Gravitation

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Gravitation

Beitragvon Mordred » Fr 13. Nov 2009, 12:34

Moin zusammen....

Sebastian hat geschrieben:was passiert eigentlich bei diese Theorie, wenn sich die Erde nicht mehr dreht? Gibt es dann keine Gravitation mehr für die Menschen auf der Erde?

Kommt anscheinend darauf an, was man glaubt.
Ich glaube Gravitation ist rotations unabhängig!
Gravitation ist Masseabhängig !
Ich verbinde nun Energie und Materie in einer energetischen Masse. Diese ist dadurch gravitativ !

Gravitation ist energetische Masse (Menge) mal deren Dichte!


HimmelsKörpern ab einer Größe von 40 Kilometern

...lassen sich vielleicht als gravitativ erkennen, ..allerding wirken gravitative Kräfte auch bei 10^- irgendwas.
Der energetischen Selbsterhaltungsmasse eines MX10quants !

Trigemina hat geschrieben:Die einen können alles erklären, jedoch nichts berechnen.

Damit bin wohl ich gemeint.....
Nun frage ich aber mal, ..wenn ich alles erklären kann anhand eines einzigen Teilchens. (MX10)
Oder im Falle der Gravitation einfach mit der Aussage dass jede, selbst die kleinste Masse gravitativ ist.
Und Enregie, Masse und Gravitation somit eine Einheit bilden.
So ist das für mich absolut logisch und ich kann alles, bis hin zu einem swarzen Stern, mühelos erklären.
Muss ich das nun auch berechnen können ?
Muss Logik einer berechenbaren Grundlage entspringen, oder entspringt die Möglichkeit einer Berechnung aus einer Logik heraus ?

"Elektrische und magnetische Kräfte lassen sich im Gegensatz zu Gravitationsfeldern abschirmen.",


Elektrische und Magnetische Felder sind ansich Masselos. (exclusive der Masse der Träger, .also dem MX10 )(deren "Masse" ich natürlich abschirmen kann)(mit einer einfachen Tür "schirme" ich die Masse der MX10quanten von dem draußen ab. Im Raum dunkel, hinter der Tür hell) Tür(Holz) überträgt keine hell- Informationen von den Quanten draußen zu denen im dunklen Raum.)

Womit sollte ich nun ein masseloses Gravitationsfeld abschirmen können ?
Das müsste in jedem Fall Masselos sein, ..denn sobald der "Schirm" Masse besitzt, interagiert er mit dem gravitativen Feld des Probanten.


galaktic32 hat geschrieben:So eine extreme Digitalisierung ( 2teilung ) in :
Die einen ...
Die anderen ...


Probant (Gravitationsfeld A) interagiert mit Schirm (Gravitationsfeld B)
Ergebnis ist C!
Tertium datur

Aber was ist Tertium, die dritte Komponente...

Stellen wir uns mal eine rießige Stahlkugel vor. Nun nehmen wir Kugeln der Größe eines Kugelschreibers (MX10quanten) und reihen sie bis in eine Entfernung von über einem 1 Km auf.

Soweit, sogut, nichts passiert...nun machen wir diese riesige Kugel magnetisch.
Was passiert, ...?
genau!
Der Magnetismus der Riesenkugel wird von einer Minikugel zur Anderen weitergegeben.
Bei Km 0,9995 ist Schluß, und die nächste Kugel ist außerhalb der magnetischen Kraft (Reichweite) der Riesenkugel.
Ersetzen wir nun z.B. Magnetismus mit Gravitation, oder Riesenkugel mit Stern/Planet X ( G=Em x D) ( D wie Dichte)und die Kügelchen mit Quanten (dunkle Energie/Materie, MX10er, Higgsfeld) oder was man auch immer dazu sagen mag,
dann haben wir einen klaren Bezug zur Natur.
Warum sollte dieser Bezug, also der Vergleich Magnetismus zu Gravitation auf einmal so paradox scheinen ?
Wo er doch eine gewisse Logik geradezu aufdrängt ?


Grüsse derweil..
Mordred
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Trigemina » Fr 13. Nov 2009, 23:24

Chief hat geschrieben:In der SRT hängt die Masse von Geschwindigkeit ab, so dass bei schneller Bewegung (freier Fall) sowohl Masse als auch G-Kraft zunimmt. Und die "zurückgewonnene" Energie ist:...


Die Masse ist invariant. Ihre Trägheit nimmt zu, nicht ihre Masse. Es ist zwar nicht falsch von einer relativistischen Massenerhöhung auszugehen, jedoch verleitet sie zu Fehlschlüssen wenn sie mit dem Formalismus der klassischen Mechanik verknüpft wird.

Wenn nun als Argument die aufgrund der hohen Fallgeschwindigkeit erhöhte relativistische kinetische Energie ins Spiel gebracht wird – ob über das neue Konzept der höheren Trägheit oder über das alte Konzept der grösseren relativistischen Masse -, muss die über die ART zu berechnende erhöhte potentielle Energie im Gravitationsfeld berücksichtigt werden, die dem Körper mitgegeben werden muss um ihn auf die gewünschte Höhe zu bringen.

Highway hat geschrieben:Oder die Energieerhaltungssätze. Oh.. Oh... dünnes Eis Highway - dünnes Eis!


Von wegen dünnes Eis. Wäre ja auch zu schön, dieses Perpetuum mobile!

Gruss
Trigemina
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Fr 13. Nov 2009, 23:41

Hallo Trigemina,

schade nun wird es ja doch wieder laenger. Hatten wir uns nicht darauf geeinigt das wir Punkt fuer Punkt vorgehen wollten?

Mir wären prägnante Schilderungen lieber als diese ellenlangen und sich wie eine Lawine ergiessenden Texte.

Was soll ich jetzt schreiben? Sollte ich wieder auf alle Punkte in deinem Beitrag eingehen oder soll ich mich nun entsprechend unserer Abmachung auf einen Punkt konzentrieren. Was willst du ueberhaupt? Kannst du dich nun mal zur Vorgehensweise entscheiden??
Ich werde mich um keinen Punkt herumdruecken, nur wird der Text damit eben wieder laenger, Was solls, ist zwar unbequem aber Kopfschmerzen bekomme ich davon nicht!

Also zuerst einmal zu meinen letzten Beitrag und damit zu den Kreuzprodukten beider Koordinatensysteme ( also x,y,z und x’,y’,z’).

Dagegen habe nicht prinzipiell absolut nichts einzuwenden, solange damit nur eine relative Geschwindigkeit zu einem beliebigen Bezugssystem definiert ist! Klar gelten dazu die kartesischen Koordinaten (x,y,z) keine Frage! Aber wie sieht es damit aus, wenn eben dieser eine Koerper sich zu seinem Bezugssytem gleichzeitig (simultan!) eben mit zwei Geschwindigkeiten bewegt. Exakt dies ist nicht nur bei der Erde sondern auch bei allen Planeten die Realitaet! Sie hat die Winkelgeschwindigkeit um die Sonne von 1,99^-7 rad/s (w1) und ihre Eigenrotation die Winkelgeschwindigket 7,2925^-5 rad/s (w2). Das ist die objektive Realitaet und damit ergeben sich x,y,z fuer w1 um die Sonne und x',y',z' also die gestrichenen Koordinaten fuer w2. Weil das die objektive Realitaet ist ergeben sich auch zwei gleichzeitige Kreuzprodukte und nun wuerde mich Interessieren wie du mit einer Zeitrichtung und nur einem einzigen Zeitmasstab der fuer beide gleichzeitg gilt, das richtige Kreuzprodukt aus beiden errechnest.
Exakt das ist ja der Zusammenhang mit der anderen Definition der Zeit (--> Kapitel 3) der ebenso exakt begruendet ist und die allgemein bekannte Uhrzeit nicht im allergeringsten in Frage stellt oder aendern will.


