Was ist eigentlich Gravitation?

Hier werden andere Standardmodelle der Physik kritisiert oder verteidigt

Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 03:22

McDaniel-77 hat geschrieben:in meinem verlinkten Video wird deutlich, dass es eben keine Lichtablenkung durch Schwerkraft gibt. Wo ist das Problem? Auch wenn sich Newton geirrt hat ist das völlig in Ordnung, man muss es nur zugeben können und drüber stehen.

So stellst du dir das vor, dass man einfach einen Vers in Newtons Physik umdichten kann, ohne dass das verheerende Auswirkungen auf den Rest seiner Theorie hätte. Oder meinst du, solange es sich reimt, ist es auch kompatibel? Die gesamte Technik heutzutage basiert nunmal auf Newton, Einstein, Heisenberg und Schrödinger; nach deiner mit Bildchen untermalten Prosa kann man sich leider gar nichts bauen.

McDaniel-77 hat geschrieben:Würden Massen das Licht ablenken, könnten wir keinen einzigen klaren Blick ins Universum werfen, da jeder Stern das Licht aller dahinter liegenden Sterne von uns aus betrachtet nach dem 1/r²-Prinzip ablenken würde.

Was willst du mir vom 1/r²-Prinzip erzählen? Ich habe die Pfade sowohl nach Newton als auch nach Einstein berechnet und bei beiden gibt es einen glasklaren Blick. 1/r² bedeutet nämlich, dass bei linearer Abstandsvergrößerung die Wirkung quadratisch sinkt. Wenn ein Stern 1m Radius hätte, dann wäre der Abstand zum nächsten Stern 3e7m, wenn wir einen Sonnendurchmesser ins Verhältnis zum Abstand Sonne-αCentauri setzen: https://www.youtube.com/watch?v=55pcpTjd3BY&t=1m26s.

Du kannst alternativ dazu auch in Lichtzeit rechnen und einen durchschnittlichen Sternendurchmesser von 5 Lichtsekunden mit dem durchschnittlichen Abstand von 5 Lichtjahren vergleichen. ein Stern im Weltraum ist dann so viel wie eine Sekunde innerhalb eines Jahres. Soviel zum 1/r²-Prinzip!

McDaniel-77 hat geschrieben:Im Röntgen-Licht wird die riesige Plasma-Wolke sichtbar, welche ursächlich für die vermeintlichen Gravitationslinseneffekte verantwortlich ist.

Das Plasma alleine reicht dafür nicht aus. Dazu hätte man bei entsprechend starker Linsenverzerrung durch Plasma auch einen Regenbogeneffekt, den ich nirgendwo sehe.

McDaniel-77 hat geschrieben:Dein Halbwissen, gepaart mit kompletter Ignoranz führt im Endeffekt nur dazu, dass du deinen persönlichen Erkenntnisgewinn verzögerst.

Welche Erkenntnisse? In meiner Welt zählen Rechnungen, die mit den Beobachtungen im Einklang stehen, und solche hast du bisher ja noch keine geliefert. Was sollte ich also groß verpassen?

McDaniel-77 hat geschrieben:Die ganz normale Physik ist überhaupt nicht kompliziert und alle Beobachtungstatsachen lassen sich damit plausibel erklären - es ist immer die EM-WW.

Und wie sollte mir das zum Beispiel helfen, wenn ich eine ballistische Kurve errechnen muss? Soll ich dann die Ladung der Erde und des Projektils verwenden, anstatt der Erdanziehung und der Kugelmasse? Und wenn ich die Position eines Himmelskörpers zu einer gefragten Zeit liefern soll, frage ich meinen Auftraggeber dann nach dessen Ladung?

In dem Fall gleich Konkurs anmelden könnend,

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 20. Jun 2014, 09:18

Das die EM-WW die einzige physikalische Grundkraft ist hat doch nichts mit der Gültigkeit der Formel zur Errechnung ballistischer Kurven zu tun. Bei der Formel handelt es sich doch nur um Mathematik. Die kannst du doch weiter benutzen. Und die Formel ist kein Beweis für die Richtigkeit der ART.
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Feuer mit Fäkalien gelöscht

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 10:54

Vom Hirnbrand gezehrter Chief,

1) gar nicht
2) uninteressant

Bild, Yukterez
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Re: Feuer mit Fäkalien gelöscht

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 11:11

Blödeltroll Chief,

Bild hat geschrieben:Und warum nicht? Es ist bekannt dass die LG in der Nähe der Sonne kleiner wird (Shapiro).
Es muss also eine Sonnenatmosphäre und somit Lichtbrechung geben.

Normalerweise informiert man sich zu einem Thema, bevor man mitredet: http://de.wikipedia.org/wiki/Shapiro-Verz%C3%B6gerung

Bild hat geschrieben:Doch, sehr interessant!

