Endgültige Widerlegung der SRT

Hier wird die Relativitätstheorie Einsteins kritisiert oder verteidigt

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gerhard Kemme » Di 11. Jan 2011, 20:33

Ernst hat geschrieben:
Gerhard Kemme hat geschrieben:Beim besten Willen der transformierte Punkt erfüllt die Kreisgleichung x'²+y'²=(c*t1')² nicht. Man kann das natürlich mit anderen Werten nochmal rechnen – aber meiner Ansicht nach wird man in IS' auf keinen Kreis kommen, wenn man in IS eine kreisförmige Lichtausbreitung angenommen hat.

Du brauchst das numerisch nicht mühsam zu rechnen. Da verrechnet man sich leicht.

Es kann vorkommen, dass man sich verrechnet - dann wird nochmal mit anderen Werten eine Kontrollrechnung vorgenommen oder mit Tabellenkalkulation eine Wertetabelle bestimmt.
Ernst hat geschrieben:Es existiert die allgemeine Rechnung. Ich schreibe sie jetzt zum nochmalsten hin. Neulich hattest Du ja mit dem Nachrechnen Schwierigkeiten. Die hatte galactic Dir ja beseitigt. Also:

(1)
x=(x'+vt')/sqr(1-v²/c²)
y=y'
z=z'
t=(t'+x'v/c²)/sqr(1-v²/c²)


(2) x² + y² + z² = c²t²

(1) in (2) ==>
((x'+vt')/sqr(1-v²/c²))² + y'² + z'² = c²((t'+x'v/c²)/sqr(1-v²/c²))² <==>
(x'²+2x'vt'+v²t'² ) / sqr(1-v²/c²)² + y'² + z'² = (c² t'² + 2t'x'v + x'²v²/c² ) / sqr(1-v²/c²)² ;
(x'² – x'²v²/c² ) / (1-v²/c²) + y'² + z'² = (c² t'² -v²t'² ) / (1-v²/c²)
(1-v²/c²) * x'² / (1-v²/c²) + y'² + z'² = c²t'² *(1 -v²/c² ) / (1-v²/c²)

(3) x'² + y'² + z'² = c²t'²



Die beste allgemeine Rechnung gerät unter Fehlerverdacht, wenn sie beim Einsetzen von Zahlen nicht mehr stimmt. Meiner Ansicht nach enthält die Äquivalente Umformung von Gleichung:
(2)
x² + y² + z² = c²t²
in
(3)
x'² + y'² + z'² = c²t'²

einen Gedankenfehler. Es ist nicht so, dass man beliebige Werte für x, y, z, t einsetzen kann, man hat die Zahlen so zu normieren, dass die Gleichung auf geht, d.h. dann liegt der Punkt (x; y; z;) auf der Kugeloberfläche, die zum Zeitpunkt "t" vorhanden ist. Dieser Vorgang der Normierung findet bei Gleichung (3) nicht statt und wird auch dadurch nicht vorgenommen, dass die Transformationsgleichungen eingesetzt wurden. Es gibt nur einen einzigen Punkt, der die Gleichung (3) erfüllt, das ist der Punkt (x'; 0; 0).
Gerhard Kemme
 
Beiträge: 1136
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 19:19
Wohnort: Hamburg

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 11. Jan 2011, 22:10

Gerhard Kemme hat geschrieben:Meiner Ansicht nach enthält die Äquivalente Umformung von Gleichung:
(2)
x² + y² + z² = c²t²
in
(3)
x'² + y'² + z'² = c²t'²

einen Gedankenfehler.


Das sehe ich auch so. (3) kann aus (2) niemals entstehen, wenn man lediglich x² und t² transformiert.

Um aus

(4) x²+y²+z²-c²t²=0

zu erhalten

(5) x'²+y'²+z'²-c'²t'²=0

müssen sämtliche Quadrate der Gleichung (4) mit demselben Faktor verändert werden.

Denn z.B.

(6) x'²+y'²+z'²-c'²t'²=k(x²+y²+z²-c²t²) :!:

Im bewegten System kann sich deshalb mittels LT keine Kugelwelle ergeben. Das ist auch zu erwarten, denn es liegt eine Relativbewegung zur Kugelwelle vor. Im bewegten System könnte sich die Kugelwelle nur dann isotrop mit c ausbreiten, wenn sie sich mitbewegen würde. Und das führt dann zu dem schon erwähnten Paradoxon, dass jedes BS seine eigene Kugelwelle hätte... Es gibt aber nur eine einzige.

