wie ich den Urknall sehe...

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Mordred » Mo 12. Okt 2009, 13:59

Wie ich den Urknall sehe !

Zunächst muss man erkennen, dass es vor unserer 3-dimensionalen „Welt“ eine
Erste und einzige Dimension gab.
Ich mag nicht viel früher loslegen, drum gehen wir in dieser Dimension keinen zeitlichen Abläufen auf den Grund.
Was ist schon Zeit, wenn sie keiner misst!

Was diese Dimension jedoch hatte, sogar haben musste, war etwas ganz Besonderes.
Energie!
Und weil das alleine nicht ausreicht, um einen 3-dimensionalen Raum zu „gebehren“, denn wir existieren ja in einem, muss es noch etwas anderes gegeben haben.
Eine Kraft.
Gravitation!
Die älteste aller Kräfte!

Materie gab es zu diesem „Anfang“ noch nicht. Denn es gab ja (noch) keinen Raum in dem sie eben Diesen, gehabt hätte !

Nun befinden wir uns also in einem energetischen, 1-dimensionalen Raum.
Warum aber energetisch ?
Weil es ohne Energie, wohl nicht „geknallt“ hätte.
Wir haben also eine Energieform und eine gravitative Kraft!
Nun brauchen wir einen Prozess, der im Urknall endet.(Und einen neuen Prozess in Gang bringt.)
Ein Prozess hat immer einen Anfang, und ein Ende.
Das Ende kennen wir. Es war der Anfang unseres Universums.
Aber was leitete den Prozess ein?

Es musste ein „Ansammeln“ stattgefunden haben.
Eine Ansammlung von, ich will es mal eine Art „energetisches Plasma“ nennen.
Diese Plasma war gravitativ. Hatte also eine anziehende Eigenschaft.
Ohne diese Eigenschaft, hätte es keinen Effekt gegeben, und ich könnt mich nicht damit beschäftigen.
Auch klar, es kann nicht wenig gewesen sein.
Wennauch uns unvorstellbar klein, eigentlich „Raumdimensionslos“.
Wo das energetische „Plasma“ herkam, das könnte man wohl höchstens philosophisch beschreiben.
Aber, es zog sich gegenseitig an, ..die Verbindung der ersten Zwei war der absolute Anfang.
Nun teilten sich beide ein gravitatives Feld.
Das Feld wurde stärker und stärker, je mehr und mehr diesen „Plasmas,“ dieser energetischen Spannung, dazu kam.
Das gravitative Feld wurde größer und größer, und da es nicht über die eine Dimension heraus kam, richtete sich diese gravitative Kraft, von der Dimension abgeschirmt, in sich selbst.

Dieser Prozess mag, hätte man ihn messen können, über Billionen von Jahren statt gefunden haben.
Nach all den Billionen oder Billiarden Jahren war nun ein Punkt erreicht, an dem das gravitative Feld des energetischen Plasmas so stark war, dass diese erste Dimension kollabierte.
Unsere Uhren beginnen zu ticken.
Raum und somit die Zeit, wurden geboren.
Sämtliches Plasma wurde in diesen nun neuen Raum geschleudert.
Dies brachte etwas neues, bis dato unbekanntes mit sich.
Eine unvorstellbar große Hitze!
Zunächst war noch nicht viel Raum vorhanden.
Alles war noch recht dicht beieinander.
Die nun aus dem energetischen Plasma entstandene „Massenwolke“ hatte noch nichts mit der uns bekannten Materie zu tun, ..aber ein erster Schritt war getan.
Eigentlich war alles wie schon zuvor.
Nur 2 Dinge gab es mehr. Raum und Hitze. (und natürlich auch, in gewisser Hinsicht, die Zeit)
Die energetische Masse war, wie zuvor das Plasma, gravitativ.
Und so zog es sich, dieses mal in einem 3 dimensionalen Raum, auch wieder gegenseitig an.
Durch die immense Hitze fusionierten einige das Feld wurde stärker, und zog weitere energetische Masse an.
Hätte sich der Raum nicht gedehnt, hätte sich wohl wieder sämtliche gravitative Masse vereint um ein gemeinsames Feld zu bilden.
Dann hätten wir heute wohl einen Klumpen irgend etwas mit einer gravitativen Kraft,
dass sämtliche schwarzen „Löcher“ vor Neid erblassen würden.
Und einen Raum, der kaum größer wäre als dieser Klumpen.
Doch der Raum dehnte sich zum Glück schneller aus, als die gravitative Kraft, wieder alles vereinen konnte.

