Frau Holle hat geschrieben:
Harald Maurer hat geschrieben:
Zeit und Koordinate der Zusammenkunft transformiert man ins BS C. Das ist alles.
Unsinn. Man transformiert nicht wild zwischen den IS hin und her, sondern berechnet nach Vorschrift der SRT die Zeitspanne zwischen den konkreten Treffen im beschriebenen Szenario. Im IS von A und B beträgt die Zeitspanne 0...t und die Uhr C hat inzwischen 0...t' mit t' = t/gamma < t gezählt. Das ist eindeutig, ganz egal was du da herumtransformierst.
Die Lorentztransformation ist quasi das Herz der SRT. Ich transformiere da nichts herum, sondern übertrage Werte von einem IS ins andere. Lassen wir die Uhr C mit 0,5 c zur Uhr B laufen, die 1 LS entfernt ist. Dazu braucht die Uhr im System B 2 s. Das Ereignis Zusammenkunft findet also statt bei x=1 LS und t=2 s. Nun sagst du, die bewegte Uhr läuft langsamer - also hat sie ein paar Takte weniger am Buckel, wenn sie bei B anstößt. SIe müsste 1,7320 s anzeigen, wenn sie ankommt. Die Uhr B könnte das registrieren. Im BS B hingegen messen wir bis zur Zusammenkunft 2 s. Jetzt schauen wir, was im BS C gemessen würde, wo die Uhr B die bewegte ist. Für die Zusammenkunft erhalten wir einen höheren Wert für t' nämlich 2,3094 s (weil die 2 s im nun bewegten System B eine dilatierte Zeit für das Ruhesystem C ist!). Welche Zeit für die Zusammenkunft wird die Uhr B registrieren???
Frau Holle hat geschrieben:
Man kann analog auch den symmetrischen Fall zeigen, aber nicht mit diesen beiden konkreten Treffen. Dazu müsste man zwei andere Ereignisse heranziehen. Dann geht's und ist dann ebenso eindeutig.
Es gibt keine zwei konkrete Treffen. Es gibt nur eines: Uhr C und Uhr B kommen zusammen. Zwei andere Ereignisse heran ziehen? Jetzt kann ich das Lachen wirklich nicht mehr verhalten
