DerDicke hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Ein Äther wird benötigt damit die Ausbreitungsgeschwindigkeit einen Bezug hat. Und genau diese Geschwindigkeit relativ zum Bezug (Äther) steckt in seinen Gleichungen!
Einstein hat dann gezeigt, daß man auch ohne diesen Bezug auskommt. Die Gegenargumentation des Herren Ernst sieht nun so aus, daß man diesen Bezug wieder einführt und dann zeigt, daß man damit auf (auch in Großschrift) unsinnige Ergebnisse kommt:Ernst hat geschrieben:Die Grundaussage der SRT, das zweite Postulat, bedeutet, daß in jedem IS ein ruhender Äther vorhanden ist
das ist klassisches circular reasoning.
Einstein hat sowas nicht gezeigt. Er hat etwas behauptet, ohne diese Behauptung zu begründen.
Die einzige Relativitätstheorie (eine Theorie ohne absolutes Bezugssystem), das wurde dir ja gerade erklärt, ist die Emissionstheorie.
Und wie ich dir in Großschrift sagte, die SRT ist eine Äthertheorie. Sie verwendet in jedem IS einen ruhenden Äther. Und verletzt damit das Relativitätsprinzip, wie alle anderen Äthertheorien. Ist nämlich laut SRT in einem IS die Quelle unbewegt und der Empfänger bewegt, so ist die Relativgeschwindigkeit des Lichts zum Empfänger c+-v. Ist im IS dagegen die Quelle bewegt und der Empfänger unbewegt, so ist die Relativgeschwindigkeit des Lichts zum Empfänger c. Das ist die Aussage der SRT. Das ist eine typische Aussage der Äthertheorie. Ganz einfach zu erkennen, wenn man die allereinfachsten Grundlagen beherrscht.
Nicht mal Sie akzeptieren den Äther. Wieso sollte dann DerDicke dieses Konzept akzeptieren?
Ich favorisiere keinen Äther. Das hat aber gar nichts damit zu tun, daß man leicht erkennt, daß die SRT eine modifizierte Äthertheorie ist.
Das ist weiters auch aus ihrer Entstehung zu erkennen. Die Transformationsgleichungen der SRT stammen ja nicht von deren Begründer, sondern von einem Herrn namens Lorentz, der diese Beziehungen für seine LET Lorentz Ether Theory entwickelt hat. Diese Mathematik nun zu übernehmen und gleichzeitig den Äther, für den sie ja entwickelt wurden, abschaffen zu wollen; das ist nicht zu fassen.
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