Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Hier kann man seine Meinungen zum Forum und andere Neuigkeiten mitteilen

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Harald Maurer » Sa 21. Sep 2013, 09:30

fallili hat geschrieben: verweise aber nochmals auf Deine und Haralds Aussage, dass die Zeit oben schneller vergeht (was durchaus auch meine Meinung ist).

Meine Aussage dazu lautet : Nicht die Zeit vergeht oben schneller, sondern Uhren laufen schneller! Und zwar je nach Bauart unterschiedlich schneller! Rubidium-Uhren weisen Drift-Schwankungen mit einer 12-stündigen Periode auf, Cäsium-Uhren tun das nicht. Das weist schon mal darauf hin, dass hier keine "Zeit" gemessen wird (was Uhren gar nicht können), sondern ihr Gang von physikalischen Einflüssen (Gravitation) beeinflusst wird.
Das Problem, das mit der Messung von Frequenzen mit unterschiedlichen Zeitnormalen entsteht, ist der Zusammenhang mit der Energieerhaltung und dem Äquivalenzprinzip. Man kann nicht Energie verlieren oder gewinnen, indem man eine Frequenz mal eine Sekunde lang und das andre Mal in einer halben Sekunde misst! Das wäre Energiegewinn aus Zeit! Man könnte dann beim Übertrag von Energie mit em-Wellen einfach Energie durch Verstellen von Uhren gewinnen oder verschwinden lassen! Das das nicht geht, war auch Einstein bewusst, indem er schreibt:
zeit.jpg
zeit.jpg (68.96 KiB) 7293-mal betrachtet

Nach dem Äquivalenzprinzip Einsteins sollte sich ein im Gravitationsfeld fallendes Photon nicht anders verhalten wie ein fallender Stein, der durch Fallbeschleunigung potenzielle Energie in kinetische Energie verwandelt. Weil der Energie des Photons zumindest eine dynamische Masse zugeschrieben werden könnte, träte nach dem Äquivalenzprinzip auch beim Photon am Erdboden eine höhere Energie auf, die sich durch höhere Frequenz zeigen müsste. Das geht aber beim Photon von vornherein nicht, weil es keine Ruhemasse hat und somit keine potenzielle Energie haben kann. Der Energieerhaltungssatz wird in einem fallenden Stein schon mit der Summe der potenziellen und kinetischen Energie erfüllt und muss auch so sein, weil dem Gravitationsfeld weder eine Energie entnommen noch eine zugeführt werden kann. Des Steins nach außen wirkende Zunahme der kinetischen Energie ist leicht feststellbar, wenn uns der Stein z.B. auf den Kopf fällt. Dabei spielt das gerade gültige Zeitnormal keine Rolle. Und das dürfte auch bei einem fallenden Photon keine Rolle spielen - wie Einstein selbst es zum Ausdruck bringt. Das ist leicht zu verstehen, wenn man mit einem bestimmten Energiebetrag (repräsentiert durch eine bestimmte Anzahl von em-Schwingungen) vom höheren Gravitationspotenzial aus einen Akkumulator am Erdboden auflädt. Da wird der Akku unten zwar scheinbar aufgrund eines anderen Zeitnormals schneller voll, aber voller wird er dadurch nicht als er es oben beim Sender wäre. Die Energie ist also oben wie unten gleich - und genau das darf es nach dem Äquivalenzprinzip nicht sein, denn das Photon müsste auf dem Weg nach unten kin. Energie gewinnen und auf dem Weg nach oben verlieren. Wie man mit dem Akku zeigen könnte, ist das aber nicht der Fall! Misst man die Energie mit einem anderen Zeitnormal als man sie sendet, kann man eben nicht dadurch Energie herbeizaubern oder ins Nichts verschwinden lassen - sie wäre in Summe stets unverändert und Licht von oben nach unten und umgekehrt hätte weder Energie gewonnen oder verloren und ein unterschiedliches Gravitationspotenzial hat letztlich keinerlei Auswirkung auf die Energie des Lichts. Und das widerspricht dem Äquivalenzprinzip Einsteins, und das GPS beweist das, weil es zeigt, dass die dem Photon zugeschriebene Masse eben nicht mit der Masse eines fallenden Steins äquivalent ist!
Das wird hier von Teilnehmern des Forums nicht begriffen,ist aber für die ART ein Problem, das in Fachkreisen diskutiert wird, seitdem es die ART gibt. Die ART gibt praktisch zwei Erklärungen für die Rot- bzw. Blauverschiebung an, eine durch Messung mit unterschiedlichen Zeitnormalen, die mit dem Äquivalenzprinzip nichts zu tun hat und eine zweite nach dem Äquivalenzprinzip, wobei diese aber offenbar nicht zutrifft! Denn misst man die Frequenz mit synchronen Uhren, ist der Effekt verschwunden! Aber manche Teilnehmer dieses Forums sind ja wieder mal gescheiter als jene Fachautoren, die sich über die Energieproblematik in der ART seit Jahrzehnten den Kopf zerbrechen!