Wenn man nur vorhat abzulenken ist alles interessanter als das eigentliche Thema.

Bild, Yukterez
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Re: Feuer mit Fäkalien gelöscht

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 11:45

Crackbaron Chief,

Erstens:
Bild hat geschrieben:1. Verzögerung durch Sonnenatmosphäre wird als "Zeitdilatation" interpretiert! :lol: :lol: :lol:
http://math.ucr.edu/home/baez/crackpot.html hat geschrieben:2 points for every statement that is clearly vacuous.

Zweitens:
Bild hat geschrieben:2. Normale Lichtbrechung wird zum "Einstein-Effekt" erklärt (und die Messung wurde so manipuliert dass es gerade zu "Einstein" passt :mrgreen: )! :mrgreen:
http://math.ucr.edu/home/baez/crackpot.html hat geschrieben:40 points for claiming that the "scientific establishment" is engaged in a "conspiracy" to prevent your work from gaining its well-deserved fame, or suchlike.


Zusammenzählend,

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Chief hüpft von einem Ast zum nächsten

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 12:25

Themenverfehler Chief,

Chiefs geistiger Vater hat geschrieben:Er selbst sah sich als das einzige deutsche Genie, das gegen ignorante Universitätsprofessoren anzukämpfen hatte. Fotografien, die zeigen, dass die Milchstraße aus Milliarden von Sternen besteht, tat er als Fälschungen reaktionärer Astronomen ab. Dem Einwand, dass sein Weltbild den himmelsmechanischen Berechnungen widersprach, begegnete er, „dass Berechnungen nur vom rechten Weg führen“. Auch Temperaturmessungen des Mondes, die zeigten, dass dessen Oberflächentemperaturen tagsüber weit über 100°C erreichen, fochten ihn nicht an. Einem Kritiker schrieb er: „Entweder Sie glauben mir und lernen, oder Sie werden als der Feind behandelt!“

Dir den Spiegel vorhaltend,

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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon McDaniel-77 » Fr 20. Jun 2014, 13:05

Ja Yukterez,

man kann womöglich eine bestehende Theorie (Newton) retten bzw. weiter verwenden, da sie ja in bestimmten Bereichen (Newton im Sonnensystem) relativ gut funktioniert.

Nein Yukterez,

der Abstand zwischen den Sternen ist immer unterschiedlich:



Yukterez hat geschrieben:1/r² bedeutet nämlich, dass bei linearer Abstandsvergrößerung die Wirkung quadratisch sinkt. Wenn ein Stern 1m Radius hätte, dann wäre der Abstand zum nächsten Stern 3e7m, ...

... in Lichtzeit rechnen und einen durchschnittlichen Sternendurchmesser von 5 Lichtsekunden mit dem durchschnittlichen Abstand von 5 Lichtjahren vergleichen. ein Stern im Weltraum ist dann so viel wie eine Sekunde innerhalb eines Jahres. Soviel zum 1/r²-Prinzip!

Der Abstand zwischen den Sternen verhält sich nicht nach deinem erhofften Verhältnis von einer Sekunde zu einem Jahr - 1 : 30.000.000 !! Oder wie erklärst du dir diese Beobachtungstatsachen?
https://www.eso.org/public/images/eso1242a/zoomable/
Bild
Wie man sieht ist der Abstand von einem Stern zum nächsten nicht im Verhältnis von 1:30.000.000

Yukterez hat geschrieben:Das Plasma alleine reicht dafür nicht aus. Dazu hätte man bei entsprechend starker Linsenverzerrung durch Plasma auch einen Regenbogeneffekt, den ich nirgendwo sehe.
...
Welche Erkenntnisse? In meiner Welt zählen Rechnungen, die mit den Beobachtungen im Einklang stehen,...

Wie willst gerade du einen Regenbogen-Effekt sehen, der noch viel kleiner ausfällt als der angebliche Gravitationslinsen-Effekt, den man schon nirgendwo findet? In der Präsentation von Dr. Ed Dowdye: Solar Gravitation and Solar Plasma Wave https://www.youtube.com/watch?v=CnvOybT2WwU wird doch deutlich gemacht, dass Licht nur in unmittelbarer Nähe zu einem Stern abgelenkt wird. Das hat zwei Gründe:

1. Licht wird an einer Kante gebeugt (Plasma-Oberfläche des Sterns)
2. Licht wird in der Plasma-Atmosphäre eines Sterns oder einer Galaxie zur höheren Dichte hin abgelenkt

Einen Regenbogeneffekt könnte man vielleicht feststellen, wenn man entsprechend weit auseinander liegende Wellenlängen untersucht. Nur ist es so, dass die Absorption auch von der Wellenlänge abhängt. Mit einem Glasprisma kann man sichtbares weißes Licht zu einem Regenbogen aufspalten, das Glasprisma wird beim natürlichen Regenbogen durch Wasser ersetzt. Wasser hat eine deutlich höhere Dichte als Luft, deshalb wird das Licht durch Wasser stark gebrochen - es entsteht ein Regenbogen.

