fallili hat geschrieben:Diese Annahme ist sehr gewagt - ich will sie aber nicht lächerlich machen.
Mit fällt dazu aber auch etwas anderes sein.
1) Ich mach ne sehr schnelle Pirouette. Daher treten Fliehkräfte auf und meine Arme zieht ganz gewaltig nach außen.
2) Ich bleib in Ruhe aber nun lassen wir den Rest des Universums schnell um mich rotieren. Zieht nun meine Arme auch ganz gewaltig nach außen?
Mach behauptet "Ja", aber ich versteh auch das nicht wirklich.
Ich hab da eher das Gefühl, das man mit Aussagen wie "nicht ich sondern das ganze Universum dreht sich" sowie bei Deinem Beispiel "nicht ich sondern das ganze Universum bewegt sich" sehr vorsichtig sein muss. Wie soll man beurteilen ob sich ein Universum dreht oder bewegt? Das geht ja nur von außen - aber es gibt zum Universum kein "Außen".
Es sei denn, unser Universum ist irgendein Teil eines x-dimensionalen Überuniversums und ein "x-dimensionaler Beobachter aus einem andere Teil" kann unser Universum beurteilen.
Kann ja sein, aber dann ist klar, das unsere Vorstellung von Physik und des Universums logischerweise völlig unzureichend ist.
Kurt hat recht, wenn er meint, dass Du auf klare Antworten von mir also lange warten wirst. Wenn Du klare und unantastbar "richtige Antworten" hören willst empfehle ich daher, dass Du Dich an Kurt wendest - bekannterweise hat er diese Antworten ja.
Ja, da gibt es auch nichts lächerlich zu machen, es ist nur das, was die RT fordert, nicht etwas, was ich teilen würde. Nicht ich, sondern die RT sagen, dass jeder sich als unbewegt sehen darf, ungeachtet dessen, wie es für "normale" Menschen aussieht. Die Trollfraktion meint immer, wenn ich RT-Aussagen treffe, dann spiegelt das meine Meinung wieder. Schön, dass Du das trennen kannst, ich glaube nämlich überhaupt nicht an den gequirlten Mist der RT.
Ich brauche auch eigentlich gar keine Antwort von Dir oder Kurt, Du solltest Dir nur selber überlegen, ob es sein kann, dass drei Uhren gleichzeitig insgesamt 9 Zeiten anzeigen können. Darauf aufbauend kann man eben anderen Unsinn wie die Äquivalenz von E und mc² sowie selbige von G und a ableiten und deren Gehalt überprüfen.
Die RT fordert ganz klare Ergebnisse, die die Trolle dann gerne verbiegen und umdrehen. Eines kann man aber mit dem anderen relativieren. Gilt das Äquivalenzprinzip nicht für G und a, dann gilt auch nicht, dass E=mc² ist. Entweder äquivalent oder halt nicht äquivalent.
Wenn man aber alle geforderten Postulate und Ableitungen ernst nimmt, kommt so Mist raus wie die 9 Zeiten auf 3 Uhren oder die SL in die niemals Materie fallen kann und darf.
Herzliche Grüße