Grüße
Haral Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » Sa 21. Sep 2013, 22:21

fallili hat geschrieben:Kurt, statt "normal" zu zitieren kopiere ich das lieber - Aussagen von Dir in rot.

Nunja, wenn du oben in einer Sekunde 52,76 Schwingungen absetzt, herunten in 0,5276 Sekunden 52,76 Schwingungen ankommen, dann hast du unterschiedliche Sekunden verwendet.
Ist das denn so schwer zu verstehen?

Wieso schwer zu verstehen - das ist doch die Crux der ganzen Sache - eine Sekunde OBEN ist NICHT gleich einer Sekunde UNTEN.
Du (und Harald) haben doch definitiv selber ausgesagt, dass die Zeit oben schneller vergeht.


Nein, ich wehre mich dagegen das du mir etwas -bescheinigst- was ich nicht gesagt haben.
Es vergeht keine Zeit weil keine existiert.

Also, du bist also darauf angewiesen dass du unterschiedliche Sekunden verwendest.

fallili hat geschrieben:Kann ich das nun so verstehen dass sich an der Anzahl der gesendeten Schwingungen von oben nach unten nichts ändert, dass 1000 ankommen wenn oben 1000 gesendet wurden.

JA - selbstverständlich. Da "klaut" niemand Schwingungen und es gibt auch niemanden der da zusätzliche Schwingungen "anflickt".


Schön, dann ist das ja klar.


fallili hat geschrieben:Zu a': der Sender sendet nun oben mit einer höheren Frequenz als er es herunten macht, nämlich mit 1,1 Ghz.

NEIN -


Nicht?? Wirklich nicht??

Das heisst dann dass der Sender, der herunten mit 1 Ghz sendet, oben auch mit 1 Ghz sendet, denn es dürfen ja unterwegs keine Schwingungen dazu kommen.
Ist es nicht so das eine Uhr oben schneller taktet als herunten?
Oder ist das nicht der Fall?

(wo kommen dann die 1,1 Ghz her?)


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon fallili » So 22. Sep 2013, 01:09

Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Zu a': der Sender sendet nun oben mit einer höheren Frequenz als er es herunten macht, nämlich mit 1,1 Ghz.

NEIN -


Nicht?? Wirklich nicht??

Das heisst dann dass der Sender, der herunten mit 1 Ghz sendet, oben auch mit 1 Ghz sendet, denn es dürfen ja unterwegs keine Schwingungen dazu kommen.
Ist es nicht so das eine Uhr oben schneller taktet als herunten?
Oder ist das nicht der Fall?

(wo kommen dann die 1,1 Ghz her?)

Kurt

Du nimmst einen Sender, stellst Dich daneben und misst die Sendefrequenz - 1 GHz.
Dann setzt Dich mit Sender in die nächste Rakete , lässt Dich zur ISS fliegen und misst dort wieder - 1 GHz
Falls noch Geld übrig hast, lässt Dich mit allem zum Mars fliegen - misst dort wieder - 1 GHz.
Wieso soll ich an der Sendefrequenz etwas ändern ?

