Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Nabla » Sa 31. Jan 2015, 10:06

Relativ zum externen
als auch zum bewegten Beobachter
haben beide Photonen immer
und zu jeder Zeit genau c.


Dieser Schwachsinn ist nur mit der Erlärung von Einstein vergleichbar.

Die Lichtgeschwindigkeit bleibt immer gleich unabhängig, ob vom Beobachter oder von der Quelle aus betrachtet.

Unglaublich, aber die Anhänger der Relativitätstheorie haben diesen Satz zum Wort Gottes erklärt an dem jeglicher Zweifel ausgeschlossen ist.

So weit zur Dummheit aller Anhänger Einsteins.

Eine weiter Dummheit betrifft die Erklärung des Sagnac - Effektes. Aber diese Dummheit betrifft auch die Anhänger der klassischen Physik.
Beide Anhänger gehen, und ich habe bisher keine abweichende Diskussion gehört, von einem Laufzeiteffekt aus.

Der Sagnack - Effekt ist kein Laufzeiteffekt, sondern er beruht auf den trivialen Gesetzen der Strahlenoptik, in der Licht sich geradlinig ausbreitet und bei einer seitlichen Beschleunigung das Licht nicht dort ankommt, wo es ohne Beschleunigung angekommen wäre.

Leicht darzustellen ist dies, indem der Sagnac - Effekt aufgerollt wird. Lassen wir die Spiegel weg, so breitet sich das Licht geradlinig aus, bis es auf eine Wand trifft.
Wird nun Lichtquelle und Wand einer seitlichen Beschleunigung ausgesetzt, so erreicht das Licht nicht den angepeilten Punkt.

Der Versuch ist in der Praxis kaum durchführbar. Legt man jedoch in den Lichtweg Spiegel, so dass das Licht wieder am Ursprungsort ankommt, so ist eine Auswertung möglich.
Wird nun diese Anordnung gedreht, so tritt eine Radialbeschleunigung auf. Diese Radialbeschleunigung wirkt, wie beim Gedangenexperiment, wie die seitliche Beschleunigung. Physikalisch sind beide Systeme voll vergleichbar.
Geht man von dem Teil der Radialbeschleunigung aus, die quer zur Ausbreitungsrichtung des Lichtwegs wirkt, so gelangt man zu genau den gleichen Formeln, wie ihn die klassische Physik beschreibt.
Aber, und dies ist wichtig, die Lichtmitnahme durch bewegte Materie spielt keinen Rolle. Ebenso die schwachsinnige Zeitdilatation bei Bewegung.
Entgegen der großmäuligen Behauptung von Max von Lauen ist damit der Sagnac - Effekt eindeutig durch die klassische Physik beschrieben.
Übrigens was macht die RT mit der Richtung, welche keine Zeitdilatation erfährt ?? Wird dort die Zeit länger oder kürzer. Interessant auch: Die Berechnung nach der RT ergibt nur den halben Wert, wie er experimentell ermittelt wird. In der RT ist eben der Sagnac - Effekt einarmig !!
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » Sa 31. Jan 2015, 12:31

Kurt hat geschrieben:Denk doch einfach mal ein ganz klein wenig nach.
Nimm den GPS-SAT, er kreist nicht nur um die Erde, er rotiert auch dabei, und zwar so dass er immer sein Gesicht (seine Antenne) auf die Erde richtet.
Dabei wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen dass er sich nicht nach der Sonne orientiert (er ist dabei auch noch frei von Bindungen zu anderer Materie in seiner Nähe).

Besser wäre Du würdest etwa nachdenken.
Oder noch wesentlich besser wäre es, Du würdest Dich mal zum Thema Rotation schlau machen. Vielleicht mal überlegen wie sich ein Kreisel verhält? Dann als nächstes darüber nachdenken was das für Satelliten bedeuten könnte?
Wenn Dir da dann was auffällt kannst Du Dich über Lagestabilisierung von Satelliten beschäftigen - da kann man ruhig über Wiki einsteigen http://de.wikipedia.org/wiki/Stabilisierung_%28Raumfahrt%29

Aber wie man sieht, brauchst Du ja solche simplen Grundkenntnisse der Physik nicht, um zu erkennen, dass die Wissenschaftler bei ihrem Experiment natürlich keine Ahnung haben was sie tun.
fallili
 
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » Sa 31. Jan 2015, 14:04

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Denk doch einfach mal ein ganz klein wenig nach.
Nimm den GPS-SAT, er kreist nicht nur um die Erde, er rotiert auch dabei, und zwar so dass er immer sein Gesicht (seine Antenne) auf die Erde richtet.
Dabei wird ganz selbstverständlich davon ausgegangen dass er sich nicht nach der Sonne orientiert (er ist dabei auch noch frei von Bindungen zu anderer Materie in seiner Nähe).

