Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 24. Jul 2012, 19:12

DerDicke hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Ein Äther wird benötigt damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit einen Bezug hat. Und genau diese Geschwindigkeit relativ zum Bezug (Äther) steckt in seinen Gleichungen!

Einstein hat dann gezeigt, daß man auch ohne diesen Bezug auskommt. Die Gegenargumentation des Herren Ernst sieht nun so aus, daß man diesen Bezug wieder einführt und dann zeigt, daß man damit auf (auch in Großschrift) unsinnige Ergebnisse kommt:
Ernst hat geschrieben:Die Grundaussage der SRT, das zweite Postulat, bedeutet, daß in jedem IS ein ruhender Äther vorhanden ist

das ist klassisches circular reasoning.

Einstein hat sowas nicht gezeigt. Er hat etwas behauptet, ohne diese Behauptung zu begründen.
Die einzige Relativitätstheorie (eine Theorie ohne absolutes Bezugssystem), das wurde dir ja gerade erklärt, ist die Emissionstheorie.

Und wie ich dir in Großschrift sagte, die SRT ist eine Äthertheorie. Sie verwendet in jedem IS einen ruhenden Äther. Und verletzt damit das Relativitätsprinzip, wie alle anderen Äthertheorien. Ist nämlich laut SRT in einem IS die Quelle unbewegt und der Empfänger bewegt, so ist die Relativgeschwindigkeit des Lichts zum Empfänger c+-v. Ist im IS dagegen die Quelle bewegt und der Empfänger unbewegt, so ist die Relativgeschwindigkeit des Lichts zum Empfänger c. Das ist die Aussage der SRT. Das ist eine typische Aussage der Äthertheorie. Ganz einfach zu erkennen, wenn man die allereinfachsten Grundlagen beherrscht.

Nicht mal Sie akzeptieren den Äther. Wieso sollte dann DerDicke dieses Konzept akzeptieren?

Ich favorisiere keinen Äther. Das hat aber gar nichts damit zu tun, daß man leicht erkennt, daß die SRT eine modifizierte Äthertheorie ist.

Das ist weiters auch aus ihrer Entstehung zu erkennen. Die Transformationsgleichungen der SRT stammen ja nicht von deren Begründer, sondern von einem Herrn namens Lorentz, der diese Beziehungen für seine LET Lorentz Ether Theory entwickelt hat. Diese Mathematik nun zu übernehmen und gleichzeitig den Äther, für den sie ja entwickelt wurden, abschaffen zu wollen; das ist nicht zu fassen.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Di 24. Jul 2012, 22:24

Artie hat geschrieben:Experimente und Bebachtungen passen weder zu mitgeführtem noch zum absolutem Äther.
Es musste also eine andere Erklärung geben.


Nein, du brauchst nur die Falschaussagen weglassen, dann bleibt die richtige Erklärung übrig.

Lass einfach weg dass die Sternenaberration dagegen steht.
Lass einfach weg dass M+G die Erdrotation gemessen haben können.

Denn genau die Sternenaberration zeigt dass die Erde den Bezug für in ihrer Nähe laufendem Lichtes bestimmt.
Das M+G mit ihrer Einrichtung unmöglich die Erdrotation gemessen haben können das hab ich schon mehrfach dargelegt.

Die Entscheidung zwischen "Absolutäther" und "perfekt mitgezogenem Äther" ist allerdings falsch.
Denn es besteht weder das eine noch das andere.

Materie zeigt dass der "Äther" nicht mitgezogen ist, dass ein, zumindest local (local im Sinne von mehreren Sternen innerhalb der Galaxie) als absolut bezeichenbarer Bezug besteht.
Licht zeigt dass ein fast vollständig mit der Erde mitgezogener Bezug fürs Lichtleiten in ihm besteht.

Die Wahrheit/logische Wahrheit, dürfte irgendwo in der Mitte liegen.
Materie bestimmt den Lichtleitbezug (bei ausreichender Grösse) fast zur gänze,
der Bezug für Materie selber ist aber davon nicht betroffen.