Dennoch, bis heute versucht diese Kraft, immer noch alles wieder zu vereinen.
Galaxien sind nichts anderes als gravitativ energetisches Material.
Und das geht bis zum kleinsten Teilchen. Dem MX10quant.
Das Zentrum einer jeder Galaxie ist ein schwarzer Stern. (auch schwarzes Loch genannt)
Heute mit solcher Macht und gravitativer Stärke, dass er irgendwann unsere Galaxie mit Haut und Haaren verschlingt.
Und so auch all die anderen Galaxien.
Irgendwann sind dann alle Galaxien schwarze Sterne aus megadichter kalter Materie mit einem gravitativen Feld par Ecellence.

Die ungefähre Reihenfolge bis zum schwarzen Stern (Planeten):

Ausgangspunkt für die Sternentstehung ist eine Gaswolke, die überwiegend aus Wasserstoff besteht, sich aufgrund der gravitativen Eigenschaft der Atome verdichtet und kollabiert. (Dies kann tausendfach in einer Wolke passieren)
Übrig bleiben tausende Sonnen verschiedener Größen.
Nachdem der Wasserstoff in den Sonnen verbraucht ist, werden sie expandieren, Roter Riesen werden, und dabei Heliumatome zu Kohlenstoff fusionieren.
Der Heliumkern der Sterne wird durch die hohe Gravitation, immer weiter verdichtet. Je dichter er wird, desto stärker wird auch das nun gemeinsame gravitative Feld eines Roten Riesen.
Ist ein erster kritische Punkt erreicht, gibt es einen kleinen „Urknall im Wasserglas“.
Der größte Teil der Materie wird/wurde nun in die weiten des Universums geschleudert, Aber ein geringer Teil im inneren wurde so sehr verdichtet, dass manchmal ein kritischer Punkt überwunden wurde.

Bei sehr massereichen Sternen kann es sogar zu einer Hypernova kommen.
Das innere wird dabei so sehr verdichtet, dass nun keine energetische Reaktion mehr erfolgen kann.
Das nenne ich dann, kalte Materie !
Diese hat durch ihre unvorstellbar hohe Dichte eine solch hohe gravitative Kraft,
dass selbst MX10quanten in „photonem“ Zustand nicht entkommen.
Sie werden mit ihrer Ladung assimiliert. Da die Energie aber auf Grund der hohen Dichte der kalten Materie nicht verarbeitet werden kann, wird diese Energie in Rotationsenergie gewandelt.

Darum sehen Galaxien auch Spiralförmig aus.
Der schwarze Stern hat seine Galaxie fest im Griff und zieht sie erbarmungslos durch die Rotation und seine unglaubliche Gravitation in sich hinein.
Selbst schwarze Sterne beeinflussen sich gegenseitig durch ihre Gravitation über tausende von Lichtjahren hinweg.
Dadurch können Galaxien kollidieren, und ihre schwarzen Sterne verbinden sich.
Es passiert optisch unter den schwarzen Sternen fast nichts. Keine Explosion, kein bim bam borium. Die Gravitation und die Dichte sind so hoch, dass sich die Sterne einfach gegenseitig aufsaugen, sich vereinen oder assimilieren, während um sie herum „Leben und Tod“ toben.
Alles wird verschlungen und assimiliert. Energie in Rotation gewandelt, ..und weiter geht das Spiel.

Und vielleicht enden wir dann ja doch noch, wenn auch das letzte Fitzelchen „verschlungen“ ist, alle in einem riesigen Universum als riesiger, unbedeutender schwarzer Stern der alle Materie des Universums in sich birgt, bis dessen Rotationsenergie den Nullpunkt erreicht.
Alle Energie ist als superdichte Masse in kalter Materie gefangen, umgeben von einem gravitativen Feld dessen Stärke wir nichtmals erahnen könnten.
Das eindimensionale Ur Universum hätte es wohl kollabieren lassen, aber der 3 dimensionale Raum bietet Platz.
Es wird also zu keiner endlosen Wiederholung kommen fürchte ich.

Es könnte aber auch sein, dass das Universum dafür mittlerweile zu groß ist, und wir als „kleinere“ schwarze Sterne enden könnten
Ein Universum voller schwarzer Sterne ...
Aber man weiß ja nie.

Unterschätze niemals die gravitative Seite der Macht, Luke...