Besser wäre Du würdest etwa nachdenken.
Oder noch wesentlich besser wäre es, Du würdest Dich mal zum Thema Rotation schlau machen. Vielleicht mal überlegen wie sich ein Kreisel verhält? Dann als nächstes darüber nachdenken was das für Satelliten bedeuten könnte?
Wenn Dir da dann was auffällt kannst Du Dich über Lagestabilisierung von Satelliten beschäftigen - da kann man ruhig über Wiki einsteigen http://de.wikipedia.org/wiki/Stabilisierung_%28Raumfahrt%29

Aber wie man sieht, brauchst Du ja solche simplen Grundkenntnisse der Physik nicht, um zu erkennen, dass die Wissenschaftler bei ihrem Experiment natürlich keine Ahnung haben was sie tun.


Ich versteh nicht wieso du da mäckerst.
Es ist ja so dass die GPS-SAT in Bezug zum "Raum" rotieren, denn sonst würde ihre Antenne ja nur kurzzeitig auf die Erde ausgerichtet sein.
Um sie zu stabilisieren ist natürlich ein Kreisel gut geeignet, aber eben halt nur für eine Raumachse, die anderen, zumindest eine, müssen frei sein.
Wenn du alle 3 Raumachsen mit Kreiseln stabilisierst dann kann der SAT nicht mehr rotieren und dann geht's halt nicht.
Die Stabilisierung im Raum mit Kreiseln ist ja der Beweis dass in diesem ein Bezug vorliegt, denn sonst ginge die Stabilisierung ja nicht.

Dieses "MMI" ist einfach nur ein Witz, mehr kann man dazu nicht sagen.
Es werden alle Selbstverständlichkeiten ausgelassen nur um -die- eine "Bestätigung" zu erhalten.
Es sollte dir doch irgendwann man zu denken geben warum man sowas macht und welche Hintergründe da hervorluken.
Ist es Absicht oder Unwissen um die Naturvorgänge?
Oder einfach nur Affekthascherei?

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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » Sa 31. Jan 2015, 14:16

Kurt hat geschrieben:Ich versteh nicht wieso du da mäckerst.
Es ist ja so dass die GPS-SAT in Bezug zum "Raum" rotieren, denn sonst würde ihre Antenne ja nur kurzzeitig auf die Erde ausgerichtet sein.

Und ich versteh nicht, was Du mir "im Bezug zum Raum" meinst?
Natürlich ist die Antenne "von allein" nur kurzzeitig auf die Erde ausgerichtet.
Dafür, dass sie immer zur Erdoberfläche ausgerichtet ist, muss man konstant aktiv sorgen.
Der einfache Teil ist mal sicher, dass man dafür sorgt, dass der Satellit so in Rotation versetzt wird, dass er bei einer Erdumkreisung auch genau einmal um eine Achse rotiert. Und dann kommt halt jede Menge an Lagestabilisation hinzu.
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » Sa 31. Jan 2015, 14:36

fallili hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Ich versteh nicht wieso du da mäckerst.
Es ist ja so dass die GPS-SAT in Bezug zum "Raum" rotieren, denn sonst würde ihre Antenne ja nur kurzzeitig auf die Erde ausgerichtet sein.

Und ich versteh nicht, was Du mir "im Bezug zum Raum" meinst?
Natürlich ist die Antenne "von allein" nur kurzzeitig auf die Erde ausgerichtet.
Dafür, dass sie immer zur Erdoberfläche ausgerichtet ist, muss man konstant aktiv sorgen.
Der einfache Teil ist mal sicher, dass man dafür sorgt, dass der Satellit so in Rotation versetzt wird, dass er bei einer Erdumkreisung auch genau einmal um eine Achse rotiert. Und dann kommt halt jede Menge an Lagestabilisation hinzu.


So einfach würde ich es mir nicht machen.
Wenn du alle drei Raumachsen mit einem Kreisel stabilisierst dann kann er nicht mehr rotieren, und da gibt's auch keine Möglichkeit die Antennen nachzuführen.
Diese sind ja sowieso auf den mm genau angebracht und bestimmt fest fixiert.
Es gibt keine Rotation wenn die Kreisel alle drei Raumrichtungen stabilisieren. Der Bezug ist der den die Kreisel benützen, sie aus der Richtung zu bringen erfordert eine anzulegende Kraft, dies wird ja von ihnen verhindert.

Der Kreisel zeigt den Raumbezug der Materie auf denn diese weigert sich diesen zu verlassen.

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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » Sa 31. Jan 2015, 14:40

fallili hat geschrieben:Dafür, dass sie immer zur Erdoberfläche ausgerichtet ist, muss man konstant aktiv sorgen.


Und das wird dadurch gemacht dass man den SAT so rotieren lässt dass er mit seiner Antenne immer auf die Erde zeigt.
Du kannst das direkt mit dem Mond vergleichen, der rotiert auch.

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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon fallili » Sa 31. Jan 2015, 18:43

@Kurt
Und was passt Dir also bei dem Experiment nicht?
Am Anfang gefällt Dir die folgende Aussage nicht:
Die Aussage dass sich die Ausrichtung der Elektronen nicht verändert hatte (wo sich doch die Erde drehte).

