Expansion des Universums

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Expansion des Universums

Beitragvon fallili » Di 20. Mai 2014, 20:57

Deine sichere Seite schau ich mir gerne an, auch mit Deinen eigenen Zitaten.
Similarly, if torque is allowed to act through a rotational distance, it is doing work.


Was glaubst Du wozu da "act through a rotational distance" erwähnt wird?
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Zirkelduell

Beitragvon Yukterez » Di 20. Mai 2014, 21:01

Willst du gegen mich ein Beispiel durchrechnen, oder lieber nur einen auf Chief machen?

Das Lineal auspackend,

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zum Tanz

Beitragvon Yukterez » Di 20. Mai 2014, 21:11

Ich warte! Die Wahl des Beispiels überlasse ich in der ersten Runde gerne dir, aber sieh zu, dass auch eine Lösung dafür vorhanden ist, damit uns nicht jemand wie Highway den Schiedsrichter machen muss.

Den Abakus auf den Tisch knallend,

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon fallili » Di 20. Mai 2014, 21:18

Yuktarez, meinst Du mich?
Dann geb ich halt ein Beispiel vor.
Schraubenschlüssel: 1 Meter lang ich und ich drück am Ende mit 50 Newton (die Richtung muss ich wohl nicht explizit angeben).

Meine Berechnung: Drehmoment = 50 Nm.

Und das wars auch schon - mit diesen 50 Nm kann ich ohne dann eine Drehbewegung zu machen und den Drehwinkel zu kennen nix über irgendeine "aufgebrachte" Energie aussagen.

Ich kann aus diesen 50 Nm nix weiteres aussagen - Du behauptest Du könntest das. Dann mach mal schön.
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aus einem .pdf sollte es schon sein

Beitragvon Yukterez » Di 20. Mai 2014, 21:29

In dem Fall dass die Schraube das Drehmoment von 50 Nm bereits hatte, wirst du bei einem Hebel von 1 m bei 50 N Kraft keine Bewegung machen, und daher keine Arbeit verrichten.

Im Fall dass die Schraube vorher ein Drehoment von 25 Nm hatte, und du sie auf 50 Nm anziehst, musst du noch 25*∫x N mal 1/∫x m weit anziehen und dabei 25 Joule an Arbeit leisten.

Im Fall dass die Schraube vorher ein Drehoment von 1 Nm hatte, und du sie auf 50 Nm anziehst, musst du noch 49*∫x N mal 1/∫x m weit anziehen und dabei 49 Joule an Arbeit leisten.

Dabei kannst du nach Belieben auch extra schwitzen, für eine optimale Umsetzung ist zu empfehlen, die Kraft rechtwinkeling anzusetzen (den Schraubenzieher im Kreis zu drehen).

Dir überlassend, welche Lösung dir am besten gefällt,

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Re: Expansion des Universums

Beitragvon Yukterez » Di 20. Mai 2014, 21:32

Bevor du jetzt wie Chief damals mit einem Gewicht daherkommst, das von der Schwerkraft angezogen wird und dadurch die Schraube anzieht: auch das ist in kinetische Energie umgewandelte potentielle Energie.

Das letzte Schlupfloch schließend und mir für dich ein schönes Beispiel raussuchend,

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Das Ende des Universums

Beitragvon Yukterez » Di 20. Mai 2014, 21:46

Chief hat halt noch nie etwas von Actio-Reactio gehört, und nimmt für die Wand eine Viskosität, Fließgrenze sowie Masse von unendlich an.

Mir aber zumindest von Fallili mehr erwartet habend,

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Re: aus einem .pdf sollte es schon sein

Beitragvon fallili » Di 20. Mai 2014, 22:42

Yukterez hat geschrieben:In dem Fall dass die Schraube das Drehmoment von 50 Nm bereits hatte, wirst du bei einem Hebel von 1 m bei 50 N Kraft keine Bewegung machen, und daher keine Arbeit verrichten.

Im Fall dass die Schraube vorher ein Drehoment von 25 Nm hatte, und du sie auf 50 Nm anziehst, musst du noch 25*∫x N mal 1/∫x m weit anziehen und dabei 25 Joule an Arbeit leisten.