Gruß
Mordred
 
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Mordred » Mo 12. Okt 2009, 21:04

Hay Bruno, ..gefällt mir, deine Vorstellung.
Besonders der Sabbat.... ;)

Mal sehen was noch so kommt an Ansichten, .... :?:

Immer raus damit :-)
Mordred
 
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Sebastian Hauk » Mo 12. Okt 2009, 21:07

Hallo mordred,

mal was krankes:

Bei der Geburt des Universums muss irgendwann mal die Symmetrie der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit entstanden sein. Ich gehen davon aus, dass sie in dem Moment entstanden ist, als die Symmetrie des Raumes gebrochen worden Ist. Denn nur die Brechung der Symmetrie des Raumes konnte die Symmetrie der Konstanz der Lichtgeschwindigkeit entstehen, weil das 2. Postualt eine nicht lineare Verlangsamung der Zeit unbedingt benötigt, damit sie gilt.


Außerdem soll das Higgsfeld auch noch die Inflation des frühen Universums führen und schließlich zum stoppen bringen.


Gruß

Sebastian
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Harald Maurer » Di 13. Okt 2009, 08:21

Mordred hat geschrieben:Was diese Dimension jedoch hatte, sogar haben musste, war etwas ganz Besonderes.
Energie!


Dein Urknallmärchen scheitert schon am ersten Satz.
Denn Energie ist nichts weiter als eine mathematische Rechengröße und nicht etwas, das ohne materielle Ereignisse existiert. Es ist demnach ein abstrakter Begriff, der etwas umschreibt, das nicht eigenständig real wäre. Etwas veraltet wird damit die Fähigkeit zur Arbeit ausgedrückt.
Keine Dimension, was immer auch gemeint sein sollte, kann demnach Energie "haben" und kein Ereignis hat als Voraussetzung Energie, weil es nichts gibt, was außer dem Ereignis noch existieren würde.
Man kann deshalb nicht Energie an den Anfang des Universums setzen.
Weil es nur ein von Menschen geschaffener Begriff ist.

Es entspricht zwar einem menschlichen Bedürfnis, auch dem Universum einen Anfang zu geben und es praktisch aus dem Nichts entstehen zu lassen - aber auch das kann nicht funktionieren, weil vom Nichts nicht auf das Sein geschlossen werden kann. Es geht nur umgekehrt, man kann vom Sein auf das Nichts schließen - und das begründet das Prinzip von der Priorität des Seins - somit kann das Univerum keinen Anfang gehabt haben, sondern es ist schon "immer" da.

Es kann auch keinen Beginn der Zeit geben, denn sowohl Vergangenheit und Zukunft sind menschliche Begriffe, für die es keine Entsprechung gibt, denn was wir erleben können, ist immer nur die Gegenwart. Ebenso wie Energie ist Zeit nur ein abstrakter Begriff, den wir den Vorgängen der Wandlung in der Natur unterlegen.

Urknallhypothesen sind deshalb völliger Unsinn. SIe entspringen einem pseudoreligiösen Bedürfnis. Einen Zustand "vor" dem Urknall als absolutes Nichts kann es nie gegeben haben. Denn aus Nichts kommt nichts.

Man kann aber Dinge entfernen, um sich dem Begriff "Nichts" zu nähern. Um in meinem Zimmer ein "Nichts" zu schaffen, kann ich das Mobiliar und sogar die Luft zwar entfernen, aber ich kann diese Dinge nur woanders hintun. Mit dem Universum klappt das nicht, denn das kann man nicht woanders hintun, denn es gubt keinen anderen Ort außer dem Universum.

Deshalb kommt es auch von nirgendwo her und geht auch nirgendwo hin. Denn es ist ein räumlich und zeitlich unendlicher und ewiger Prozess.

Grüße
Harald Maurer
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Sebastian Hauk » Di 13. Okt 2009, 18:22

Hallo Harald,

Es entspricht zwar einem menschlichen Bedürfnis, auch dem Universum einen Anfang zu geben und es praktisch aus dem Nichts entstehen zu lassen - aber auch das kann nicht funktionieren, weil vom Nichts nicht auf das Sein geschlossen werden kann. Es geht nur umgekehrt, man kann vom Sein auf das Nichts schließen - und das begründet das Prinzip von der Priorität des Seins - somit kann das Univerum keinen Anfang gehabt haben, sondern es ist schon "immer" da.


es ist zwar etwas oder sehr krank, aber m.E. ist das Higgsfeld so fundamental, dass es das Higgsfeld schon vor dem Urknall gegeben hat.