Du brauchst nur anzuschauen wie ein Laserkreises funktioniert, du brauchst nur zu schauen wie ein MMI funktioniert.
Beide sind wie Hund und Katze.
Beide beruhen auf einem völlig unterschiedlichem Prinzip.

Eins davon gehorcht dem Bezug für Materie, eins davon dem für Licht.

Gruss Kurt
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Mi 25. Jul 2012, 03:34

Ernst hat geschrieben:Einstein hat sowas nicht gezeigt.[dass man ohne Aether als Bezug für die Ausbreitungsgeschwindigkeit des Lichtes auskommt]

Doch. Konkret hat er gezeigt, daß
- die Lorentz Transformation das 2. Postulat realisiert
- daß die Maxwellgleichungen invariant gegenüber dieser Transformation sind
- daß alle damals bekannten (und das gilt auch noch für alle heute bekannten) Experimente durch dieses Postulat beschreibbar sind.


Ernst hat geschrieben:Und wie ich dir in Großschrift sagte, die SRT ist eine Äthertheorie.

Genau! Außer Schriftgröße und Häufigkeit der Ihrerseits vorgebrachten Behauptung spricht nichts dafür.


Ernst hat geschrieben:Das ist weiters auch aus ihrer Entstehung zu erkennen. Die Transformationsgleichungen der SRT stammen ja nicht von deren Begründer, sondern von einem Herrn namens Lorentz, der diese Beziehungen für seine LET Lorentz Ether Theory entwickelt hat

Außer der zeitlich-geschichtlichen Koinzidenz haben Sie nichts zugunsten dieses Ihres Argumentes vorgebracht. Der Aether ist nie über den Status einer ontologischen Hypothese hinausgekommen. Daß man Methoden heute anders anwendet als deren Erfinder, kommt in der Physikgeschichte übrigens auch anderweitig tausendfach vor. Die Fourier Transformation wird heute auch nicht mehr zur Untersuchung von Wärmeleitung in Kanonenrohren verwendet.

Der eine Punkt ist also, daß zeitlicher Kontext allein über die Anwendbarkeit einer Methode nichts aussagt, der andere Punkt ist aber, daß Sie da auch noch falsch liegen. Lineare Koordinatentransformationen wurden seit D'Alembert angewandt um die Schwingungsgleichung in alternativen Koordinatensystemen darstellen zu können. Schließlich von Voigt in einer Version, die dann offenbar von Lorentz aufgegriffen wurde. Einsteins Lorentz-Invarianz der Maxwellgleichungen liegt also auch besser im historischen Kontext, als die recht gekünstelte Anwendung einer linearen Koordinatentransformatin in der LET.


Artie hat geschrieben:Auch das Luft Schallbeispiel in Luft ist für mich Beleg das es nur in Grenzen gelten kann, inhomogene Luftschichten mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Wirbel bei Strömungen zeigen auch klar die Grenzen des Beispiels auf.

Die Verwirrung im Bezug auf den Zusammenhang des Aethtermodells mit klassischen Materialien der Elastomechanik und Fluiddynamik scheint so groß zu sein, daß der Herr Ernst erst mal prophylaktisch alles als "Schwachsinn" abtut.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 25. Jul 2012, 16:42

DerDicke hat geschrieben:Konkret hat er gezeigt, daß
- die Lorentz Transformation das 2. Postulat realisiert
- daß die Maxwellgleichungen invariant gegenüber dieser Transformation sind
- daß alle damals bekannten (und das gilt auch noch für alle heute bekannten) Experimente durch dieses Postulat beschreibbar sind.