Im Fall dass die Schraube vorher ein Drehoment von 1 Nm hatte, und du sie auf 50 Nm anziehst, musst du noch 49*∫x N mal 1/∫x m weit anziehen und dabei 49 Joule an Arbeit leisten.

Dabei kannst du nach Belieben auch extra schwitzen, für eine optimale Umsetzung ist zu empfehlen, die Kraft rechtwinkeling anzusetzen (den Schraubenzieher im Kreis zu drehen).

Dir überlassend, welche Lösung dir am besten gefällt,

Yukterez


Eine Schraube hat kein Drehmoment !
Und solange sie sich nicht bewegt, kannst Du an dem Schraubenschlüssel immer stärker drücken und das Drehmoment von 25 über 50 auf 1000 Nm erhöhen - es wird keine Arbeit geleistet!
Das Drehmoment wird größer und größer und nix tut sich. Das ist exakt die selbe Situation als würdest Du stärker und stärker an eine Hauswand drücken.

Drücken allein hat noch nix mit Energie / Arbeit zu tun!

PS: Es gibt sicher selten Momente wo ich mich mit Chief gemeinsam auf den Boden hauen und zu Tode lachen kann - das ist aber nun einer davon.

Die einzige Rettung für Dich wäre es, wenn Du mir im Baumarkt eine Schraube, die schon ein Drehmoment von 50 Nm hat, besorgen kannst.
(Bring sicherheitshalber auch noch eine mit 25 Nm mit - damit man den Unterschied besser sieht)
Dann nehm ich natürlich alles zurück und beginne von vorne mit dem Physikstudium.
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Re: aus einem .pdf sollte es schon sein

Beitragvon McDaniel-77 » Di 20. Mai 2014, 23:27

Hi hier Spacerat,

um mal wieder auf das Thema zu kommen. Von Viaveto weißt du sicher, dass man die Rotverschiebung als Doppler-Effekt verstanden hat, obwohl Edwin Hubble immer darauf bestand bei der Doppler-Interpretation von "scheinbarer" Fluchtgeschwindigkeit zu sprechen.
Aus der Plasma-Physik weiß man, dass Licht praktisch prinzipiell immer ins Rote verschoben wird. EM-Strahlung wird von Materie absorbiert und emittiert, dabei treten Verluste auf, welche zur Rotverschiebung führen.

Bild

Da wir nur einen kleinen Bereich des Universums beobachten können, können wir überhaupt keine Aussagen über das aller Wahrscheinlichkeit nach unendliche Universum machen. Der Hubble-Bubble-Parameter wurde anhand von Cepheiden ermittelt und beschreibt die "scheinbare" Expansionsgeschwindigkeit. Dumm nur, dass diese Cepheiden nur in unmittelbarer Nähe zur Erde oder zur Milchstraße untersucht werden können.
http://www.nasa.gov/images/content/551318main_hs-2011-15-a.jpg

Wiki hat geschrieben:Die Cepheiden sind eine Gruppe der Pulsationsveränderlichen Sterne, bei denen die Schwankungen in der Helligkeit streng periodisch erfolgen. Sie haben besondere Bedeutung für die Astrophysik, weil sie als Indikator für die Leuchtkraft und damit für die Entfernungen von Sternen dienen. Die Cepheiden sind Riesensterne und teilen sich in mehrere verwandte Gruppen.

Hier noch eine Leuchtkurve eines sog. Cepheiden:
Bild
Und gleich drunter die Leuchtkurve eines Pulsars:
Bild
Quelle: Krebsnebel http://inspirehep.net/record/811978/plots

Und hier noch im Video, was so ein Pulsar oder veränderlicher Stern ist:
https://www.youtube.com/watch?v=G4g8uODiK4I&list=UUx21ORfRXSOyaTv7F1wrGPg

Grüße

McDaniel-77
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Re: aus einem .pdf sollte es schon sein

Beitragvon fallili » Mi 21. Mai 2014, 01:15

Spacerat hat geschrieben:BTW.: @fallili: Eine angezogene Schraube hat sehrwohl einen Drehmoment. Die Kraft die beim zusammenhalten der verschraubten Teile wirkt mal Schaftdurchmesser. Dieser ist bei der Wahl der Verschraubung (Mindestzugfestigkeit/Streckgrenze) peinlichst genau zu beachten. Weisst ja: "Nach fest kommt ab."


