contravariant hat geschrieben:
Was ich mich sowieso ständig frage:
Nehmen wir ein Objekt auf eine Kreisbahn in einem IS. Dann sollen ja nach der allgemeinen Mehrheitsmeinung hier sowohl Zentripetal- als auch Zentrifugalkraft auf das Objekt wirken. Das heißt, die Zentripetalkraft zieht das Objekt nach zB. rechts, während die Zentrifugalkraft das Objekt genauso stark in die genau entgegengesetzte Richtung, also nach links zieht. Wohin bewegt sich das Objekt nun, nach links oder nach rechts?
Also wenn er sich schon wieder so etwas sowieso ständig fragen tut: Vielleich hilft es, wenn er jeden Tag ein Büschel Katzengras zu sich nimmt.
Vielleicht denkt er aber auch daran:
http://www.mahag.com/neufor/viewtopic.php?f=8&t=536&start=1160#p95456Dort steht es eigens für ihn geschrieben, wie er das Problem richtig zu lösen hat. Die Wirkung der Zentrifugalkräfte ist nämlich bereits in den Zentripetalkräften erfaßt:
Die Berechnung des Zweikörpersystems kann und muß ohne Berücksichtigung der Zentrifugalkräfte erfolgen,
weil entweder die Zentrifugalkräfte der beiden Massen als sich gegenseitig kompensierend angenommen werden können,
oder
weil die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß.
Wenn nämlich die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen erbracht wird, genügt es, nur die Zentripetalkräfte zur Berechnung heranzuziehen, weil mit der Zentripetalkraft der einen Masse bereits auch die Wirkung der Zentrifugalkraft der anderen Masse erfaßt ist.
Hierzu das Bild mit den umlaufenden, über ein Seil miteinander verbundenen Massen, aus dem hervorgeht, daß die Zentripetalkraft der einen Masse von der Zentrifugalkraft der anderen Masse erbracht wird und erbracht werden muß.
Dateianhang:
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Mit freundlichen Grüßen
Lothar Pernes