Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mi 31. Jul 2019, 10:14

Ernst hat geschrieben:
Zasada hat geschrieben:Die Punkte in S und S' sind geometrisch identische Ensembles, ja. Sie sind nicht identische Raumpunkte, Ernst.

Doch, natürlich sind sie das. Alles andere wäre ja Schizophrenie.
Mal ganz simpel veranschaulicht.

------------------------x=5-------------------> S

------------------------■---------------------

------------------------x'=7-------------------> S'

Deine und die anderen Darstellungen hier verschleiern das. Zudem läßt sich der zeitliche Versatz der Positionen in S' in der eindimensionalen Darstellung nicht zeigen.
.
.


Dann ist die ursprüngliche Darstellung von Einstein: ABM wären Punkte des Bahndammes und A'B'M' Punkte des fahrenden Zuges auch eine Verschleierung.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mi 31. Jul 2019, 10:28

DerGast hat geschrieben:Als würde die beständige Wiederholung von bereits wiederholt Widerlegtem irgendetwas ändern ...

Zasada hat geschrieben:Unendliche, unbezwingbare, titanische, absolute...Dummheit...


Als könnte die beständige Wiederholung von bereits wiederholt Widerlegtem an der Unsinkbarkeit des Capitano Dilettante irgendetwas ändern...

Und klar:
Danke
Danke
Danke
Lieber MrStupid!!
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Ernst » Mi 31. Jul 2019, 12:01

Das Problem der von A und B auf deren Mitte M gesendete Lichtblitze läßt sich graphisch kaum aussagekräftig darstellen. Also muß gerechnet werden.

In S ist mit tA als Lichtlaufzeit von A nach M u d mit tB als Lichtlaufzeit von B nach M

tA = (xM - xA)/c
tB = (xM - xB)/-c = (xB - xM)/c

In unserem Fall sind die beiden Strecken (xM -xA) und (xM - xB) gleich lang und es wird.

tA = tB

Beide Blitze treffen gleichzeitig bei M ein.

Jetzt wird nach S' transformiert (g = gamma)

xA' = (xA - v*t)*g
xM' = (xM - v*t)*g
xB' = (xB - v*t)*g

xM' - xA' = (xM - xA)*g
xB' - xM' = (xB - xM)*g

Die Strecken (xM' - xA') und (xB' - xM') sind folglich ebenfalls gleich lang, aber gegenüber denen in S vergrößert.

xA', xM' und xB' befinden sich aber nicht gleichzeitig an diesen Orten, sonder zur Zeit

tA' = (t - v*xA/c^2)*g
tM' = (t - v*xM/c^2)*g
tB' = (t - v*xB/c^2)*g

Woraus sich die Laufzeiten A nach M und B nach M ergeben

t'AM= tM' - tA' = (xA - xM)*v*g/c^2
t'BM = tB' - tM' = (xM - xB)*v*g/c^2

Die Differenz beider Laufzeiten ist wegen (xA-xM)=(xM-xB)

t'AM - t'BM = 0

Die in S gleichzeitig bei M eintreffenden Blitze treffen also auch in S' gleichzeitig bei M' ein.
Das war auch zu erwarten, weil in der SRT grundsätzlich gleichzeige Ereignisse am selben Ort auch in allen anderen IS gleichzeitig sind. Hier gleichzeitige Registrierung der Blitze am Ort M.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie man das in einer eindimensionalen Darstellung veranschaulichen kann.
.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Mi 31. Jul 2019, 12:18

Zasada hat geschrieben:Postuliert wird die Gleichheit des Wertes der LG, nicht c.

Die Lichtgeschwindigkeit hat einen Wert, so oder so. Also postuliert Einstein das eben genau dieser Wert überall gleich ist. Ist Logik für Anfänger aber damit hast es ja erwiesenermaßen nicht so
Und ich will nich "wenn, dann" hören → keine Herleitungen.

WENN Zasada nicht mehr weiter weiß DANN bitte keine weiteren Herleitungen die er so oder so nicht widerlegen kann?
Das ist doch wohl mehr als lächerlich.
WENN postuliert wird: der Wert der Lichtgeschwindigkeit ist überall gleich DANN folgt daraus das es einen konkreten Wert gibt. Wir kennen diesen Wert und ist als Naturkonstante c einer der am präzisesten vermessenen Naturkonstanten.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon McMurdo » Mi 31. Jul 2019, 12:24

Ernst hat geschrieben:Die in S gleichzeitig bei M eintreffenden Blitze treffen also auch in S' gleichzeitig bei M' ein.

Natürlich, lässt sich ja auch einfach darstellen:
Aus Sicht von S' wird M' gleichzeitig erreicht.

¤>>>>>¤<<<<<<¤
........A----------M----------B
A'----------M'----------B'
¤>>>>>¤<<<<<<¤


Aus Sicht von S wird M gleichzeitig erreicht.