Gruß

Sebastian
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Mordred » Di 13. Okt 2009, 22:28

Hallo Harald.
So harsch zu Gange ???

Dein Urknallmärchen scheitert schon am ersten Satz.
Denn Energie ist nichts weiter als eine mathematische Rechengröße und nicht etwas, das ohne materielle Ereignisse existiert.

In unserem räumlichen Universum stimme ich absolut zu.
Drum schrieb ich auch von einer Art energetischem Plasma.
Eine Form von „Masse“ die wir in unserem 3 -dimensionalen Universum eben nicht kennen.

Keine Dimension, was immer auch gemeint sein sollte, kann demnach Energie "haben"

...dennoch aber energetisch sein.

und kein Ereignis hat als Voraussetzung Energie, weil es nichts gibt, was außer dem Ereignis noch existieren würde.
Man kann deshalb nicht Energie an den Anfang des Universums setzen.
Weil es nur ein von Menschen geschaffener Begriff ist.


Dennoch gibt es „Energie“
Was wir dazu sagen, oder nur weil der Begriff von Menschen geschaffen wurde beweißt letztlich nur, dass es eben so etwas wie Energie gibt.
Hervorgerufen oder generiert durch was auch immer.

Es entspricht zwar einem menschlichen Bedürfnis, auch dem Universum einen Anfang zu geben und es praktisch aus dem Nichts entstehen zu lassen

Eine andere, erste Dimension ist für mich nicht nichts.
Im Gegenteil !

aber auch das kann nicht funktionieren, weil vom Nichts nicht auf das Sein geschlossen werden kann.

Aber aus einer einzigen, ersten Dimension kann ein Raum entstehen.
Vorausgesetzt, man kann sich so eine Dimension vorstellen.

Es geht nur umgekehrt, man kann vom Sein auf das Nichts schließen –

Und wenn ICH das tue, so lande ICH bei einen winzig kleinen Punkt mit der Masse und Energie des gesamten Universums.
Ich verdichte das immer mehr, ...und irgendwann ist es, ..dimensionslos, ...oder eben, die erste Dimension.

und das begründet das Prinzip von der Priorität des Seins - somit kann das Univerum keinen Anfang gehabt haben, sondern es ist schon "immer" da.

Wenn auch in anderer Form, ..dann stimme ich zu.

Es kann auch keinen Beginn der Zeit geben, denn sowohl Vergangenheit und Zukunft sind menschliche Begriffe,


Stimmt prinzipiell . Dennoch haben wir es geschafft, einen Maßstab, also Uhren zu entwickeln.
Ob das nun menschliche Begriffe sind, ist wie bei der Energie, ..schnurz.
Die "erfundene" Zeit vergeht.
Ob wir sie nun erfunden haben, oder eben nicht.
Auch das ist der „ultimativen Raumzeit“ schnurz !
Oder willst du mir sagen, weil Zeit ein menschlicher Begriff ist, vergeht diese nicht wirklich ??

für die es keine Entsprechung gibt, denn was wir erleben können, ist immer nur die Gegenwart.

Dennoch wissen wir, dass es ein gestern gab, ..und auch ein morgen geben wird.

Ebenso wie Energie ist Zeit nur ein abstrakter Begriff, den wir den Vorgängen der Wandlung in der Natur unterlegen.

Natürlich !
Denn würde sich da nix tun, würde auch keine „messbare“ Zeit vergehen.
Zeit ist ein Mitbringsel der Entfaltung des Universums zum 3-dimensionalen Raum !
Keine Entfaltung, keine Bewegung, ..keine subjektive Wahrnehmung des Vorgangs Zeit !

Urknallhypothesen sind deshalb völliger Unsinn.

Sehe ich anders, ..ist aber wohl Ansichtssache da ja noch nix bewiesen ist.
Vielleicht werden wir ja eines Tages beide eines Besseren belehrt....

Sie entspringen einem pseudoreligiösen Bedürfnis.

Also wenn ich etwas nicht bin, .dann religiös.
Und „pseudoreligiös“ schon zweimal nicht.

Einen Zustand "vor" dem Urknall als absolutes Nichts kann es nie gegeben haben. Denn aus Nichts kommt nichts.

Von NICHTS habe ich nie gesprochen, ..Nichts bringst immer nur du ins Spiel.
Ich rede von einer vorherigen Dimension, ..wenn die für Dich nichts ist, ..was soll ich da noch tun oder sagen, ....
Man kann aber Dinge entfernen, um sich dem Begriff "Nichts" zu nähern. Mit dem Universum klappt das nicht, denn das kann man nicht woanders hintun, denn es gibt keinen anderen Ort außer dem Universum.


