Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Relativitätskritik = Zombiephilosophie

Beitragvon Yukterez » So 23. Feb 2014, 13:47

fallili hat geschrieben:Wie soll Jondaler den Radius einer Kreisbahn berechnen auf der immerhin bis 0,5 c beschleunigt wird ?
Da muss er sich ja zwischen Pest und Cholera entscheiden.
Entweder er verzichtet bei der Berechnung auf relativistische Effekte ( was dann gegen 0,5 c aber eben nicht mehr vernachlässigbar ist) - dann bist Du aber nicht zufrieden, oder er bezieht relativistische Effekte mit ein - dann ist er aber unglücklich, weil er ja eben diese Effekte für unzutreffend hält.

Er ist sich ja auch nicht zu blöd dazu zu behaupten, gleichmäßige und beschleunigte Bewegungen seien das gleiche, was spricht also dagegen, das auszurechnen, von dem er glaubt, dass die RT es behaupte? Ich kann dir sowohl den Radius mit als auch ohne Effekte nennen, warum sollte also Jondalar, das verkannte Genie, dazu nicht imstande sein?

Dodelhahn hat geschrieben:
Bild

Damit will er uns sagen, dass er es alleine nicht schafft, den Radius seiner Kreisbahn auszurechnen.

Mich nicht daüber wundernd,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 14:13

Chief hat geschrieben:
@ Kurt

wo bleibt die Skizze? :?


Welche hätten wir denn gerne?

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon DerDicke » So 23. Feb 2014, 14:21

Chief hat geschrieben:Lügner! :mrgreen: Oder kannst du das Gegenteil beweisen?

Die Newtonschen Gesetze sind invariant gegen eine Verschiebung des Nullpunktes der Zeitachse. Wenn Sie jemals etwas gerechnet hätten, wüßten Sie, daß dieser Nullpunkt in der klassischen Physik bei jedem Problem willkürlich festgelegt wird.


Chief hat geschrieben:Und warum? Wo steht das in der SRT?

Zunächst Herr Chief zeigt Ihre Frage wieder die üblichen Probleme mit der Unterscheidung Religion <-> Physik. Die SRT ist (anders als Sie denken) kein Buch, wie der Q'ran, sondern eine Theorie, die (über Newton hinaus) nur auf einem einzigen Postulat aufbaut.

Trivial ist die Invarianz der Minkowski Metrik gegen die Lorentz Transformation, die folgt nämlich direkt aus dem 2. Einsteinschen Postulat. Aus dieser Invarianz folgt wiederum die Invarianz des Eigenzeitintegrals - wenn das beschleunigte Objekt von einem IS aus beobachtet wird. Ihre Behauptung, daß eine Beobachtung von einem beschleunigten System aus auch zu einer invarianten Eigenzeit führen würde läßt sich dagegen durch ein einziges Gegenbeispiel falsifizieren.


Der Bibelforscher bekommt natürlich auch immer gerne seine gewünschte Stelle in der Schrift:
http://de.wikipedia.org/wiki/Zeitdilatation
Wikipedia hat geschrieben:Die von C angezeigte Eigenzeit ist invariant, also in allen Inertialsystemen wird zugestimmt, dass C diese Zeitspanne während des Vorgangs anzeigte




Jondalar hat geschrieben:Apollo hatte bekanntlich auch Masse und sie HAT gedreht. An der Nase nach rechts, am Schwanz nach links und schon dreht sich das kleine Biest - Du Ahnungsloser. Die Shuttleflotte hat das täglich bewiesen. Auf einer Kreisbahn um die Erde mit ca 25000 Km/h kann das Dinge hin und her drehen, wie immer es mag. Nase nach vorne, nach hinten, nach links nach rechts, nach oben und sogar nach unten............... Wenn DU mir das nicht glaubst, darfst Du auch gerne an die Nasa schreiben, die haben extra Betreuer für Kinderfragen.....

