Chief hat geschrieben:Kurt hat geschrieben:...
Schief, so funktioniert eine Antenne nicht, da wird nie und nimmer ein polarisiertes Signal erzeugt.
...
Doch, die Antenne funktioniert so. Die Wellen können sogar sichtbar gemacht werden.
http://totalitaer.de/Rftechnik/lecherleitung.htm
Chief, die Lecherleitung ist ein Zubringer zur Antenne, sie ist keine Antenne!
Auf der Antenne laufen resonanzgebundene Vorgänge ab.
So wie es in dem von mir eingestelltem Wickiartikel dargestellt wird kann unmöglich eine Antenne strahlen.
Ich habe dir schon genügend Gründe gezeigt warum das so ist und was notwendig ist damit polarisierte Strahlung ensteht.
Nun kommt noch einer dazu der wohl jeden Zweifel an der Richtigkeit der Wicki und Bücherdarstellung als Falschdarstellung v´bestätigt.
Nämlich die Ausage, und hoffentlich Erkentnis von Lesern und dir, dass das was dargestellt ist unmöglich physikalisch richtig sein kann.
Hier,
http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Elektronenverteilung_in_einem_Dipol.png&filetimestamp=20120130191223bewegen sich alle Elektronen in die gleiche Richtung, sie sind also quasie synchron unterwegs.
Die jeweilige Richtung wird mit den vier Zeitpunkten dargestellt.
Sie schwappen sozusagen zwischen den Endpunkten hin und her.
Das was da dargestellt ist hat mit den Vorgängen an der Antenne absolut nichts zu tun!!!
Das ist nichts anderes als ein Gewicht an einer Feder die auf/ab schwingt.
Bedenke!
Die Antenne ist ein Resonanzkörper dessen Zustände auf ihm
zu jedem Zeitpunkt komplett ausgeglichen sind, der deswegen in Längsrichtung nicht strahlt.
Der Wickiartikel zeigt aber einen an einer Feder schwingenden Klotz, der auf/ab-schwingt.
Also keineswegs in sich ausgeglichen ist!!
Das ist aber notwendig,
das ist der FallNimm einen Halbwellendipol, lasse alle wirksamen Elektronen sauber verteilt seinen, so wie es "Zeitpunkt T/4 " und "Zeitpunkt 3T/4" zeigen.
Diese jedoch noch ruhen.
Der Halbwellendipol sei 1,5 m lang, seine Resonanzfrequenz liegt bei 100 Mhz.
Nun beginne in der Mitte mit der Einschiebung von Elektronen nach oben, und dere Abziehung von Elektronen vom unterem 1/4 Strahler.
Bei der Wickidarstellung müssen nun alle Elektronen des oberen Teils nach oben sausen, alle Elektronen des unteren Teils auch nach oben.
Und zwar alle synchron und wie die Feuerwehrkameraden im Gleichschritt.
Der Strahler ist insgesamt 1,5 Meter lang, die Frequenz beträgt 100 Mhz.
Nun überlege wie das gehen soll wenn sich das Signal, das von der Lecherleitung aus die Elektronen nach oben schiebt, von unten -wegzieht-, sich nur mit c ausbreiten kann!!
Die Elektrronen müssten instantan das spüren was am End er der Lecherleitung, also am Einspeisepunkt, also in der Dipolmitte, dort gerade geschieht!
Wir wollen uns doch wohl nicht darüber streiten dass das allen bekannten Gesetzen der Physik widerspricht, oder doch?
Laut Wicki müsste sofort, sobald von der Lecherleitung (=) ein Elektron eingeschoben wird, alle anderen sich instantan nach oben bewegen, bzw. von unten nach oben wenn ein Elektron in die Leitung verschwindet.
Es geht aber mit c, nicht instantan.
Also ist es nicht möglich das das so wie gezeigt abläuft.
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180 Grad später
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Es ist also nicht möglich dass an der Dipolantenne das geschieht was bei Wicki dargestellt wird.
Denn das widerspricht allen bekannten Naturgesetzen.
Instantane Zustandsweiterleitung ist halt noch nicht gesehen worden.
Wärend ein Teil der Elektronen nach oben -wandert- steht ein anderer Teil gerade still, ein weiterer Teil bewegt sich bereits nach unten.
Das ist die Realität am Dipol, das ist die Grundlage für resonates Schwingen, das ist die Grundlage für Funk/Licht, für Polarisation!.
Hier die Darstellung eines solchen Zustandes.
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|+
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|-
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Schau dir diese Darstellung genau an, schau wohin die Elektronen sich in der Lecherleitung bewegen, wohin sie sich bewegen wenn sie aus der Leitung kommen, in sie hinein verschwinden.
Dann schau wie sich in diesem Meoment die Elektronen an den beiden Dipolarmen bewegen, schau wo das Minsus und das Pluszeichen ist.
Diese Bewegung entspricht der resonanten Schwingung am Dipol, sie ist mit den Naturvorgängen, mit c, konform, sie ist das was am Dipol geschieht.
Es sind die beiden geforderten Zustände, nämlich der Unterdruck (-) und der Überdruck (+)
zur gleiche Zeit vorhanden.
Diese Zustände wechseln sich im Rhythmus der Frequenz ab, es wird also + und - getauscht.
Es ist alles vorhanden was zur polarisierten Funkübertragung notwendig ist.
Gruss Kurt