Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Kurt » Mo 24. Sep 2012, 18:25

Ernst hat geschrieben:Das Problem ist komplexer. In deiner unteren Aniamtion sind im Bezugssystem des Wagens Lichtgeschwindigkeiten ungleich c vorhanden. Das darf ala SRT nicht sein. Die LG muß in beide Richtungen c betragen. Damit das klappt, muß auf die linke Wand eine andere Zeit gelegt werden, wie auf die rechte Wand.


Warum muss das klappen, wozu ist das notwendig?

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mo 24. Sep 2012, 21:42

Ernst hat geschrieben:Das Problem ist komplexer. In deiner unteren Aniamtion sind im Bezugssystem des Wagens Lichtgeschwindigkeiten ungleich c vorhanden. Das darf ala SRT nicht sein. Die LG muß in beide Richtungen c betragen. Damit das klappt, muß auf die linke Wand eine andere Zeit gelegt werden, als auf die rechte Wand.

Die Lichtgeschwindigkeiten sind auch in der unteren Animation c - weil c in beiden Systemen! Wird im Ruhesystem des Wagens die Laufzeit des Lichts über jeweils 1 LS mit 1 s gemessen, so ergibt sich für das andere IS nach LT folgendes: Der Auftreffpunkt links bewegt sich dem Licht entgegen, die Laufstrecke verkürzt sich auf 0,577 s und wird mit c in 0,577 s durchlaufen, der Auftreffpunkt rechts läuft dem Licht davon und die Strecke verlängert sich auf 1,73 LS und wird mit c in 1,73 s durchlaufen! Die LT ergibt daher für die linke Wand eine andere Zeit als für die rechte Wand. Links kommt das Licht früher an und rechts später. Und genau das ist das Problem. Denn im Ruhesystem Wagen kommt das Licht gleichzeitig an den Endpunkten an. Die Uhren an den Endpunkten kümmern sich nicht um Koordinatensysteme - sie bleiben einfach stehen, wenn sie vom Licht getroffen werden. Bleiben sie gleichzeitig nach 1 s stehen, oder ungleichzeitig nach 0,577 s bzw. 1,73 s ?

Hoch lebe der Widerspruch und die SRT möge in Frieden ruhen!

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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Di 25. Sep 2012, 08:48

Harald Maurer hat geschrieben:Bleiben sie gleichzeitig nach 1 s stehen, oder ungleichzeitig nach 0,577 s bzw. 1,73 s ?


Ich fürchte, das darf ich noch ein paar hundert mal erklären.

Die Uhren in A bleiben gleichzeitig, die Uhren in B ungleichzeitig stehen.

Wir reden hier von 4 Uhren.

Harald will aber durch mehr oder weniger geschickte Rhetorik uns suggerieren, es wären nur 2 Uhren im Spiel.

Hier haben wir übrigens noch ein hübsches Applet zum Thema LT.

http://www.mathe-online.at/mathint/struct/applet_b_lorentz.html
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon julian apostata » Di 25. Sep 2012, 09:54

Highway hat geschrieben:Quatsch! Es handelt sich um EINE sich ausbreite Lichtwelle und ZWEI Uhren. Diese Lichtwelle und die beiden Uhren werden lediglich aus zwei verschiedenen Bezugssystemen beobachtet und dadurch findet keine wundersame Objektvervielfachung statt.


Wenn zwischen beiden Systemen zwei Photonen sterben

In A bei x=-600m, t=0, x=600m, t=0
In B bei x’=-750m, t‘=1,5us, x’=750m, t’=-1,5us

(us=Mikrosekunde, v=0,6*c)

http://de.wikibooks.org/wiki/Spezielle_Relativit%C3%A4tstheorie:_Teil_II


Bild

Wieviele Uhren messen beide Ereignisse? Sieht noch jemand nur 2 Uhren außer Highway und Harald?

Die Photonen wurden ausgesandt

Bei x=0 t=-2us (in A)

Und jetzt kommt eine kleine Hausaufgabe.

Wann wurde die Geburt der Photonen in B registriert? Wieviele Uhren haben dieses Ereignis registriert?
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Bell » Di 25. Sep 2012, 10:48

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Das Problem ist komplexer. In deiner unteren Aniamtion sind im Bezugssystem des Wagens Lichtgeschwindigkeiten ungleich c vorhanden. Das darf ala SRT nicht sein. Die LG muß in beide Richtungen c betragen. Damit das klappt, muß auf die linke Wand eine andere Zeit gelegt werden, als auf die rechte Wand.