Nichts ist real gezeigt. Es wurde etwas behauptet (2. Postulat) und danach wurde mittels mathematischer Entnahme einer Transformation aus der Äthertheorie der Äther dadurch "weggemacht", daß man ihn zerstückelte und in jedem IS Ruhe verordnete. Der Äther ist aber noch da, er wurde nur seiner Bewegung relativ zum IS beraubt. Daher bleibt es eine Äthertheorie, welche der LET entnommen wurde.
Die Experimente bestätigen überhaupt nicht das Postulat. Sie bestätigen bestenfalls die Lorentztransformationen, die aber für den Lorentz Äther gelten. Die Experimente stützen daher die LET.

Lineare Koordinatentransformationen wurden seit D'Alembert angewandt um die Schwingungsgleichung in alternativen Koordinatensystemen darstellen zu können. Schließlich von Voigt in einer Version, die dann offenbar von Lorentz aufgegriffen wurde. Einsteins Lorentz-Invarianz der Maxwellgleichungen liegt also auch besser im historischen Kontext, als die recht gekünstelte Anwendung einer linearen Koordinatentransformatin in der LET.

Du meinst tatsächlich, die LET sein "künstlicher" als die SRT :?: :?: :?:
Jene SRT, die abseits jeglicher Axiomatik solche Dinge gebärt, wie das Zwillingsparadoxon und die Relativität der Gleichzeitigkeit. Du bist schon ein ulkiger Typ.

Es bleibt dabei. Die Transformationen der SRT sind der LET entnommen. Die SRT bleibt eine Äthertheorie, welche das Relativitätsprinzip verletzt. Gegenüber der LET hat sie den Nachteil, daß sie esoterische Ergebnisse zeitigt.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Mi 25. Jul 2012, 17:31

Chief hat geschrieben:Es ist eher umgekehrt - die Experimente zeigen dass die Theorie absolut schwachsinnig ist (siehe z.B. GPS).

Du trittst an die SRT durch GPS Daten zu falsifizieren. o.k.


Solkar hat geschrieben:Da wird ein Äthermodell hinreichend konkret dargestelt, so dass man Observablen herleiten und gegen Experimente prüfen, das Modell auf sein Transformationsverhalten hin untersuchen kann etc

Wenn ich das richtig verstanden habe wird da nur rotH=D_punkt und rotE=-B_punkt in die Form eines elastomechanischen Modells umgeschrieben. Damit zaubert man aber noch kein Material aus dem Hut, an dem man echt rummessen kann.
Leider war der Auszug aus dem Sommerfeld recht lückenhaft. Du kannst mich gerne weiter aufklären


Ernst hat geschrieben:Nichts ist real gezeigt.

Aber sicher doch! Meine ersten 2 Punkte sind unstrittig. Und zum 3. Punkt: wenn Du meinst nur eine einzige Messung vorweisen zu können, die die SRT falsifiziert dann leg das hier vor. Bisher kam nur heiße Luft.




Ernst hat geschrieben:Du meinst tatsächlich, die LET sein "künstlicher" als die SRT

Ein imaginäres Fluid, was keiner durch einen Windkanal blasen kann und Gleichungen eher verkompliziert als vereinfacht langweilt die Leute halt irgendwann mal.
Schon davor haben sich mechanistische Modelle mal bewährt (Boltzmanns Gastheorie), mal sind die den Bach runtergegangen (Wärmestofftheorie).



Ernst hat geschrieben:Jene SRT, die abseits jeglicher Axiomatik solche Dinge gebärt, wie das Zwillingsparadoxon und die Relativität der Gleichzeitigkeit. Du bist schon ein ulkiger Typ.

Nenne auch nur ein konkretes Problem mit der Relativität der Gleichzeitigkeit.
Zum Zwillingsparadoxon gibts bereits vielfach Messungen.
so, wo ist das Problem?




Ernst hat geschrieben:Es bleibt dabei. Die Transformationen der SRT sind der LET entnommen. Die SRT bleibt eine Äthertheorie, welche das Relativitätsprinzip verletzt. Gegenüber der LET hat sie den Nachteil, daß sie esoterische Ergebnisse zeitigt.