Das einzige was sich ändert ist das was jemand Anderer an einem ANDERN Ort feststellt.
Und das eben, weil in anderer Gravitationsumgebung der Zeitablauf eben nicht ident ist.
Die 1,1 GHz kommen NICHT "irgendwo her" sondern sind (in diesem Beispiel) das was eben auf der Erdoberfläche gemessen wird wenn oben ein 1 GHz gesendet wird.

Aber wenn, wie Du sagst "keine Zeit vergeht, weil Zeit nicht existiert" dann
1) gratulier ich Dir zu Deinem ewigen Leben
2) versteh ich auch warum Du immer wieder die selben Fragen stellst - bei ewigem Leben kann Dir der Zeitaufwand ja egal sein.

Für mich vergeht Zeit leider und ich werde mich daher wichtigeren Dingen zuwenden als Deinen konstant immer wieder identischen Fragen, die auch schon x-mal beantwortet wurden.

PS: Komm ja nicht nochmal mit der schwachsinnigen Frage wie 1,1 GHz gemessen werden können wo doch nur 1 GHz gesendet wird und da ja mal wieder 100 000 zusätzliche Schwingungen irgendwoher kommen müssten.
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 08:42

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
fallili hat geschrieben:Zu a': der Sender sendet nun oben mit einer höheren Frequenz als er es herunten macht, nämlich mit 1,1 Ghz.

NEIN -


Nicht?? Wirklich nicht??

Das heisst dann dass der Sender, der herunten mit 1 Ghz sendet, oben auch mit 1 Ghz sendet, denn es dürfen ja unterwegs keine Schwingungen dazu kommen.
Ist es nicht so das eine Uhr oben schneller taktet als herunten?
Oder ist das nicht der Fall?

(wo kommen dann die 1,1 Ghz her?)

Kurt

Du nimmst einen Sender, stellst Dich daneben und misst die Sendefrequenz - 1 GHz.


Genau, so ist das Gedankenexperiment aufgebaut.

Dann schickst du ihn hoch und stellst fest dass herunten nun 1,1 Ghz ankommen.

Du hast auf die Frage/Feststellung

Zu a': der Sender sendet nun oben mit einer höheren Frequenz als er es herunten macht, nämlich mit 1,1 Ghz.

mit
NEIN

geantwortet bzw. geschrien.

Ich habe dich gefragt ob:

Das heisst dann dass der Sender, der herunten mit 1 Ghz sendet, oben auch mit 1 Ghz sendet, denn es dürfen ja unterwegs keine Schwingungen dazu kommen.
Ist es nicht so das eine Uhr oben schneller taktet als herunten?
Oder ist das nicht der Fall?


Wo bleibt die Antwort?
Oben schneller takten oder unterwegs Schwingungen dazugebären?

Da er ja oben nicht schneller takten darf als herunten, unterwegs keine Schwingungen dazu kommen dürfen, herunten aber 1,1 Ghz ankommen, kann es nur so sein dass du ....


Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Harald Maurer » So 22. Sep 2013, 10:32

Lübecker hat geschrieben:1. Die Uhr geht unten langsamer

Richtig.
Lübecker hat geschrieben:2. Die Frequenz hat sich auf dem Weg erhöht

Falsch. Die Uhrengangsrate hat sich verlangsamt!
Lübecker hat geschrieben:3. Es kommen keine Schwingungen dazu

Müsste nach dem Äquivalenzprinzip aber der Fall sein! D.h. gemessen mit synchronen Uhren müsste gezeigt werden, dass die Ankunftsrate der Photonen größer ist als die Emissionsrate! Nur dann kann von der Zunahme der Energie aufgrund ihrer "Schwere" im Gravitationsfeld gesprochen werden. Die Bestätigung des Äquivalenzprinzips darf kein Effekt durch Messung mit unterschiedlichen Uhrengangsraten sein!