Diesen Punkt zuerst zu klaeren war doch dein Wunsch, oder? Leider kann ich in deinem Beitrag keinerlei Hinweis fuer eine Bezugnahme darauf entdecken. Also was ist nun? Machen wir weiter wie bisher oder halten wir uns an die Vereinbarung Punkt fuer Punkt abzuklaeren? Entscheide dich!

icabaru hat geschrieben:Wie ist es moeglich Newtons Gesetz als „univeselles Gravitationsgesetz“ zu bezeichen, wenn es nach deiner eigenen Aussage und Meinung der TP nicht die Gravitation, sondern die aus ihren Wirkungen resultierenden Bewegungsformen beschreibt??? Logischerweise ist es doch somit ein Bewegungsgesetz, oder nicht?


Aus Newtons Gravitationsgesetz folgen die Bewegungsgleichungen im Gravitationsfeld.


Ja selbstverstaendlich folgen die Bewegungsgleichungen daraus. Habe ich je etwas anderes behauptet? Aber die Beschreibung eines Gravitationsfeldes und die seiner physikalischen Eigenschaften folgen daraus eben nicht! Oder kannst du die hier eindeutig definieren?

Diese sind abhängig vom

- Feld selbst (also seiner Zentralmasse M)

Eben! Das setzt voraus das du eben dieses Feld bzw. seine Eigenschaften ( Feldradius, konkrete Kruemmung) erst einmal definierst. Wenn etwas unendlich ist kann es nicht gekruemmt sein, ist aber etwas gekruemmt ist kann es nicht unendlich sein! Das die TP von gekruemmten Raum spricht ist doch wohl bekannt. Weil ich aber glaube das man Raum als solchen nicht kruemmen kann, sprechen ich von der berechenbaren Kruemmung der Feldlinien eines Gravitationsfeldes. Warum soll das physkalischer Unsinn sein? Ich behaupte das ist lediglich eine Praezisierung und gebe allerdings zu da schwer mit der TP zu kollidieren.

- vom Abstand zum Gravitationszentrum (seiner Position)

Auch klar 1/r^2 und nach Newton absolut richtig! Nur geht es hier um die Tatsache, dass ich die Korrektheit dieses „Gravitationsgesetzes“ eben bezweifele. Auf Grund dessen erlaube ich mir als ueberheblich frecher Popphysikanfanger darauf hinzuweisen, dass es sich hier um zwei Gravitationszentren handelt! Naemlich dem der Sonne und dem der Erde die miteinander wechselwirken, womit wir erneut bei dem schon angesprochen Punkt G*(M*m/r^2) bzw. der Masse waeren. Mit M und m sind exakt zwei Gravitationszentren definiert und es folgt daraus die Frage was hier miteinander wechselwirkt. Die beiden Koerper bzw. ihre Massen miteinander oder ihre beiden Gravitationsfelder? Es sind immer zwei gleichzeitig  siehe das duale System der Natur!!

- von der aktuellen Richtung und Geschwindigkeit des Probekörpers

Ebenso klar. Nur hat der Koerper eben nicht nur eine Geschwindigkeit! Exakt dies ist einer der entscheidenden Punkte. Seine zweite Geschwindigkeit ist in meinen Gleichungen enthalten in denen der TP eben nicht. Und damit sind wir wieder bei den schon angesprochenen zwei Kreuzprodukten auf die du wieder keinen Bezug nimmst und hiermit erneut ausweichst. Du wolltest doch das ich dich daruf hinweise.

Die bekannte Definition der Geschwindigkeit (SI-Einheit m/s) ist schon 2-dimensional, denn sie setzt sich aus zwei physikalischen Dimensionen naemlich der Laenge in Meter (m) und der Zeit (s) zusammen.


Man kann die Geschwindigkeit [m/s], die sich aus zwei SI-Basiseinheiten zusammensetzt,

Na klar ist doch auch korrekt, aber diese zwei Basiseinheiten sind eben zwei physikalische Dimensionen! Schlag doch mal im Lexikon den Unterschied zwischen raeumlichen und physikalischen Dimensionen nach. Und damit ist doch meine Feststellung korrekt. Was soll also die Haarspalterei? Einerseits sagst du

Mir wären prägnante Schilderungen lieber als diese ellenlangen und sich wie eine Lawine ergiessenden Texte.

Und hier faengst du schon wieder mit so einen Quatsch an und zwingst mich dazu Stellung zu nehmen. Mir macht es ganz sicher keinen Spass jede Kleinigkeit doppelt und dreifach zu erklaeren und darueber nutzlose Pamphlete zu schreiben. Vor allem dann nicht wenn dies sowieso schon klar wie Klossbruehe ist oder zumindest sein sollte!

sowohl als skalar betrachten (nur in eine Raumrichtung -> z.B. x-Achse) oder im dreidimensionalen Raum als Vektoren, die sich in Komponenten aufspalten lassen [v_x, v_y, v_z] und für jede Raumdimension ihren Anteil indizieren.

