Chief hat geschrieben:Lügner!

Oder kannst du das Gegenteil beweisen?
Die Newtonschen Gesetze sind invariant gegen eine Verschiebung des Nullpunktes der Zeitachse. Wenn Sie jemals etwas gerechnet hätten, wüßten Sie, daß dieser Nullpunkt in der klassischen Physik bei jedem Problem willkürlich festgelegt wird.
Chief hat geschrieben:Und warum? Wo steht das in der SRT?
Zunächst Herr Chief zeigt Ihre Frage wieder die üblichen Probleme mit der Unterscheidung Religion <-> Physik. Die SRT ist (anders als Sie denken) kein Buch, wie der Q'ran, sondern eine Theorie, die (über Newton hinaus) nur auf einem einzigen Postulat aufbaut.
Trivial ist die Invarianz der Minkowski Metrik gegen die Lorentz Transformation, die folgt nämlich direkt aus dem 2. Einsteinschen Postulat. Aus dieser Invarianz folgt wiederum die Invarianz des Eigenzeitintegrals - wenn das beschleunigte Objekt von einem IS aus beobachtet wird. Ihre Behauptung, daß eine Beobachtung von einem beschleunigten System aus auch zu einer invarianten Eigenzeit führen würde läßt sich dagegen durch ein einziges Gegenbeispiel falsifizieren.
Der Bibelforscher bekommt natürlich auch immer gerne seine gewünschte Stelle in der Schrift:
http://de.wikipedia.org/wiki/ZeitdilatationWikipedia hat geschrieben:Die von C angezeigte Eigenzeit ist invariant, also in allen Inertialsystemen wird zugestimmt, dass C diese Zeitspanne während des Vorgangs anzeigte
Jondalar hat geschrieben:Apollo hatte bekanntlich auch Masse und sie HAT gedreht. An der Nase nach rechts, am Schwanz nach links und schon dreht sich das kleine Biest - Du Ahnungsloser. Die Shuttleflotte hat das täglich bewiesen. Auf einer Kreisbahn um die Erde mit ca 25000 Km/h kann das Dinge hin und her drehen, wie immer es mag. Nase nach vorne, nach hinten, nach links nach rechts, nach oben und sogar nach unten............... Wenn DU mir das nicht glaubst, darfst Du auch gerne an die Nasa schreiben, die haben extra Betreuer für Kinderfragen.....
Aha nun war "Umdrehen" plötzlich keine Richtungsänderung mehr gemeint, sondern eine für das Szenario völlig irrelevante Drehung um 180 Grad unter Beibehaltung der ursprünglichen Flugbahn. Sie geben vor insoweit mitgedacht zu haben, daß Sie meinten das Triebwerk zum Abbremsen nun in Flugrichtung drehen zu müssen. Leider ist Ihnen entgangen, daß bei Ihren Beschleunigungswerten (1/2 Jahr lang 1g) auf einer "konstanten Kreisbahn" das fiktive Triebwerk (Beschleunigungsvektor) keineswegs kollinear mit dem Geschwindigkeitsvektor ist.
Lernen Sie doch mal newtonsche Physik! Hilft Ihnen dann auch beim Verständnis der SRT. Kleiner Hinweis: wie lange braucht Ihre Rakete bis sie die 25000km/h erreicht hat? Was passiert danach?
Was von Ihrem Szenario bleibt ist exakt Haefele Keating. Die Standardliteratur sollten Sie schon kennen, wenn Sie sich als "Kritiker" profilieren wollen.
fallili hat geschrieben:Wie soll Jondaler den Radius einer Kreisbahn berechnen auf der immerhin bis 0,5 c beschleunigt wird ?
Wenn er rein newtonsch hinkriegt, wie weit er das Triebwerk aus der Kreisbahn rausdrehen muß um auf der Kreisbahn zu bleiben hat er schon viel geschafft.