Deiner Behauptungen zu Bindungen von Maxwellgleichungen und SRT an Aethertheorie haben sich in der bisherigen Diskussion nicht nur als inhaltlich falsch, sondern zumeist sogar noch historisch unzutreffend erwiesen.
Was bleibt ist Deine inzwischen bis zum Erbrechen hergebetete Argumentation: Du schiebst der SRT unsinnigerweise unter eine Aethertheorie zu sein, um dann im Zirkelschluß ihre Unsinnigkeit zu "zeigen".
Laß Dir mal was neues einfallen.
DerDicke
 
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 25. Jul 2012, 19:47

DerDicke hat geschrieben:Du trittst an die SRT durch GPS Daten zu falsifizieren. o.k.

Das GPS funktioniert bestens ohne SRT. Die angeblichen SRT Effekte verschwinden im Rauschen der sonstigen Einflüsse. Das weiß nun inzwischen jeder; außer dem Dicken natürlich.

Aber sicher doch! Meine ersten 2 Punkte sind unstrittig. Und zum 3. Punkt: wenn Du meinst nur eine einzige Messung vorweisen zu können, die die SRT falsifiziert dann leg das hier vor. Bisher kam nur heiße Luft.

Deine Punkte sind nicht unstrittig oder strittig, sondern schlicht falsch. Wenn man etwas falsifizieren will, muß es etwas geben, was man falsifizieren kann. Da bist du erstmal in der Pflicht, ein einziges praktisches Ergebnis zu liefern, welches die SRT angeblich stützt. Deine Masche der Spießumkehr, die Falsifizierung zu verlangen, ohne vorher Belege für praktische Ergebnisse der SRT vorzulegen, ist seitens deiner Genossen wohlbekannt. Traurig.
Und komm mir nicht mit physikalischen praxiskonformen Erklärungen mittels den Beziehungen der LT. Die sind auch ohne SRT in der Physik allgegenwärtig. Du must schon eines der extraordinären Ergebnisse der SRT in Praxis vorlegen, also ZP und RdG.

Ernst hat geschrieben:Du meinst tatsächlich, die LET sein "künstlicher" als die SRT

Ein imaginäres Fluid, was keiner durch einen Windkanal blasen kann und Gleichungen eher verkompliziert als vereinfacht langweilt die Leute halt irgendwann mal.
Schon davor haben sich mechanistische Modelle mal bewährt (Boltzmanns Gastheorie), mal sind die den Bach runtergegangen (Wärmestofftheorie).

Klar, dagegen ist doch das Zwillingsparadoxon und die RdG ein Muster an Realitätsmuster. Deine Logik sollte man haben; oder besser nicht.

Ernst hat geschrieben:Jene SRT, die abseits jeglicher Axiomatik solche Dinge gebärt, wie das Zwillingsparadoxon und die Relativität der Gleichzeitigkeit. Du bist schon ein ulkiger Typ.

Nenne auch nur ein konkretes Problem mit der Relativität der Gleichzeitigkeit.
Zum Zwillingsparadoxon gibts bereits vielfach Messungen.
so, wo ist das Problem?

Das Problem ist deine Unkenntnis. Es gibt kein einziges Experiment, welches das ZP und die RdG zeigt.

Ernst hat geschrieben:Es bleibt dabei. Die Transformationen der SRT sind der LET entnommen. Die SRT bleibt eine Äthertheorie, welche das Relativitätsprinzip verletzt. Gegenüber der LET hat sie den Nachteil, daß sie esoterische Ergebnisse zeitigt.

Deiner Behauptungen zu Bindungen von Maxwellgleichungen und SRT an Aethertheorie haben sich in der bisherigen Diskussion nicht nur als inhaltlich falsch, sondern zumeist sogar noch historisch unzutreffend erwiesen.
Was bleibt ist Deine inzwischen bis zum Erbrechen hergebetete Argumentation: Du schiebst der SRT unsinnigerweise unter eine Aethertheorie zu sein, um dann im Zirkelschluß ihre Unsinnigkeit zu "zeigen".
Laß Dir mal was neues einfallen.