Die Lichtgeschwindigkeiten sind auch in der unteren Animation c - weil c in beiden Systemen! Wird im Ruhesystem des Wagens die Laufzeit des Lichts über jeweils 1 LS mit 1 s gemessen, so ergibt sich für das andere IS nach LT folgendes: Der Auftreffpunkt links bewegt sich dem Licht entgegen, die Laufstrecke verkürzt sich auf 0,577 s und wird mit c in 0,577 s durchlaufen, der Auftreffpunkt rechts läuft dem Licht davon und die Strecke verlängert sich auf 1,73 LS und wird mit c in 1,73 s durchlaufen! Die LT ergibt daher für die linke Wand eine andere Zeit als für die rechte Wand. Links kommt das Licht früher an und rechts später. Und genau das ist das Problem. Denn im Ruhesystem Wagen kommt das Licht gleichzeitig an den Endpunkten an. Die Uhren an den Endpunkten kümmern sich nicht um Koordinatensysteme - sie bleiben einfach stehen, wenn sie vom Licht getroffen werden. Bleiben sie gleichzeitig nach 1 s stehen, oder ungleichzeitig nach 0,577 s bzw. 1,73 s ?

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Grüße
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Nun, laut Embacher bleiben Bobs Uhren gleichzeitig stehen. Er hat ja späterhin noch dieses Minkowski-Diagramm eingestellt:
embacher_bob_alice_2.gif
embacher_bob_alice_2.gif (50.91 KiB) 4462-mal betrachtet

Es sind die Uhren von Alice, die ungleichzeitig stehen bleiben. Denn tatsächlich werden vier Uhren verwendet. Bob verwendet zwei und Alice ebenfalls zwei.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Di 25. Sep 2012, 11:44

Bell hat geschrieben:Es sind die Uhren von Alice, die ungleichzeitig stehen bleiben. Denn tatsächlich werden vier Uhren verwendet. Bob verwendet zwei und Alice ebenfalls zwei.

Nein, in Embachers Animation gibt es gar keine Uhren, sondern zwei Endpunkte, die im System von Bob gleichzeitig vom Licht getroffen werden. Alice beobachtet denselben Vorgang von ihrem System aus und stellt fest, dass diese Punkte nicht gleichzeitig vom Licht getroffen werden. An diese Endpunkte werden von mir Uhren hingedacht, es sind also nur zwei Uhren im Spiel, die sowohl von Bob als auch von Alice beobachtet werden. Diese Uhren werden sowohl gleichzeitig als auch ungleichzeitig vom Licht getroffen, je nach Bezugssystem. Sie sollen beim Eintreffen des Lichts mit gerade gegebener Zeitanzeige stehenbleiben und die Frage ist, zeigen sie nun an, dass sie gleichzeitig stehen geblieben sind oder ungleichzeitig?

Grüße
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 25. Sep 2012, 19:18

Harald Maurer hat geschrieben:Die Lichtgeschwindigkeiten sind auch in der unteren Animation c - weil c in beiden Systemen! Wird im Ruhesystem des Wagens die Laufzeit des Lichts über jeweils 1 LS mit 1 s gemessen,

Irrtum. Die Transformation des unteren Wagens in sein Ruhesystem ergibt nicht das obere Bild.
Die Transformation des unteren Wagens in sein Ruhesystem ergibt in beiden Richtungen Lichtgeschwindigkeiten unterschiedlich c.

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Innerhalb der SRT wirst du niemals einen Widerspruch finden.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 25. Sep 2012, 19:22

julian apostata hat geschrieben:
Wir reden hier von 4 Uhren.
Harald will aber durch mehr oder weniger geschickte Rhetorik uns suggerieren, es wären nur 2 Uhren im Spiel.

Richtig. Genauso wie in seinem ersten Beispiel, wo anstelle zweier Uhren eine Uhr suggeriert wird.
Aber das wird hier leider niemand begreifen. Obgleich es das 1x1 der SRT ist.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Ernst » Di 25. Sep 2012, 20:39

Harald Maurer hat geschrieben:
Bell hat geschrieben:Es sind die Uhren von Alice, die ungleichzeitig stehen bleiben. Denn tatsächlich werden vier Uhren verwendet. Bob verwendet zwei und Alice ebenfalls zwei.

