Steinewerfen

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Harald Maurer » Di 26. Jan 2010, 23:20

Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Gravitationspotenzial kratzt eine Rolex oder sonstige Schweizer Uhr nicht im Geringsten - das sind doch die alten ART-Märchen.


Es ist der Technik von heute zuzutrauen, festzustellen, ob sich der Gang einer Uhr verändert oder nicht. So besteht kein Zweifel daran, dass die GPS-Uhren in den Satelliten schneller laufen als Vergleichsuhren auf der Erde - wenngleich nicht genau ermittelbar ist, ob diese Gangänderung der Voraussage der ART entspricht.
Da der Einfluss von Gravitationspotenzial (der ist eher unwahrscheinlich!) oder des Gravitationsfeldes (sehr naheliegend!) von Euch negiert wird, würde mich interessieren, ob ihr die Abweichungen der GPS-Uhren auch einfach bestreitet oder andere Gründe für das schnellere Laufen habt :?:

Grüße
Harald Maurer
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Di 26. Jan 2010, 23:30

Harald Maurer hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Gravitationspotenzial kratzt eine Rolex oder sonstige Schweizer Uhr nicht im Geringsten - das sind doch die alten ART-Märchen.


Es ist der Technik von heute zuzutrauen, festzustellen, ob sich der Gang einer Uhr verändert oder nicht. So besteht kein Zweifel daran, dass die GPS-Uhren in den Satelliten schneller laufen als Vergleichsuhren auf der Erde - wenngleich nicht genau ermittelbar ist, ob diese Gangänderung der Voraussage der ART entspricht.
Da der Einfluss von Gravitationspotenzial (der ist eher unwahrscheinlich!) oder des Gravitationsfeldes (sehr naheliegend!) von Euch negiert wird, würde mich interessieren, ob ihr die Abweichungen der GPS-Uhren auch einfach bestreitet oder andere Gründe für das schnellere Laufen habt :?:


Hallo Harald, klare Aussage.

Es ist erstaunlich was Technik(er/innen) alles zu leisten imstande sind.
Eine Uhr geht grundsätzlich nach den am Ort herrschenden Umständen.
Mit Gravitaation hat das nichts zu tun.
Das was als Gravitation bezeichnet wird ist sowieso nicht das als das was es angeschaut wird, mit dem Uhrengang hat das weder so noch so zu tun.

Eine GPS-Uhr läuft deswegen schneller als ihr Schwester auf der Erdoberfläche weil sie dem Einfluss der Erdmaterie, dem was die Erdmaterie auf den Ort -herunten- bewirkt, ein bisserl entrückt ist.
Sie hat zwar Geschwindigkeit gegenüber dem Erdenbezug, das kompensiert allerdings nicht die grössere Frequenz der Atome, verursacht durch die dortigen Ortsumstände.
Es wäre klüger zu sagen dass die Uhr auf der Erdoberfläche langsamer läuft als in Entfernung von der Erde.


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Re: GPS-Uhren

Beitragvon Kurt » Di 26. Jan 2010, 23:50

Chief hat geschrieben:Man müsste zuerst genau wissen wie eine GPS-Uhr funktioniert damit man verschiedene Effekte richtig zuordnen kann.

Betrachtet man aber das Bild unten (und wenn man ein bisschen rechnen kann), kann man sofort schließen, dass die SRT nicht anwendbar ist bzw. zu falschen Ergebnissen führen müsste, weil sich alle Satelliten mit verschiedene und veränderliche Geschwindigkeiten bewegen. Das kann man leicht ausrechnen wenn man zur gemeinsamen Geschwindigkeit der Erde (und aller Satelliten) um die Sonne die Geschwindigkeit der Satelliten um die Erde vektoriell addiert.

V_i=30km/s+V_Si*sin(Φ)*cos(ω*t).


Bild

Gruß

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Harald Maurer » Mi 27. Jan 2010, 00:07

Kurt hat geschrieben:Eine GPS-Uhr läuft deswegen schneller als ihr Schwester auf der Erdoberfläche weil sie dem Einfluss der Erdmaterie, dem was die Erdmaterie auf den Ort -herunten- bewirkt, ein bisserl entrückt ist.


Aha. Scheint sich um ein uhrenpsychologisches Phänomen zu handeln. Vielleicht ist die GPS-Uhr nicht schwindelfrei und will wieder runter. :) Der Einfluss der Erdmaterie wäre aber mit dem Wort Gravitation recht gut umschrieben. Denn Gravitation ist nur ein Wort und damit ist ein Phänomen gemeint, das sowohl aus Anziehung als auch aus Abstoßung stammen kann. Aber wenn Gravitation den Gang von Uhren nicht beeinflusst, dann ist wohl auch das Verhalten von Pendeluhren ein großes Rätsel.