Mann oh mann! Wie oft soll ich dir denn noch erklaeren, dass mir dies mit dem (autodidaktischen!) Studium der TP und des Gravitationsgesetzes schon bekannt ist, zumal ich mich schon jahrzehntelang mit den Problem beschaeftige!!! Also wird es eben wieder ein langer Text. Du willst es so!
Betrachten kann man alles so oder so, das ist eine Frage der Interpretation und ich habe eine andere dazu um die bzw. deren Unterschiede zur aktuellen hier die Diskussion geht. Ich bestreite doch gar nicht das es aktuell so ist wie du schreibst, aber ich behaupte dass es eine andere Interpretation physikalisch und logisch moeglich ist. Das du dieser Interpretation bzw. deren Logik nach eigener Aussage nicht folgen kannst liegt doch wohl nicht an mir. Damit du dem folgen kannst muss ich es eben bis ins kleinste Detail erklaeren. Also:
Die Sonne hat eine Rotationsachse (Z) weil sie um diese Achse mit ihrer Winkelgeschwindigkeit 2,872126^-6 rad/s rotiert. Gleichzeitig hat sie aber noch die zwei Raumachsen X und Y die ihre Rotationsebene repraesentieren und die Achsen X und Y rotieren also mit der Sonne um ihre Rotationsachse Z. Das sich alle drei zusaetzlich mit 19,41km/s linear im Raum bewegen lassen wir hier aber nicht unberuecksichtigt, weil es die objektive Realitaet ist! Somit bewegt sich die Z achse der Sonne zusammen mit der zusaetzlich um sie rotierenden X- bzw. Y-Achse und der sie umlaufenden Erde mit 19,41km/s im Raum. Daraus ergibt sich Kreuzprodukt Nr.1 fuer das Gravitationszentrum Sonne!
Die X und die Y Achse also das Gravitationfeld der Sonne rotiert mit der identischen Geschwindigkeit und schon ergibt sich eine Geschwindigkeitsdifferenz zur Erde, denn deren Umlaufgeschwindigkeit betraegt ja nur 1,99^-7 rad/s. Da haetten wir ja schon einen Aspekt der Wechselwirkung, den Newton noch gar nicht kannte aber die TP heute sehr wohl und hat dennoch keine Erklaerung dafuer.
Der Skalar der Kraftwirkung des Gravitationsfeldes der Sonne hat also eine Kruemmung und den kannst du in Hoehe der Erdumlaufbahn ebenso exakt nach Newton definieren. Das waere Kreuzprodukt Nr.2 weil die Erde in Bezug auf das Gravitationszentrum Sonne eine Bahngeschwindigkeit hat, die kleinber ist als die Umfangsgeschwindigkeit bei Winkelgeschwindigkeit 2,872126^-6 rad/s x Radius 149,6Mio.km. Deshalb geht es nicht ohne Kreuzprodukt Nr.2, das sich auf die Rotationsachse Z` der Erde bezieht!
Zum Dritten bewegt sich die Erde selbst, also ihre X’- und Y`-Achsen mit ihrer Rotationsgeschwindigkeit von 7,2925^-5 rad/s um ihre Z’-Achse und damit haben wir Kreuzprodukt Nr.3! Und alle 3 Kreuzprodukte sind absolut simultan, womit du fuer alle 3 gleichzeit nur ein und denselben Zeitmassstab zur Verfuegung hast!
Frage: Wie also ergibt sich daraus nun das auf die Erde bezogene resultierende Kreuzprodukt??? Darauf kannst du gar nicht antworten, weil die TP als solche daruf keine Antwort hat und weil sie nach euren Berechnungsverfahren nicht moeglich ist! Natuerlich lasse ich mich da eines besseren belehren, falls ich da unrecht haben sollte. Genau das meine ich, wenn dir immer sage: Reden und behaupten kann man viel, vorzeigen bitte!! Fakten vorzeigen und ich halte sofort den Mund!

Wenn dein Modell wirklich das hielte was du darin zu erkennen glaubst, stünde der grossen Vereinheitluch ja nichts mehr im Weg.


“Mein“ Modell ist es freilich nicht, jedoch vertrete ich es genauso wie Einsteins ART für starke Gravitationsfelder.

Natuerlich weiss ich wie alle anderen auch, dass dieses Modell nicht deines ist und es ist dein gutes Recht es zu verteidigen! Deshalb prallen hier ja so contraere Meinungen aufeinander und es ist ja auch Sinn und Zweck dieses Forums diese Diskussion zu fuehren. Das gleiche Recht wie du nehme ich auch fuer mich in Anspruch und verteidige meine zu dir contraere Interpretation. Deshalb halte ich es fuer sinnvoll zuerst einmal klarzustellen worin die fundamentalen Unterschiede zwischen deiner und meiner Interpretation bestehen.

Nach der Interpretation der TP, die du hier vertrittst, ist die Gravitation eine alleinige Eigenschaft der Materie und ihrer Beschreibung liegt als entscheidend die numerische Groesse der Masse zugrunde, die sich nur mit einer einzigen Geschwindigkeit bewegt oder bewegen kann. Das geht auch klar aus dem schon genannten Kreuzprodukt hervor, weil ihr hier nur mit dem obengenannten Kreuzprodukt Nr.2 rechnet bzw. definiert und die objektiv existenten 2 anderen glatt unterschlagt oder ignoriert. Ich kann wenn du es wuenschst auch noch mehr Unterschiede auflisten, aber dann wird der Text eben noch laenger.

Meine Interpretation der Gravitation als solcher hat mit denen der TP grundsaetzlich gar nichts gemeinsam. Sie unterscheidet sich fundamental davon weil ich direkt auf den Kepplerschen Gesetzen aufbaue und von da an prinzipiell andere Wege gehe als die TP. Um diese Wege zu verstehen musst du eben die TP simpel weglassen und keine Vergleiche mit ihr anstellen, weil beide Interpretationen nicht vergleichbar sind! Meine Aussagen und Berechnungsverfahren basieren auf den real beobachtbaren Bewegungsformen der Planeten und ihren ebenso exakt gemessenen gemetrischen Bewegungsgroessen. Ich arbeit und argumentiere in keinem Fall mit Werten wie „annaehernd“, „nicht zu gross oder nicht zu klein“ oder aehnlichen. Saemtliche Zahlen sind entweder eindeutig bekannte und gesicherte Messwerte oder klar nachpruefbar hergeleitete Groessen und ich halte mich an die anerkannten Regeln der Mathematik.
Auf dieser Grundlage betrachte ich, ich darf doch ebenso wie du oder die TP etwas betrachten, die Bewegungen der Planeten als Doppelkreisel weil erstens sie mehr als eine Rotationsbewegung gleichzeitig und objektiv haben und zweitens die Kreiselgesetze mit der Rotationsdynamik definiert sind. Im Gegensatz zur TP gehe ich grundsaetzlich nicht wie sie von translatorischen Bewegungen aus, die man dort immer mit den Formelzeichen „v“ definiert, sondern generell fuer alle Doppelbewegungen die rotatorische Winkelgeschwindigkeit „w“ zugrundelege, weil die Bewegungen objektiv Rotationsbewegungen sind. Da habe ich abolut gar nichts fantasiert oder erfunden, das sind die absolut exakten Grundlagen wie sie in der realen Natur sind! Es sei denn du oder jemand anderes kann mir hier hieb und stichfest beweisen dass dem nicht so ist. Jetzt schreib mir also zuerst einmal ob ich da wirklich von den objektiven Realitaten ausgehe oder ob das falsch ist.

Ihre Stärken beruhen in der Berechenbarkeit der Energie

OK, wenn das ihre Staerken sind dann wuerde mich interessieren wie man nach den Gesetzen bzw. Berechnungsverfahren die kinetische Energie eines Planeten berechnen kann. Auch ein hoch interessanter Punkt der uns noch eine sehr spannende Diskussion bescheren wird.

und Bewegungsgleichungen von Körpern

Na klar sind das Bewegungsgleichungen, sag ich doch die ganze Zeit oder nicht. Das ist ja nicht die Frage. Die Frage ist ob diese Bewegungsgleichungen unter dem Aspekten simultaner Doppel-bzw. Mehrfachgeschwindigkeiten korrekt sind, denn sie beinhalten pro Gleichung ja nur eine einzige!

und sich entlang seiner Geodäten fortpflanzendem Licht.

