Nabla hat geschrieben:
Zu Kurt
Du bist immer wieder gut neue Begriffe zu erfinden
Aber nein, der hat doch schon einen Bart.
Der LLBezug ist erstmal ein Bezug den Licht verwendet wenn es sich ausbreitet.
Man kann es auch als Grundlage ansehen die Licht verwendet, der longitudinale Druckausgleichsvorgang, wenn es sich im Medium fortpflanzt.
Wenn Angaben über Geschwindigkeit von Lichtsignalen gemacht werden dann beziehen sie sich auf diesen Bezug, oder es wird einer explizit angegeben.
Nabla hat geschrieben:
Zitat:
Die Masse der Erde bestimmt (abhängig eben ihrer Masse) den Lichtleitbezug in ihrer Umgebung.
Die Masse des Wassers bestimmt das natürlich auch mit, sie ist zwar näher an der Lichtlaufstrecke dran, aber halt in der Minderheit.
Hier auch die Frage, wie soll das Licht erkennen, nach was es sich zu richten hat ???
Nach dem Bezug eben, dieser wird von der Masse der Erde und beim Fizeau auch noch durch das bewegte Wasser bestimmt.
Da die Verhältnisse so ungleich sind ist die Wirkung des Wassers halt entsprechend gering.
Messbar wäre das mit einem -Fizeau-Aufbau wenn das Lichtsigal nicht im Wasser laufen würde, sondern in ev. Rohren die vom Wasser umspült sind.
So aber ist es nicht zu unterscheiden wieweit das bewegte Wasser das Licht direkt beeinflusst.
Nabla hat geschrieben:
Und
Hast du mal mit einem Fernglas die Umgebung aus dem Zug betrachtet. Verschwimmen dann die Bilder oder bleiben sie scharf.
Nun komme nicht mit die Geschwindigkeit sei zu gering. Bei Fizeau traten auch nur irdisch messbare Geschwindigkeiten auf.
Worauf willst du hinaus, ich sehen den Zusammenhang nicht.
Nabla hat geschrieben:
Noch etwas zum Look In Effekt.
Dieser Effekt wird umso größer, je besser die Rückstreuung und die Reflexion wirkt. Also je klare und durchsichtiger die Flüssigkeit ist.
Klar, er tritt immer auf, egal wie klar das Medium auch ist.
Das ist ja einer der Gründe warum ein klassisches MMI da gar arg wenig an Messergebnis hergibt.
Nabla hat geschrieben:
Hier sein noch auf den Versuch von Michelson und Gale hingewiesen:
Bei diesem Versuch spielte die Rückstreuung keine Rolle, da man bereits Schwirigkeiten hatte bei den großén Strecken ein ausreichendes Signal zu erzielen. Der Lichtweg wurde in einer Vakuumkammer gelegt und diese soweit ausgepumpt, bis ein ausreichendes Signal vorhanden war. (17 Bar)
Auch die 17 mBar bringen da nichts.
Es ist ganz einfach, sie konnten kein Messergebnis vorweisen das brauchbar ist, denn sie hatten keinen real verwendbaren Nullbezug.
Kurt