Spacerat hat geschrieben:2. Die Invarianz von c ist mMn auch nicht umstritten, nur was damit gemeint ist, das ist fraglich. Vakuum c ist stets rd. 300000km/s, aber heisst das auch, dass nichts darüber geht? Wohl kaum. Folgendes: Ich setze ein Photon ab, welches sich nun mit c von mir weg bewegt, warte eine Weile und fliege dann mit 0,4c hinterher (alle Geschwindigkeitsabgaben absolut). Was sollte denn das Photon nun veranlassen, relativ zu mir immer noch mit c zu fliegen, oder anders gefragt, wer beschleunigt es auf 1,4c absolut? Ich denke mal nichts und niemand und von daher bewegt sich dieses Photon relativ zu mir nur noch mit 0,6c. Ausserdem, würde es keinen Dopplereffekt geben, wenn es anders wär.
Also das ist etwas komplexer.
Es fängt damit an, dass ich über ein von mir wegbewegtes Photon mal nicht so einfach was aussagen kann. Wenn Du schreibst die fliegst mit 0,4 c hinterher, heißt das noch immer, dass Du das Photon niemals wieder sehen wirst.
Daher würd ich es lieber einfacher machen und eine Lichtquelle "hinter mir" ruhend lassen und schauen was passiert wenn ich davon wegfliege.
Dass von der Lichtquelle das Licht mit c "wegfliegt" sollte mal unbestritten sein.
Wie groß die Geschwindigkeit dann in meinem System ist, könnte man mit einer Strecke an der zwei Detektoren vorhanden sind feststellen.
Man muss ja "nur" die Zeitdifferenz ermitteln, wann das Licht am ersten Detektor und wann es am zweiten Detektor ankommt.
So weit ich weiß gibt's da kein "so simples" Experiment - die Zeitmessung ist noch nicht so exakt, das bei den tatsächlich realisierbaren Geschwindigkeiten und einer tatsächlich möglichen Detektorentfernung ein signifikanter Wert ermittelbar wäre. Daher muss man mit Interferenzerscheinungen auskommen - und die Experimente, die solche Differenzen durch Interferenzerscheinungen nachweisen liefern aber schon die Ergebnisse die laut SRT auch erwartet werden. Also ist die Annahme der Invarianz von c durchaus gerechtfertigt.
Noch was zu Deinen "Regentropfen". Irgendwie hab ich das Gefühl, dass hier nur ein "Streit um des Kaiser's Bart" aufgetreten ist und möchte dazu gar nix sagen. Sicher ist aber, dass die Regentropfen immer so ausgerichtet sind, dass sie auf das die Regentropfen anziehende Massenzentrum zeigen müssen.
Mehr sag ich da nicht - ich lass mich nicht auf eine schon über viele Seiten gehende "schräg/ gerade" Diskussion ein.


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hat geschrieben:Es ist klar, dass die relativistischen Betrüger und Terroristen diese Ergebnisse niemals anerkennen werden!
