine Geschwindigkeit von c.


Kurt hat geschrieben:

Wie verhält sich das alles wenn es auf einem anderem Planeten passiert?


Wie gesagt, es ist wahrscheinlich, dass man einen anderen Wert für die LG auf der Mars- oder Jupiteroberfläche bestimmen würde, wenn man davon ausgeht, dass die LG von der Gravitation abhängig ist.

Bei der Relativgeschwindigkeit des Lichts zu einem bewegten Beobachter, würde es sich genauso verhalten wie mit der klassischen Geschwindigkeitsaddition: Ein bewegter Beobachter auf dem Mars würde c_Mars + v_Beobachter messen.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 11:01 
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Registriert: Do 1. Jan 2009, 01:56
Beiträge: 3201
Hallo Jocelyne !

Zitat:
Ja, wahrscheinlich ist es so, dass die LG von der Masse der Erde mitbestimmt wird. Da wir die LG immer nur auf der Erde gemessen haben, erhalten wir auch (mit einem ruhenden Beobachter) immer ungefähr c. Würde man die LG in der gleichen Weise auf dem Mars oder auf dem Jupiter messen, würde man wahrscheinlich einen anderen Wert für c bestimmen.

Woher nimmst du die Annahme, dass man wahrscheinlich einen anderen Wert von c
auf einem anderen Planeten massen würde ? Ist die Erde ein Sonderfall im Universum ?

Mit Gruß
Hannes


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 Betreff des Beitrags: Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 11:27 
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Registriert: So 8. Feb 2009, 22:41
Beiträge: 4174
Hannes hat geschrieben:
Hallo Jocelyne !

Zitat:
Ja, wahrscheinlich ist es so, dass die LG von der Masse der Erde mitbestimmt wird. Da wir die LG immer nur auf der Erde gemessen haben, erhalten wir auch (mit einem ruhenden Beobachter) immer ungefähr c. Würde man die LG in der gleichen Weise auf dem Mars oder auf dem Jupiter messen, würde man wahrscheinlich einen anderen Wert für c bestimmen.

Woher nimmst du die Annahme, dass man wahrscheinlich einen anderen Wert von c
auf einem anderen Planeten massen würde ? Ist die Erde ein Sonderfall im Universum ?


Ich habe mich an die Überlegung von Kurt orientiert, dass der Wert der LG abhängig von der Masse der Erde sein könnte, und wir haben nun die LG immer nur auf der Erde gemessen, also wissen wir nicht, ob es zutrifft und ob man einen anderen Wert von c auf der Oberfläche eines Planets mit einer anderen Masse bestimmen würde. Die Lichtablenkung in der Nähe von massiven Körpern deutet aber darauf hin, dass die Überlegung von Kurt zutrifft.

Viele Grüße
Jocelyne Lopez


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 Betreff des Beitrags: Re: Webseite "Kritische Stimmen zur RT" wieder online!
BeitragVerfasst: Di 19. Jun 2012, 11:47 
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Registriert: Di 27. Apr 2010, 23:18
Beiträge: 423
Ernst hat geschrieben:

Zitat:
Was ein Inertialsystem ist, ist doch keine mathematische Frage, sondern eine physikalische. Du kannst nicht einerseits anerkennen, dass beide Kooridnatensysteme Inertialsysteme sind, und andererseits behaupten, physikalisch sei das trotzdem falsch.

Wer sagt denn das? Inertialsysteme sind lediglich Koordinatensysteme, in welchen die Newtonschen Gesetze gelten.
Daß darin stets c=konstant gelten soll, ist eine zusätzlich erhobene Forderung. Unvermittelbar. Jedenfalls für mich.


Nein, wenn in Koordinatensystem K die Newtonschen Gesetze gelten, dann kann man mit der Lorentztansformation (LT) ein Koordinatensystem K' erzeugen, in dem auch die Newtonschen Gesetze gelten und in dem die Lichtgeschwindigkeit gleich ist wie in K. Dazu braucht man nur die Transformationsvorschriften der LT und die physikalische Definition von Geschwindigkeit als Ableitung des Ortes nach der Zeit. Eine zusätzliche Forderung braucht man nicht. Die LT erfüllt das ganz von selbst.

Gruß,
Gluon


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