McDaniel-77 hat geschrieben:in meinem verlinkten Video wird deutlich, dass es eben keine Lichtablenkung durch Schwerkraft gibt. Wo ist das Problem? Auch wenn sich Newton geirrt hat ist das völlig in Ordnung, man muss es nur zugeben können und drüber stehen.
So stellst du dir das vor, dass man einfach einen Vers in Newtons Physik umdichten kann, ohne dass das verheerende Auswirkungen auf den Rest seiner Theorie hätte. Oder meinst du, solange es sich reimt, ist es auch kompatibel? Die gesamte Technik heutzutage basiert nunmal auf Newton, Einstein, Heisenberg und Schrödinger; nach deiner mit Bildchen untermalten Prosa kann man sich leider gar nichts bauen.
McDaniel-77 hat geschrieben:Würden Massen das Licht ablenken, könnten wir keinen einzigen klaren Blick ins Universum werfen, da jeder Stern das Licht aller dahinter liegenden Sterne von uns aus betrachtet nach dem 1/r²-Prinzip ablenken würde.
Was willst du mir vom 1/r²-Prinzip erzählen? Ich habe die Pfade sowohl nach Newton als auch nach Einstein berechnet und bei beiden gibt es einen glasklaren Blick. 1/r² bedeutet nämlich, dass bei linearer Abstandsvergrößerung die Wirkung quadratisch sinkt. Wenn ein Stern 1m Radius hätte, dann wäre der Abstand zum nächsten Stern 3e7m, wenn wir einen Sonnendurchmesser ins Verhältnis zum Abstand Sonne-αCentauri setzen: https://www.youtube.com/watch?v=55pcpTjd3BY&t=1m26s.
Du kannst alternativ dazu auch in Lichtzeit rechnen und einen durchschnittlichen Sternendurchmesser von 5 Lichtsekunden mit dem durchschnittlichen Abstand von 5 Lichtjahren vergleichen. ein Stern im Weltraum ist dann so viel wie eine Sekunde innerhalb eines Jahres. Soviel zum 1/r²-Prinzip!
McDaniel-77 hat geschrieben:Im Röntgen-Licht wird die riesige Plasma-Wolke sichtbar, welche ursächlich für die vermeintlichen Gravitationslinseneffekte verantwortlich ist.
Das Plasma alleine reicht dafür nicht aus. Dazu hätte man bei entsprechend starker Linsenverzerrung durch Plasma auch einen Regenbogeneffekt, den ich nirgendwo sehe.
McDaniel-77 hat geschrieben:Dein Halbwissen, gepaart mit kompletter Ignoranz führt im Endeffekt nur dazu, dass du deinen persönlichen Erkenntnisgewinn verzögerst.
Welche Erkenntnisse? In meiner Welt zählen Rechnungen, die mit den Beobachtungen im Einklang stehen, und solche hast du bisher ja noch keine geliefert. Was sollte ich also groß verpassen?
McDaniel-77 hat geschrieben:Die ganz normale Physik ist überhaupt nicht kompliziert und alle Beobachtungstatsachen lassen sich damit plausibel erklären - es ist immer die EM-WW.
Und wie sollte mir das zum Beispiel helfen, wenn ich eine ballistische Kurve errechnen muss? Soll ich dann die Ladung der Erde und des Projektils verwenden, anstatt der Erdanziehung und der Kugelmasse? Und wenn ich die Position eines Himmelskörpers zu einer gefragten Zeit liefern soll, frage ich meinen Auftraggeber dann nach dessen Ladung?
In dem Fall gleich Konkurs anmelden könnend,
Yukterez

, Yukterez
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