Lübecker, was sollen Deine endlosen Wiederholungen unrichtiger Argumente und identischer Tabellen, die meinen Server sinnlos füllen, bezwecken? Getret'ner Quark wird breit, nicht stark (sagt Goethe)! Deine Tabellen haben nichts mit dem Äquivalenzprinzip der ART zu tun, sie erfüllen dieses Prinzip nicht. Die Gründe dafür habe ich dargelegt, aber darauf gehst Du nicht ein, sondern untermauerst Deine Argumente weiterhin mit durchaus falschen Behauptungen.
In sämtlichen Laboratorien der Welt, die sich alle auf unterschiedlichen Höhen, also in unterschiedlichen Gravitationspotenzialen befinden, wird mit der Internationalen Atomzeitskala gemessen! Diese bezieht sich auf die SI-Sekunde in Meereshöhe! Das ergäbe ja ein totales Durcheinander, würden in den Laboratorien jeweils eigene SI-Sekunden mit Atomuhren realisiert, die sich dann alle je nach Höhe unterscheiden würden - abgesehen davon, dass nicht in jedem Labor eine Atomuhr steht. In diesem Zeitenbabylon würde sich keiner mehr auskennen. Auch im Opera-Experiment wurde mit GPS-Zeit synchronisiert, die sich ebenfalls auf TAI bezieht und diese sich wiederum auf die SI-Sekunde in Meereshöhe stützt! Obwohl zwischen CERN und Gransasso ein beträchtlicher Höhenunterschied besteht, der aufgrund des einheitlichen Zeitnormals nicht mehr berücksichtigt werden muss. Für wie dumm hältst Du die Mitleser dieses Forums? Jeder kann in Google eingeben "SI-Sekunde Meereshöhe" und wird feststellen, dass schon Deine Behauptung, überall werde mit der Sekunde gemessen, wie sie an Ort und Stelle realisiert wäre, schlicht und einfach falsch ist!
Auszug aus http://universal_lexikon.deacademic.com ... ssung#sel=
Die Zeitskalen, die auf dem Aneinanderfügen und Zählen solcher mit Atomnormalen hergestellten Sekundenintervallen beruhen (Atomzeit), werden allgemein als Atomzeitskalen bezeichnet. Als Referenzzeitskala von Bedeutung ist heute die Skala der Internationalen Atomzeit (TAI, Abkürzung von französisch Temps Atomique International beziehungsweise IAT, Abkürzung von englisch International Atomic Time), die 1971 von der 14. Generalkonferenz für Maß und Gewicht definiert wurde und seit dem 1. 1. 1972 gilt. Sie wird vom Internationalen Büro für die Zeit (BIH, Abkürzung von französisch Bureau International de l'Heure) auf der Grundlage der Anzeigen von Atomuhren in verschiedenen Zeitinstituten dargestellt, die entsprechend der Definition der SI-Sekunde arbeiten. Ihr Skalenmaß ist die für einen festen Ort auf der Erdoberfläche in Meereshöhe geltende SI-Sekunde; ihr Beginn wurde auf den 1. Januar 1958, 00.00.00 Uhr UT2 festgelegt. Der Bezug auf Meereshöhe ist erforderlich, da gemäß der allgemeinen Relativitätstheorie das Gravitationsfeld der Erde Einfluss auf die Frequenz einer Atomuhr hat (relative Änderung etwa 10-16 je Meter Höhendifferenz).

