Hannes hat geschrieben:
Hallo Kurt !
Zitat:
Ist es nicht so dass Albert die Invarianz aus rein praktischen Gründen verwendet hat?
Wohlwissend dass es sie nicht gibt!
Ich meine es fast.
Ja, das ist auch die ganz eindeutige Erklärung Ljudmils !
Zu Einsteins Zeiten hat man wirklich geglaubt, der Wissenschaft einen Dienst zu erweisen, wenn man durch die Invarianz die mathematischen Formeln unterstützt hat. Bei den Geschwindigkeiten, die man damals in der Vorstellung hatte und die in den "Gedankenexperimenten" beschrieben werden (hauptsächlich Eisenbahngeschwindigkeiten) war die Ungenauigkeit der Invarianz eine vernachlässigbare Größe. So hat man eben die Lorentzkontraktion und Zeitdilatation erfunden, um Kleinigkeiten korrigieren zu können.
Wie auch Ljudmil sagt, ist die Invarianz eine erfundene Sache.
Das Problem hat sich erst viel später gezeigt, als die messbaren
Geschwindigkeiten immer größer wurden. Die aufgezeigten Paradoxien haben das übrige besorgt.Heute rechnet man mit astronomischen Geschwindigkeiten und schert sich sowieso nicht um die Invarianz. Jetzt zurückzurudern ist für die handelnden Personen nicht so leicht,da es um ihre Reputation geht. Einstein hat es ja versucht,ist ihm aber nicht genehmigt worden.
Ja Hannes, eigentlich sollte man sich nichts darum scheren.
Wer "glauben" will solls tun.
Die "Zeit" geht darüber hinweg.
Es bringt nichts sich davon aufzuhalten zu lassen.
Also, selber denken und handeln, auch mal einen Fehler machen sich trauen.
Der beste Wegweiser ist immer noch die Logik, das ist halt so.
Denn die Natur ist Logik pur/Logik perfekt.
So ist sie, nur so/nur damit, ist sie einigermassen zu verstehen.
Gruss Kurt