Und jetzt bist Du doch auch der Meinung, dass ein rotierender Satellit eben so rotiert wie er nun mal von Anfang an rotiert (oder besser gesagt zum Rotieren gebracht wird) und dass die Erdrotation dann an der Ausrichtung daran nix mehr ändert.

Was also willst Du? Wie hätten sich die Elektronen nun Deiner Meinung nach verhalten sollen?
fallili
 
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Beitragvon Yukterez » Sa 31. Jan 2015, 19:16

Kurt oder Chief bräuchten nur ein Experiment zu machen um zu sehen dass ihre Vorhersagen falsch und die der Relativisten richtig sind. Stattdessen sitzen lieber faul hinterm Ofen und kommentieren die Experimente anderer Leute auf dem Off. Erbärmlich!

Bild, Bild
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Kurt » Sa 31. Jan 2015, 19:18

fallili hat geschrieben:@Kurt
Und was passt Dir also bei dem Experiment nicht?
Am Anfang gefällt Dir die folgende Aussage nicht:
Die Aussage dass sich die Ausrichtung der Elektronen nicht verändert hatte (wo sich doch die Erde drehte).

Und jetzt bist Du doch auch der Meinung, dass ein rotierender Satellit eben so rotiert wie er nun mal von Anfang an rotiert (oder besser gesagt zum Rotieren gebracht wird) und dass die Erdrotation dann an der Ausrichtung daran nix mehr ändert.


Was ich will?
Ich hätte gerne, sehr gerne ein Ergebnis gesehen!!.
Eins das auch brauchbar ist, dieses ist es nicht.

Zu deinem rotierenden SAT, selbstverständlich rotiert der SAT, selbstverständlich können auch Elektronen rotieren, dann wenn sie mit einem Atom (mit)rotieren oder es ganz allein (ohne irgendwelche Bindung zu andrer Materie) machen.

Ich drücke es mal so aus:
Sie haben die Elektronen beobachtet ob sie ihre Ausrichtung zum "Raum" hin ändern. Das haben sie alle Minute einmal gemessen.
Nun nehmen wir nur ein Elektron, eins das ganz allein, ohne jedwede Bindung zu Nachbarn oder sonstwas frei rumhängt.
Es hat seine stabile Spinschwingungsausrichtung und es rotiert auch nicht, hat also keinen "Drehimpuls".

Alle Minute, so stehts doch geschrieben, alle Minute haben sie einmal gemessen, gemessen!
Und wie misst man die Spinausrichtung von Elektronen?
Man packt es zwischen zwei gegenläufige Lasersignale, es müssen zwei sein denn eins würde es wegpusten, und versucht über das gestreute Licht die veränderte Phasenlage des Lasersignals zu erkennen.
Das Elektron wird also mit Licht beschossen, es kann auch nicht ausweichen (Lichtdruck) weil es von zwei Seiten bedrängt wird, also bleibt es da wo es ist.
Dieses arme Ding wird sich wie in einem Schraubstock vorkommen der von zwei Seiten es zu zerquetschen versucht.
Es wird sich so ausrichten dass es die geringste Angriffsfläche bietet, hier wird es sein Dipolschwingung senkrecht zu den beiden Lasersignalen hindrehen.
Und das macht es alle Minuten einmal.
Was also soll da an realem Messergebnis rauskommen, es hat ja keine Möglichkeit, egal ob es sich nach der Sonne ausrichten würde oder nicht, dies zu tun.
Denn 1440 x pro 24 Stunden landet es im Schraubstock.
Und dabei ist es noch dazu völlig egal ob es sich gedreht hat oder nicht, nachdem es wieder -ausgerichtet- wurde wird gemessen.
Was wird dann festgestellt? Klaro, keinerlei Veränderung. (wieder mal eine noch grandiosere "Bestätigung" eines Hingespinnstes)

fallili hat geschrieben:Was also willst Du? Wie hätten sich die Elektronen nun Deiner Meinung nach verhalten sollen?


Was ich will? Echte/brauchbare/wahre Ergebnisse!

Die Elektronen haben sich so verhalten wie es vorhersehbar ist, nicht mehr und nicht weniger!

Wäre es den Messenden klar wie ein Atom funktioniert dann hätten sie dieses -Experiment- wohl erst garnicht angedacht.

Kurt
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Re: Sagnac-Effekt, relativistisch betrachtet

Beitragvon Yukterez » Sa 31. Jan 2015, 19:29

Bild hat geschrieben:Wäre es den Messenden klar wie ein Atom funktioniert dann hätten sie dieses -Experiment- wohl erst garnicht angedacht.

Klar, dann würden sie mit dir gemeinsam hinterm Ofen sitzen und jenen die arbeiten ungefragt Tipps geben, gell.

Bild, Bild
Zuletzt geändert von Yukterez am Sa 31. Jan 2015, 19:30, insgesamt 1-mal geändert.
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