Michelson Morley Experiment

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Mai 2014, 12:49

Ernst hat geschrieben:Damit hast du Sagnac widerlegt.

Womit? Mit dem Satz "Warte es ab!" ? :)
Habe ja noch gar nix gepostet...und schon ist Sagnac widerlegt?
Ernst, beruhige Dich! Was soll die Nervosität?

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 4. Mai 2014, 14:48

Harald Maurer hat geschrieben:Habe ja noch gar nix gepostet...und schon ist Sagnac widerlegt?

Ich wollte dich motivieren, zu bedenken, daß du im Falle deiner angekündigten größeren Arbeit zur Widerlegung der Funktionsfähigkeit des MMI gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Sagnacinterferometers bezüglich eines Äthernachweises widerlegen würdest. Was aber paradox ist, weil ja das Sagnacinteferometer nachweislich funktioniert. Nach dem identischen Funktionsprinzip des MMI zur Ätherdetektion.
Und dir deshalb zu verstehen geben, daß du dir eventuell einen Haufen Arbeit ersparen kannst.

Wie ja auch diese deine aufwendige Arbeit eine falsche Physik beinhaltet, was im vorliegenden Thread gezeigt wurde. Alles das, was du darin an Fehlern "belegt" hast, tritt genauso am SagnacI auf.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Mai 2014, 17:10

Ernst hat geschrieben:Ich wollte dich motivieren, zu bedenken, daß du im Falle deiner angekündigten größeren Arbeit zur Widerlegung der Funktionsfähigkeit des MMI gleichzeitig die Funktionsfähigkeit des Sagnacinterferometers bezüglich eines Äthernachweises widerlegen würdest.

Nein, würde und werde ich nicht! Auch das Sagnac-Interferometer wird im Beitrag behandelt! Das ist eine andere Konstruktion wie das MMI und funktioniert hinsichtlich der geradlinigen Bewegung des Planetensystems Richtung Alpha Leonis auch nicht - aus den gleichen Gründen wie beim MMI ! Das Sagnac-Interferometer misst aber die Rotationsanteile - und warum, wird auch erklärt!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 4. Mai 2014, 17:28

Harald Maurer hat geschrieben:Nein, würde und werde ich nicht! Auch das Sagnac-Interferometer wird im Beitrag behandelt! Das ist eine andere Konstruktion wie das MMI und funktioniert hinsichtlich der geradlinigen Bewegung des Planetensystems Richtung Alpha Leonis auch nicht - aus den gleichen Gründen wie beim MMI ! Das Sagnac-Interferometer misst aber die Rotationsanteile - und warum, wird auch erklärt!

Dann ist dein fataler Irrtum schon zementiert, bevor du deine Arbeit abgeschlossen hast.

Beide Interferometer arbeiten nach dem genau gleichem Prinzip. Nach diesem gemeinsamen Prinzip mißt das MMI translatorischen Ätherwind und das Sagnacinterferometer rotierenden Ätherwind. Immer bezogen auf das jeweilige Meßinstrument. :!:
Das Prinzip besteht in beiden Fällen darin, daß auf zwei getrennten Wegen Wellen mit unterschiedlicher Wellenlängen und unterschiedlichen Geschwindigkeit laufen, was zu Laufzeitdifferenzen und demzufolge zu Phasendifferenzen zwischen den beiden einlaufenden Wellen führt. Reflexionen kommen in beiden Fällen vor.

Solltest du also zum Ergebnis kommen, daß das MMI translatorischen Wind nicht detektieren kann, wohl aber das Sagnacinterferometer rotierenden Ätherwind detektieren kann, so wäre die ganze Arbeit umsonst und nicht weiter diskussionswürdig.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 4. Mai 2014, 17:50

Highway hat geschrieben:Wieso wartest du es nicht einfach ab?