Kurt hat geschrieben:Es wäre klüger zu sagen dass die Uhr auf der Erdoberfläche langsamer läuft als in Entfernung von der Erde.


:lol: Ja, es wäre klüger, gar nichts zu sagen...

Chief hat geschrieben:Betrachtet man aber das Bild unten (und wenn man ein bisschen rechnen kann), kann man sofort schließen, dass die SRT nicht anwendbar ist bzw. zu falschen Ergebnissen führen müsste, weil sich alle Satelliten mit verschiedene und veränderliche Geschwindigkeiten bewegen.


Die SRT hat im GPS nur sehr geringe Bedeutung und die ZD der SRT lässt sich aus dem allgemeinen Fehlerkatalog des GPS nicht trennen. Man weiß also nicht, ob der geschwindigkeitsabhängige Effekt der SRT überhaupt auftritt, aber man weiß zumindest, dass die Uhren - weshalb auch immer! - schneller laufen. Falsch an der Sache ist nur, dass man diesen Umstand als Beweis für die RT verkauft.
Siehe dazu meine Texte: http://www.mahag.com/srt/gps.php
http://www.mahag.com/srt/gps2.php
Zur Funktion von Atomuhren: http://www.mahag.com/allg/atomuhr.php

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Mi 27. Jan 2010, 08:39

Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Eine GPS-Uhr läuft deswegen schneller als ihr Schwester auf der Erdoberfläche weil sie dem Einfluss der Erdmaterie, dem was die Erdmaterie auf den Ort -herunten- bewirkt, ein bisserl entrückt ist.


Aha. Scheint sich um ein uhrenpsychologisches Phänomen zu handeln. Vielleicht ist die GPS-Uhr nicht schwindelfrei und will wieder runter. :)


Mag sein, darum kommen alle früher oder später auch von selbst wieder runter.

Harald Maurer hat geschrieben:Der Einfluss der Erdmaterie wäre aber mit dem Wort Gravitation recht gut umschrieben. Denn Gravitation ist nur ein Wort und damit ist ein Phänomen gemeint, das sowohl aus Anziehung als auch aus Abstoßung stammen kann.


Eben, Gravitation ist nur ein Wort, jedoch bezeichnet dieses Wort weder Anziehung, noch Anschiebung, noch in eine Delle fallen.
Sondern Beschleunigung, Eigenbeschleunigung.

Harald Maurer hat geschrieben:Aber wenn Gravitation den Gang von Uhren nicht beeinflusst, dann ist wohl auch das Verhalten von Pendeluhren ein großes Rätsel.


Vielleicht für den der nicht sieht dass es sich bei der Pendeluhr um ein Pendel handelt, einer Menge an Material dass die Wirkung der Gravitation gezielt ausnutzt.
Dabei wird nicht die Eigenresonanzeigenschaft der Materiebausteine ausgenutzt, sondern das Verhalten der Materie als Ganzes bei verhinderter Eigenbeschleunigung.


Harald Maurer hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:Es wäre klüger zu sagen dass die Uhr auf der Erdoberfläche langsamer läuft als in Entfernung von der Erde.


:lol: Ja, es wäre klüger, gar nichts zu sagen...


Kein Kommentar.


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Re: Steinewerfen

Beitragvon Gerhard Kemme » Mi 27. Jan 2010, 09:09

Harald Maurer hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Das Gravitationspotenzial kratzt eine Rolex oder sonstige Schweizer Uhr nicht im Geringsten - das sind doch die alten ART-Märchen.


Es ist der Technik von heute zuzutrauen, festzustellen, ob sich der Gang einer Uhr verändert oder nicht. So besteht kein Zweifel daran, dass die GPS-Uhren in den Satelliten schneller laufen als Vergleichsuhren auf der Erde - wenngleich nicht genau ermittelbar ist, ob diese Gangänderung der Voraussage der ART entspricht.
Da der Einfluss von Gravitationspotenzial (der ist eher unwahrscheinlich!) oder des Gravitationsfeldes (sehr naheliegend!) von Euch negiert wird, würde mich interessieren, ob ihr die Abweichungen der GPS-Uhren auch einfach bestreitet oder andere Gründe für das schnellere Laufen habt :?:

