Chief hat geschrieben:
In "Relativity; The Special and General Theory" erklärt Einstein wie leicht Lorentztransformationen abgeleitet werden können. Er geht dabei von den Gleichungen (1) und (2) aus und findet Gleichung (3). Das hat aber mathematisch keinen Sinn weil Gleichung (3) für alle λ erfüllt ist (jede beliebige Zahl mal Null ergibt immer Null).
Also aus x'-ct'=x-ct oder 0=0 findet Einstein x'-ct'=λ(x-ct) oder 0=λ 0.
Gleichung (1) ist gleichbedeutend mit x=ct, was auch der Ausgangspunkt der ganzen Theorie war,
aber Einstein findet weiter unten x=vt. Wenn man dies wieder gleichsetzt erhält man ct=vt oder c=v.
...
Anstatt
(1) x-ct=0
(2) x'-ct'=0
sollte es bei (2) eher x'-ct'=0' heißen, mit 0'=0+vt im system K (v-Relativgeschwindigkeit). Sinngemäß sind 0 und 0' die Ursprünge des jeweiligen Koordinatensystems. Der Lichtstrahl ist in diesem Fall nicht derselber, sondern für jedes System ein eigener Lichtstrahl.
Beim gleichen Lichtstrahl, der aus System K stammt, sollte die (2) Formel x'-c't'=0' lauten.
Gruß