"Mathematik ist die perfekte Methode, sich selbst an der Nase herum zu führen."
Albert Einstein


Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 11. Jan 2011, 22:20

Lieber Ljudmil,
scharo hat geschrieben: Entsprechend sieht S´ mit seinen (falschen) Messinstrumenten das Licht rel. zu S mit c+/-v und zu sich selbst = c. Es kann also nicht sein, dass S´ eine Lichtsphäre mit c rel z. S und um S sich ausbreitend sieht. Er ist nach wie vor der Meinung, die Lichtwelle, die bei x=x´=t=t´=0 ausgestrahlt wurde, nur zu ihm sich mit c ausbreitet und somit muss sie symmetrisch um seinen S´-Ursprung kugelförmig sein und bleiben. Nun ja, aber mittlerweile, als die Lichtwelle den besagten Punkt ergreift (Punktereignis) befindet sich der Ursprung von S´ auf vt entfernt vom S. Es kann also keine gemeinsame Kugelwelle mehr existieren.

Ich sag´s ja. Du kannst die Transformationsgleichungen nicht physikalisch lesen. Stattdessen fabulierst Du Dir was zusammen, was einer sieht und nicht sieht was für eine Meinung der Seher hat oder was der Seher behauptet. Vergiß Deinen Seher.

Da sind nur zwei IS und in jedem IS ist etwas Bewegtes vorhanden. Und vergleicht man das, was darin vorhanden ist und sich bewegt, dann besteht zwischen den Bewegungen der Dinge in den beiden IS ein mathematischer Zusammenhang entsprechend der LT. Das ist schon alles.

Und da zeigt sich, daß eine kugelige Lichtspäre in einem IS auch im anderen IS kugelig ist. Genau das sagt Einstein, der sich anders als Du behauptest, stets eindeutig ausdrückt:
Einstein hat geschrieben:Die betrachtete Welle ist also auch im bewegten System betrachtet eine Kugelwelle von der Ausbreitungsgeschwindigkeit V.

Entgegen Deiner Fehlinterpretation Einsteins handelt es sich in beiden IS um eine Kugelwelle. Genauso wie wir das zeigten.

Daß Du dieser einfachen Sache folgen kannst, daran glaube ich nicht mehr.

Liebe Grüße
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 11. Jan 2011, 22:27

Highway hat geschrieben: Gamma ist doch der verkürzte Maßstab im System S' und das gilt sowohl für x', y', z'

Unsinn.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 11. Jan 2011, 22:43

Harald Maurer hat geschrieben: Das sehe ich auch so. (3) kann aus (2) niemals entstehen, wenn man lediglich x² und t² transformiert.

Doch. Die Rechnung wurde ja nun hier zigmal eingestellt. Wer Zweifel hegt, kann das ja nachrechnen.

(6) x'²+y'²+z'²-c'²t'²=k(x²+y²+z²-c²t²)

Das ist nicht ganz richtig dargestellt. Genauer geschrieben, gilt

(6) x'²+y'²+z'²-c'²t'²=x²+y²+z²-c²t²

Im bewegten System könnte sich die Kugelwelle nur dann isotrop mit c ausbreiten, wenn sie sich mitbewegen würde.

Die LT machts möglich, wie die Mathematik der LT zeigt. Genauso wie sie es wunderbar möglich macht, daß ein Lichtstrahl sowohl in S als auch in S' mit c läuft.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Ernst » Di 11. Jan 2011, 22:47

Gerhard Kemme hat geschrieben: Die beste allgemeine Rechnung gerät unter Fehlerverdacht, wenn sie beim Einsetzen von Zahlen nicht mehr stimmt.

Grundsätzlich sind geschlossene Rechnungen aussagefähiger. Sie müssen natürlich numerisch prüfbar sein.
Ich habe mir Deine Rechnung nochmal angesehen. Du berechnest x'(t). Zu berechnen ist aber x'(t').

Es ist nicht so, dass man beliebige Werte für x, y, z, t einsetzen kann, man hat die Zahlen so zu normieren, dass die Gleichung auf geht, d.h. dann liegt der Punkt (x; y; z;) auf der Kugeloberfläche, die zum Zeitpunkt "t" vorhanden ist. Dieser Vorgang der Normierung findet bei Gleichung (3) nicht statt und wird auch dadurch nicht vorgenommen, dass die Transformationsgleichungen eingesetzt wurden. Es gibt nur einen einzigen Punkt, der die Gleichung (3) erfüllt, das ist der Punkt (x'; 0; 0).