Nach meinen eher oberflächlichen Kenntnissen zu diesem Thema handelt es sich bei den Uhren in den Satelliten des GPS-Systems um Atom-Uhren. Dieser Uhrentyp ist im Gegensatz zu handelsüblichen Uhren gravitationsabhängig, d.h. man muss solche Uhren entsprechend der Höhe justieren, dann funktionieren sie, wenn keine Änderung der Umlaufbahn erfolgt, stabil und ganggenau. Entsprechend sind auch Pendeluhren und Sanduhren in ihrer Ganggeschwindigkeit schwerkraftabhängig. Wenn ein Uhrentypus eingesetzt wird, dessen Ganggeschwindigkeit von der Höhe der Schwerkraft abhängig ist, dann können zweifellos keinerlei Aussagen über die Abhängigkeit der Zeit allgemein von der Gravitation gemacht werden. Insbesondere können solche Uhren nicht in dynamischen Situationen mit Wechsel der Höhe Anwendung finden, wenn die so gewonnenen Erkenntnisse Überzeugungskraft haben sollen.

In GPS-Satelliten befinden sich Atomuhren:

"Atomuhren sind auch an Bord der 24 Satelliten des Global Positioning System (GPS)."

http://www.atlsoft.de/index.php/url/showartikel.php/art/64/kat/30/subkat/16/menu/1


"Das GPS nutzt die Konstanz der Lichtgeschwindigkeit um den Abstand zu vier verschiedenen Navigationssatelliten zu messen. Hierzu stellt das Verteidigungsministerium der USA (Department for Defence, DoD) jederzeit mindestens 24 Satelliten zur Verfügung, die mit hochgenauen Atomuhren ausgestattet sind."

http://www.quantenwelt.de/technik/GPS


Atomuhren sind schwerkraftabhängig:

"Bei der neuen Cäsium-Fontäne hingegen vermindern
die PTB-Forscher gezielt das Tempo der Atome. Dazu bestrahlen sie mit sechs Lasern in einer Vakuumkammer ein Gas aus Cäsiumatomen.
Die Atome kühlen ab, frieren bei minus 273 Grad Celsius ein und verlieren enorm an Bewegungsenergie. Werden die Laser in ihrer Frequenz „verstimmt", beschleunigen die gekühlten und eingefangenen
Atome, um dann wie in einer Fontäne nach oben zu sprudeln, bis die Schwerkraft ihre Bewegungsenergie aufzehrt. Danach fallen sie auf dem gleichen Weg wieder zurück. Während ihrer Auf- und Abbewegung
durchfliegen die Atome das Mikrowellenfeld eines Resonators, das bei geeigneter Frequenz einen Wechsel des Grundzustandes der Atome bewirkt."

http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?tabID=3946&alias=WZO&lexikon=Zeit&letter=Z&cob=6267


"Mit einer geschickten Anordnung mehrerer Laserstrahlen bestrahlen die Uhren-Experten der PTB ein Gas aus Cäsiumatomen. Doch diese Bestrahlung "erwärmt" die Atome nicht, sie kühlt sie vielmehr ab, so daß aus einem anfänglich zimmertemperaturwarmen Gas ein atomares Ensemble mit einer Temperatur von wenigen Mikrokelvin entsteht. Die Atome "frieren quasi ein" und bewegen sich jetzt nur noch mit rund einem Zentimeter pro Sekunde, eine Quelle kalter Atome ist entstanden. Werden die Laser auf definierte
Weise kurzzeitig gegeneinander "verstimmt", so kann den gekühlten und eingefangenen Atomen ein gezielter "Schups" aufwärts gegeben werden: Sie fliegen nach oben, steigen solange auf, bis die Schwerkraft ihre Bewegungsenergie aufgezehrt hat, und fallen auf dem gleichen Weg wieder zurück. Ein Szenario, das an einen Springbrunnen erinnert."

http://www.uni-protokolle.de/nachrichten/id/48597/

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Mi 27. Jan 2010, 19:07

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Atomuhren sind schwerkraftabhängig:


Sind sie nicht, die Gravitation ist nur ein Störfaktor, mehr nicht.
Die Uhren sind von den Ortsumständen abhängig.
Es wird nicht die "Pendeldauer" wie bei gravitaationsabhängigen Taktern, genützt, sondern die Resonanzfrequenz von Atomen.

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Mordred » Do 28. Jan 2010, 14:49

Gerhard hat geschrieben: Atomuhren sind schwerkraftabhängig:


Kurt hat geschrieben:Sind sie nicht, die Gravitation ist nur ein Störfaktor, mehr nicht.
Die Uhren sind von den Ortsumständen abhängig.
Es wird nicht die "Pendeldauer" wie bei gravitaationsabhängigen Taktern, genützt, sondern die Resonanzfrequenz von Atomen.

