Chief hat geschrieben:Was soll das den heißen, prinzipiell hat sich nichts geändert? Es hat sich alles geändert!
Nur die Koordinaten sind verschoben. Die Zeitdifferenz des Eintreffens der Blitzlichter beim Schaffner bleibt davon unbeeinflußt.
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Chief hat geschrieben:Was soll das den heißen, prinzipiell hat sich nichts geändert? Es hat sich alles geändert!
Chief hat geschrieben:Du versuchst (bekanntlich) um jeden Preis das Recht zu behalten!
Chief hat geschrieben:]
Ich verstehe schon alles, ich war immer der beste unter den besten!
Chief hat geschrieben:Ernst hat geschrieben:Chief hat geschrieben:Ich verstehe schon alles, ich war immer der beste unter den besten!
Selbstverständlich.
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Tja, wenn du das bis jetzt nicht bemerkt hast...
Chief hat geschrieben:Der andere Grund ist, dass deine Fähigkeiten nicht ausreichen... Schon mal darüber nachgedacht?
Chief hat geschrieben:Es existieren viele Messungen die die SRT klar widerlegen. Diese Tatsache wird aber weder von den Kritikern noch von den Relativisten wahrgenommen!![]()
Ralf Maeder hat geschrieben:Ralf Maeder hat geschrieben:Ich habe heute folgendes Email an den Autoren des Buches geschickt:
"Sehr geehrter Herr Bührke,
seit ein paar Monaten interessiere ich mich für die Spezielle Relativitätstheorie und habe dazu ihr Buch "E = mc2 Einführung in die Relativitätstheorie" angeschafft.
In der 8. Auflage April 2010 auf Seite 31 schildern sie "Einsteins Zugparadoxon" und kommen zu dem Schluss, dass der fahrende Schaffner die beiden eingeschlagenen Blitze nicht gleichzeitig wahrnimmt, sondern behaupten muss, dass der vorn eingeschlagene Blitz zuerst stattgefunden und der am Zugende eingeschlagene danach.
Nun bereitet mir ihre Schlussfolgerung Schwierigkeiten. Das Licht der beiden Blitze sollte sich wegen der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit auch im fahrenden Zug mit Lichtgeschwindigkeit ausbreiten und infolgedessen sollte der fahrende Schaffner in seinem Inertialsystem die beiden Blitze ebenfalls gleichzeitig wahrnehmen.
Aus welchem Grund sollte es laut ihrem dargestellten Zugbeispiel dazu kommen können, dass der bewegte Schaffner den einen Blitz als früher und den anderen als später eingeschlagen wahrnimmt oder misst? Gilt die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit nicht ebenso für sein Intertialsystem? Wird von ihren die Geschwindigkeit des Zuges zur Lichtgeschwindigkeit hinzuaddiert?
Über eine Hilfestellung, die mich dazu bringt, meine Zweifel aus dem Weg zu räumen und den einfachen Sachverhalt gebührend zu verstehen, würde ich mich sehr freuen.
Mit freundlichen Grüssen
Ralf Maeder"
[...]
Hier nun die Anwort vom Autoren:
"Lieber Herr Maeder,
Sie haben völlig Recht: Das Licht der beiden Blitze breitet sich wegen der Invarianz der Lichtgeschwindigkeit auch entlang des fahrenden Zuges relativ zum Schaffner mit Lichtgeschwindigkeit aus. Das ändert aber nichts daran, dass sich der Schaffner in dem Zeitraum zwischen dem Aussenden der beiden Lichtblitze und dem Eintreffen beim ihm eine gewisse Zeitspanne vergeht, während der er sich auf den einen Lichtblitz zu und vom anderen fortbewegt. Deswegen treffen die beiden Lichtblitze nicht gleichzeit bei ihm ein. Stellen sie sich das Experiment im Weltraum vor, wo die Lichtblitze von zwei Sternen ausgesandt werden, die Lichtjahre voneinander entfernt sind. In diesem Fall wird sich ein Beobachter mehrere Jahre vom einen Stern weg und auf den anderen zu bewegen, bevor die Blitze bei ihm eintreffen.
Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.
MIt freundlichem Gruß,
Thomas Bührke."
Jocelyne Lopez hat geschrieben:Hallo Ralf,
Ich fand es Klasse, dass Du die Initiative ergriffen hast, einen Experten der SRT wie Thomas Bührke um eine Erläuterung zu bitten,und ich fand auch Klasse, dass er geantwortet hat.
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Nachdem nun seine Erläuterung eine Diskussion über Hunderte von Seiten im MAHAG in mehreren Threads ausgelöst hat, könntest Du vielleicht die weitere Initiative ergreifen, ihn noch einmal um eine Erläuterung zu bitten? Die Möglichkeit hat er durch seinen freundlichen Ton und auch sein Schlußwort meiner Meinung nach angeboten: „Ich hoffe, Ihnen weitergeholfen zu haben.“ Oder?
Weiter geholfen wurden wir zwar im Kreuzfeuer mit den „richtigen Transformationen“ nicht (und eine Einigung ist nicht in Sicht) , jedoch man könnte ruhig die ganze Transformationen-Arie als Nebenschauplatz zur Seite legen und eine Kernfrage klären lassen, die sich im Laufe der Austausche herauskristallisiert hat: Sind die relativistischen Effekte, die mit der Lorentztransformation berechnet werden, Meßeffekte oder realisieren sie sich physikalisch in der Natur?
Dass die Längenkontraktion keine reale, materielle Verkürzung der bewegten Objekte in der SRT bedeutet, sondern ein Meßeffekt ist, wissen wir schon verbindlich durch Markus Pössel vom Albert Einstein Institut. Abgehakt.
Bleibt also die Zeitdilatation - und ihre mathematische Nebenerscheinung die Relativität der Gleichzeitigkeit.
Es wäre meiner Meinung nach weiterbringend zu klären, ob Thomas Bührke die Zeitdilatation als einen realen Effekt ansieht: Die Zeit verlangsamt sich real für bewegte Objekte, was man auch aus den realen physikalischen Auswirkungen im Zwillingsparadoxon schließen kann, oder die Zeitdilatation ist ein Meßeffekt, der von nicht synchron laufenden Uhren verursacht wird.
Ich würde zum Beispiel solche Fragestellung an Thomas Bührke vorschlagen:1) Soll man annehmen, dass die Zeitdilatation in der SRT einen realen Effekt darstellt, der physikalische Auswirkungen wie im Zwillingsparadoxon verursacht, oder soll man annehmen, dass die Zeitdilatation in der SRT analog zur Längenkontraktion ein Meßeffekt ist?
2) Wenn die Zeitdilatation als realen, physikalischen Effekt angenommen werden soll, was ist seine physikalische Ursache?
Was meinst Du?
Viele Grüße
Jocelyne Lopez
Ralf Maeder hat geschrieben:
1) Die Frage, ob die in der SRT beschriebene Zeitdilatation ein realer Effekt sei, wird Thomas Buehrke wohl bejahen. [...]
Lübecker hat geschrieben:So schaut es aus, die ZD ist ein realer Effekt und wird tagtäglich auch bestätigt. Ebenso gibt es dazu ganz viele Experimente. Glauben kann jeder was er mag, Glauben hat aber nichts mit Physik zu tun.
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