¤>>>>>¤<<<<<<¤
........A----------M'----------B'
A----------M----------B
¤>>>>>¤<<<<<<¤
McMurdo
 

Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Mi 31. Jul 2019, 12:27

Ernst hat geschrieben:
Jetzt wird nach S' transformiert (g = gamma)

xA' = (xA - v*t)*g
xM' = (xM - v*t)*g
xB' = (xB - v*t)*g

xM' - xA' = (xM - xA)*g
xB' - xM' = (xB - xM)*g

Die Strecken (xM' - xA') und (xB' - xM') sind folglich ebenfalls gleich lang, aber gegenüber denen in S vergrößert.

xA', xM' und xB' befinden sich aber nicht gleichzeitig an diesen Orten, sonder zur Zeit

tA' = (t - v*xA/c^2)*g
tM' = (t - v*xM/c^2)*g
tB' = (t - v*xB/c^2)*g

Woraus sich die Laufzeiten A nach M und B nach M ergeben

t'AM= tM' - tA' = (xA - xM)*v*g/c^2
t'BM = tB' - tM' = (xM - xB)*v*g/c^2

Die Differenz beider Laufzeiten ist wegen (xA-xM)=(xM-xB)

t'AM - t'BM = 0

Die in S gleichzeitig bei M eintreffenden Blitze treffen also auch in S' gleichzeitig bei M' ein.

Diese Interpretation ist falsch.
Damit sie im M' gleichzeitig eintreffen, müsse sie zu unterschiedlichen Zeiten abgesendet werden.

t'A > 0

t'B < 0
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Lagrange » Mi 31. Jul 2019, 12:29

McIdiot hat geschrieben:
Ernst hat geschrieben:Die in S gleichzeitig bei M eintreffenden Blitze treffen also auch in S' gleichzeitig bei M' ein.

Natürlich, lässt sich ja auch einfach darstellen:
Aus Sicht von S' wird M' gleichzeitig erreicht.

Hiermit hast du Kausalitätsprinzip kaputt gemacht. :lol: :lol: :lol:
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McMurdo ist stolz auf seine Unwissenheit

Beitragvon Yukterez » Mi 31. Jul 2019, 12:31

Bild MC Mörderpuppe hat geschrieben:Also ich wüsste nicht das das Licht schneller wird je weiter es von uns weg ist.

Das hätte mich auch gewundert wenn so einer wie du sich mit der Relativitätstheorie auskennen würde.

Bild, Bild
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Re: McMurdo ist stolz auf seine Unwissenheit

Beitragvon McMurdo » Mi 31. Jul 2019, 12:33

Yukterez hat geschrieben:
Bild MC Mörderpuppe hat geschrieben:Also ich wüsste nicht das das Licht schneller wird je weiter es von uns weg ist.

Das hätte mich auch gewundert wenn so einer wie du sich mit der Relativitätstheorie auskennen würde.

Bild, Bild

Und mich hätte gewundert wenn du es näher hättest erläutern können.
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Re: Das Ende der Speziellen Relativitätstheorie.

Beitragvon Zasada » Mi 31. Jul 2019, 12:40

Ernst hat geschrieben:Das Problem der von A und B auf deren Mitte M gesendete Lichtblitze läßt sich graphisch kaum aussagekräftig darstellen. Also muß gerechnet werden.

In S ist mit tA als Lichtlaufzeit von A nach M u d mit tB als Lichtlaufzeit von B nach M

tA = (xM - xA)/c
tB = (xM - xB)/-c = (xB - xM)/c

In unserem Fall sind die beiden Strecken (xM -xA) und (xM - xB) gleich lang und es wird.

tA = tB

Beide Blitze treffen gleichzeitig bei M ein.

Jetzt wird nach S' transformiert (g = gamma)

xA' = (xA - v*t)*g
xM' = (xM - v*t)*g
xB' = (xB - v*t)*g

xM' - xA' = (xM - xA)*g
xB' - xM' = (xB - xM)*g

Die Strecken (xM' - xA') und (xB' - xM') sind folglich ebenfalls gleich lang, aber gegenüber denen in S vergrößert.

xA', xM' und xB' befinden sich aber nicht gleichzeitig an diesen Orten, sonder zur Zeit

tA' = (t - v*xA/c^2)*g
tM' = (t - v*xM/c^2)*g
tB' = (t - v*xB/c^2)*g

Woraus sich die Laufzeiten A nach M und B nach M ergeben

t'AM= tM' - tA' = (xA - xM)*v*g/c^2
t'BM = tB' - tM' = (xM - xB)*v*g/c^2

Die Differenz beider Laufzeiten ist wegen (xA-xM)=(xM-xB)

t'AM - t'BM = 0

Die in S gleichzeitig bei M eintreffenden Blitze treffen also auch in S' gleichzeitig bei M' ein.
Das war auch zu erwarten, weil in der SRT grundsätzlich gleichzeige Ereignisse am selben Ort auch in allen anderen IS gleichzeitig sind. Hier gleichzeitige Registrierung der Blitze am Ort M.

Ich kann mir kaum vorstellen, wie man das in einer eindimensionalen Darstellung veranschaulichen kann.
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Schwierig ist das nicht.
Oder hast du nicht verstanden, um was es geht?

Berechnen lässt sich alles, was sich berechnen lässt. Richtig oder falsch.
Sich etwas zu denken, was sich durchaus denken lässt, aber aus verschiedenen Gründen nicht in den Sinn kommt - darum geht es.
Es ist nicht unmöglich, was früher oder später möglich wird.
Das, was erst in 1000 Jahren möglich wird, ist bereits jetzt möglich.

Die Juden in Masada konnten Fallschirme benutzen, um den Römern zu entkommen.
Fallschirme waren auch vor 1000Jahren möglich.
Es ist bloß keiner darauf gekommen - so stürzten sie in den Abgrund.
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