Da hast Du das ja nun annähernd begriffen mit den abhängigen Variablen. Aber noch nicht ganz. Das sind beides Kreis- bzw. Kugelgleichungen. Wenn Du das noch immer nicht bei (3) erkennst, mußt Du weiter Funktionslehre büffeln.

Gruß
Ernst
Ernst
 
Beiträge: 11188
Registriert: Mi 31. Dez 2008, 18:58

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 11. Jan 2011, 23:15

Ernst hat geschrieben:Das ist nicht ganz richtig dargestellt. Genauer geschrieben, gilt

(6) x'²+y'²+z'²-c'²t'²=x²+y²+z²-c²t²


Würde das nicht bedeuten:
x'²=x²
y'²=y²
z'²=z²
c'²t'²=c²t²
:?:

Wir wissen doch, dass dies nach Transformation auf x'² und t'² nicht zutrifft :!: Wenn x'² und x² bzw. t'² und t² sich voneinander unterscheiden (bei y'²=y² und z'²=z² !) , kann sich nicht auf beiden Seiten der Gleichung (6) dasselbe ergeben.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Di 11. Jan 2011, 23:57

Chief hat geschrieben:Genau wie bei Einstein - Null=Null.


Ja, das muss auch so herauskommen bei der Schreibweise x'²+y'²+z'²-c'²t'²=x²+y²+z²-c²t²
Tut es aber nicht, wenn man für x'² und t'²die transformierten Werte einsetzt. Wie Herr Kemme ja am Beispiel Kreisgleichung gezeigt hat.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Harald Maurer » Mi 12. Jan 2011, 09:09

Highway hat geschrieben:Hauptproblem ist, dass Null=Null als fehlerhaft abgewiesen wird, statt den Schluss daraus zu ziehen, dass diese Ergebnis nicht fehlerhaft ist, sondern im Gegenteil belegt, dass die mathematische Beziehung nur für x=x'=0 Gültigkeit hat. Für alle anderen Fälle eben nicht. Auch alle Argumente à la Relativität der Gleichzeitigkeit usw. um diese Klippe zu umschiffen, sind schlicht falsch! Da hilft auch keine, wie auch immer geartete "physikalische Interpretation".


Richtig. Null=Null ist nicht fehlerhaft, sondern das korrekte Ergebnis, wenn beide Gleichungen Sphärengleichungen sind!
x²+y²+z²-c²t²=0
x'²+y'²+z'²-c'²t'²=0
In der transformierten Gleichung muss sich ebenfalls Null ergeben. Das kann aber nicht zutreffen, wenn nicht alle Quadrate derselben Transformation unterworfen werden. Wie man sofort sieht, wenn man die transformierten Werte einsetzt.
Eine RdG ist nicht mehr zu berücksichtigen, denn sie ist in der LT schon enthalten. Auch sonst ist weder etwas zusätzlich zu berücksichtigen oder zu interpretieren. Die LT genügt.
Fazit: Einstein kann auf diese Weise nicht beweisen, dass eine Kugelwelle aus beiden Systemen als Kugelwelle gesehen wird. Einfaches Ausrechnen zeigt es.

Grüße
Harald Maurer
Harald Maurer
Administrator
 
Beiträge: 3218
Registriert: Di 30. Dez 2008, 13:05
Wohnort: Graz

Re: Endgültige Widerlegung der SRT

Beitragvon Gluon » Mi 12. Jan 2011, 09:27

Harald Maurer hat geschrieben:x²+y²+z²-c²t²=0
x'²+y'²+z'²-c'²t'²=0
In der transformierten Gleichung muss sich ebenfalls Null ergeben. Das kann aber nicht zutreffen, wenn nicht alle Quadrate derselben Transformation unterworfen werden.


Echt nicht:

2²+3²+3²-2²=0

Wir transformieren nur den ersten und letzen Wert:

1²+3²+3²-1²=0

Geht offenbar doch!

Gruß,
Gluon
Gluon
 
Beiträge: 423
Registriert: Di 27. Apr 2010, 23:18

VorherigeNächste

Zurück zu Relativitätstheorie

Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 22 Gäste