Eben, eben. Auch keine andere Meinung!! Aber Geodaeten sind nun einmal kraftwirkungsabhaengig vielfach unterschiedlich gekruemmt. Und exakt diese Kruemmung in Grad pro Laengeneinheit kann die TP weder berechnen noch definieren. Natuerlich gibt es diverse Kruemnmungstensoren (z.B. den Riemanschen, den metrischen oder den Ricci-Tensor). Also wie gross ist nun z.B. der konkrete numerische Wert des metrischen Tensors fuer das Gravitationsfeld der Erde?? Die Gleichung dazu und falls erforderlich den Hamilton-Operator kann ich selbst abschreiben. Ich hab nur keinen blassen Schimmer welche numerischen Groessen man da einsetzen koennte um das auch auszurechnen. Hat die TP dazu genaue Zahlen? Falls ja kannst du ja mal zeigen dass dies moeglich ist. Ich habe schon einige andere Physiker an renomierten Unis danach gefragt, die haben mir entweder gar nicht geantwortet oder mich gebeten solch provokatorische Fragen gefaelligst zu unterlassen. Was bitte daran ist provokatorisch wenn ich als interessierter Popphysiker danach frage welchen numerischen Wert der metrische Tensor des Erdgravitationsfeldes hat. Die TP hat doch die Experten und die entsprechenden Gleichungen und jeder Student lernt doch wie man diese Gleichungen konkret ausrechnen kann. Oder etwa nicht? Folglich duerftest du damit doch gar kein Problem haben! Aber du hast eines und das genau ist die Provokation, weil ich dir das auch noch sage. Du kannst naemlich, ebenso wie die TP, den exakten numerischen Wert des metrischen Kruemmungstensors gar nicht berechnen! Luege ich da etwa? Falls ja und rechne ihn hier bitte vor, dann nehme ich selbstverstaendlich alles zurueck und streue Asche auf mein schuldbeladens Haupt!

Ihre Schwächen beruhen insbesondere auf sehr kleinen Skalen mit der Unverträglichkeit der Quantentheorie, was die Vereinheitlichung sehr schwer macht. Ob der Missing-Link in absehbarer Zeit gefunden wird, bleibt offen.

Selbstverstaendlich richtig und dagegen werde ich auch absolut nichts sagen!

icabaru hat geschrieben:
Trigemina hat geschrieben:Es geht nicht um die Temperaturen, sondern darum, dass du behauptest ohne Erdrotation gäbe es kein Erdgravitationsfeld. Die Wirkung der Rotation ist unbestritten und überlagert sich mit der Gravitation. Sie hebt sich auf der Erdoberfläche nicht auf, da wir sonst schwerelos wären. Die Rotationsbeschleunigung ist hier sehr viel kleiner als die Gravitationsbeschleunigung a_rot = cos(θ)*v²/r und hängt vom Breitengrad ab.

:Im Gegenteil ohne die Erdrotation haette die Erde gar kein Gravitationsfeld!!!


Es kann sein, dass ich dich irgendwo nicht verstehe.

Exakt, das ist so. Aber wenn du das wirklich verstehen willst, so musst du die Vergleiche mit den etablierten Theorien eben fallen lassen und direkt von den Erkenntnissen Kepplers ausgehen. Das bedeutet eine grundsaetzlich und fundamental anderen Ansatz als den von Newton!  siehe oben.

Fortsetzung
Kurt Gerhardt
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Sa 14. Nov 2009, 00:05

Fortsetzung

Und ausweichen tu ich schon gar nicht. Ich gehe auch völlig konform mit deiner Aussage, die Masse sei eine inhärente Eigenschaft der Gravitation


Na gut kleiner Wortdreher (zuerst Gravitation und dann Masse) der kann jeden passieren. Das regt mich nicht auf. Aber ich schliesse daraus, das wir uns mit ganz kleinen Schritten doch etwas naeher kommen. Nur hast du auch das wieder nicht richtig verstanden. Erklaerung:
Das die Gravitation eine inhaerente Eigenschaft der Materie ist bzw. sein soll, ist die aktuell geltende Interpretation der TP. Deshalb gehst du da auch mit.
Ich dagegen sage: Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!! Als Koerper im Sinne von Materie gelten dabei auch allerkleinste Teilchen, nicht nur makroskopisch grosse Koerper. OK? Alle Materie ist, unabhaengig von Aggregatzustand, in Bewegung. Je nach Dichte und Relativgeschwindigkeit ergeben sich real wirksame Inertialkraefte die auf, in und von dieser Materie Wechselwirkungen in Form von Beschleunigungen (Schwerebeschleunigung!) ausgehen. Diese 3 Inertialkraefte sind als Zentrifugal-, Zentripetal- und Corioliskraft bekannt, real existent aber leider oft noch als Scheinkraefte definiert. Alle 3 wirken in rotierenden Inertialssystemen immer gleichzeitig und sind absolut von den rotationsdynamischen Geschwindigkeiten, aber nicht von der Masse selbst(!!), direkt abhaengig. Ihre Resultierenden koennen je nach spezifischen Bewegungsgroessen eines Koerpers sowohl kontraktiv als auch expansiv wirken. Die TP selbst weiss und du ebenso, dass rotierende Inertialsysteme sowohl kollabieren als auch expandieren koennen. Und hier ergibt sich ein weiterer Aspekt zu den Unterschieden unserer Interpretationen der darin besteht, dass die TP nur zwei Bewegungsformen kennt und ich behaupte, dass es eine dritte gibt!

1. Von tanslatorischen Bewegungen (und ich behaupte die kann es in gekruemmten Raeumen nicht geben)
2. Von rotatorischen Bewegungen ( und ich behaupte das es davon mehr als eine fuer jeden Koerper gleichzeitig gibt)
3. Dem fuege ich die Bewegungsform von Kontraktion und Expansion an, weil Inertialsysteme und damit auch reale Koerper kollabieren und expandieren koennen.

und stehe proportional zu ihr (und reziprok quadratisch zur Entfernung) Ich stelle mir vor, die Erde würde (natürlich rein hypothetisch) aufhören sich um ihre eigene Rotationsachse zu drehen. Abgesehen davon, dass ein Tag einem Jahr entspräche und unerträgliche klimatische Auswirkungen mit sich brächten, würde sich schwerkraftmässig nicht sehr viel ändern, da der vom Breitengrad abhängige Anteil der Rotationsbeschleunigung lediglich einen marginalen Anteil hierzu beiträgt. Die Gegenstände auf der Erdoberfläche würden weiterhin eine Gravitationsbeschleunigung von etwa 9.81m/s² erfahren.


Hier stimmen wir grundsaetzlich nicht ueberein. Denn wie ich schon oben angedeutet habe, resultiert die reale Schwerebeschleunigung eben aus Geschwindigkeit. Das ist doch der objektive Stand der Physik ueberhaupt, denn bekanntlich ergeben sich die Beschelunigungen aus V^2/r , w^2*r und aus V*w. Die Kraft als solche ergibt sich erst aus der wirksamen Beschleunigung * die numerische Groesse der Masse. Damit befindet sich die TP die Graviation betreffend in einem klassischen Zirkelschluss! Masse bzw. Materie kann nur Inertialkraefte entwickeln wenn sie sich bewegt und im Universum bewegen sich alle Planeten mit mehr oder weniger grossen Doppel- bzw. Mehrfachgeschwindigkeiten. Die letztlich Resultierende aus den 3 gleichzeitig wirksamen Beschleunigungen ist die real existente Schwerkraftbeschleunigung, aber nicht die Masse! Und diese Beschleunigung kann man mathamtisch absolut korrekt allein aus den Geschwindigkeiten sehr genau berechnen. Das habe ich doch vorgefuehrt wie du in meiner Arbeit lesen konntest. Faellt nun eine dieser realen Geschwindigkeiten weg, so ergibt sich zwingend eine andere Resultierende. Und ohne Eigenrotation wuerde dann ein Planet entweder in die Sonne stuerzen, aus dem Sonnensystem herausfliegen oder mindestens seine Bahnparameter entsprechend den real wirksamen Kraeften aendern, womit Kollisionen mit anderen Planeten die Folge waeren. Und fuer diese Berechnung der Schwerebeschleunigung braucht man eben keine Referenzmasse oder einen Probekoerper und auch nicht die Graviationskonstante. Weil das so ist, kann auch gut begruendet werden, dass nicht wie nach Newton die Massen M und m miteinander wechselwirken, sondern ihre Gravitationsfelder.