Dein Problem ist autistischer Art. Du kannst Erklärungen und Erläuterungen nicht aufnehmen und meinst, die Wiederholung deines "falsch" ohne sachliche Überlegung hätte in der Diskussion irgendeine Relevanz. Daß dein Wissen nicht ausreicht, ist dabei weniger nachteilig, als deine Unfähigkeit zur Aufnahme von Inhalten. Und wenn du dich erbrechen mußt, anstatt zu denken, dann kann ich dir auch nicht helfen. Versuchs einfach nochmal:

- Die SRT benutzt das mathematische Werkzeug der Äthertheorie LET
- Die SRT verwendet einen modifizierten Äther derart, daß dieser in jedem IS ruht. Sie ist daher eine Äthertheorie
- WIe jede andere Äthertheorie verletzt sie das Relativitätsprinzip.

Ich schreibe das in normaler Schriftgröße, weil ein größeres dir erfahrungsgenäß auch nichts nutzt. Versuchs mal mit Denken statt zu Vogelstraußen oder Glauben.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Mi 25. Jul 2012, 21:19

Solkar hat geschrieben:Hallo Ernst!

Ernst hat geschrieben:Die SRT verwendet einen modifizierten Äther derart, daß dieser in jedem IS ruht. Sie ist daher eine Äthertheorie


Würden Sie bitte kurz aufzeigen, wie "die SRT" jenen "modifizierten Äther" postuliert?

Würden Sie bitte kurz lesen, was ich hier kürzlich dazu schrieb?

Aber bitte, ganz kurz wiederholt:

Ein Äther ist Träger elektromagnetischer Wellen und deren Geschwindigkeit relativ zum Äther ist konstant c.
In der SRT ist die Geschwindigkeit elektromganetischer Wellen in jedem IS konstant c.
Ein IS in der SRT ist also gleichwertig zu einem IS mit ruhendem Äther.
In der SRT gelten in jedem IS die Gesetze eines ruhenden Äthers.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Do 26. Jul 2012, 11:25

Solkar hat geschrieben:Sorry Ernst, aber das muss jetzt raus:

Ernst hat geschrieben:[Ein Äther ist Träger elektromagnetischer Wellen und deren Geschwindigkeit relativ zum Äther ist konstant c.

Jede Katze hat einen Herzschlag.

Ernst hat geschrieben:In der SRT ist die Geschwindigkeit elektromganetischer Wellen in jedem IS konstant c.

Sokrates hat einen Herzschlag.

Ernst hat geschrieben:Ein IS in der SRT ist also gleichwertig zu einem IS mit ruhendem Äther.

Also ist Sokrates' Herz baugleich mit dem Herz einer Katze,.


Dadurch dass man das Herz einfach wegläst lässt sich behaupten das keins da ist.
Sokrates, und die Katze haben also kein Herz.

(Vielleicht haben sie eine Kreiselpumpe drin, denn irgendwie muss ja was pumpen)
Oder man machts wie bei der RT, wundersam.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon DerDicke » Do 26. Jul 2012, 13:57

Solkar hat geschrieben:RIchtig, da ist schon noch Arbeit nötig um zu spezifischen Voraussagen zu kommen

Die Voraussagen sind wohl eher nicht das Problem, denn wenn man die elastomechanische Formulierung äquivalent zu den Maxwellgleichungen hinbiegt werden auch die Voraussagen identisch sein. Die meßtechnische Auswertung ist der Knackpunkt. Du kannst eine realen Material die gewünschen Elemente des Spannungs-Dehnungstensors nicht vorgeben.


Chief hat geschrieben:Eine Diskussion mit Dir hat keinen Sinn weil Du Probleme mit Deinem Charakter hast

Anstatt konkreter Aussagen zu GPS ein ad hominem. Erwartungsgemäß (leider) nur heiße Luft.


