Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Mo 13. Okt 2014, 10:01

@spacerat
Das ist halt das Wesen unterschiedlicher Bezugsysteme, dass sich dann in einem etwas mit "schwups" und im andern mit "schwabbel" bewegt.

Du kannst Dich also nur beim Licht (und elmag. Strahlung im Allgemeinen) beschweren, dass dieses sich nicht daran hält und in allen Bezugssytemen mit der Geschwindigkeit "schwabbel" bewegt.

Und wenn man immer nur die Geschwindigkeit "schwabbel" misst gibt es nur 2 Reaktionsmöglichkeiten:
1) Interessiert mich nicht - die Messungen sind falsch
2) Bei der Bewegungsgleichung v = x/t muss irgendwas mit x und t passieren
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mo 13. Okt 2014, 10:10

fallili hat geschrieben:@spacerat
Das ist halt das Wesen unterschiedlicher Bezugsysteme, dass sich dann in einem etwas mit "schwups" und im andern mit "schwabbel" bewegt.

Du kannst Dich also nur beim Licht (und elmag. Strahlung im Allgemeinen) beschweren, dass dieses sich nicht daran hält und in allen Bezugssytemen mit der Geschwindigkeit "schwabbel" bewegt.

Und wenn man immer nur die Geschwindigkeit "schwabbel" misst gibt es nur 2 Reaktionsmöglichkeiten:
1) Interessiert mich nicht - die Messungen sind falsch
2) Bei der Bewegungsgleichung v = x/t muss irgendwas mit x und t passieren


3) Man interpretiert das Gesehene/Gemessene falsch und kommt zu Trugschlüssen....
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mo 13. Okt 2014, 10:42

Hannes hat geschrieben:Spacerat,
Daraus Folgt, dass Bewegungen die Zeit ansich beeinflussen. Wenn man Zeit es gibt unendlich viele Uhren.als das definiert, was die Uhr anzeigt, trifft das zu, andernfalls halt nicht.

Es gibt unendlich viele Uhren. Nach deiner Meinung auch soviele Zeiten.
Du musst genau sagen, welche Uhr Du meinst. Meinst du die bewegte oder die unbewegte, die mit 0,5 c bewegte oder die mit c bewegte Uhr ?
Dann musst du noch genau dazusagen relativ zu was die Uhr bewegt sein soll.


Und das reicht immer noch nicht, denn die Uhr richtet sich in ihrem Gang nicht nach... "relativ zu was die Uhr bewegt sein soll", sondern nach den Umständen die da herrschen an denen die Uhr gerade ist, sich also gegen dieses einen Ort bewegt oder auch nicht.
Das bestimmt den Gang der Uhr, nicht irgendwelche Festlegungen als bewegt/ruhend/relativ bewegt.

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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Mo 13. Okt 2014, 11:05

Kurt hat geschrieben:Und das reicht immer noch nicht, denn die Uhr richtet sich in ihrem Gang nicht nach... "relativ zu was die Uhr bewegt sein soll", sondern nach den Umständen die da herrschen an denen die Uhr gerade ist, sich also gegen dieses einen Ort bewegt oder auch nicht.
Das bestimmt den Gang der Uhr, nicht irgendwelche Festlegungen als bewegt/ruhend/relativ bewegt.
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Dann ist es aber auch egal ob sich die Uhr "gegen diesen Ort bewegt". An jedem Raumpunkt herrschen dann Bedingungen die den Gang der Uhr festlegen.
Bewegt man die Uhr von A nach B ist es daher egal wie schnell - die entsprechend gebrauchte/vergangene Zeit setzt sich nur aus der "Summenzeit" der "Ortsumstände" auf dieser Strecke zusammen.
Durchaus ein erlaubtes Konzept - nur schade dass es nicht mit der Realität zusammenpasst.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Hannes » Mo 13. Okt 2014, 13:08

Spacerat,
Für mich ist Zeit aber ganz was anderes, nämlich etwas, was unbestechlich und nicht beeinflußbar, dabei unabhängig von jedweder Bewegung voranschreitet.