Auzug aus http://books.google.at/books?id=Q2iz4HT ... he&f=false
(Die Sonnenuhr und ihre Theorie von Dr. Jörg Meyer)
si_sekunde_meereshöhe.png
si_sekunde_meereshöhe.png (52.55 KiB) 7256-mal betrachtet

Auszug aus http://books.google.at/books?id=wj5QYm1 ... he&f=false
Geodeätische Astronomie v. Albert Schödlbauer
si_sekunde_meereshoehe_2.jpg
si_sekunde_meereshoehe_2.jpg (85.23 KiB) 7227-mal betrachtet

Sie z.B. auch:
http://www.abendblatt.de/ratgeber/wisse ... hoehe.html
Jetzt zeigen Präzisionsinstrumente, daß Einsteins Gesetz auch auf der Erdoberfläche gilt: Das Gravitationsfeld der Erde beeinflußt die Bewegungen der Atome, eine Atomuhr auf Meereshöhe geht daher nicht ganz genauso wie eine andere auf einem hohen Berg. Deshalb legte das Internationale Büro für die Zeit (BIH für "Bureau International de l'Heure") für alle Atomuhren die Atomsekunde (SI-Sekunde) fest. Sie entspricht der Sekunde auf Meereshöhe.

usw. Jeder kann sich durch googeln davon überzeugen, dass eine SI-Sekunde nur dann eine SI-Sekunde ist, wenn sie der Realisierung mit einer Atomuhr auf Meereshöhe entspricht. Tun das Atomuhren aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen nicht, werden sie entsprechend korrigiert! Kein Wissenschaftler wird sich seine eigene Sekunde basteln! Überall, wo gemessen wird, gilt die auf Meereshöhe realisierte SI-Sekunde und keine andere!

Hier http://de.wikipedia.org/wiki/Tests_der_ ... rschiebung
findet man die bemerkenswerten Sätze:
Die Blauverschiebung der fallenden Photonen kann berechnet werden, indem man annimmt, dass sie eine äquivalente Masse gemäß ihrer Frequenz E = hf (wo h das Plancksches Wirkungsquantum ist) und E = mc² besitzen – ein Resultat der speziellen Relativitätstheorie. Solch einfache Herleitungen übergehen allerdings die Tatsache, dass in der ART vielmehr Uhrengangraten als Energien verglichen werden. Mit anderen Worten, die „höhere Energie“ des Photons nachdem es gefallen ist, kann auch dem langsamen Gang der Uhren in tieferen Bereichen des Gravitationspotentials zugeschrieben werden. Um die ART vollständig zu bestätigen, ist es wichtig zu zeigen, dass die Ankunftsrate der Photonen größer ist als die Emissionsrate. Ein sehr genaues Rotverschiebungsexperiment wurde 1976 durchgeführt,[33] wobei eine Wasserstoff-Maser-Uhr in einer Rakete auf eine Höhe von 10.000 km gebracht wurde, und ihre Rate mit einer identischen Uhr auf der Erdoberfläche verglichen wurde. Die gravitative Rotverschiebung wurde damit bis auf 0,007 % genau gemessen.

In allen bislang durchgeführten Experimenten zur Rotverschiebung der ART wurden zwar Uhrengangsraten verglichen, aber in keinem wurde bislang der Effekt im Sinne des Äquivalenzprinzips nachgewiesen, um zu zeigen, dass die Ankunftsrate der Photonen größer ist als die Emissionsrate. Das GPS beweist genau das Gegenteil - und das Äquivalenzprinzip wird auch mit Licht nie nachgewiesen werden können, weil damit eben zusätzliche Schwingungen auf dem Weg des Lichts durch das Gravitationsfeld nach unten entstehen müssten bzw. welche verschwinden sollten auf dem Weg nach oben. Die ART ist somit bis zum heutigen Tage nicht "vollständig bestätigt", sondern durch das GPS ist sie praktisch widerlegt! Denn in der Wissenschaft gilt: zwei unterschiedliche Erklärungen für ein und denselben Effekt sind keine Erklärung!

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Ernst » So 22. Sep 2013, 11:18

Lübecker hat geschrieben:Eine Uhr misst oben für 10.000 Schwingungen eine Zeitdauer von 189,53 s was eine Frequenz von 10.000 Schwingungen / 189,53 s = 52,76 Hz ergibt. Diese 10.000 Schwingungen kommen unten in einer Zeitdauer von 100 s an, was eine Frequenz von 10.000 Schwingungen / 100 s = 100 Hz ergibt.