Sag mir was ich falsch sehe, resp. korrigier mich was deiner Meinung nach richtig ist.


Eben das mach ich doch! Nur sag mir bitte wie ich etwas so kompliziertes mit praegnanten 3-Zeilern erklaeren soll. Einerseits beschwerst du dich das die Texte so lang sind und andererseits sagst du, dass du nichts verstehst. Also willst du nun das ich etwas erklaere, dann muss ich das so tun dass es auch verstanden wird und das ist eben mit 3-Zeilern nicht moeglich! Die einzige Moeglichkeit die ich sehe besteht darin, dass wir uns eben auf eine schrittweise Vorgehensweise einigen und auf meinen Vorschlag bei den fundamentalsten Definitionen anzufangen bist du nicht eingegangen. Was und wie bitte soll ich dich denn korrigieren wenn du das korrigierte nicht verstehen kannst weil eben die Fundamentalgroessen nicht verstanden sind??

Eben Stichwort „dunkle Materie“! Und was hat die TP bzw. die Astronomie dazu postuliert? Naemlich das es begruendete Zweifel an der Korrektheit des Newtonschen Gravitationsgesetzes gibt und exakt die unterstuetze ich!![/quote]

Das Standardmodell der Kosmologie geht von einer Expansion der Raumzeit aus (dunkle Energie).


Ja natuerlich geht das Standardmodell davon aus. Und exakt darueber haben wir ja auch uns ja auch schon ausgetauscht und das kommt bei mir aber erst im Kapitel 19!!! Und woher wissen wir mit Sicherheit, dass dieses Standardmodell richtig ist? Die TP sagt doch selbst, das eine anerkannte Theorie sofort verworfen wird, wenn sich Effekte ergeben die sie widerlegen oder zumindest begruendbar in Frage stellen. Ist das bei diesen Standartmodel etwa nicht der Fall? Es gibt doch ausreichend Hinweise das da etwas nicht stimmt! Also wrum versucht man die Theorie mit immer neuen Spekulationen zu halten, anstatt sich erst einmal die empirischen und exakt messbaren Realitaeten anzuschauen und nach eventuellen Widerspruechen in der eigenen Theorie zu suchen. Ich halte mich da lieber an die logischen Grundsaetze nach Karl Popper und empfehle dir nochmals sein Werk ueber die "Logik der wissenschaftlichen Erkenntnistheorie"!
Wie soll ich dir etwas plausibel erklaeren, wenn wir immer das Pferd von hinten aufzaeumen? Die allerbesten Mathematiker die es gibt, haben vor den Differntialen und Logarithmen zuerst das kleine 1x1 gelernt! Wie koennten sie Differntialgleichungen verstehen und loesen wenn sie das kleine 1x1 nicht kennen?? Aber du willst eine theoretische Abhandlung verstehen und beurteilen ohne die ihr zugrundliegenden Fundamentalaussagen bzw. Definitionen zu kennen bzw. zu verstehen? Unter diesen Bedingungen kann ich dir gar nichts erklaeren oder korrigieren, weil dies vollig nutzlos und Zeitverschwendung ist! Also was willst du nun, entscheide dich!

Das Universuim dehnt sich danach aus. Somit stösst man mit Newton an eine Grenze, die auch über die ART nur über die postulierte dunkle Materie oder über Milgroms MOND-Theorie (ohne dunkle Materie) erklärt werden kann.


Natuerlich stoesst man an eine Grenze! Aber Grenzen sind dazu da um sie zu ueberwinden!!!! Eben deshalb streite ich mich mit der TP und bin bei weitem nicht der Einzige der den massiven Eindruck hat, dass die TP diese Grenze gar nicht ueberwinden will, sondern die Grenze schuetzt und immer mehr ausbauen will wie den „Eisernen Vorhang“ den es schon einmal gab. Du musst mir nicht das Lied singen, dass sich die aktuellen Erkenntnisse seit Newton bestens bewaehrt haben. Das Lied kennen alle! Aber eben diese Erkenntnisse sind 300 Jahre alt!! Und weil man an eben diese Grenze stoesst ist das Anlass genug die fundamentalen Ansaetze zu ueberpruefen und eventuell physikalisch und logisch korekkte neue Wege zu gehen! Sollte ich auf Grund dessen, dass du offensichtlich nicht bereit bist dich in neue Ansaetze hineinzudenken vermuten, dass du gar nicht willst, dass diese Grenze irgendwann ueberwunden wird?? Oder willst du das eventuell sogar aktiv verhindern helfen? Auch hier ergibt sich erneut die Frage fuer mich, was du ueberhaupt willst??

Um die numerische Groesse der Masse zu definieren, muss man also zuerst einmal M berechnen und die dazu geltende Formel kann man in jedem Lehrbuch der Physik nachlesen und abschreiben.

Diese Formel lautet abgeschrieben(!) und stammt nicht von mir(!)
M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2



Wenn man die Formel richtig abschreibt, muss eine Klammer für den Nenner gesetzt werden:

M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2)


Mit dieser Formel erhalte ich die Sonnenmasse M=1.989e30kg mit der Umlaufzeit eines Jahres (in Sekunden) und dem durchschnittlichen Bahnradius der Erde um die Sonne (in Meter).


Zuerst einmal bin ich ganz schoen erstaunt darueber, dass du mir noch nicht einmal zutraust richtig abschreiben zu koennen. Entschuldige bitte, soll ich nun lachen oder gaehnen?? Zum zweiten wuerde mich interessieren wo die Regel der Mathematik steht, dass man den Nenner eines Bruches in Klammer setzen muss. Da hab ich offensichtlich eine Bildungsluecke! Also bitte wo steht das? Vielleicht kann mir da auch jemand anderes auf die Spruenge helfen?
Drittens habe ich nochmals verschiedene Physik und Fachbuecher (deutsche, also meine, spanisch bzw. englichsprachige aus hiesigen Unibibliothek) zur Gravitation gewaelzt und finde ueberall die identische Gleichung ohne Klammer dargestellt.
Und viertens habe ich mir erlaubt deinen Kommentar mit Gleichung meinen Freund und Nachbarn zu zeigen und ihn gefragt ob er mir diese Klammerregel erklaeren kann. Der ist fast von Stuhl gefallen vor Lachen und mich gefragt wer mir solchen Unsinn weiss machen will! Ich geh mal davon aus, dass der nicht gerade der duemmste ist, denn der ist Dr. Dipl. Ing. der Elektrotechnik und hat an der ETH (Eidgenoessische Technische Hochschule, Zuerich) studiert und promoviert und arbeitet fuer ABB an der Entwicklung technologischer Kernkraftwerkskomponenten. Lassen die in ihre Entwicklungsabteilung ueberhaupt Leute rein, welche die Grundlagen der Mathematik nicht beherrschen??