Eben !!!!!
Und es gibt auch keinen Raum "außerhalb" des Universums !
ganz einfach weil es außerhalb NICHTS gibt !

Philosophisch betrachtet könnte man nun aber durchaus sagen, ...wenn es NICHTS gegeben hätte. NICHTS aber nicht ohne ETWAS,sein kann. (nach dem Motto, nur Minus geht nicht)
Müsste dann nicht schon zwingend das NICHTS ein ETWAS generieren ?
Nur um sich quasi, selbst zu rechtfertigen ??

Aber lassen wir wieder die Philosophie selbige sein und ziehen weiter....

Deshalb kommt es auch von nirgendwo her und geht auch nirgendwo hin.


Und gerade deshalb kommt es irgendwo her, und wird irgendwann auch enden.
Und zwar ohne Big Chrunch!
Still, einsam und kalt for ever !!!

Denn es ist ein räumlich und zeitlich unendlicher und ewiger Prozess.

Sehe ich anders, .aber auch das ist Ansichtssache, ..man weiß es ja nich, man vermutet es nur, ...

Gruß zurück

@Bruno

Thesis

Die Welt hat einen Anfang
in der Zeit und ist dem Raum nach auch
in Grenzen eingeschlossen.

Antithesis

Die Welt hat keinen Anfang
und keine Grenzen im Raume, sondern ist sowohl in Ansehung der Zeit
als des Raumes unendlich.

Da der Anfang ein Dasein ist, wovor eine Zeit vorhergeht, darin das Ding nicht ist,
so muß eine Zeit vorhergegangen sein, darin die Welt nicht war, d. i. eine leere Zeit.

Alternative

Muss eine vorherige Dimension „Zeit“ unterworfen sein ?
Kann nicht gerade das, ..“es gibt keine Zeit“, dieses "vergehen" einer „Zeit“ quasi nicht schon erforderlich machen?

Was das zweite betrifft,
so nehme man zuvörderst das Gegenteil an,
daß nämlich die Welt dem Raume nach
endlich und begrenzt ist;
so befindet sie sich in einem leeren Raum, der nicht begrenzt ist.

Alternative

Was wäre Plus ohne Minus, Nord ohne Süd, warm ohne kalt, hell ohne dunkel ?
Endlos weiter zu führen....
Wenn es also ETWAS gibt, warum soll es dann nicht auch NICHTS geben ?
Wenn sich also das Universum als ETWAS ausdehnt, wieso dann nicht ins NICHTS hinein ?
Einzig die Ausdehnung des Universums bestimmt die Größe.
Und wenn wir schon dabei sind, wenn im inneren des Universums eine Bewegung und damit Zeit existieren, warum kann dann nicht „außerhalb“ wobei es eben ein „außerhalb“ nicht gibt, kein Raum und keine Zeit oder Bewegung geben ??
Einzig NICHTS halt.

Ich sehe darin eine gewisse Logik, ..

Ansonsten aber echt nett, gefällt mir..

gruß

@Sebastian

es ist zwar etwas oder sehr krank, aber m.E. ist das Higgsfeld so fundamental, dass es das Higgsfeld schon vor dem Urknall gegeben hat.


Auch in meiner Theorie könnte man das energetische Plasma als "Feld" sehen.
Es musste ein „Ansammeln“ stattgefunden haben.
Eine Ansammlung von, ich will es mal eine Art „energetisches Plasma“ nennen.


Da also ansammeln nur geht wenn etwas verstreut ist, könnte man durch aus von "Feld" reden.
Das gravitativ energetische Plasma im eindimensionalen Feld vereinigte und verdichtete sich, auf Grund ihrer gravitativen Wechselwirkung.
gefällt mir ;)

Gruß derweil....
Mordred
 
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 14. Okt 2009, 07:24

Mordred hat geschrieben:Wie ich den Urknall sehe !


Damit setzt du erstmal voraus, dass es einen Urknall gegeben habe. Da kommt dann wieder der Spruch, dass alles was sehr weit entfernt oder zeitlich weit zurückliegend oder sehr klein oder sehr groß oder mit den Sinnesorganen nicht klar erfassbar oder nur mathematisch ist, vom Menschen kaum beschrieben werden kann und meistens ideologisch verfälscht und ausgebeutet wird. Für mich interessant wäre die Frage, was man unter dem Begriff Urknall versteht und ob es einen Urknall gegeben hat, d.h. die theoretische Herleitung der Urknall-Hypothese sollte einmal gebracht werden - und ich bezweifle etwas, dass man da viel Substanz finden wird.

mfg
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Mordred » Mi 14. Okt 2009, 14:11

Hallo, Gerhard.