Du sprichst von Rechnungen, die mit der Beobachtung übereinstimmen? Keine Berechnung stimmt mit den Beobachtungen überein, deshalb ist ja deine und die sog. Mainstream-Weltvorstellung falsch. Licht wird eben nicht nach den Berechnung von Newton/Einstein abgelenkt, es findet keine Gravitationswirkung auf Licht statt. Das dürfte niemanden erstaunen, schließlich ist Licht masselos, Photonen sind keine kleinen Kügelchen, sondern nur die EM-WW von einer Elementarladung auf eine andere.

Yukterez hat geschrieben:Und wie sollte mir das zum Beispiel helfen, wenn ich eine ballistische Kurve errechnen muss? Soll ich dann die Ladung der Erde und des Projektils verwenden, anstatt der Erdanziehung und der Kugelmasse? Und wenn ich die Position eines Himmelskörpers zu einer gefragten Zeit liefern soll, frage ich meinen Auftraggeber dann nach dessen Ladung?


Nein Yukterez, du kannst weiterhin die ziemlich gut funktionierende klassische Mechanik zum Berechnen verwenden.
Dass die Ursache für die Gravitation reine EM-WW ist, ändert ja nichts an der mathematischen Beschreibung eines beobachteten Phänomens - dem freien Fall. Anstatt der fiktiven Masse für die Erde und der des Probekörpers, kann man auch die Anzahl der Elementarladungen und den entsprechenden Proportionalitätsfaktor verwenden. Natürlich muss man die sog. Gravitationskonstante durch eine EM-WW-Version ersetzen. Das Ergebnis wären präzisere Rechnungen und vor allem wären sie physikalisch-ursächlich korrekt.

Leider ist es so, dass man mit Scheinkräften auch relativ weit rechnen kann und viele sich am kompletten Blödsinn, der dann dabei heraus kommt gar nicht stören. Urknall, Dunkle Materie, Dunkle Energie, Kernfusion, Schwarzes Loch, Neutrino, Neutronen, Neutronium, Pulsar, Zeitreisen, Längenkontraktion und so weiter, um nur einige Hirngespinste zu nennen.

In meiner Welt zählen Beobachtungstatsachen und keine Rechnungen! Ein Mathematiker kann den größten Schwachsinn mathematisch korrekt beweisen, mit der Realität hat das nur selten etwas zu tun.

Herzliche Grüße

McDaniel-77
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Jan » Fr 20. Jun 2014, 16:28

Jetzt habt ihr Yukterez vergrault.
Wem yuktz?
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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Kurt » Fr 20. Jun 2014, 19:31

Jan hat geschrieben:Jetzt habt ihr Yukterez vergrault.
Wem yuktz?


Wenn euch Simon vorrechnet/aufzeigt wie viel Materie (Sterne/Galaxien usw.) wirklich auf dem Weg zu fernen Galaxien im Weg ist dann werden die Gravitationslinsen wieder zum Leben erweckt.
Diese entstehen nicht durch Gravitation, sondern durch Lichtablenkung an/wegen grossen Senken.
Und diese Senken, ihr Wirkradius, sind in Bezug zu der Ausdehnung ihrer Materie, also dem Bereich in dem das Licht -krumm- wird, sehr gross.

Da ist nichts mit: Licht wird in der Korona rumgebogen, sondern um die ganze Galaxie, bzw. dem Galaxiesuperhaufen.
In diesen Dimensionen findet die Linsenwirkung statt, nicht an Materie(Gas)haltigen Grenzoberflächen.
Denn diese, zweifellos auftretenden Vorgänge, sind in ihrer Grösse verschwindenst gering und vernachlässigbar.


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Re: Was ist eigentlich Gravitation?

Beitragvon Yukterez » Fr 20. Jun 2014, 21:32

McDaniel hat geschrieben:Der Abstand zwischen den Sternen verhält sich nicht nach deinem erhofften Verhältnis von einer Sekunde zu einem Jahr - 1 : 30.000.000 !! Oder wie erklärst du dir diese Beobachtungstatsachen? https://www.eso.org/public/images/eso1242a/zoomable

Noch immer so wie damals: viewtopic.php?p=69263#p69263
Dein Bild ist überbelichtet, genau wie im alten Faden.

McDaniel hat geschrieben:Wie man sieht ist der Abstand von einem Stern zum nächsten nicht im Verhältnis von 1:30.000.000

Sondern zwischen 1:5 und 5:1, oder was? Dann wäre es in der Milchstraße aber ganz schon heiß (:

Einen nächtlichen Blick in den Himmel riskierend,

Yukterez
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