Für deine zum Teil deftigen Verbalinjurien wie



Jetzt kommen wir ohne jede Ueberheblichkeit ins physikalische Kabarett! Geht es eigentlich noch lachhafter?

Wirklich genial!!! Ich glaube ich traue meine Augen nicht und falle fast vom Stuhl vor lachen!!

Und exakt diesen mathematischen Schwachsin liefert auch dein Kollege Hammer Kruse

Du traust dich naemlich nicht diesen haarstraeubenden Unsinn hier vorzurechnen, weil ich dich erst auf diesen Unsinn hingewiesen habe und du stellst richtig fest das es wirklich Unsinn ist. Aber es ist erstens nicht mein Unsinn sondern der Newtons bzw. der TP und damit deiner!![/
quote]

Also zuerst einmal nehme ich kein Wort davon zurueck! Das halte ich auch unter meinen Echtnamen voll aufrecht! Interessant in diesen Zusammenhang waere dein Echtname anstatt Trigemina. Haste da etwa Angst?
Zweitens habe ich das von gut bekannten Relativisten, wie z.B. Hammer Kruse u.a., gelernt und ich bin im allgemeinen sehr lernwillig. Mich wundert nur wie Harald und Herr Kemme z.B. so ruhig bleiben koennen. Darum beneide ich beide wirklich, aber sie koennen beide ein Lied davon singen mit was fuer „Verbalinjurien“ sie konfrontiert werden und ich in anderen Foren (Quanten.de, Physiker Board etc.) ebenso. Dazu gibt es noch andere Foren in denen Kritiker der TP mit noch weit schlimmeren „Verbalinjurien“ konfrontiert werden. Dagegen sind wir hier die reinsten Hoeflichkeitsfanatiker!!
Und schlieslich hast du doch selbst gesagt das du den verlinkten Text gelesen hast. Und wenn du da nicht so derb gelogen hast, so muesstet du auch gelesen haben was da am Schluss steht. Offensichtlich nicht, deshalb kopier ich es hier ein

Deine Frage:
Muss ich jetzt nach dieser Drohung mit Beleidigungen rechnen?


Meine Antwort:
Nein eine Drohung soll das auf keinen Fall sein und auch nicht als solche verstanden werden!! Du solltest dies als sachliche Feststellung einer Tatsache verstehen. Deshalb musst auf keinen Fall mit irgendwelchen Beleidigungen rechnen, weil ich daran nicht das geringste Interesse habe. Aber bissigen Sarkasmus kann ich mir dennoch nicht verkneifen und den muss die TP schon vertragen. Denn ich greife nicht dich persoenlich an sondern die TP als deren Stellvertreterin du hier neben Maser dankenswerterweise fungierst. Deshalb habe ich an persoenlichen Angriffen, nochmals eindeutig betont, absolut keinerlei Interesse!!

Also immer schoen locker bleiben und nicht alles so verbissen sehen. Sonst macht doch ganze keinen Spass mehr und gerade den hast du mir doch freundlicherweise so herzlich gewuenscht.

solltest du mit solchen Anfängerfehlern (die an sich nicht so tragisch wären) wenigstens nicht immer eine solch grosse Klappe haben.


Schoen! Also du willst von mir Anfaenger, der solche Anfaengerfehler, macht etwas erklaert haben und schreibst, dass ich dich korrigieren soll. OK, das will ich gerne tun und bin stolz daruf, dass eine so hochgebildete Akademikerin ueberhaupt etwas von mir erklaert haben will! Aber den Ball spiele umgehend zurueck und erwarte im Gegenzug was meine Anfaengerfehler konkret sind bzw. worin sie bestehen. Ist da die Klammerregel der Mathematik auch dabei? Die interessiert mich sehr, damit ich kuenftig mich damit an die Verfasser der Lehrbuecher beschwerdefuehrend wenden kann.
Und was die grosse Klappe betrifft bin ich sehr erfreut, dass du dies so siehst. Die grosse Klappe habe ich wirklich. War das nicht schon bei der ersten Antwort klar? Aber trotzdem danke fuer das Kompliment, denn wenn ich eines in der jahrelangen Auseinandersetzung mit Relativisten und der TP gelernt habe, dann das! Jeder der sich auf solche Diskussionen mit der TP bzw. ihren Vertretern einlaesst, ist ohne grosse Klappe schon von vornherein veraten und verkauft! Ohne grosse Klappe hat man da nicht die geringste Chance!

Bis hierher sollte es vorerst mal reichen.
Glaub ich auch.

Gruesse Kurt Gerhardt
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Re: Gravitation

Beitragvon Trigemina » Sa 14. Nov 2009, 00:58

Hallo Kurt

Zuerst einmal bin ich ganz schoen erstaunt darueber, dass du mir noch nicht einmal zutraust richtig abschreiben zu koennen. Entschuldige bitte, soll ich nun lachen oder gaehnen?? Zum zweiten wuerde mich interessieren wo die Regel der Mathematik steht, dass man den Nenner eines Bruches in Klammer setzen muss.



Gut, Punkt für Punkt. Dieser erscheint mir momentan Priorität zu haben. Zwischen

M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2 (falsch)

und

M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2) (richtig)

besteht ein grosser Unterschied. Es macht etwas aus, im ASCII-Code den Nenner in eine Klammer zu packen, da sich sonst falsche Resultate ergeben. Hier haben wir ja kein LaTex für die symbolische Darstellung von Gleichungen mit Bruchstrichen zur Verfügung. Ich habe es nachgerechnet und komme ohne Probleme auf die richtige Sonnenmasse, was du ja bezweifelst, oder besser gesagt schlichtwegs nicht zustande kriegst. Ob sich dein Freund halbtot lacht oder nicht, ändert nichts an der Richtigkeit einer unbedingt erforderlichen Klammer wenn der Nenner nicht symbolisch als Bruch dargestellt werden kann.

Oder gibt bei dir 6 / 2 * 3 = 9 dasselbe wie 6 / (2*3) = 1?
Wieso schaffe ich es auf die richtige Sonnenmasse zu kommen, während du das nicht schaffst und den Newton zusammen mit Kepler zum Teufel jagst?

Wieso rechnest du es nicht einfach aus? Übrigens sind Multiplikationen und Divisionen hierarchisch gleich. Ohne Klammer bezieht sich die Division lediglich auf die nachfolgende Variable.

Gruss

P.S. Kannst du eigentlich mal einen so offensichtlichen Fehler wie diesen eingestehen oder geht das gegen deine Würde?
Trigemina
 
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Re: Gravitation

Beitragvon Kurt Gerhardt » Sa 14. Nov 2009, 04:00

Hallo Trigemina,

ich glaube jetzt sind wir auf einem guten Weg.