So ein Quatsch. Eine Uhr mißt gar nichts. Mit einer Uhr mißt man was.
Und in einem IS mißt man mit der dort zuständigen Uhr. Und diese zuständige Uhr ist in unserem Fall die auf dem Erdboden geeichte Uhr. Und mit dieser Uhr mißt man unten 100 Hz und oben 100 Hz. und deshalb existiert auch keine "Blauverschiebung".
Zwar mißt man nach RT im Bezugssystem der oberen Uhr 52,76Hz; aber mit dieser Uhr mißt man für die untere Uhr ebenfalls 52,76 Hz. Auch da ist nix mit "Blauverschiebung".

Deine "Blauverschiebung" beruht auf dem gleichen Unfug, den ihr in anderen Fällen zu recht manchen Kritikern vorwerft. Ihr vermanscht Daten aus unterschiedlichen IS. Am Bahnhof/Zug Beispiel seht ihr es richtig; sonst wäre ja auch die Kausalität im Eimer. Aber für die Konstruktion einer "Blauverschiebung" vergeßt ihr das ganz einfach. Unwissentlich oder vorsätzlich.
.
.
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon fallili » So 22. Sep 2013, 11:34

@Lübecker

Lübecker, Du und ich müssen leider endlich mal zugeben, dass die gesamte Physik nur auf Schwindel aufgebaut ist.
Wie Kurt (und auch Harald) uns immer wieder sagen KANN es keine Frequenzverschiebungen geben.

Wenn ein Sender mit 1 GHz sendet, dann werden natürlich überall auch 1 GHz zu messen sein - wo sollen da bei eine Blauverschiebung zusätzlich Schwingungen dazukommen ?

Das ist doch genau der selbe Schwindel wie der, den Herr Doppler schon im Jahre 1845 auch aufgestellt hat. Der behauptet doch glatt, das man bei einer sich nähernden Schallquelle dann eine höheren Ton hört, als bei einer relativ ruhenden Schallquelle.
Wie soll DAS gehen? Wenn eine Schallquelle z.B. 1000 Schwingungen in der Sekunde ausstrahlt, dann MUSS ich doch AUCH 1000 Schwingungen pro Sekunde hören und nicht z.B. 1100.
Wo sollten denn die zusätzlichen 100 Schwingungen herkommen?

Also mich hat Kurt nun überzeugt - endlich habe ich den gigantischen Schwindel der Physik durchschaut!
Es gibt keine gravitative Rot- oder Bauverschiebung.
Es gibt keine durch Doppler-Effekt hervorgerufene Rot- oder Bauverschiebung bei Licht.
Es gibt keine Frequenzverschiebung bei der Schallausbreitung.
ALLES SCHWINDEL !
fallili
 
Beiträge: 2977
Registriert: Sa 1. Jun 2013, 13:08

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 11:38

Harald Maurer hat geschrieben:usw. Jeder kann sich durch googeln davon überzeugen, dass eine SI-Sekunde nur dann eine SI-Sekunde ist, wenn sie der Realisierung mit einer Atomuhr auf Meereshöhe entspricht. Tun das Atomuhren aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen nicht, werden sie entsprechend korrigiert! Kein Wissenschaftler wird sich seine eigene Sekunde basteln! Überall, wo gemessen wird, gilt die auf Meereshöhe realisierte SI-Sekunde und keine andere!


Naja, mit Wissenschaftlern haben wir es auch nicht zu tun, sondern mit Möchtegernphysikern.

Mich würde interessieren wie diese dieses Bildinterpretieren.

Also, ihr da, ihr die eine Blauverschiebung behaupten.

Was zeigt dieses Bild, spiegeln die farbigen Schwingungen die jeweilige Frequenz, also Farbe des Lichtes wieder oder was sonst?
Zeigen sie mit ihrer Farbe ihre jeweilige Frequenz an oder was sonst?

Spiegeln die unterschiedlichen Wellenlängen die auftretende Rotverschiebung/Blauverschiebung wieder oder was sonst?