Für mich auch.
Der Lauf einer Uhr kann sich ändern, die Zeit aber nicht.
Wenn die SRT die Zeit infrage stellt, stellt sie gleichzeitig ihr eigenes Postulat der "konstanz der LG" infrage. Denn die Geschwindigkeit ist v= m/sec.
Wenn sich daher die Sekunde ändern würde, würde sofort eine andere LG herauskommen.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Mo 13. Okt 2014, 13:30

Für völlig verblödet sollte man Wissenschaftler nicht halten - dass sich die Längen auch ändern müssen ist denen schon klar.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon fallili » Mo 13. Okt 2014, 13:46

@spacerat
Eine Lichtuhr, die sich auf einen zu- oder wegbewegt ist nicht uninteressant, weil man logischerweise ja erst dann was sieht wenn das Licht das Auge erreicht.
Und da spielen der Zeitablauf bei der Lichtuhr und die Laufzeiten des Lichts eine Rolle und die SRT sagt da tatsächlich etwas anderes aus, als wenn man es nur "klassisch" betrachtet.
Neben anderem war ja genau das auch das Thema meines "Wie lange leuchtet ein Laserponter" Threads.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Kurt » Mo 13. Okt 2014, 15:19

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Und das reicht immer noch nicht, denn die Uhr richtet sich in ihrem Gang nicht nach... "relativ zu was die Uhr bewegt sein soll", sondern nach den Umständen die da herrschen an denen die Uhr gerade ist, sich also gegen dieses einen Ort bewegt oder auch nicht.
Das bestimmt den Gang der Uhr, nicht irgendwelche Festlegungen als bewegt/ruhend/relativ bewegt.
Kurt


Dann ist es aber auch egal ob sich die Uhr "gegen diesen Ort bewegt".

Eben nicht!.
Bewegt man die Uhr gegen -diesen Ort- dann ergeben diese Ortsumstände ein anderes Verhalten, die Atome schwingen dann langsamer.
Dieses Verhalten von Materie kann dazu verwendet werden den -Nullbezug- des Trägers zu bestimmen/erkennen.


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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Jondalar » Mo 13. Okt 2014, 16:54

Highway hat geschrieben:
Senkrecht fällt etwas, wenn das Differential dy/dx über alle Grenzen hinaus wächst. Das ist im Bezugssystem Erde, auch bei von Bäumen herunterfallenden Blättern wie auch Regentropfen, der Fall. Wenn das Differential nicht über alle Grenzen hinausgeht, dann fällt das Objekt in diesem Bezugssystem nicht senkrecht! Ist doch logisch, oder etwa nicht? Ausrechnen kannst du es bestimmt für beide Systeme leicht selbst. Ich erwarte allerdings nicht, dass du dies einsehen wirst.


Was sollte ich denn da einsehen? Liegen die Blätter nun unter dem senkrechten Stamm oder nicht? Oder kommt am Ende bei Dir der Stamm im Zug auch noch schräg daher? Fallen fallende Blätter am Stamm entlang oder beschreiben sie eine Parabel - erst weg vom Stamm, dann wieder zum Stamm hin, damit sie schön schräg fallen können und trotzdem am Ende wieder unter dem Stamm liegen?

Wenn man Mess- oder Beobachtungsergebnisse nicht korrekt interpretiert, kommt halt immer irgendwie Mist heraus. Man sieht ja, wo das in der RT hinführt, aber anscheinend wollt Ihr die Fehler immer und jederzeit so anwenden. Bei Dir bewegt sich also die Sonne täglich um die Erde, weil man das halt so sehen kann - auch gut....

Nein, ich erwarte auch nicht, dass Du etwas einsiehst.......

Nachtrag:

Hast Du und Deine Schlaumeier, allen voran Ernst, Dir schonmal überlegt, warum der Regen, wenn er weiter weg betrachtet wird, auch vom Zug aus plötzlich wieder senkrecht fällt? Weil er REAL schräg fällt und wenn er weit genug weg ist und sich unbeobachtet fühlt, wieder normal fällt ? ? ?

Schein oder Sein, das ist wie mit den Möchtegernphysikern hier und denen, die wissen, was Sache ist. Ich bin da mehr für Sein. Du ? ? ?
Zuletzt geändert von Jondalar am Mo 13. Okt 2014, 16:58, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Es gibt keine Widersprüche bei der Lichtuhr

Beitragvon Ernst » Mo 13. Okt 2014, 17:03

Jondalar hat geschrieben: Wenn man nicht völlig Faktenresistent ist, ist doch klar, dass ein Strahl, der in einem System gerade geht, nicht plötzlich in einem anderen System schief laufen kann.

Ja, da bist du eben extrem faktentresistent.
Es ist das selbstverständlichste von der Welt, daß die Strahlrichtung bezugssystemabhängig ist.

Das zu erkennen, benötigt man keine Physikkkenntnisse. Gesunder Menschenverstand reicht bereits vollkommen.
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