Aha nun war "Umdrehen" plötzlich keine Richtungsänderung mehr gemeint, sondern eine für das Szenario völlig irrelevante Drehung um 180 Grad unter Beibehaltung der ursprünglichen Flugbahn. Sie geben vor insoweit mitgedacht zu haben, daß Sie meinten das Triebwerk zum Abbremsen nun in Flugrichtung drehen zu müssen. Leider ist Ihnen entgangen, daß bei Ihren Beschleunigungswerten (1/2 Jahr lang 1g) auf einer "konstanten Kreisbahn" das fiktive Triebwerk (Beschleunigungsvektor) keineswegs kollinear mit dem Geschwindigkeitsvektor ist.
Lernen Sie doch mal newtonsche Physik! Hilft Ihnen dann auch beim Verständnis der SRT. Kleiner Hinweis: wie lange braucht Ihre Rakete bis sie die 25000km/h erreicht hat? Was passiert danach?

Was von Ihrem Szenario bleibt ist exakt Haefele Keating. Die Standardliteratur sollten Sie schon kennen, wenn Sie sich als "Kritiker" profilieren wollen.


fallili hat geschrieben:Wie soll Jondaler den Radius einer Kreisbahn berechnen auf der immerhin bis 0,5 c beschleunigt wird ?

Wenn er rein newtonsch hinkriegt, wie weit er das Triebwerk aus der Kreisbahn rausdrehen muß um auf der Kreisbahn zu bleiben hat er schon viel geschafft.
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » So 23. Feb 2014, 14:34

Chief hat geschrieben:@Yukterez
kommt keine Rechnung?

Für welches Szenario denn?

Bild, Yukterez
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 14:44

Yukterez hat geschrieben:Für welches Szenario denn?


Ich hätte gerne eine.
Und zwar für dem K-Faktor (Korrekturfaktor) der notwendig ist um eine Galaxie so berechnen zu können (Gravitationsstärke in bestimmten Abständen zum zentralem SL)
dass keine dunkle Materie angenommen werden muss.

im Klartext, die Gravitationsstärke, ausgehend vom SL, nimmt nicht nach "1/r²" ab, sondern nach "1/r² * K".
(die Materie sei, bis auf das zentrale SL, homogen in der Galaxie verteilt)

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Jondalar » So 23. Feb 2014, 15:35

DerDicke hat geschrieben:Aha nun war "Umdrehen" plötzlich keine Richtungsänderung mehr gemeint, sondern eine für das Szenario völlig irrelevante Drehung um 180 Grad unter Beibehaltung der ursprünglichen Flugbahn. Sie geben vor insoweit mitgedacht zu haben,


Nein, das war nicht "nun mal plötzlich" so, das haben nur der Dicke und der Doofe Troll mit ihrer Selbstverliebtheit und -verherrlichung gar nicht mitgeschnitten. Alle anderen Leser haben gleich gewusst, was ich geschrieben und damit auch gemeint habe. Nur der Dick und Doof Trollzwilling haben ihr Kasperletheater abgezogen und sind nun auch noch zu stolz zu zugeben, dass sie sich einfach verrant haben, da muss dann natürlich hartnäckig und gegen jegliche Logik ein Schuldiger her. Ich brauche daher nicht vorgeben, was Euch so oder so nicht gelingen mag. Wir haben über mehrere Seiten sogar versucht Euch Trollen zu erklären wie ich es gemeint habe, und das sogar relativ zeitnah. Der dicke Troll muss also nicht vorgeben, jemals überhaupt mitdenken zu können.......

Das ist in so fern nichts besonderes, weil das die RT-Trolle auch mit ihrer geliebten Religion nicht anders handhaben, nur diesmal ist es für jedermann offen ersichtlich. Ich habe es so geschrieben und ALLE, ausser den Dick und Doof Zwillingstrollen haben es kapiert.

Abgesehen davon lasse ich mich ganz sicher nicht von Euch mit Euren unlauteren Methoden vom Ziel ablenken, die Frage war nicht wie groß der Radius der Flugbahn ist - das ist völlig irrelevant - die Frage war, wessen Uhr was anzeigt. Unabhängig davon, ob ich das berechnen könnte, ist Eure Frage total am Thema vorbei - setzen sechs!
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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon Kurt » So 23. Feb 2014, 19:06

Chief hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:
@ Kurt

wo bleibt die Skizze? :?


Welche hätten wir denn gerne?