Wie ich den Urknall sehe !



Damit setzt du erstmal voraus, dass es einen Urknall gegeben habe.

Richtig, eben so wie ich das sehe.
Ob es ihn deswegen tatsächlich gab, ist eine ganz andere Frage.
Für mich und subjektiv spricht vieles dafür und desshalb gab es ihn. (für mich)

Da kommt dann wieder der Spruch, dass alles was sehr weit entfernt oder zeitlich weit zurückliegend oder sehr klein oder sehr groß oder mit den Sinnesorganen nicht klar erfassbar oder nur mathematisch ist, vom Menschen kaum beschrieben werden kann

Aber versuchen kann man es doch, oder ?
Spricht was dagegen ?

Alan Guths Hypothese vom inflationären Universum entstand um 1980 als Ergebnis bloßer Berechnungen mit Stift und Papier und war zunächst nur eine von mehreren Urknall-Theorien. Sie beschäftigt sich auch nicht mit dem gesamten Urknall, sondern nur mit einer entscheidenden Anfangsphase bis zur Ausdehnung auf etwa die Größe eines Golfballs. Danach geht es dann nach dem Standard-Urknall-Modell weiter, das in seinen Anfängen noch aus der Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg stammt. Allerdings erklärt die Inflationshypothese elegant einige sonst unerklärliche Phänomene, und seitdem wurden mehrfach neue Erkenntnisse gesammelt, die auf die Richtigkeit der Inflationshypothese hinweisen. Nun hat die NASA Ergebnisse neuer Untersuchungen vorgelegt, die die Hypothese weiter stützen.

Diese neuen Erkenntnisse stammen aus Untersuchungen der kosmischen Hintergrundstrahlung im Mikrowellenbereich mit dem Weltraumobservatorium WMAP (Wilkinson Microwave Anisotropy Probe), auf Basis von drei Jahren kontinuierlicher Beobachtung. Die Hintergrundstrahlung kann man sich als eine Art "Nachglühen" des Urknalls vorstellen; sie ist damit das älteste Licht im Universum. WMAP wurde am 30. Juni 2001 gestartet und ist jetzt eine million Meilen von der Erde entfernt, in der Lagrange-2-Position auf der von der Sonne abgewandten Seite.

"Die Inflationstheorie war ein erstaunliches Konzept, als es vor 25 Jahren vorgestellt wurde, und jetzt können wir es mit realen Beobachtungen stützen", sagte Dr. Gary Hinshaw vom Goddard-Raumfahrtzentrum der NASA, WMAP-Teammitglied und Hauptautor einer der neuen wissenschaftlichen Veröffentlichungen, die demnächst im "Astrophysical Journal" erscheinen sollen.

Spricht also eher vieles dafür, ...den ganzen Text auf:
http://www.raumfahrer.net/news/astronomie/19032006151210.shtml

Für mich interessant wäre die Frage, was man unter dem Begriff Urknall versteht und ob es einen Urknall gegeben hat,

Ich denke schon.

d.h. die theoretische Herleitung der Urknall-Hypothese sollte einmal gebracht werden - und ich bezweifle etwas, dass man da viel Substanz finden wird.

Substanz ist in diesem Fall relativ, eben weil es keiner genau weiß.
Eine Hyphothese teoretischer Art habe ich, sogar mit Herleitung auf den Tisch geschmissen.

Mach damit was du möchtest.

Derweil nen Gruß
Mordred
 
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Kurt Gerhardt » Mi 14. Okt 2009, 14:37

Guten Tag an alle,

darf man sich in diese Diskussion einmischen? Es ist sehr interessant wie vordergründig gegensätzliche Meinungen in wichtigen Punkten doch irgendwie zusammenpassen. Ich persönlich finde, dass der Beitrag von Harald dies am besten verdeutlicht.

Dein Urknallmärchen scheitert schon am ersten Satz.


Das du die Existenz des Urknalls ablehnst ist bekannt und du begründest das auch in deiner Arbeit zum Thema. Manche deiner Aussagen bzw. Argumente sehe ich ich ebenso. Aber speziell in der Frage nach dem Urknall bin ich anderer Ansicht und stelle dennoch fest das du sehr richtige Argumente in die Diskussion einbringst. Das macht die Sache besonders interessant!

