Highway hat geschrieben:
Komm mir nicht immer mit solchen "Kindergartenvergleichen". Die empfinde ich als ein wenig provozierend, denn darüber sollten wir langsam hinweg sein.

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Entschuldigung.
Zitat:
Das gilt in umgekehrter Weise aber auch für den Empfänger. Umgekehrt deshalb, weil vm mit umgekehrten Vorzeichen versehen ist. Alles was vom Sender wegführt kommt auf den Empfänger zu, zumindest in den Beispielen die hier diskutiert wurden.
Wenn dem jetzt so ist, dann muss eine Umrechnung am Übergang Sender zu Medium erfolgen, das ist auch gegeben durch c+vm. Aber mit der gleichen Begründung muss eine Umrechnung am Systemübergang Medium zu Empfänger nach vb-vm erfolgen. Das ist doch wohl sonnenklar, und jetzt wiederhole ich mich mindestens um hundertsten Mal, das geht am einfachsten mit Doppler.
Das ist alles richtig, aber das bezieht sich auf die Frequenz.
System Sender/Empfänger:
Sendet im strömenden Medium ein Sender mit der Frequenz f, so ist die Wellenlänge gegenüber stehendem Medium vergrößert und die Welle läuft schneller. Am Empfänger läuft die längere Welle mit der größeren Geschwindigkeit ein, was wieder die Frequenz f ergibt.
System Medium.
Ein bewegter Sender erzeugt längere Wellen. Der bewegte Empfänger bewegt sich auf die Wellen zu und kompensiert die größere Wellenlänge durch sein Entgegenfahren gegen die Wellen, was wieder f ergibt.
Da gleicht sich die Frequenz aus. Diese Tatsache zeigt sich darin, daß bei gleichbleibendem Abstand Schallquelle/Mikrofon die Frequenz durch wehenden Wind nicht beeinflußt wird.
Aber das sagt doch überhaupt nichts aus über die Geschwindigkeit der Wellen oder des Schalls. Daß die Wellen (Phasengeschwindigkeit) mit c+v laufen, ist doch unzweifelhaft. Und kommt eine gleichzeitig erzeugte Phase nach Wegtrennung zu unterschiedlichen Zeitpunkten ins Ziel, so ergibt sich am Ziel eine Phasendifferenz der beiden einlaufenden Wellen.
Es sollte doch unstrittig sein, daß ein Schallsignal sich gegen Windrichtung langsamer ausbreitet als in Windrichtung.
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