Gut, Punkt für Punkt. Dieser erscheint mir momentan Priorität zu haben. Zwischen

M = 4 * Π^2 * r^3 / G * T^2 (falsch)

und

M = 4 * Pi^2 * r^3 / (G * T^2) (richtig)

besteht ein grosser Unterschied. Es macht etwas aus, im ASCII-Code den Nenner in eine Klammer zu packen, da sich sonst falsche Resultate ergeben. Hier haben wir ja kein LaTex für die symbolische Darstellung von Gleichungen mit Bruchstrichen zur Verfügung. Ich habe es nachgerechnet und komme ohne Probleme auf die richtige Sonnenmasse, was du ja bezweifelst, oder besser gesagt schlichtwegs nicht zustande kriegst. Ob sich dein Freund halbtot lacht oder nicht, ändert nichts an der Richtigkeit einer unbedingt erforderlichen Klammer wenn der Nenner nicht symbolisch als Bruch dargestellt werden kann.


Gut wenn das so gemeint ist, will ich anerkennen dass dies ein Fehler ist, denn von einem ASCII-Code habe ich noch nie etwas gehoert. Und das wir kein LaTex hier haben ist auch klar. Auch kein Zweifel das du die Sonnenmasse so korrekt berechnen kannst ist klar, aber da sind ja gleich mehrere Referenzmassen (die Planeten) gegeben. Nur haben z.B. Merkur und Venus eben keinen Mond und damit keine Referenzmasse womit diese Formel unbrauchbar ist.

Oder gibt bei dir 6 / 2 * 3 = 9 dasselbe wie 6 / (2*3) = 1?


OK. Bei der Schreibweise 6 / 2 * 3 waere ich nie und nimmer auf die Idee gekommen daraus 9 zu erhalten, sondern mit Sicherheit 1 wie du. Wie da jemand auch ohne Klammer auf so ein Resultat kommen kann, ist fuer mich nicht nachvollziehbar und prinzipiell raetselhaft.
Gleichzeitig moechte ich betonen, dass die Klammer als solche Nebensache ist! An der Aussage in der Sache aendert sich damit nichts, dennn wenn das in LaTex geschrieben ist, faellt ja die Klammer weg.

Wieso schaffe ich es auf die richtige Sonnenmasse zu kommen, während du das nicht schaffst und den Newton zusammen mit Kepler zum Teufel jagst?


Du kommst nach Newton auf die richtige Sonnenmasse und ich ebenso weil sie eben mit den Planeten die erforderlichen Referenzmassen hat. Aber Merkur und Venus haben die eben nicht! Siehe oben. Das ist nicht der Grund weshalb ich Newton ablehne, sondern weil man nach Newton nur Wirkungen der Gravitation und die daraus resultierenden Positionen beschreiben kann, aber Gravitationsfelder und ihre physikalischen Eigenschaften nicht! Und Keppler jage ich auf gar keinen Fall zum Teufel, sondern im Gegenteil sind seine Gesetze das Fundament auf denen ich meine Interpretation aufbaue und begruende!! Auch das habe ich deutlich geschrieben.

P.S. Kannst du eigentlich mal einen so offensichtlichen Fehler wie diesen eingestehen oder geht das gegen deine Würde?


Doch ich kann offensichtliche Fehler eingestehen und habe das auch schon dir gegenueber 2mal getan. Hast du das vergessen? Das geht nicht gegen meine Wuerde, weil weder ich noch sonst jemand fehlerfrei ist!

Gruesse Kurt Gerhardt
Zuletzt geändert von Kurt Gerhardt am Sa 14. Nov 2009, 14:40, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 14. Nov 2009, 11:15

Beiträge in Diskussionsforen werden in einer bestimmten Sprache geschrieben und dienen der Kommunikation und sollten eigentlich darauf zielen, dass sie am anderen Ende des Übertragungskanals verstanden werden können. Grundlagen einer solchen Verständigung sind die Einhaltung bestimmter sprachlicher Sitten, die ungefähre Übereinstimmung von Begriffsinhalten und auch die Anwendung einer Sprache, welche dem Gegenstand, hier Physik, gerecht wird. Es sollte klar sein, dass anderswo und in anderen Gesellschaftssystemen auch eine andere "Wissenschaft" und vor allen Dingen eine andere "Physik" betrieben wird. Die Konzepte können dann nicht ohne chaotische Wirkungen einfach miteinander gemixt werden. In Firmen heißt es dann "Hier machen wir es aber so Punkt", da es nun einmal keinen Viertakt-Motor gibt, dessen Kurbelwelle gleichzeitig links- und rechtsherum läuft. Somit wird der nachfolgende Beitrag von "Kurt Gerhardt" als grenzwertig in der Verständigung eingestuft und würde vermutlich hierzulande - wäre er in einer Physikklausur geschrieben - nicht unter 100 Fehlern eine Bewertung finden.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!!

Dann wären wir wiederum beim Thema, was früher da war, die Henne oder das Ei. Aussagen der Art, "dies war immer so" und "das gilt für das gesamte Universum" und "so war und ist es mit der Materie", sind eigentlich immer ohne jegliche Grundlage und somit rein sprachlich formuliert, d.h. ohne Substanz, zu sehen und zu beurteilen. Materie entsteht ständig und existierende Materie müsste irgendwann entstanden sein. An dieser Stelle setzt dann die Verwendung von Modellvorstellungen ein, die flächendeckend auf Fragen in diesem Zusammenhang Antwort geben. Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt, dann bitte ich, doch einmal die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen, d.h. es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird, d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:Alle 3 wirken in rotierenden Inertialssystemen immer gleichzeitig und sind absolut von den rotationsdynamischen Geschwindigkeiten, aber nicht von der Masse selbst(!!), direkt abhaengig.

Hatten wir nicht einmal gelernt, dass die Zentrifugalkraft nach F_Z=m*v^2/r berechnet wird, d.h. die Zentrifugalkraft ist sowohl von der Umfangsgeschwindigkeit als auch von der Masse abhängig. Dies kann auch anschaulich gut verstanden werden. Die Zentrifugalkraft ist die Gegenkraft zur Zentripetalkraft. Wenn ein Fußballspieler den Ball im Kreis bewegen will, dann kickt er ihn immer von der Außenseite des gedachten Kreises an, dies wäre die Ausübung der Zentripetalkraft. Gleichzeitig merkt man es an der Zehenspitze, dass der Ball welcher aus seiner Bewegungsrichtung gebracht werden soll, aufgrund seiner Massenträgheit eine Gegenkraft auf den Fuß ausübt, dies wäre die Zentrifugalkraft, wenn es um die Herstellung einer Kreisbewegung des Balles um einen gedachten Mittelpunkt geht. Diese Zentrifugalkraft ist umso größer, je größer die Masse des Gegenstandes ist, der eine Kreisbewegung ausführen soll. Insofern hängt die Zentrifugalkraft durchaus von der Masse ab.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:Von tanslatorischen Bewegungen (und ich behaupte die kann es in gekruemmten Raeumen nicht geben)