Denn Energie ist nichts weiter als eine mathematische Rechengröße und nicht etwas, das ohne materielle Ereignisse existiert. Es ist demnach ein abstrakter Begriff, der etwas umschreibt, das nicht eigenständig real wäre. Etwas veraltet wird damit die Fähigkeit zur Arbeit ausgedrückt.


Dies ist zum Beispiel eines der meiner Meinung nach absolut richtigen Argumente. Auf dieser Grundlage sind jedoch unterschiedliche Interpretationen möglich.

Keine Dimension, was immer auch gemeint sein sollte, kann demnach Energie "haben" und kein Ereignis hat als Voraussetzung Energie, weil es nichts gibt, was außer dem Ereignis noch existieren würde.
Man kann deshalb nicht Energie an den Anfang des Universums setzen.
Weil es nur ein von Menschen geschaffener Begriff ist.


Soweit man Energie für sich allein betrachtet sicherlich nicht. Energie und Materie sind eine miteinander unlösbare verbundene Dualität und das eine ist ohne das andere nicht denkbar und nicht möglich. Folglich muss es beides schon immer gegeben haben, denn sonst stimmen die Erhaltungssätze nicht.

Es entspricht zwar einem menschlichen Bedürfnis, auch dem Universum einen Anfang zu geben und es praktisch aus dem Nichts entstehen zu lassen - aber auch das kann nicht funktionieren, weil vom Nichts nicht auf das Sein geschlossen werden kann. Es geht nur umgekehrt, man kann vom Sein auf das Nichts schließen - und das begründet das Prinzip von der Priorität des Seins - somit kann das Univerum keinen Anfang gehabt haben, sondern es ist schon "immer" da.


Dieser Aussage kann ich 100% zustimmen und möchte gleichzeitig darauf hinweisen, dass damit der Urknall nicht widerlegt oder ausgeschlossen werden kann. Das Universum war wirklich schon immer da und kennt keine Zeit, gleich wie man sie auch nennen mag, es existiert einfach! Da befindest du dich in Gesellschaft von zum Beispiel Leuten wie Hawking! Er sagt nämlich das Gleiche!!!
Die Frage dabei ist ob das Universum schon immer im gleichen Zustand existiert hat bzw. weiter existieren wird?? Denn wenn es dynamisch ist, impliziert das permanente Veränderung und was spricht dagegen, das es eben auf Grund seiner Eigendynamik sich verändern kann. Der Physikalische Prozess der Veränderungen, incl. seiner energetischen Aspekte, kann dabei in einem Zeitrahmen ablaufen, den man als wahrhaft astronomisch bezeichen kann. Und wenn man in die Dynamik aller seiner Prozesse bzw. der dazu geltenden physikalischen Gesetze zu translatorischen und rotatorischen Bewegungen auch expansive und kontraktive Änderungen des Raumes einbezieht in dem eben diese Bewegungen stattfinden, ergibt sich ein anderes Bild. Ich meine damit, dass du mit der Aussage dass das Universum schon immer da war sehr richtig liegst. Aber es war nicht immer im gleichen Zustand da, das ist meine Ansicht, zu der ich Resultat meiner Beschäftigung mit dem Thema gekommen bin und die ich hier deiner Meinung anfügen möchte.

Es kann auch keinen Beginn der Zeit geben, denn sowohl Vergangenheit und Zukunft sind menschliche Begriffe, für die es keine Entsprechung gibt, denn was wir erleben können, ist immer nur die Gegenwart. Ebenso wie Energie ist Zeit nur ein abstrakter Begriff, den wir den Vorgängen der Wandlung in der Natur unterlegen.


Wieder Übereinstimmung. Zeit als solche ist real nicht existent, denn das Universum ist zeitlos! Dennoch brauchen wir eine Zeit als Massstab um physikalische Prozesse überhaupt beschreiben zu können. Als dieser einheitliche Massstab ist eben die Erdzeit definiert und allgemein anerkannt. Dieserr Massstab kann auch nicht einfach geändert werden, weil wichtige physikalische Grössen nur zusammen mit einer Zeiteinheit definiert werden können.

Urknallhypothesen sind deshalb völliger Unsinn. SIe entspringen einem pseudoreligiösen Bedürfnis. Einen Zustand "vor" dem Urknall als absolutes Nichts kann es nie gegeben haben. Denn aus Nichts kommt nichts.