Kurt

Die die Fehler aufzeigt! :lol: :lol: :lol:


Ach du kannst nicht lesen, so ist das also.

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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » So 23. Feb 2014, 19:34

Kurt hat geschrieben:im Klartext, die Gravitationsstärke, ausgehend vom SL, nimmt nicht nach "1/r²" ab, sondern nach "1/r² * K"

Also willst du die Gravitationskonstante einfach um den Faktor K stärker oder alternativ die Masse deines SL um den Faktor K höher? Das ändert im Prinzip gar nichts, wo ist da der Witz?

Jondalar hat geschrieben:Abgesehen davon lasse ich mich ganz sicher nicht von Euch mit Euren unlauteren Methoden vom Ziel ablenken, die Frage war nicht wie groß der Radius der Flugbahn ist

Er tut so, als wolle er nicht, aber wir wissen alle, dass er nur nicht will, weil er gar nicht kann Bild

Jondalar hat geschrieben:das ist völlig irrelevant - die Frage war, wessen Uhr was anzeigt.

Wozu er überhaupt unbedingt einen Kreis haben will, wo er doch offensichtlich sowieso nichts damit anzufangen weiß, fragt sich da nur. Und wozu er dann noch irgendwelche Zeiten vorgerechnet haben möchte, wenn er anscheinend ohnehin schon seine eigenen Geheimregeln für die Dilatation, an die er ohnehin nicht glaubt, zu haben glaubt, steht auch in irgendwelchen Sternen, die sich wahrscheinlich in einem anderen Universum befinden, als jenem, welches er mit seiner lustigen Rakete schon von sich wegbeschleunigt hat.

Vermutend, dass er seine Ergebnisse längst mit transparenter Tinte auf einen unsichtbaren Zettel geschrieben hat,

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Re: Relativitätsphysik=Philosphischer Vampirismus

Beitragvon fallili » So 23. Feb 2014, 19:39

Ich versteh nicht warum alle hier immer quantitative Ergebnisse haben wollen, bevor überhaupt eine Einigkeit darüber besteht was qualitativ passieren wird.
Das gilt auch für Yuktarez - es ist völlig egal, ob Jondalar nun Werte zu einem Kreisradius liefert.

Bei Jondalar frag ich mich allerdings, warum er da seine Satelliten mit komplexem Beschleunigungsaufwand in eine Kreisbahn zwingen will.

Das geht doch deutlich einfacher - wir schicken Sat1 in einer Bahn um die Sonne - den können wir auf einem Lagrange Punkt 60° vor uns positionieren - und einen Sat2 schicken wir im selben Radius gegen unsere Umlaufbahn um die Sonne (das wird natürlich schwerer, den auf das passende Tempo zu bringen).

Und schon stellt sich mir die interessante Frage wie sich die Uhren nun verhalten.
Sat1 und Sat2 müssten eigentlich identischen Zeitablauf anzeigen ( wenn man die beiden beim ersten vorbeifliegen einmal synchronisiert, was möglich sein sollte) die fliegen ja im selben Gravitationsfeld in identischer Weise um die Sonne - aber wie verhalten sich die Zeiten gegenüber einer Erduhr.
Da ist ja Sat1 praktisch in Ruhe zur Erde während Sat2 einen enormen Geschwindigkeitsunterschied zeigt - das wären dann ja ca. 60 km/sek Geschwindigkeitsdifferenz. Also sollten die Uhren von Sat1 und Sat2 gegenüber einer Erduhr wohl keinen gleichen Zeitablauf anzeigen.

Was nun - vergeht die Zeit in den Satelliten gleich schnell oder nicht? Bzw. wo lieg ich falsch?
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Re: Relativitätskritik = Zombie-Philosophie

Beitragvon Yukterez » So 23. Feb 2014, 19:44

Die Erde brauchst du in deinem Beispiel gar nicht, wenn sie sowieso hinter Satellit 1 herfliegt, denn wenn es aus der Sicht dieses Satelliten passt, dann passt es genausogut auch aus der Sicht der Erde, die sich im selben Bezugssystem wie derselbe befindet. Da wäre eine extra Erde nur wie ein drittes Rad am Wagen!
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