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Das ganze nun mit einer Atomuhr als Referenzoszillator.

- Atomuhr_01.png (32.41 KiB) 2849-mal betrachtet
Der obere Teil zeigt den Zählerstand der Atomuhr die auf der Basisstation ist,
die Schwingfrequenz ist unterhalb des Generators angegeben.
Der untere Teil zeigt die identische Atomuhr, nur nun auf Station1.
Auf dieser Station sind andere Ortsumstände vorhanden und die Uhr schwingt nur noch mit 83% der Frequenz wie sie es machte als sie sich noch auf der Basisstation befand.
Die Anzeige ist identisch, die Schwingfrequenz der Atomuhr aber nicht.
Fazit: die Uhranzeige ist nicht mehr für eine Frequenzangabe, egal welches Signal an den Zählereingang gelegt wird, zu gebrauchen.
Ergebnis: Falschmessung.
Falls das Anzeigeergebnis als Frequenzanzeige verwendet wird ergibt sich eine Falschaussage.
Es gibt mehrere Möglichkeiten diese Falschaussage zu vermeiden und trotzdem die richtige Eigenschaft des Eingangssignals zu erhalten.
Wird da nicht in irgendeiner Weise "eingegriffen" erhält man, falls man die Anzeige zur Frequenzbestimmung verwendet, eine Falschaussage.
Das gilt für alle Zähler, egal welche Oszillatortechnik sie verwenden.
Grund: alle Oszillatoren bestehen aus Atomen, Atome verändern bei unterschiedlichen Ortsumständen ihre Schwingfrequenz.
Kurt
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