Nun die Urknalltheorie halte ich nicht für völligen Unsinn. Ich räume allerdings ein, dass die TP keine Theorie oder zumindest eine Hypothese dazu hat was vorher war. Der Urknall ist praktisch eine Singularität an der jede Erkärungsmöglichkeit endet. Sagt die TP! Heisst das auch, dass es zwingend so sein muss?? Nein! Ich meine das es im Universum gar keine Singularitäten gibt und eine Erkärung möglich ist die auch deine absolut richtige Meinung einschliesst, welche du im zweiten Teil deiner obigen Aussage formulierst. Diese Aussage (fett) ist absolut richtig und steht in Überstimmung mit allen Erhaltungssätzen, die auch für mich die wichtigste Argumentationsbasis darstellen.

Man kann aber Dinge entfernen, um sich dem Begriff "Nichts" zu nähern. Um in meinem Zimmer ein "Nichts" zu schaffen, kann ich das Mobiliar und sogar die Luft zwar entfernen, aber ich kann diese Dinge nur woanders hintun. Mit dem Universum klappt das nicht, denn das kann man nicht woanders hintun, denn es gubt keinen anderen Ort außer dem Universum.

Deshalb kommt es auch von nirgendwo her und geht auch nirgendwo hin. Denn es ist ein räumlich und zeitlich unendlicher und ewiger Prozess
.


Absolut richtig! Es steht also die Aufgabe eben diesen Prozess genau zu verstehen und korrekt zu beschreiben. Exakt dies leisten weder das Newtonschen Gravitationsgesetz noch die Einsteinschen Theorien, obwohl beide richtige Ansätze liefern. Deshalb sehe ich in einer sachlichen Konsenssuche grössere Erfolgschancen das Problem zu lösen, als in einem verbissenem Lagerstreit.
Genau diesen Lagerstreit versuchen die "Relativisten" zu provozieren und anzuheizen und damit zerfleischen wir uns selbst. Genau das wollen sie, um uns dann als kleine Dumme der Öffentlichkeit zu präsentieren. Wir sollten deshalb eventuell etwas dazulernen und nach gemeinsamen Ansätzen suchen. Ich bin Überzeugt, dass es diese gemeinsamen Ansätze hier, Bruno ausgenommen (!), durchaus gibt. Das impliziert nicht, dass man jeder geäusserten Meinung widerspruchslos zustimmen muss! Fortschritte sind nur mit sachlich conträren Meinungsaustausch zu erzielen!

Gruesse an alle
Icabaru
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Re: wie ich den Urknall sehe...

Beitragvon Sebastian Hauk » Mi 14. Okt 2009, 19:07

Hallo icabaru,

Nun die Urknalltheorie halte ich nicht für völligen Unsinn. Ich räume allerdings ein, dass die TP keine Theorie oder zumindest eine Hypothese dazu hat was vorher war. Der Urknall ist praktisch eine Singularität an der jede Erkärungsmöglichkeit endet. Sagt die TP! Heisst das auch, dass es zwingend so sein muss?? Nein! Ich meine das es im Universum gar keine Singularitäten gibt und eine Erkärung möglich ist die auch deine absolut richtige Meinung einschliesst, welche du im zweiten Teil deiner obigen Aussage formulierst. Diese Aussage (fett) ist absolut richtig und steht in Überstimmung mit allen Erhaltungssätzen, die auch für mich die wichtigste Argumentationsbasis darstellen.


ich gehe von einem Multiversum aus, in dem immer wieder neue Univeren entstehen und dann wieder aufhören zu existieren. Dieses Multiversum ist natürlich zeitlos und befindet sich auch schon in einem Gleichgewichtszustand. Das bedeutet, dass es sich nicht mehr verändert.

Unser Universum hingegen verändert sich mit der Zeit. Im Moment soll es sich immer schneller ausdehnen. Und dann kommen wir auch schon zu einem sehr wichtigen Punkt der diskutiert werden sollte. Für eine immere schneller werdende Ausdehnung braucht es doch eigentlich immer mehr Energie. Woher kommt dann eigentlich diese Energie? Nach dem Energieerhaltungsatz kann doch Energie nicht entstehen. Sie muss also schon im Universum vorhanden sein. Und da bei mir die Dunkle Energie aus dem Higgsfeld resultiert muss sich im Higgsfeld also eine unglaubliche Energie befinden.

Gruß

Sebastian
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