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 11:40

fallili hat geschrieben:@Lübecker

Lübecker, Du und ich müssen leider endlich mal zugeben, dass die gesamte Physik nur auf Schwindel aufgebaut ist.
Wie Kurt (und auch Harald) uns immer wieder sagen KANN es keine Frequenzverschiebungen geben.

Wenn ein Sender mit 1 GHz sendet, dann werden natürlich überall auch 1 GHz zu messen sein - wo sollen da bei eine Blauverschiebung zusätzlich Schwingungen dazukommen ?

Das ist doch genau der selbe Schwindel wie der, den Herr Doppler schon im Jahre 1845 auch aufgestellt hat. Der behauptet doch glatt, das man bei einer sich nähernden Schallquelle dann eine höheren Ton hört, als bei einer relativ ruhenden Schallquelle.
Wie soll DAS gehen? Wenn eine Schallquelle z.B. 1000 Schwingungen in der Sekunde ausstrahlt, dann MUSS ich doch AUCH 1000 Schwingungen pro Sekunde hören und nicht z.B. 1100.
Wo sollten denn die zusätzlichen 100 Schwingungen herkommen?

Also mich hat Kurt nun überzeugt - endlich habe ich den gigantischen Schwindel der Physik durchschaut!
Es gibt keine gravitative Rot- oder Bauverschiebung.
Es gibt keine durch Doppler-Effekt hervorgerufene Rot- oder Bauverschiebung bei Licht.
Es gibt keine Frequenzverschiebung bei der Schallausbreitung.
ALLES SCHWINDEL !


Wie wärs denn mal mit einer Antwort!!

Kurt

Und nochwas!!
Also mich hat Kurt nun überzeugt - endlich habe ich den gigantischen Schwindel der Physik durchschaut!
Es gibt keine gravitative Rot- oder Bauverschiebung.
Es gibt keine durch Doppler-Effekt hervorgerufene Rot- oder Bauverschiebung bei Licht.
Es gibt keine Frequenzverschiebung bei der Schallausbreitung.
ALLES SCHWINDEL !


Achwas nochwas, diese Antwort sagt eigentlich alles!!
Wer unfähig ist das auseinanderzuhalten, sich nicht scheut das in einen Zusammenhang zu bringen, unterstellt dass das ausgesagt/behauptet wird, der zeigt sein wahres Gesicht, das Gesicht eines Fä....
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

Re: Verteidiger der Blauverschiebung, wohin?

Beitragvon Kurt » So 22. Sep 2013, 11:57

Harald Maurer hat geschrieben:usw. Jeder kann sich durch googeln davon überzeugen, dass eine SI-Sekunde nur dann eine SI-Sekunde ist, wenn sie der Realisierung mit einer Atomuhr auf Meereshöhe entspricht. Tun das Atomuhren aufgrund unterschiedlicher Höhenlagen nicht, werden sie entsprechend korrigiert! Kein Wissenschaftler wird sich seine eigene Sekunde basteln! Überall, wo gemessen wird, gilt die auf Meereshöhe realisierte SI-Sekunde und keine andere!


Ich habe der PTB die Frage gestellt:

Kann eine Atomuhr, die nach obiger Definition funktioniert, die SI-Sekunde "erzeugen" oder sind der Definition ganz bestimmte Kriterien unterlegt, z.B. bestimmte Temperatur, Lage über NN, Bewegungslosigkeit, Erschütterungsfreiheit, usw. also Umstände die in ihrem Hause bereitgestellt werden.


Die Antwort auf meine beiden Fragen viel nicht gerade aussagekräftig aus, die entscheidenden Teile wurden nicht angesprochen.
Wie gross die Abweichungen der einzelnen Uhren untereinander sind usw. hat mich eigentlich nicht interessiert.

Kurt
Kurt
 
Beiträge: 21774
Registriert: Sa 7. Nov 2009, 14:07
Wohnort: Bayern

VorherigeNächste

Zurück zu Allgemeines

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: Frau Holle und 8 Gäste