Die Fehlerrate ist hoch: "tanslatorisch". Was sind gekrümmte Räume? Auch bitte einmal eine Definition beifügen, wenn ein solcher Begriff verwendet wird. Dann zum anderen, warum sollte es in einem gekrümmten Raum keine geradlinige Bewegung geben. Eine geradlinige Bewegung ist eindimensional und ein Raum ist dreidimensional. Deine Aussage wäre vergleichbar mit der Aussage, dass es auf einer Kugeloberfläche nur Krummes geben könne und diese Aussage würde in Frage gestellt, wenn man zwei Dimensionen darunter ginge und einen Punkt betrachten würde. Wenn man eine Raumkrümmung per Gravitationskraft um ein Zentrum annehmen würde, z.B. Gravitationsfeld um einen Himmelskörper herum, dann könnte man innerhalb eines solchen konzentrischen Gravitationsfeldes eine geradlinige Bewegung fliegen, das geht heutzutage alles mit Mess- und Regeltrechnik, wenn der Flugkörper geringstfügig von der geradlinigen Bahn abweicht, wird sofort korrigiert, das ist wie bei der Raumtemperatur und dem Thermostaten.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:Von rotatorischen Bewegungen ( und ich behaupte das es davon mehr als eine fuer jeden Koerper gleichzeitig gibt)

An dieser Stelle kommt die Unterscheidung zwischen Nahbereich und Fernbereich. Wer chaotisieren möchte, wird sagen, dass jeder Körper von 10^100 Bewegungen gekennzeichnet ist. Wer sagt, dass es sich bei der Physik um eine Wissenschaft von den Menschen für den Menschen handelt, der sagt, dass sich ein (menschlicher) Körper in Ruhe befindet, wenn er vor seinem PehZeh am Schreibtisch hockt. Alle anderen theoretisch vorhandenen Bewegungen werden ausgeblendet, weil sie ohne Belang für den Menschen sind und nur in sehr speziellen Aufgabenstellungen zum Tragen kämen.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:Dem fuege ich die Bewegungsform von Kontraktion und Expansion an, weil Inertialsysteme und damit auch reale Koerper kollabieren und expandieren koennen.

Man wird sicherlich noch viele weitere Bewegungen hinzufügen können, z.B. die chaotische Bewegung oder die sich nach Wahrscheinlichkeiten zusammensetzende Bewegung oder die dimensionsüberschreitende Bewegung, der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt. Nur es gibt bestimmte mathematisch-physikalische Konzepte, mit deren Hilfe sich konkrete physikalische Phänomene - z.B. Planetenbewegung - berechnen lassen und man fängt erst dann an, neue Strukturen einzuführen, wenn es zwingend notwendig ist.
Kurt Gerhardt hat geschrieben:
Hier stimmen wir grundsaetzlich nicht ueberein. Denn wie ich schon oben angedeutet habe, resultiert die reale Schwerebeschleunigung eben aus Geschwindigkeit. Das ist doch der objektive Stand der Physik ueberhaupt, denn bekanntlich ergeben sich die Beschelunigungen aus V^2/r , w^2*r und aus V*w. Die Kraft als solche ergibt sich erst aus der wirksamen Beschleunigung * die numerische Groesse der Masse.

Das ist wiederum der alte Relativisten-Fehler. Physikalische Sachverhalte ergeben sich nicht aus mathematischen Formeln! Ein bestimmtes physikalisches Phänomen existiert in der realen Umwelt und wird durch mathematische Formeln beschrieben, d.h. die mathematische Formel ist nicht Ursache der Beschleunigung. Wenn eine Kreisbewegung durch die Formel für die Kreisbeschleunigung: a_k=v^2/r beschrieben wird, dann stecken da keine Aussagen über die Ursache dieser Bewegung drin, sondern die per Formel beschriebene Bewegung beruht auf Mechanismen aufgrund der Bewegung von Massen, bei der - unter Absehung der Details solcher Kausalketten von Massenbewegungen - zum Schluss die angesprochene Formel der Kreisbeschleunigung heraus kommt. Will man nicht nur die Bewegung, sondern auch die real wirkende Kraft betrachten, dann wird mit der Masse multipliziert, wie du es angegeben hast.

mfg
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 14. Nov 2009, 12:01

Hallo Herr Kemme,

An dieser Stelle setzt dann die Verwendung von Modellvorstellungen ein, die flächendeckend auf Fragen in diesem Zusammenhang Antwort geben. Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt, dann bitte ich, doch einmal die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen, d.h. es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird, d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.


es ist richtig, dass bei Schall keine Materie von einem Ort zum anderen transportiert wird. Trotzdem gibt es den Schall ohne Materie nicht. Es handelt sich hier also nicht um ein nichtmaterielles Phänomen.

Gruß

Sebastian
Zuletzt geändert von Sebastian Hauk am Sa 14. Nov 2009, 12:20, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gravitation

Beitragvon Sebastian Hauk » Sa 14. Nov 2009, 12:08

Hallo Kurt Gerhardt,

OK. Bei der Schreibweise 6 / 2 * 3 waere ich nie und nimmer auf die Idee gekommen daraus 9 zu erhalten, sondern mit Sicherheit 1 wie du. Wie da jemand auch ohne Klammer auf so ein Resultat kommen kann, ist fuer mich nicht nachvollziehbar und prinzipiell raetselhaft.


also so rätselhaft ist das Ergebnis mit der 9 nun auch wieder nicht. Es wird hier einfach von links nach rechts gerechnet. Wobei es eine feste Regel ist bei einem Bruchstrich, das was unter dem Bruchstrich steht, als eine Einheit zu betrachten. Aus diesem Grund würde ich dann auch bei so einem Fall eine Klammer bevorzugen oder als Zeichen für geteilt : als Symbol verwenden.

Gruß

Sebastian
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Re: Gravitation

Beitragvon Gerhard Kemme » Sa 14. Nov 2009, 13:01

Sebastian Hauk hat geschrieben:Hallo Herr Kemme,

An dieser Stelle setzt dann die Verwendung von Modellvorstellungen ein, die flächendeckend auf Fragen in diesem Zusammenhang Antwort geben. Wenn du schreibst, dass es ohne Materie keine Bewegung gibt, dann bitte ich, doch einmal die Schallwellen zu betrachten, die sich auch fortpflanzen, ohne dass sich Teilchen mit 333m/s durch den Raum bewegen, d.h. es gibt also irgendwelche Energietransporte mit bestimmten Geschwindigkeiten, bei denen keine Materie transportiert wird, d.h. auch nichtmaterielle Phänomene erfüllen den klassischen Begriff einer Geschwindigkeit.


es ist richtig, dass bei Schall keine Materie von einem Ort zum anderen transportiert wird. Trotzdem gibt es den Schall ohne Materie nicht. Es handelt sich hier also nicht um ein nichtmaterielles Phänomen.


Das eigentlich Phänomen ist nach meinem Kenntnisstand nichtmaterieller Natur und es bewegt sich doch mit einer bestimmten Geschwindigkeit. Die Aussage, dass Schall irgendeinen Zusammenhang mit Materie hätte, wäre so bedeutsam wie die Aussage, dass die Geschwindigkeit eines 100-m-Läufers nicht ohne die Pflanzenwelt denkbar wäre. Aber so kann man herrlich hin und her disputieren, wenn die Vorlage Eindeutigkeit vermissen läßt:
Die Gravitation selbst ist an die Existenz von Materie gebunden, weil es ohne Materie nichts, also keine mehr oder weniger grossen Koerper, gibt, was sich bewegen koennte!!

Allgemein wären mir generalisierende Aussagen etwas suspekt und es käme meines Erachtens immer auf das Wesentliche einer Sache an. Aber irgendwo existiert in unserer Seinsumgebung irgendwie "immer" ein Zusammenhang mit jedem, herauszuheben wäre dann das Bedeutsame, das Wesentliche.

mfg
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