Die Schraube besteht aus einem Material mit bestimmten Eigenschaften und sie hat einen bestimmten Durchmesser und daher auch Stabilitätsgrenzen.
Und sollte das Drehmoment das über den Schraubenschlüssel angelegt wird einen bestimmten Wert überschreiten - dann wird eben der Kopf abreißen, weil wie Du richtig sagst Streckgrenzen überschritten werden.

Aber das heißt nicht, das die Schraube "ein Drehmoment hat".
Vor allem nicht, wenn man "Drehmoment" mit "Energie" gleichsetzt, wie es hier von Einigen gemacht wird.

Wahrscheinlich kann man alles was mit unterschiedlichen Energiezuständen zu tun hat, auch "mit Energie" und "ohne Energie" kaufen.
Batterien gibt's voll und leer, bei mechanischen Uhren kann die Feder aufgezogen sein oder nicht, ein Liter heißes Wasser ist etwas anderes als 1 Liter kaltes Wasser - ja selbst ein Gewicht könnte man mit unterschiedlicher latenter Energie kaufen - eines das in 20 cm Höhe gelagert wird und eines das 1 m hoch gelagert wird. Den Energieunterschied zwischen den beiden merkst Du sofort, wenn Du sie Dir auf die Zehen fallen lässt.

Wenn also Drehmoment = Energie wirklich gelten sollte, dann müsste es auch Schrauben mit dieser "Drehmomentsenergie" und ohne diese "Drehmomentsenergie" geben.

Und als letztes Beispiel:
Nimm eine festsitzende Schraube - einen waagrecht angebrachten Schraubenschlüssel und auf gleicher Höhe einen Tisch mit Gewichten.
Dann verschieb die Gewichte vom Tisch auf den Schraubenschlüssel (das geht theoretisch reibungsfrei ohne Energieaufwand)
Das Drehmoment erhöht sich und nach Eurer Definition damit auch die Energie. Wo kommt nun diese Energie her? An der potentiellen Energie der waagrecht verschobenen Gewichte ändert sich nichts. Wird damit endlich doch das Perpetuum Mobile erfunden?

Man kann in der Physik bei vielem irren, und man darf auch viele Fehler machen und fehlerhafte Anschauungen haben- aber wer etwas annimmt, wodurch das Energieerhaltungsgesetz ausgehebelt wird - der wird zu Recht nicht mehr ernst genommen.

Fangt also nochmals mit Physik ganz von vorne an.

Für den Anfang reicht Wiki mal schon aus http://de.wikipedia.org/wiki/Drehmoment
Maßeinheit

Die Maßeinheit des Drehmoments im SI ist das Newtonmeter (N m). Mit den Basiseinheiten Kilogramm, Meter und Sekunde gilt:

1 N m = 1 kg m^2 / s^2
Die Einheit der mechanischen Arbeit ist ebenfalls das Newtonmeter. Dennoch sind Drehmoment und Arbeit unterschiedliche physikalische Größen, die sich nicht ineinander umrechnen lassen, weshalb man die Einheit der Arbeit als Joule bezeichnen darf (1 J = 1 Nm ) diejenige des Drehmoments aber nicht. Arbeit wird geleistet, wenn bei einer Bewegung entlang einer Strecke eine Kraft(komponente) parallel zur Bewegung wirkt. Beim Drehmoment wirkt dagegen die Kraft senkrecht zu der durch den Hebelarm gebildeten Strecke. Die Arbeit ist eine skalare Größe. Das Drehmoment ist dagegen ein Pseudovektor.

Dem Satz „Arbeit = Kraft mal Weg“ entspricht hier „Arbeit = Drehmoment mal Winkel“. Um diesen Zusammenhang darzustellen, kann für das Drehmoment als Energie pro Winkel auch die Einheit

1 J / rad

verwendet werden,[5] wobei die Richtung des Vektors dann in Richtung der Drehachse zeigt. Dabei ist rad die Maßeinheit Radiant für ebene Winkel.
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