bumbumpeng hat geschrieben:
Mikesch hat geschrieben:
Eine wissenschaftliche Theorie in der Physik beschreibt die Beobachtungen der Natur mit Hilfe von mathematischen Werkzeugen. Es genügt eine einzige (wiederholbare) Beobachtung, dass eine Theorie im Rahmen ihrer Beschreibung einen Fehler enthält, um diese Theorie zu verwerfen. Das nennt sich falsifizieren.
Eine Theorie muss zudem fehlerfrei mathematisch beschrieben sein und sich widerspruchsfrei in das wissenschaftliche Gesamtbild integrieren und falsifzierbar sein.
Aus logischen Gründen kann man einer Theorie nicht beweisen, dass sie richtig ist. Man kann sie nur widerlegen, in dem man Beobachtungen macht, die der Theorie widersprechen.
Genau da liegt doch der Hase im Pfeffer.
Na klar doch kann man etwas, was mit der Physik übereinstimmt, belegen. Was aus der Luft gegriffen ist, jedoch nicht.
3 Beispiele bei Einstein:
1.: Zwillingsparadoxon. ...
2.: RdG. Geht nicht. ...
3.: Angebliche Lichtablenkung an der Sonne.
Alles nur Worte, keine einzige Widerlegung der RT. Wo ist der Versuch, dass die Vorhersagen der RT widerlegt? Du hast keinen vorgelegt.
bumbumpeng hat geschrieben:
Da frag ich mich aber ganz besorgt, wieso man physikalische Gesetze beweisen kann. Aus logischen Gründen soll das bei Theorien nicht möglich sein ??? Wieso nicht? Weils faule Ausreden sind.
Ein Beispiel:
Die Gravitationtheorie nach Newton sagt voraus, dass ein Apfel immer von oben vom Baum nach unten zum Boden fällt. Dazu gibt es auch eine mathematische Beschreibung a = 2s/t². Wobei Newton damit die Konstante g = a = 9.81m/s² definiert.
Das ist die Theorie.
Jetzt braucht es nur einen Versuch, der zeigt, dass der Apfel nicht immer von oben nach unten fällt, dann wäre die Theorie falsifiziert und würde entsorgt werden.
Das ist bisher weder bei der Newtonschen Theorien, noch bei der RT gelungen.
Fazit: Physikalische Gesetze kann man nicht beweisen, sondern nur widerlegen. Denn Newton kann nicht beweisen, dass der Apfel immer von oben nach unten fällt. Es kann immer einen nächsten Versuch geben, der das Gegenteil feststellt. Aber zugegeben: Es grenzt schon stark einen einen Beweis, dass es immer so ist.
bumbumpeng hat geschrieben:
Falsifizierbar? Soso. Das erscheint mir aber unlogisch. Na, dann falsifiziere meine Erkenntnisse.
Gerne, wenn du die Voraussetzungen dafür erfüllst.
1. Deine Theorie muss widerspruchsfrei in das wissenschaftliche Bild passen. Dass heisst, zu allen anderen Theorien und Erkenntnissen, die du für deine Theorie voraussetzt, muss deine Theorie passen. Das muss du nachweisen.
2. Das Werkzeug der Physik ist die Mathematik. Du musst deine Theorie mathematisch fehlerfrei formulieren.
3. Deine Theorie muss falsifizierbar sein. Sonst behaupte ich am Lagrangepunkte befindet sich ein Teekessel und ausserdem gibt es unsichtbare rosa Einhörner. Beweise mir mal das Gegenteil.
Verstanden?