Nein, in Embachers Animation gibt es gar keine Uhren, sondern zwei Endpunkte, die im System von Bob gleichzeitig vom Licht getroffen werden. Alice beobachtet denselben Vorgang von ihrem System aus und stellt fest, dass diese Punkte nicht gleichzeitig vom Licht getroffen werden. An diese Endpunkte werden von mir Uhren hingedacht, es sind also nur zwei Uhren im Spiel, die sowohl von Bob als auch von Alice beobachtet werden. Diese Uhren werden sowohl gleichzeitig als auch ungleichzeitig vom Licht getroffen, je nach Bezugssystem. Sie sollen beim Eintreffen des Lichts mit gerade gegebener Zeitanzeige stehenbleiben und die Frage ist, zeigen sie nun an, dass sie gleichzeitig stehen geblieben sind oder ungleichzeitig?

Wenn ich sowas lese, bezweifle ich, daß du den Gehalt der LT der Zeit überhaupt erkennst:

t' = (t - v*x/c²)/(1-v²/c²)

Das bedeutet, daß an einem einzigen Ort x in dem einen IS1 die Zeit t vorliegt und in dem anderen IS2 an demselben Ort eine andere Zeit t' vorhanden ist. An einem einzigen Punkt sind daher je nach dem verwendeten IS zwei unterschiedliche Zeiten vorhanden. Will man die jeweilige Zeit anzeigen, so benötigt man in jedem IS eine gesonderte Uhr. Eine jeweilige Uhr, die dazu bestimmt ist, im gewählten IS die dort zuständige Zeit anzuzeigen.
Dein Versuch, eine Uhr zur Anzeige beider Zeiten zu zwingen, verkennt den Mechanismus der SRT grundlegend.
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Re: Ist die Spezielle Relativitätstheorie falsifizierbar?

Beitragvon Harald Maurer » Mi 26. Sep 2012, 08:14

Highway hat geschrieben:Dafür, und nur aus diesem Grund findet jetzt eine wundersame Uhrenvermehrung statt.

Eine wundersame Uhrenvermehrung nützt auch nichts. Denn alle beteiligten Uhren befänden sich in beiden Bezugssystemen und würden sowohl gleichzeitig als auch ungleichzeitig, früher und später vom Licht getroffen, das sich ja auch in beiden Bezugssystemen befindet und nicht aufteilbar wäre zum jeweiligen Bezugssystem, zu welchem es "gehört". Nach Maxwell lässt Licht keine Raumpunkte in seiner Fortpflanzung aus und macht keine Sprünge. Gibt man allen Uhren die Bedingung, sie mögen bei Lichteinfall stehenbleiben, kann keiner der Beobachter irgendeine Messung durchführen. Die Bezugssysteme kann man ja nicht isoliert betrachten, denn sie liegen ja ineinander auf der gleichen Linie am gleichen Lichtstrahl, und die Uhren würden nicht unterscheiden, welchen Lichteinfall sie anzuzeigen hätten, sondern bleiben bei jedem Lichteinfall stehen!

Ernst hat geschrieben:Das bedeutet, daß an einem einzigen Ort x in dem einen IS1 die Zeit t vorliegt und in dem anderen IS2 an demselben Ort eine andere Zeit t' vorhanden ist. An einem einzigen Punkt sind daher je nach dem verwendeten IS zwei unterschiedliche Zeiten vorhanden.

Die unterschiedlichen Zeiten sind nun aber nicht einfach "vorhanden", weil die LT diese Zeiten an den Haaren herbeizieht, sondern sie entstehen zwangsläufig aus den unterschiedlichen, bezugssystemabhängigen Laufzeiten des Lichts, verursacht durch das Postulat! Nicht das Postulat samt LT erzeugen eine andere Wirklichkeit, sondern beide sollen ein Naturphänomen beschreiben und berechnen, das nach Einsteins Meinung tatsächlich vorliegt: dass die Gleichzeitigkeit nicht absolut sei! Stünde die SRT lediglich auf einer bestimmten Gleichzeitigkeitsdefinition und einer bestimmten Vorschrift zur Uhrensynchronisation, dann wäre sie physikalisch von vornherein wertlos. Die SRT gibt sich aber den Anspruch, die relativistischen Effekte nicht zu konstruieren, sondern Phänomene zu beschreiben, die Realität sein sollen aufgrund einer naturgegebenen Funktion der Raumzeit. Das funktioniert aber leider nicht, wenn man feststellt, dass eine Uhr in beiden Bezugssystemen vom Licht getroffen werden muss und das wegen des Postulats tatsächlich praktisch 2 Mal nach unterschiedlichen Laufzeiten erfolgen müsste, was die Uhr und damit die SRT beträchtlich in Verlegenheit bringt. Weil die Uhr eben nur einmal nach Lichteinfall stehenbleiben wird. Wer ein wenig Vorstellungskraft besitzt, wird den eklatanten Widerspruch erkennen.

