Harald Maurer hat geschrieben:
Jondalar hat geschrieben:
Über diese Formel kann man ausrechnen, dass ein 10 Kg Stück Blei gegenüber einer 10g Feder bei 100 Km Fallhöhe eben NICHT gleichzeitig unten ankommt.
Tatsächlich? Du meinst also, wenn man eine Masse von 1 kg (im Vakuum) fallen lässt, und sie kommt sagen wir nach 10 Minuten am Boden an, und man schneidet 10 g davon ab und lässt beide Stücke nun gleichzeitig fallen, dann käme das größere Stück schneller am Boden an als das kleine Stück? Nur weil wir sie auseinander geschnitten haben?
Genaugenommen trifft das tatsächlich zu und Jondalar beschreibt das richtig.
Das Fallgesetz ist ja nur eine Näherung für das allgemein gültige Gravitationsgesetz der Anziehung zweier Massen:
F = K*m1*m2/r² Daraus die Beschleunigungen der Einzelmassen.
a1 = F/m1 = K*m2/r²
a2 = F/m2 = K*m1/r²
Beschleunigung der Massen gegeneinander (Fallbeschleunigung):
a1+a2= K* (m1+m2)/r²Ist m2 sehr viel kleiner als m1 (m1 Erde, m2 menschliche Gebrauchsgegenstände), dann wir
annähernda1 + a2 = K * m_Erde/r²
Genaugenommen gilt aber die blaue Gleichung. Danach fällt exakt gesehen ein schwererer Gegenstand auf der Erde tatsächlich schneller als ein leichterer.
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