Ernst hat geschrieben:Das GPS funktioniert bestens ohne SRT.

Das GPS funktioniert bestens ohne die überkomplizierten Äther- Emissionstheorien. Eine Modifikation der Auswertung der Signallaufzeiten aufgrund eines Ätherwindes ist nicht nötig die Annahme der konstanten Lichtausbreitung ist völlig ausreichend.


Ernst hat geschrieben:Deine Masche der Spießumkehr, die Falsifizierung zu verlangen,

Es ist erstaunlich auf welch grundlegender Ebene Ihre Defizite liegen.
Ein physikalisches Modell kann man nicht beweisen, sondern nur experimentell falsifizieren. Das ist spätestens seit Popper Allgemeingut.


Ernst hat geschrieben:Deine Punkte sind nicht unstrittig oder strittig, sondern schlicht falsch.

Zur Erinnerung es ging um folgende Punkte:
- die Lorentz Transformation das 2. Postulat realisiert
- daß die Maxwellgleichungen invariant gegenüber dieser Transformation sind
- daß alle damals bekannten (und das gilt auch noch für alle heute bekannten) Experimente durch dieses Postulat beschreibbar sind.
Sorry mein Bester, die ersten beiden Punkte, kann jeder (außer Ihnen ????) mit einem Stück Papier schlicht nachrechnen.
Sie beten Ihre Behauptungen bis zum Erbrechen runter ohne auf Gegenargumente auch nur ansatzweise einzugehen. Darauf, dieses Verhalten als autistoid zu diagnostizieren verzichte ich lieber, das hieße sich auf Ihr Niveau herabuzulassen.



Das hat für DenDicken einen Vorteil: Sie reiben dem geneigten Leser Ihre Denkfehler solange unter die Nase, bis es auch der letzte merkt:


Ernst hat geschrieben:Die SRT benutzt das mathematische Werkzeug der Äthertheorie LET

Fehler #1: Wie mehrfach erklärt historisch unzutreffend. Das lapidare "es bleibt dabei" ist zu dünn. Gerade die sog. "Kritiker" promoten Voigt als eigentlichen Vater der LT.


Ernst hat geschrieben:Die SRT verwendet einen modifizierten Äther derart, daß dieser in jedem IS ruht. Sie ist daher eine Äthertheorie

Selbst wenn Ihre vorstehenede Falschaussage stimmen würde, schieben Sie hier Fehler #2 nach:
Wissen Sie was ein "Non sequitur" ist? Hier ein paar Kostproben VomDicken:
(1) Ernsts MP3 Player benutzt das mathematische Werkzeug der Theorie der Wärmeleitung in Kanonenrohren. Folglich fasst Ernst seinen MP3 Player nur noch mit nem Topfhandschuh an.
(2) Die FEM ist ein mathematisches Werkzeug zum statischen Nachweis von Häusern. Der Audi A4 wurde auch mit FEM gerechnet. Folglich ist Ernsts Audi A4 ein Haus.


Ernst hat geschrieben:Wie jede andere Äthertheorie verletzt sie das Relativitätsprinzip

ist damit mehrfach hinfällig



Ernst hat geschrieben:In der SRT gelten in jedem IS die Gesetze eines ruhenden Äthers.

"Gesetze eines ruhenden Äthers" ist nichtssagend da es mehrere Äthertheorien gibt.
Im Gegensatz zu Ihrem Wischiwaschi spricht DerDicke trotzdem einige konkrete PUnkte an:
Daß laut SRT in jedem IS die Newtonschen Gesetze gelten würden stimmt nicht.
Daß in einem IS laut SRT sich die Lichtausbreitung in bewegten Medien wie im Falle eines in diesm IS ruhenden Aethers verhalten würde stimmt auch nicht.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Do 26. Jul 2012, 17:01

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Solkar hat geschrieben: somit also ist Sokrates eine Katze,

Somit ist Dicker ein Esel.
Weil er idiotisches Gequatsche mit Physik verwechselt.
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