Der ganze Unsinn wurzelt schon in der naiven Uhrensynchronisation, in welcher Einstein sein eigenes Postulat missachtet. Nehmen wir an, im Koordinatenursprung zweier IS hat jeder Beobachter eine Uhr und beide Uhren werden auf t=0; t'=0 gestellt und im IS_A synchronisiert Beobachter A alle seine Uhren mittels konstanter Lichtgeschwindigkeit, so sollte lt. SRT diese Synchronisation nur im System A gelingen, im System B hingegen, das sich in Bewegung gesetzt hat, aber fehlschlagen, weil in diesem System B die Uhren von A den Lichtsignalen davon- bzw. entgegenlaufen und die gleichen Uhren im System B daher früher bzw. später zu laufen beginnen, als sie es im System A tun. Es ist kaum zu fassen, dass dergleichen Unsinn geglaubt wird. Was kümmern den Beobachter B die Uhren von A, die da an ihm vorbeizischen? Soll er doch seine eigenen Uhren ebenfalls mittels der in seinem System konstanten LG synchronisieren! Gilt das Postulat, und hatte jeder Beobachter am Koordinatenursprung seine Referenzuhr auf "0" gestellt, was soll denn dann anderes herauskommen als in beiden Systemen synchron laufende Uhren? Wieso sollte der Beobachter B die Uhren im System A synchronisieren? Ist die LG tatsächlich in jedem IS konstant c, und jeder synchronisiert seine eigenen Uhren mit dieser in seinem System konstanten Lichtgeschwindigkeit, so laufen - ausgehend von den Referenzuhren mit gleicher Zeiteinstellung im Koordinatenursprung - alle Uhren in den Systemen synchron! Kein Mensch wird Uhren zu synchronisieren versuchen, die sich durch sein System bewegen! Wenn schon das Postulat real verwirklicht ist, was hindert jeden Beobachter daran, seine Uhren in seinem eigenen System mit Lichtsignalen zu synchronisieren? Nichts! Das Ergebnis sind Uhren, die in beiden Systemen synchron laufen - und die RdG ist gestorben!

Das ist ja der Jux in Einsteins §2 der Arbeit ZEBK. Er synchronisiert in einem ruhenden System die Uhren, lässt einen Stab mit jeweils einer Uhr an den Enden hindurchfahren und diese Uhren übernehmen jeweils an den Orten, wo sie sich gerade befinden die Zeit des ruhenden Systems. Damit sind aber bereits alle beteiligten Uhren zueinander synchron! In jedem System könnten die eigenen Uhren mit Lichtsignalen überprüft werden und die Synchronizität würde sich bestätigen, wenn in jedem System die LG wirklich und wahrhaftig konstant wäre.Was macht aber Einstein? Er lässt die Uhren am Stab überprüfen und rechnet mit c+/-v! Wieso denn, wenn die LG in jedem System c beträgt? Soll doch jeder Beobachter seine Uhren mit c überprüfen und mit c rechnen, und was käme heraus? Alle Uhren laufen synchron, wenn das Postulat funktioniert. Einstein aber vermischt die Bezugsysteme, nimmt das Licht des einen und die Uhren des anderen und oh Wunder, die Uhren sind nicht synchron! Und Einsteins Wunderuhren beginnen sowohl gleichzeitig als auch ungleichzeitig zu laufen. Gilt aber das Postulat tatsächlich, dann wäre die konstante Lichtgeschwindigkeit ein ausgezeichnetes Mittel, Uhren in relativ bewegten IS zueinander synchron zu halten! Auf die Idee, Uhren zu synchronisieren, die sich durch das eigene System bewegen, sollte man ohnehin nicht kommen. Das sollten die Beobachter tun, in deren System diese Uhren ruhen und alles ist paletti!

Unglaublich, dass derartiger Synchronisationsunsinn schon über 100 jahre lang bedenkenlos angenommen wird! Andererseits ist das sehr kurz. Immerhin haben die falschen Anschauungen von Aristoteles sich 1500 Jahre lang gehalten...

Grüße
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