Un diese Resonanzfrequenz wird duch die ortsabhängige Gravitation beeinflusst.
Dieser Stötfaktor Gravitation ist also durchaus Ortsumstände abhängig.
Und deswegen wirkt sich diese Ortsabhängige gravitation auch auf die Resonanzfrequenz der Atome aus.


Gruß
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Re: Steinewerfen

Beitragvon Gerhard Kemme » Do 28. Jan 2010, 23:17

Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Atomuhren sind schwerkraftabhängig:


Sind sie nicht, die Gravitation ist nur ein Störfaktor, mehr nicht.
Die Uhren sind von den Ortsumständen abhängig.


Nach meiner Kenntnis zeigen Atomuhren, wenn sie vom Erdboden auf 10000 m Höhe transportiert werden, eine andere Zeit an. Diese Verstellung der Ganggeschwindigkeit hat nichts mit der ART zu tun, sondern mit der Konstruktion von Atomuhren. Insofern taugt eine Atomuhr nichts für einen dynamischen Einsatz in wechselnden Höhen. Was soll jetzt die Unterscheidung zwischen der Aussage, dass "die Atomuhr schwerkraftabhängig" sei und deiner Einlassung, dass die "Gravitation ein Störfaktor" sei. Die Gravitation oder Schwerkraft gehört mit zum Bauprinzip bestimmter Atomuhren, insofern wird bei Änderung der Schwerkraft auch eine Änderung der Ganggeschwindigkeit erfolgen. Damit ist sie untauglich für einen dynamischen Einsatz bei wechselnden Höhen und muss jeweils auf ihrer Höhe justiert werden. Insofern sind Atomuhren auch untauglich für Bestätigungen von Aussagen über die Gravitationsabhängigkeit der Zeit allgemein im Rahmen der RT. Wenn ich die These vertrete, dass bei hoher Luftfeuchtigkeit die Zeit langsamer liefe, dann kann ich als Bestätigung dafür auch keine Sanduhr mit feuchtem Sand verwenden.

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Re: Steinewerfen

Beitragvon Kurt » Do 28. Jan 2010, 23:43

Gerhard Kemme hat geschrieben:
Kurt hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:
Atomuhren sind schwerkraftabhängig:


Sind sie nicht, die Gravitation ist nur ein Störfaktor, mehr nicht.
Die Uhren sind von den Ortsumständen abhängig.


Nach meiner Kenntnis zeigen Atomuhren, wenn sie vom Erdboden auf 10000 m Höhe transportiert werden, eine andere Zeit an. Diese Verstellung der Ganggeschwindigkeit hat nichts mit der ART zu tun, sondern mit der Konstruktion von Atomuhren. Insofern taugt eine Atomuhr nichts für einen dynamischen Einsatz in wechselnden Höhen. Was soll jetzt die Unterscheidung zwischen der Aussage, dass "die Atomuhr schwerkraftabhängig" sei und deiner Einlassung, dass die "Gravitation ein Störfaktor" sei. Die Gravitation oder Schwerkraft gehört mit zum Bauprinzip bestimmter Atomuhren, insofern wird bei Änderung der Schwerkraft auch eine Änderung der Ganggeschwindigkeit erfolgen.


Hallo Gerhard, nein, nicht zwangsweise.
Die Schwerkraft, das veränderte -Runtersinken- der Atome, beeinflusst nicht deren Frequenz sondern die Bandbreite mit der die Eigenfrequenz eben dieser Atome bestimmt werden kann.
Es ergeben sich Dopplereffekt die die Eindeutigkeit der Schwingfrequenz verwässern.
Bei der Atomuhr wird die Frequenz der Schwinger (Atome) beurteilt. dazu muss man sie erstmal greifen können.
Und das führt eben zu solchen Nachteileffekten.

Gerhard Kemme hat geschrieben:Damit ist sie untauglich für einen dynamischen Einsatz bei wechselnden Höhen und muss jeweils auf ihrer Höhe justiert werden.


Egal was du hochschickst, jede Uhr ist davon betroffen.

Gerhard Kemme hat geschrieben: Insofern sind Atomuhren auch untauglich für Bestätigungen von Aussagen über die Gravitationsabhängigkeit der Zeit allgemein im Rahmen der RT.


Es gibt keine Gravitationsabhängigkeit der Zeit weil es keine Zeit gibt.
Weder im Rahmen der RT, noch sonstwo.


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