Tu ich ja. Aber Harald hat ja den einen Hasen schon aus dem Sack gelassen.
Er kündigt Unterschiede in der Funktionsfähigkeit von MMI und Sagnac an.
Da gibt's bei mir keinen Haarspalt von Diskussionsstoff.
Wenn er das rausbekommt, ist die Sache für mich sofort gestorben.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » So 4. Mai 2014, 19:11

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Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:

Sagnac Prinzip.JPG
Sagnac Prinzip.JPG (32.93 KiB) 3545-mal betrachtet

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » So 4. Mai 2014, 22:40

Ernst hat geschrieben:Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:
Bild

Na, da kommt mehr als Zweifel auf. Denn Deine Interpretation ist völlig daneben!
BildBild
Dazu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Interferometer
Ein kohärentes Lichtbündel einer Lichtquelle, Sagnac verwendete eine Quecksilberdampflampe, wird mit einem halbdurchlässigen Spiegel in zwei Teilstrahlen aufgeteilt. Diese werden mit Hilfe von Spiegeln in entgegengesetzter Richtung im Kreis geführt und treffen an dem Strahlteiler wieder aufeinander. Das Interferenzmuster wird auf einem Detektorschirm beobachtet. Befindet sich die Anordnung in Ruhe, sind die Wege beider Strahlen gleich lang und in der Mitte des Schirms sieht man destruktive Interferenz, denn bei der Reflexion entsteht jeweils eine Phasenverschiebung von 90°, was bei dem im Bild gegen den Uhrzeigersinn laufendem Strahl eine Phasenverschiebung von 180° gegenüber dem im Uhrzeigersinn laufenden Strahl ergibt. Wird nun aber der ganze Aufbau um eine Achse senkrecht zur Strahlebene gedreht, ist der optische Weg für beide Teilstrahlen nicht mehr gleich lang, da sich in der Zeit, die das Licht für einen Umlauf benötigt, der Strahlteiler bereits ein Stück weiter gedreht hat. Dadurch sieht man eine Verschiebung der Interferenzstreifen.
------------------
Um eine Phasenverschiebung anhand eines Interferenzmusters feststellen zu können. müssen die Wellenlängen beider Teilstrahlen gleich sein. Lange schnelle Wellen und langsame kurze Wellen ergeben kein festes Interferenzbild.
Weiterhin fröhliche Fahrt auf dem falschen Dampfer!

Grüße
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Harald Maurer » Mo 5. Mai 2014, 09:53

Chief hat geschrieben:Die Erklärung ist unverändert auf MMI anwendbar da auch dort eine Änderung der optischen Weglänge stattfindet.

Das ist falsch! Die optischen Weglängen bleiben im MMI unverändert, da sich die Richtung des Lichtstrahls aus einer Resultierenden aus c und v ergibt!
Bild
Ein Schwimmer, der einen Fluss durchqueren will, um einen gegenüber liegenden Punkt des Ufers zu erreichen, schwimmt in einem bestimmten Winkel gegen die Strömung. Die resultierende Richtung aus seiner Geschwindigkeit und der Geschwindigkeit der Strömung ist daher eine gerade Verbindung vom Start zum Ziel. Dieser Winkel muss auch im MMI jeweils vom Strahlteiler vorgegeben werden. Die Frage, wie dieser Winkel zustande kommt, wurde schon von Michelson selbst in seiner Schrift erklärt.
Bild
Sollte man sich vorher anschauen, ehe man sich Gedanken über MMI und Sagnac macht.
http://www.mahag.com/fremd/michelson.pdf
Das funktioniert im Sagnac-Interferometer nicht! Denn der jeweilige Zielspiegel dreht sich aufgrund der Rotation des Apparats weiter. Das ergibt in die eine Richtung eine Verlängerung der Strecke, in der anderen eine Verkürzung!
Bild
Will also der vorhin erwähnte Schwimmer über den Fluss das gegenüberliegende Ziel erreichen, sich aber das Ziel weiter bewegt, wird die resultierende Richtung des Schwimmers eine Diagonale über den Fluss sein. Und das ist nun mal ein längerer Weg als die kürzeste Verbindung zu einem ruhenden Ziel!
Chief hat geschrieben:Die optischen Weglängen relativ zum Interferometer sind in beiden Fällen (Sagnac und MMI) unabhängig von v.

Das ist eben nicht der Fall! Die beiden Messmethoden sind unterschiedlich, daher kann nicht ein und dieselbe Erklärung zuständig sein!

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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 5. Mai 2014, 10:28

Harald Maurer hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Bevor da bezüglich der Analogie zum MMI die geringsten Zweifel aufkommen:
Bild

BildBild
Dazu Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Sagnac-Interferometer
Ein kohärentes Lichtbündel einer Lichtquelle, Sagnac verwendete eine Quecksilberdampflampe, wird mit einem halbdurchlässigen Spiegel in zwei Teilstrahlen aufgeteilt. Diese werden mit Hilfe von Spiegeln in entgegengesetzter Richtung im Kreis geführt und treffen an dem Strahlteiler wieder aufeinander. Das Interferenzmuster wird auf einem Detektorschirm beobachtet. Befindet sich die Anordnung in Ruhe, sind die Wege beider Strahlen gleich lang und in der Mitte des Schirms sieht man destruktive Interferenz, denn bei der Reflexion entsteht jeweils eine Phasenverschiebung von 90°, was bei dem im Bild gegen den Uhrzeigersinn laufendem Strahl eine Phasenverschiebung von 180° gegenüber dem im Uhrzeigersinn laufenden Strahl ergibt. Wird nun aber der ganze Aufbau um eine Achse senkrecht zur Strahlebene gedreht, ist der optische Weg für beide Teilstrahlen nicht mehr gleich lang, da sich in der Zeit, die das Licht für einen Umlauf benötigt, der Strahlteiler bereits ein Stück weiter gedreht hat. Dadurch sieht man eine Verschiebung der Interferenzstreifen.
------------------

Da hat dich nun endlich auch die Bezugssystemkonfusion von Highway übermannt. :( Das wird euch wohl ewig verschlossen bleiben.

Das Bezugssystem bei Wiki ist das Medium das Bezugssystem. In meiner Darstellung ist das Bezugssystem das Interferometer.
Im Medium sind die Wege unterschiedlich, Im Interferometer sind sie konstant. Geht wohl auch nicht anders, die Meßarme besitzen ja eine starre Länge.
Das gilt für beide MMI und SI :!:
Und meine Beschreibung dazu ist daher korrekt.

In meinem Bild kannst du auch das Medium als Bezugssystem setzen. Das ändert gar nichts. Die Wellenlängen sind auf beiden Wegen unterschiedlich. :!: Sie laufen in den Meßarmen unterschiedlich schnell und führen zu der gezeigten Laufzeitdifferenz. Wle alles auch im MMI.

Du kannst dich drehen und wenden, wie du willst. MMI und SI arbeiten nach genau demselben Prinzip: Es werden auf zwei getrennten festen Wegen in den Geräten Laufzeitunterschiede gemessen und interferometrisch ausgewertet. Inklusive Reflexion.

Um eine Phasenverschiebung anhand eines Interferenzmusters feststellen zu können. müssen die Wellenlängen beider Teilstrahlen gleich sein. Lange schnelle Wellen und langsame kurze Wellen ergeben kein festes Interferenzbild.

Das stimmt zwar auch nicht, solange die Wellen gleichfrequent sind, spielt hier aber keine Rolle, weil die beiden Strahlen am letzten Ende vor dem Detektor parallel und damit gleichschnell geführt werden. Auch wieder im MMI und SI.

Ohne diese Einsicht der identischen Funktionsweise beider Interferometer ist alles zum MMI SI vergebens. Eins mißt mit diesem Mechanismus translatorischen Ätherwind und das ander rotierenden Ätherwind (bezogen auf das Instrument).
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Zuletzt geändert von Ernst am Mo 5. Mai 2014, 10:51, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Michelson Morley Experiment

Beitragvon Ernst » Mo 5. Mai 2014, 10:35

Harald Maurer hat geschrieben:
Chief hat geschrieben:Die optischen Weglängen relativ zum Interferometer sind in beiden Fällen (Sagnac und MMI) unabhängig von v.

Das ist eben nicht der Fall! Die beiden Messmethoden sind unterschiedlich, daher kann nicht ein und dieselbe Erklärung zuständig sein!

Das ist unfaßbar.
Bezugssystemkonfusion pur.
Die Weglängen realtiv zu den Interferometern sind durch die Konstruktion fest vorgegeben. Oder ändern sich da die mechanischen Meßarmlängen?
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